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In den Prattler Reben wird seit dem 6. September gelesen, das ist früher als in den vergangenen Jahren. Schuld daran ist der heisse Sommer, der die Trauben früh reifen liess. Trotz einem Hagelschlag im August freuen sich die Winzer, etwa Hans Graf, aber über einen vielversprechenden Jahrgang. Foto Tobias Gfeller Seiten 38 und 39

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Muttenz

Freitag, 23. September 2022 – Nr. 38

Dialog zur Siedlungsentwicklung

Dorfkern

geht in die zweite Runde Der Dorfkern wurde bei einem zweiten Infoanlass thematisiert. Dieses Mal mit der Architektin Mary Sidler aus Sempach.

sind drei Architekten und der Bau- amtleiter von Sempach. Das fünf- köpfige Gremium beurteilt die Ob- jekte und Bauprojekte vom ersten Strich, der gezeichnet wird, bis zum Abschluss des Baus. Dies in enger Zusammenarbeit mit der Denkmal- pflege. Die Bürokratie kann Bauvor- haben unnötig in die Länge ziehen und genau das will man in Sempach verhindern. «Der Bauherr sitzt von Anfang an mit am Tisch», so Sidler. Er werde also nicht bevormundet von den Behörden. Ein entscheiden- der Vorteil ist, dass Sempach eine eigene Baubewilligungsbehörde hat. Im Kanton Basel-Landschaft hat die Baubewilligungsbehörde Einsitz beim Kanton. Das Erfolgsrezept der Sempacher Bauentwicklung ist die stetige Kommunikation und die kur- zen Entscheidungswege durch die Ortsbildkommission. Wenn ein Grundeigentümer in Sempach eine bauliche Veränderung vornehmen möchte, geht er zuerst zum Bauamt, um sein Vorhaben anzumelden. Die Stadt führt dann eine bauhistorische Analyse durch. Die Denkmalpflege untersucht, ob das Objekt schützens- oder erhaltenswert ist. Ist dies der Fall, begleitet der Denkmalpfleger das Projekt. In der anschliessenden Frage- runde zeigte sich, dass die Beglei- tung von Bauprojekten durch ein Gremium manchen Hausbesitzern sauer aufstösst und sie verunsi- chert. Genau aus diesem Grund sucht der Gemeinderat jetzt das Ge- spräch mit der Muttenzer Bevölke- rung. Es gilt nun herauszufinden, welche Bedürfnisse die Menschen haben, die den Dorfkern bewohnen oder sich anderweitig dort aufhal- ten und bewegen.

Von Tamara Steingruber

Der Gemeinderat legt Wert darauf, dass die Revision des Teilzonenplans Dorfkern im engen Austausch mit der Bevölkerung stattfindet. Nach- dem Ende Juni die erste Infoveran- staltung in Form eines Dorfrund- gangs durchgeführt worden war (der MA berichtete), lud der Ge- meinderat am Montag bereits zum zweiten Treffen. Sinn und Zweck dieser Veranstaltung war, die Bevöl- kerung über den Stand der Dinge über die Absichten des Gemeinde- rats zu informieren. «Das Ziel muss sein, gute Lösungen zu ermöglichen und unerwünschte Lösungen zu ver- hindern», so Gemeinderat Thomi Jourdan. Der aktuelle Teilzonenplan für den Dorfkern aus dem Jahr 2005 ist sehr starr reglementiert und lässt wenig Spielraum. Deshalb kam es bei baulichen Veränderungen häufig zu Lösungen, mit denen alle Betei- ligten nicht zufrieden waren. Um künftig optimale Entscheidungen treffen zu können, soll der Teilzo- nenplan revidiert werden. Es gibt bereits erste Entwürfe von der reg- lementarischen Umsetzung. Bevor die Gemeinde weitere Schritte macht, sollen zunächst die Bedürf- nisse der Bevölkerung und der Lie- genschaftsbesitzer eingeholt wer- den. Die Bauverwaltung hat einen Fragebogen erarbeitet, um heraus- zufinden, in welche Richtung es ge- hen soll mit der Siedlungsentwick- lung. Es wird erfragt, welchen Nut- zen der Dorfkern in Zukunft haben soll und wie die Übergänge zu um- liegenden Bauzonen gestaltet wer- den, aber auch welchen Bezug die Bevölkerung zu dem historischen Dorfzentrum hat. In den Leitlinien hat die Gemeinde einzelne Perimeter definiert. Einer davon ist das Mittenza, das sich in einer separaten Planung befindet. Ein weiterer Teil ist das Gebiet um den Friedhof, für das in naher Zukunft aber keine Planung vorgesehen ist. Der Perimeter «Milchhüsli» ist ein privates Grundstück, aber eine zent-

