RZ_KW16_2017

AZA 4125 Riehen 1

21. APRiL 2017

Riehener Zeitung DI E WOCHENZE I TUNG FÜR R I EHEN UND BETT INGEN

96. Jahrgang | Nr. 16

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Bettingen: Überschuss statt Defizit in der Gemeinderechnung 2016 SEiTE 2

Grabstätte: Liegen auf dem Hörnli FCB-Fans bald nebeneinander?

Spielzeugmuseum: «Feels like Heidi» öffnet den Blick auf Stadt und Land SEiTE 7

Schwingen: Die Basler «Bösen» treffen sich auf der Grendelmatte

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SPORTANLAGENKONZEPT Der Gemeinderat denkt über einen Neubau bei der Grendelmatte nach

Optimierung der Riehener Sportstätten angestrebt

Einmalig! Frische Gitzi-Bratwürste fein gewürzt mit frischem Salbei und Rosmarin Herberge. Es wäre ein entscheidender Schritt gewesen, die Grendelmatte als polysportives Zentrum für Freiluft- und Hallensportarten zu etablieren und entsprechende Synergien zu nut- zen. Später scheiterten aus verschiede- nen Gründen Ausbaupläne auf der Grendelmatte mit zusätzlichen Rasen- flächen. Neubau bei der Grendelmatte? «Heute ist klar, dass die räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten des Sport- platzes sehr beschränkt sind», sagt Christine Kaufmann. Durch den Land- schaftspark Wiese seien die noch mög- lichen Flächen klar definiert. Eine ge- wisse Entlastung auf den Rasenflächen werde es geben, weil künftig der Eis- weiher wieder vermehrt als Ausweich- feld für das Training genutzt werden könne. In Absprache mit den IWB wür- den dort zwei 5-Meter-Tore deponiert. Ein Entwicklungspotenzial sehe man imheutigen Tribünengebäude der Grendelmatte. Dieses sei zwar keines- falls baufällig, doch gebe es von ver- schiedener Seite konkrete Raumbe- dürfnisse, die sich mit einem Neubau auf dem Areal des heutigen Tribünen- gebäudes und des benachbarten Ab- wartswohnhauses befriedigen lassen könnten. Möglich wäre beispielsweise eine Turnhalle, die auch dem nahe ge- legenen Schulhaus Burgstrasse dienen könnte, das über keine reguläre eigene Turnhalle verfügt. Oder ein Laufkorri- dor für die Leichtathletik, ein Kraftraum, Betriebsräume für das Sportplatzpersonal – die heutige Situa- tion genügt den Bedürfnissen kaum noch. Materialräume könnten geschaf- fen werden, Sitzungsräume. Und na- türlich müsste ein neu zu konzipieren- des Sportplatzgebäude auch wieder eine Tribüne mit Zuschauerplätzen Richtung Hauptfeld bieten. «Weil wir mit den Vereinen bezüg- lich ihrer Bedürfnisse imGespräch wa- ren, ist offenbar eine gewisse Unsicher- heit entstanden», sagt Christian Lupp. Tatsache sei, dass aus baulicher Sicht am Gebäude kein dringender Hand- lungsbedarf bestehe, dass das Areal aber gewisse Möglichkeiten der Opti- mierung biete, über die es sich nachzu- denken lohne. Deshalb habe man mit einer Vorstudie abklären lassen, was möglich sei, und imRahmen dieser Ab- klärungen auch die Ortsbildkommissi- on konsultiert. Ein konkretes Projekt gebe es aber noch nicht. Zuerst wird der Gemeinderat nun sein Gemeindesportanlagenkonzept fertigstellen und damit eine komplette Auslegeordnung vorlegen. Diese soll dann dem Einwohnerrat bis Ende Jahr zur Kenntnis gebracht werden.

Im Rahmen eines Gemeinde- sportanlagenkonzeptes macht man sich derzeit Gedanken über die Zukunft der Riehener Sportanlagen – eine Idee ist ein Neubau des Tribünenge- bäudes auf der Grendelmatte. Demnächst wird der Einwohnerrat über einen Ersatz des Kunstrasens auf dem Sportplatz Grendelmatte zu entschei- den haben. Eine entsprechende Kredit- vorlage ist derzeit bei der zuständigen Sachkommission inBeratung. Der Belag des Kunstrasenfeldes, das 2006 auf ei- nem vormaligen Nebentrainingsfeld errichtet wurde, ist am Ende seiner Ge- brauchstauglichkeit angelangt. Nach Abklärung der Bedürfnisse der verschiedenen Benutzer und der räumlichen Möglichkeiten habe sich gezeigt, dass ein 1:1-Ersatz der be- stehenden Kunstrasenfläche die beste Lösung darstelle, erläutert Gemein- derätin Christine Kaufmann. Eine Vergrösserung der Fläche oder die Schaffung eines zusätzlichen Kunstra- senfeldes sei derzeit keine Option. Ein Ersatz des Kunstrasens im bisherigen, unverfüllten System bedingt eine In- vestition von 520’000 Franken. Eine Vergrösserung der Fläche oder die Schaffung eines zusätzlichen Kunst- rasenfeldes sei aktuell keine Option – sich über Letzteres Gedanken ge- macht habe man sich im Rahmen der Erarbeitung eines übergreifenden Konzeptes aber schon. Sportanlagenkonzept vor Abschluss In den vergangenen Monaten wur- den nämlich nicht nur Fragen rund um den Ersatz des Kunstrasenfeldes auf der Grendelmatte geklärt. Die Gemein- de ist daran, ein Gemeindesportan- lagenkonzept (GESAK) zu formulieren, das sich mit sämtlichen Sportanlagen der Gemeinde befasst. Und da stellen sich einige grundlegende Fragen. Ganz allgemein lässt sich feststel- len, dass es immer wieder neue Be- dürfnisse gibt und dass es in Riehen gerade die sogenannten Trendsport- arten nicht gerade leicht haben. Seit Jahren unbefriedigend ist beispiels- weise die Situation bezüglich Skater- anlagen, die sich nach demWegfall der Trendsportanlage Pumpwerk in den LangenErlennoch erheblich verschärft hat. Nachdem sich eine Skateranlage bei der geplanten temporären Freizeit- Rolf Spriessler-Brander