Mary Sidler, Stadträtin von Sempach, und Gemeinderat Thomi Jourdan standen der Bevölkerung Rede und Antwort. Foto Tamara Steingruber

rale Parzelle für allfällige Erschlies- sungsfragen. Das Gebiet macht den grössten Teil des Dorfkerns aus. Pla- nerisch berücksichtigt wird auch das Gebiet Pfaffenmatt, auch wenn aktu- ell noch kein Handlungsdruck für Special Guest der Infoveranstaltung war Mary Sidler. Sie ist seit 2008 Stadträtin von Sempach im Ressort Bau. Ausserdem ist sie Architektin und führt eine eigene Firma, die Ge- meinden bei der Siedlungsentwick- lung unterstützt. Am Beispiel Sem- pach brachte sie den Anwesenden nahe, wie Denkmalschutz und Wei- terwicklung Hand in Hand gehen. Wie Muttenz hat auch Sempach ei- nen historischen Ortskern und beide Gemeinden haben für ihre Baukultur einen Wakkerpreis erhalten. Sidler ist es wichtig, dass das Bewusstsein für das Bauerbe geschärft wird und gleichzeitig Gebäude sich so entwi- den Gemeinderat besteht. Besuch aus Sempach

ckeln, dass sie einen Nutzen für die Gesellschaft haben. Bedürfnisse än- dern sich im Laufe der Zeit und so haben sich auch die Häuser in ver- gangenen Zeiten immer verändert. Sie waren nicht immer so, wie man sie heute sieht. Das gilt auch für Mut- tenz. In der Sempacher Altstadt, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts ent- standen ist, will man Neues zulassen, ohne dass die Objekte ihre Identität verlieren. Ebenso wichtig für das Stadtbild und das Wohlbefinden der Bevölkerung sind auch die nicht be- bauten Freiräume. Sidler zeigte an- hand zweier Beispiele, ein histori- sches Häuschen in der Altstadt und den Weiler Kirchbühl, die Siedlungs- entwicklung in Sempach auf. Gemeinsam am Tisch In Sempach wurde eine Ortsbild- kommission ins Leben gerufen – auch Mary Sidler ist als Vertreterin aus dem Stadtrat Mitglied in dieser Kommission. Weitere Mitglieder

Ein Beispiel für einen Hausumbau in der Sempacher Altstadt.

Fotos Conrad von Schubert

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Muttenz

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Ein Schulangebot von seiner farbigen Seite erlebt Gymnasium

Aus dem Landrat Führungsstruktur, Vermögenssteuer Aus der vergangenen Landratssit- zung lassen sich zwei Themen her- vorheben, über die intensiv debat- tiert wurden: Führungsstrukturen für Schulen und die Senkung der Vermögenssteuern.

Am Tag der offenen Tür luden das Gym und seine Lehrpersonen dazu ein, die Unterrichtsinhalte auf lockere Art zu erfahren.

Monopoly. Angeregte Gespräche mit den anwesenden Lehrpersonen ergaben sich dabei von selbst. Eine Besucherin fasste ihre Begeisterung über das Erfahrene in die Worte: «Da bekommt man ja gerade Lust, wieder in die Schule zu gehen!» Tor zur Welt des Wissens Vor 50 Jahren verdoppelte der Kan- ton Baselland die Zahl seiner Gym- nasien von zwei auf vier, um das Bildungsziel eines höheren Anteils von Maturierten zu verwirklichen. In der Zwischenzeit ist die Auswahl an Mittelschulen gewachsen und vielfältiger geworden. Geblieben ist der Anspruch der Gymnasien, ih- ren Schülerinnen und Schülern ein breites Allgemeinwissen zu vermit- teln, ehe sie sich in den spezialisier- ten Kosmos einiger weniger Studien- fächer an den Universitäten vertie- fen. Der Tag der offenen Tür am Gym Muttenz zeigte in eindrück- licher Weise, wie gymnasialer Un- terricht den Wissenshorizont er- weitert. Am Montag hat Uno-General- sekretär António Guterres in New York zum Bildungsgipfel der Ver- einten Nationen geladen. Anstoss zu dieser Konferenz gab die Er- kenntnis, dass es global Millionen von Menschen an Bildung mangle. Um diesem Missstand zu begegnen, sollen die beteiligten Staats- und Regierungschefs eine Bildungs­ offensive starten. Der Kanton Basel- land hat seine Bildungsoffensive vor 50 Jahren begonnen – und ihre Früchte sind reifer denn je. Nächster Jubiläumsanlass: Donnerstag, 3. November: Das Gym führt den «TecDay» in der Deutschschweiz mit Fokus «Nachhaltigkeit» durch.

Von Désirée Jaun*

Von Reto Wehrli

Am 18. April 1972 nahmen die Gymnasien Muttenz und Oberwil gleichzeitig den Unterrichtsbetrieb auf. Demzufolge können die beiden Schulen nun ihr 50-jähriges Beste- hen feiern – und tun dies mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen über das gesamte aktuelle Schul- jahr hinweg. Das Gym Muttenz, das von Anfang an auch Birsfelden und Pratteln zu seinem Einzugs- gebiet zählen durfte, startete mit einer Auftaktfeier vor geladenen Gästen am 2. September (siehe Be- richt im BA 36). Am vergangenen Samstag folgte nun öffentlichkeits- wirksam ein Tag der offenen Tür. Das Angebot sollte es auch Perso- nen, in deren Umfeld niemand das Gymnasium besucht, ermöglichen, die Räumlichkeiten, Unterrichts­ inhalte und Lehrpersonen der Schule kennenzulernen. Eine Schule ganz verspielt Auf sechs Ebenen des Gymnasi- ums, im benachbarten Musikpavil- lon und in der Kriegackersporthalle gab es Ausstellungen und Video- präsentationen, Führungen und Spiele, Experimente und Sport­ turniere, Vorträge und Workshops, Gesang und Improvisationstheater. Der Ehemaligenverein war mit ei- nem Stand im Foyer präsent, an dem das neue Jubiläumsbuch er-

Mit den Anpassungen des Bil- dungsgesetzes werden die Füh- rungsstrukturen für kantonale und kommunale Schulen klarer defi- niert und strategische sowie opera- tive Aufgaben deutlicher voneinan- der getrennt werden. Die Schulräte bleiben dabei weiterhin ein wichti- ges Bindeglied zwischen der Bevöl- kerung sowie den Schulen und tragen zur Bildungsqualität bei. Auch in den Gemeinden bleibt das Schulrats-Modell bestehen, ausser sie wollen dies explizit ändern, was jedoch eine Volksabstimmung be- nötigen würde. Weitere Änderungen möchte die Regierung bei der Vermögens- steuer vornehmen. Von der ge- planten Senkung würden einer- seits insbesondere rund 330 Per- sonen im Kanton mit einem steuerbaren Vermögen von über 10 Millionen Franken profitieren und andererseits würde dem Kan- ton und den Gemeinden rund 42 Millionen Franken Steuerausfall bevorstehen. Es stellt sich die Frage, ob sich der Kanton und die Gemeinden solch eine Steuerreform leisten können, wenn es finanziell gleich- zeitig für andere Bedürfnisse wie Investitionen in die Kinderbetreu- ung, in Prämienverbilligungen oder in den ÖV-Ausbau nicht reicht und während zugleich mas- siver Mehrbelastungen durch Teuerung und steigende Strom- preise bevorstehen. Stimmt der Landrat einer Ge- setzesänderung zu, erreicht jedoch keine Vier-Fünftel-Mehrheit, ent- scheidet das Volk an der Urne über die entsprechende Änderung. Da die Anpassung des Steuergesetzes diese Mehrheit nicht erreichte, wird das Baselbieter Stimmvolk am 27. November in dieser Frage das letzte Wort haben. Die weni- gen Personen, die profitieren wür- den, und alle, die von den Steuer- ausfällen betroffen wären. *Landrätin SP Baselland

Vorgefertigte Holzschnitte ergeben hübsche Druckkärtchen.

worben werden konnte. Ehemalige – Schülerinnen und Schüler ebenso wie Lehrpersonen – machten in der Tat auch in grosser Zahl von der Gelegenheit Gebrauch, wieder ein- mal an der Gründenstrasse 30 her- einzuschauen und sich einen Ein- druck von «ihrer» Schule unter den gegenwärtigen Bedingungen zu verschaffen. Viele Angebote gaben sich be- tont spielerisch, auch die Natur­ wissenschaften zeigten sich von einer ausgesprochen unterhaltsa- men Seite. Die Farbveränderungen durch Zusammenschütten von sau- ren und basischen Flüssigkeiten verliehen der Chemie etwas Magi- sches. Und in der Physik wurden unterrichtsnahe Referate durch ein gespannt lauschendes Publikum belohnt. Die Besucherinnen und Besucher schätzten es, an vielen Stellen selbst aktiv werden zu kön- nen – sei es beim Bedrucken von Kärtchen mittels Holzschnitten oder beim gemeinschaftlichen

Die Farbumschläge eines Indikators: Phenolphthalein-Lösung macht die Chemie bunt. Fotos Reto Wehrli

Strategische Spiele werden heutzutage am Computer gelöst.