Der Sportplatz Grendelmatte aus der Vogelperspektive – links unten die Tennisplätze des TC Riehen, darüber das Kunstrasenfeld (links) und das B-Feld, in der Mitte der Hauptplatz mit Leichtathletikbahn sowie Garderoben- gebäude (leicht gekrümmt), Tribüne und Abwartswohnhaus, links oben das C-Feld und rechts oben der Nebenplatz im Bändli. Foto: zVg Gemeinde Riehen

rem Areal eine private Turnhalle, die auch von Riehener Vereinen mitge- nutzt wird. Und offen ist auch, wie sich die Schülerzahlen in den einzelnen Quartieren entwickeln werden, zum Beispiel durch grössere Neuüberbau- ungen im Niederholzquartier oder die künftige Entwicklung im Stettenfeld. «Ein wichtiger Faktor zum Thema Turnhallen ist der künftige Hallen- bedarf der Schulen, zumal auch der freiwillige Schulsport an Bedeutung gewonnen hat. Entsprechende Abklä- rungen sollen an die Hand genommen werden», bemerkt Christian Lupp, Ab- teilungsleiter Kultur, Freizeit und Sport der Gemeinde Riehen. Vor dem Bau der Sporthalle Nieder- holz, die seit 1996 in Betrieb ist, gab es die Idee einer Sporthalle am Rand der Grendelmatte im Hang Richtung Gute

fläche Hinter Gärten aus lärmrecht- lichen Gründen als unmachbar erwie- sen hat, ist nun bei der Grendelmatte eine Lösung in Abklärung. Einen Klet- terpark zum Beispiel gibt es in Riehen nicht. Dafür immerhin eine in Zusam- menarbeit mit Bettingen realisierte Mountainbikeroute im Wald – und eine Finnenbahn. «Die Finnenbahn ist ein Phänomen», sagt Christine Kauf- mann. Sie sei zwar irgendwie anachro- nistisch, aber seit Jahrzehnten unver- ändert beliebt. Turnhallenbedarf unklar Zugenommen hat der Druck auf die Turnhallen – nicht zuletzt, weil sich der Sportbetrieb zunehmend in die Abend- stunden verlegt hat. Dasselbe Phäno- men stellt Sportplatzchef Daniel Raas auf der Grendelmatte fest: «Früher

fanden auf dem Sportplatz am Mitt- wochnachmittag viele Kindertrainings statt. Das ist heute fast nicht mehr der Fall. Viele Kinder haben im Zeitalter der zunehmenden Tagesbetreuung dann keine Zeit mehr und die Sport- vereine finden kaum noch Trainer, die tagsüber eingesetzt werden können.» In die Turnhallensituation könnte demnächst Bewegung kommen. Im Zusammenhang mit der Übernahme der Schulliegenschaften vom Kanton übernimmt die Gemeinde auch die Aufgabe der Turnhallenbelegungen. Durch eine höhere Flexibilität könnte es zu einer höheren Nutzung in Rand- stunden oder auch an den Wochen- enden kommen. Offen ist, wie sich der bevorstehende Wegzug der Gehör- losen- und Sprachheilschule auswir- ken wird. Diese betreibt heute auf ih-

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SichERhEiT EVP geht in Riehen und Basel in die Offensive

Proaktive Einbruchsprävention lov. Mit je einem Vorstoss im Einwoh- nerrat und im Grossen Rat bringt die EVPdas Thema Sicherheit auf die Agen- da. Laut einer Mitteilung will Einwoh- nerrat Thomas Widmer-Huber mit ei- nem Anzug den Gemeinderat Riehen verpflichten, sich imKanton stärker für die Sicherheit der Landgemeinden ein- zusetzen. Diese seien ein grosser Kun- de der Kantonspolizei. Deshalb habe der Gemeinderat das Recht und auch die Pflicht, auf die Qualität der Polizei- arbeit Einfluss zu nehmen, lässt sich Widmer-Huber zitieren.

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Regierungsrat einzusetzen, dass er ein- bruchreduzierende Massnahmen für Riehen vorlegt sowie sicherstellt, dass die versprochenen Patrouillenfahrten auch durchgeführt werden. Weiter soll der Einwohnerrat über Massnahmen informiert und die Bevölkerung besser einbezogen werden. Gleichzeitig erkundigt sich die Rie- hener Grossrätin Annemarie Pfeifer mittels Interpellation nach gezielten Massnahmen zur Einbruchspräventi- on und fordert, dass die erfolgreichen Projekte aus dem Kanton Baselland und Lörrach auch in Basel, Riehen und Bettingen umgesetzt werden.

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Der EVP-Einwohnerrat fordert den Gemeinderat auf, sich «energisch» beim

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