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Muttenz

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Frauenverein Offener Samstag am Brühlweg 3

Kolumne Der Vorhang ist gefallen

Für die letzte Vorstellung der Rattenfänger, die am 10. Sep- tember über die Bühne gegangen ist: Da ich leider nicht dabei ge- wesen bin, kann ich nur vom letzten Jahr sprechen; ein Feuer- werk der Emotionen. In Läufel- fingen am Gastspiel habe ich die Schauspieler auch dann erlebt, wenn sie auf ihren Einsatz ge- wartet haben. Ich weiss, dass sich jeder Schauspieler intensiv auf seine Rolle vorbereitet und ich mich schon ein paarmal ge- fragt habe, wie intensiv dies wohl sein kann. Sich in eine Person hineinzu-

Der Frauenverein Muttenz lädt am 22. Oktober zum verkaufsoffenen Samstag in ihre Brockenstube am Brühlweg 3 ein. Es gibt viel zu entdecken – auch in der Bibliothek! Fotos zVg

Am Samstag, 22. Oktober, sind die Türen der Brockenstube und der Bi- bliothek des Frauenvereins am Brühl- weg 3 von 9 bis 14 Uhr für Sie offen. Neben dem attraktiven Sortiment, welches der Brocki-Kundschaft wö- chentlich am Mittwoch von 14 bis 19 Uhr zur Verfügung steht, gibt es an diesem Samstag zusätzlich Liebha- berobjekte und Aussergewöhnliches zu entdecken. Nehmen Sie sich Zeit

zum Stöbern, bestimmt werden Sie etwas Nützliches oder Dekoratives finden. Das Sortiment reicht von A wie Armbänder über M wie Milch- kannen bis zu Z wie Zackenschere. Ebenfalls ausgiebig erkunden kön- nen die Besuchenden an diesem Tag die Bibliothek. Zu finden sind, wie es sich für eine ordentliche Bibliothek gehört, ein schönes Sortiment an Bel- letristik und Sachbüchern. Daneben

aber auch eine tolle Auswahl an Zeit- schriften, Tonies-Figuren für die Klei- nen, Filme für die ganze Familie und vieles mehr. Im Kaffi-Egge können Sie gegen einen kleinen Unkostenbeitrag ein Stück Kuchen und einen Kaffee oder Tee geniessen. Die Teams der Brockenstube und der Bibliothek freuen sich auf Ihren Besuch. Alessandra Gotti und Janine Steiner für den Frauenverein

Von Isabelle Merlin

versetzen braucht einen Haufen Energie und Talent, es auch glaubhaft rüberzubringen. Auch die Schauspieler bei den Ratten- fängern haben dies bewiesen und ich bin beeindruckt gewe- sen, ab so viel Professionalität und Durchhaltewillen. Dies ist auch gefragt, wenn es um diesen Winter geht. Die Heizung und Stromkosten werden rapide stei- gen und wie in der Pandemie zum Hürdenlauf werden lassen. Bei den Menschen werden durch die täglich neuen Nachrichten, die Überlebenmodi getriggert und lassen ihnen eine Rolle zu- teil, die keine andere Wahl lässt, bevor für sie der letzte Vorhang fällt. Da wird gerafft und ge- häuft und auf ihrer Bühne der Weltuntergang inszeniert. Brennholz und Kerzen werden ins Rampenlicht gestellt und zum Wichtigsten erkoren. Aus Nebendarstellern sind Haupt- darsteller geworden, haben das WC-Papier sowie auch Zucker und Mehl von der Bühne ver- drängt. Diese Bühne gehört uns allen und jeder hat ein Stück des Ku- chens verdient. Die Pandemie hat uns gezeigt, wie schnell wir kei- nen Tritt mehr finden und nur noch an uns selber denken. Ich selber habe nie einen grossen Notvorrat und vertraue darauf, dass es noch genug Kerzen und Brennholz haben wird, und sonst «Gring ache u seckle» (Anita Weyermanns Devise an der WM, Bronze-Gewinnerin). Ich hoffe so nicht.

Waldführung «Wir gehen in die Pilze»

70 Jahre Reinhard Ott AG

Die Bürgergemeinde Muttenz lädt zu einer herbstlichen Waldführung mit Pilzkontrolleur Stefan Töngi ein. Treffunkt ist am Samstag, 1. Oktober, um 10 Uhr bei den Bar- rieren oberhalb der Engentalstrasse (Chloster, Flösch). Bitte Fahrzeuge am Ende der Weiherstrasse, Ecke Engentalstrasse parkieren und zu Fuss zum Treffpunkt laufen. Pilze sind Lebewesen, die in der Biologie ein eigenes Reich, neben den Tieren und den Pflanzen, bil- den. Sie sind den Pflanzen ähnli- cher, da sie sich nicht selber fort- bewegen können. Im Gegensatz zu Pflanzen benötigen Pilze kein Son- nenlicht zum Leben. Was wir meis- tens als Pilz bezeichnen, ist nur ein Teil des gesamten Lebewesens. Bei Grosspilzen sehen wir nämlich oft nur den Fruchtkörper, der für die Vermehrung da ist. Der eigentliche Pilz ist ein feines, meist fast unsicht- bares Geflecht im Boden oder im Holz. Wer mehr über das Leben der Pilze und deren Vorkommen erfah- ren will, kommt zur letzten Wald- führung in diesem Jahr. Der Bür- gerrat freut sich über zahlreiches Einfinden interessierter Personen. Hansueli Vogt für die Bürgergemeinde

MA. Am Freitag letzter Woche feierte die Firma Reinhard Ott AG ihr 70-Jahr-Jubiläum. Gemeindepräsidentin Franziska Stadelmann überbrachte im Namen der Gemeinde Glückwünsche. Die Reinhard Ott AG wurde 1952 als Einzelfirma von Reinhard Ott-Mächler in Muttenz gegründet. Im Jahre 1981 folgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Kurz darauf übernahm Reinhard Ott-Herzog (rechts) als zweite Generation die Firma. 2016 übernahm die Platten- legermeisterin Nicole Ott (Mitte) die Geschäftsführung in der dritten Generation. Sie führt die Firma mit den gleichen Grundwerten, wie dies ihr Vater und Grossvater getan haben: nachhaltiges Qualitäts- bewusstsein, kundenfreundlicher Service und Flexibilität. Die Rein- hard Ott AG beschäftigt über 40 ausgebildete und qualifizierte Plattenleger und ist in der ganzen Nordwestschweiz tätig. Momentan werden sechs Plattenleger-Lernende ausgebildet. Foto zVg

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Seismische Untersuchungen beginnen

Bohrarbeiten

Parteien Für die kantonalen Wahlen 2023 bereit An der Delegiertenversammlung vom 20. August hat die SP Basel- land das Fortschrittsprogramm für die kantonalen Wahlen 2023 verabschiedet. Darin werden zu 15 politischen und gesellschaftlichen Themen Grundsätze, Werte und Ziele aus sozialdemokratischer Sicht dar- gestellt. Für jeden Themenblock werden Forderungen aufgestellt, die die SP in den nächsten vier Jahren durchsetzen möchte. Da- mit dies gelingt, braucht es mehr SP in der Regierung und im Parla- ment. Für den Regierungsrat hat die SP Baselland bereits im Juni Kath- rin Schweizer und Thomas Noack nominiert. Für die Landratswah- len aus dem Wahlkreis Muttenz kandidieren: Roger Boerlin (bis- her), Roman Brunner (bisher), Dé- sirée Jaun (bisher), Jacqueline Hohmann-Weibel, Salome Lüdi, Angelika Meier, Florian Schreier und Julie von Büren. Die SP Mut- tenz ist stolz, mit einer vollen Liste, bestens vernetzten und gut qualifizierten Kandidierenden an- zutreten. In Muttenz werden Erd- einstürze anhand von Bohrungen analysiert. MA. I n den kommenden Wochen beginnen in Muttenz beim Hallen- bad die Bohrarbeiten. Anschlies- send wird eine zweite Bohrung beim Standort Margelacker abge- teuft. In den Gebieten Margel- acker, Fröschenegg und Hinter- zweien in Muttenz werden seit längerer Zeit sogenannte Dolinen- einstürze (Erdfälle) und grossflä- chige Absenkungen festgestellt. Mit seismischen Untersuchungen Ende 2020 hat das Amt für Um- weltschutz und Endergie (AUE) bereits erste Abklärungen zur Ursa- chenabklärung der Senkungen und zur grossräumigen Struktur des Untergrundes durchgeführt. Mit den nun geplanten Bohrungen wird der Untergrund an zwei Standorten spezifisch erkundet. Die Bohrun- gen dienen dazu, den Schichtauf- bau und die Gesteinseigenschaften genau zu erfassen, was für die Inter- pretation der seismischen Untersu- chungen notwendig ist. Ebenso

wurde vermutlich noch nie konsul- tiert, während den Autofahrenden bei der Orteinfahrt Muttenz als Erstes die rückseitige Werbung auffällt. Aus Sicht der Grünen Muttenz handelt es sich um eine verun- glückte «Public-Private-Partner- ship». Vermutlich generieren die Stehtafeln für die Gemeinde dank der kombinierten Werbefläche at- traktive Einnahmen – im Gegen- zug akzeptiert der Gemeinderat die widerrechtliche Werbung die ganze Nacht hindurch. Dieses Handeln ist Muttenz unwürdig. Wir fordern den Gemeinderat dazu auf, per sofort die Beleuch- tungszeiten zwischen 23 und 6 Uhr der Reklameverordnung durchzu- setzen und sich selber mit den hin- terleuchteten Ortsplänen ebenfalls an diese Zeiten zu halten. Nebst der Einhaltung der Verordnung werden gleichzeitig die Lichtver- schmutzung und die Energiever- schwendung reduziert. Barbara Lorenzetti und Peter Hartmann, Co-Präsidium Grüne Muttenz Der Bohrstandort beim Margel- acker liegt angrenzend an den Ve- loweg. Der Bohrplatz ist einge- hagt, sodass kein Zutritt zu den Bohrgeräten möglich ist. Für den An- und Abtransport der Baustel- leneinrichtung muss der Veloweg mit Lastwagen befahren werden. Während der Bohrarbeiten ist ebenfalls einmal täglich eine Last- wagenfahrt auf dem Veloweg not- wendig. Die Fahrten werden aus- serhalb der stark frequentierten Zeiträume gemacht. Die Anwoh- nenden in unmittelbarer Nähe der Bohrstandorte werden mit einem Schreiben über die Arbeiten infor- miert. ersten Oktoberhälfte und dauern vier bis sechs Wochen. Anschlies- send wird am Standort Margel- acker gebohrt. Die Arbeiten werden bis Ende 2022 abgeschlossen. Die Bohrarbeiten finden an Werktagen von 7 bis 12 hr und von 13 bis 19 Uhr statt. Am Samstag wird nur bei verzögertem Bohrfortschritt ge- bohrt. Lokal entstehen Lärmemis- sionen, die auch durch die bereit- gestellten Lärmschutzwände nicht gänzlich reduziert werden.

Der Kanton wird im Oktober mit der Erkundung des Untergrunds beim Hallenbad und im Gebiet Margelacker beginnen. Karte AUE

werden die hydraulischen Eigen- schaften des Grundwasserleiters erkundet. Anschliessend werden in den Bohrungen und weiteren Grundwasseraufschlüssen Pegel-

sonden installiert. Damit können die Grundwasserspiegelschwan- kungen gemessen werden. Die Bohrarbeiten beim Hallen- bad starten voraussichtlich in der

In den Wahlkampf gestartet

Für den Wahlkreis Muttenz/ Birsfelden stellen sich folgende Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: Alain Bai (Muttenz, bis- her), Michael Dörr (Birsfelden), Nicole Hatz (Birsfelden), Doris Ru- tishauser Saner (Muttenz), Sarah Schneider (Muttenz), Martin Thurnheer (Muttenz), Sacha Truf- fer (Birsfelden) und Sandra Völker- Gfeller (Muttenz). Damit stellt die FDP eine junge und durchmischte Liste auf, mit erfahrenen Politike- rinnen und Politikern, die sich kon- sequent für mehr Eigenverantwor- tung und unsere Freiheit stark ma- chen. Rahel Schneider, FDP.Die Liberalen Muttenz Lichtirrsinn im Nirgendwo Vor einiger Zeit wurden in Mut- tenz an zahlreichen Standorten hinterleuchtete Ortsplan-Tafeln aufgestellt. Sie leuchten gleissend hell die ganze Nacht. Da sich auf der Rückseite der Ortspläne je- weils Werbung befindet, wurden die Standorte offensichtlich nicht nach Eignung für die Pläne, son- dern nach Eignung der Werbe- wirksamkeit gewählt. Beispiel: der Ortsplan ausgangs Muttenz in der Wiese neben der Prattelerstrasse

Am Samstag, 17. September, traf sich der Baselbieter Freisinn beim Klushof in Aesch, um gemeinsam den Landratswahlkampf einzuläu- ten. Mit dabei die Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Wahl- kreis Muttenz/Birsfelden. Unter dem klaren Motto «zuverlässig li- beral» lancierten die FDP.Die Libe- ralen den Wahlkampf für die Ge- samterneuerungswahlen des Land- rats vom 12. Februar 2023 und starteten selbstbewusst und mit geschärftem Profil in den Wahl- kampf. Politische Fragestellungen wurden in der Vergangenheit und werden auch in Zukunft weiterhin konsequent mit liberalen Lösungs- ansätzen beantwortet, so FDP-Prä- sident Ferdinand Pulver. Denn die FDP ist das liberale Original und das seit 1919. Neben dem klaren und direkten Slogan stehen die Kandidatinnen und Kandidaten beim kommenden Wahlkampf im Fokus. Es sind alle- samt Macher und Macherinnen, die erfolgreich politisieren, viel ar- beiten und sich in der Gesellschaft engagieren und dies, ohne gross unnötigen Lärm zu machen. Es wird damit weiterhin auf mehr Sein als Schein gesetzt.

Der Muttenzer Anzeiger stellt den Parteien Platz für die Eigendarstellung zur Verfügung. Für den Inhalt der Beiträge sind ausschliesslich die Verfasser der Texte verantwortlich.

Salome Lüdi und Julie von Büren Co-Präsidentinnen SP Muttenz

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Turnfahrt nach La Chaux-de-Fonds

Ausflug

Der KTV Muttenz machte einen Ausflug in die Romandie. Am Samstagmorgen des 3. Septem- bers versammelten sich die Turn- kameraden am Bahnhof Basel SBB. Im Zug nach La Chaux-de-Fonds stärkte sich die Gruppe am von Benni gespendeten Weissen. Dort regnete es wie aus Kübeln. Die we- niger Wasserfesten fuhren mit dem Postauto voraus, während die an- deren eine Wetterbesserung erhoff- ten. Leider hatte Petrus für die Reisenden kein Gehör. Deshalb wurde das Musée International d’Horlogerie besichtigt. Dieses er- wies sich mit seinen Ausstellungs- stücken zur Geschichte der Zeit und modernen Exponaten als äus- serst interessant. Derart spannend gar, dass ein Kamerad vor lauter Uhren beinahe die Zeit vergessen hätte. Die zweite Gruppe nahm nun ebenfalls den Bus nach Les Plan- chettes, von wo aus man zusammen den kurzen Weg ins Restaurant

führte die Reisegruppe daher vom Bahnhof in Les Brenets mit «sanf- tem» Aufstieg nach La Gretille und ebenso steilem Abstieg bei La Ca- roline, gefolgt von einem gemütli- chen Teil entlang dem Flüsschen La Ranconnière und über ein Stück- chen zwischen dem französischen und Schweizer Zoll zur Schiffsan- legestelle am See in Les Brenets (soweit man den Tümpel noch als See bezeichnen konnte). Nach dem Apéro in der Hafenbar wurde die Strecke zur Dorfmitte per Fuss statt Boot absolviert, wo uns im Restau- rant de la Place ein wunderbarer Braten mit Gratin serviert wurde. Die letzte Etappe von Les Brenets nach Les Frêtes verlief ohne nen- nenswerte Zwischenfälle, ebenso die Rückfahrt nach Basel. Der KTV bietet jeweils am Don- nerstagabend Turnlektionen im Donnerbaumschulhaus an. Dane- ben dürfen auch Anlässe ausser- halb der Halle nicht fehlen. Weitere Informationen gibt es auf der Web- seite www.ktvmuttenz.ch. Dominik Frei für den KTV Muttenz

Die Turnkameraden des KTV Muttenz hielten sich fit mit einem Wander- ausflug in die Westschweiz. Foto zVg

Roches de Moron zurücklegte. Dort gab es einen leckeren Schin- ken im Brotteig. Nun ging es zu Fuss zurück nach La Chaux-de- Fonds. Nach dem Zimmerbezug im Hôtel Fleur de Lys gab es ein feines Abendessen in der Brasserie Hôtel-

de-Ville. Das Stadtfest Braderie- Horlofolies lief laut bis spät in die Nacht. An erholsamen Schlaf war so nicht zu denken. Sonntags fiel die Fahrt auf dem Lac des Brenets wegen Wasserman- gels aus. Eine Rundwanderung

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Damian Mohler: Ein Meister seines Fachs

Wenn es um Kampfsport und Kampfkunst geht, denken die Meisten an Asien und nicht an Muttenz. Dabei betreibt mit Damian Mohler einer der international renommiertesten Meister mit Tian Long Guan eine Schule der Spitzenklasse in der Gemeinde.

Kein Wunder: Der Kampfsport und die Kampfkunst wur­ den Damian Mohler durch seine teilweise asiatische Herkunft gewissermassen in die Wiege gelegt, wie er erklärt: «Ich startete im Alter von fünf Jahren mit Judo und dann als Zwölfjähriger mit Karate.» Doch auch wenn Damian Mohler in seinen jungen Jahren mit Ju­ gendgewalt konfrontiert wurde, ist der Kampfsport für ihn kein Weg, um Aggressionen mittels Gewalt auszu­ leben, sondern viel mehr eine umfassende Philosophie, die sein ganzen Leben bestimmt und Körper und Geist gleichermassen schult. Dies umso mehr, als dass er auch ein starkes Ge­ rechtigkeitsgefühl empfindet, dass ihn in jungen Jahren zur Polizei führte, wo er kurz darauf eine beachtliche

Karriere an den Tag legte, von Kantonspolizisten bis zum Ermittler des Bundes und später als Ausbilder für das EDA im Auslandeinsatz, wie er zu erzählen weiss: «Gerade bei diesen anspruchsvollen Aufgaben in Kriegs­ gebieten, war es für mich sehr wichtig mittels Kampf­ sport und Kunst meine innere Balance zu halten.» Doch damit nicht genug, reifte Damian Mohler wäh­ rend diesen Jahren zum Grossmeister seines Faches. Und das mit einer grossen internationalen Reputation. So erhielt er die internationalen Auszeichnungen «Pio­ neer of the Martial Arts» und «European Instructor of the Year» und etliche mehr. Ebenso wurden ihm die Titel Zoˉngshˉı und Sôke verliehen, was quasi einer Professur in dieser Szene entspricht. Auch war er von 2014 bis 2016 vier Mal World Champion in verschiedenen Dis­ ziplinen seines Fachs. Und das bei den internationalen Fachverbänden WTKA WKA IKS, die als die renommier­ testen überhaupt gelten. Seine eigene Schule – Tian Long Guan – gründe­ te er 1987. Er versteht sie als Kompetenzzentrum für «ganzheitliche Fitness» mit den vier tragenden Unter­ richts und Trainingsbereichen: Xinxin Ming Chuan, Ving Tsun/Wing Chun Kung Fu, Qigong,Taiji, San Shou/MMA Light. Als eine traditionelle Kampfkunstschule sieht er seine Schule aber nicht, wie er sagt: «Tian Long Guan ist ein Lebensstil. Im Mittelpunkt steht nicht das Kämpfen an sich, sondern die Auseinandersetzung mit der eige­ nen Persönlichkeit.»

Dass Damian Mohler und sein Zentrum nicht be­ kannter sind in der Öffentlichkeit, erstaunt ihn nicht gross: «Der Kampfsport hat in der Schweiz keine grosse Lobby». Um so mehr freut er sich, wenn Interessierte im Tian Long Guan vorbeischauen, wie er weiter erklärt: «Man kann zuschauen, Tee trinken oder mitmachen. Bei uns ist jeder willkommen, der sich gerne mit seinem Geist und Körper auseinandersetzen möchte.» Gelegen­ heit dazu bietet sich am Samstag, den 1. Oktober, dann findet ein Tag der offenen Tür für Erwachsene statt. Mehr dazu unter: www.tian-long-guan.com

HAUS GARTEN

Muttenzer Anzeiger

Sonderseiten 

Freitag, 23. September 2022 – Nr. 38

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Muttenz

Zum Park Heimbewohner schlendern im Rosengarten Ettenbühl

Im lauschigen und wohl duftenden Rosengarten verweilten die Seniorinnen und Senioren.

Fotos Ursula Rolle, Zum Park, Ellen Wieber, Käppeli

An einem der letzten warmen Som- mertage führte die Fahrt mit den Heimbussen Bewohnerinnen und Bewohner des APH Zum Park durch das schöne Markgräflerland, vorbei an Weinbergen und abgeern- teten Kornfeldern. Das Ziel der Nachmittagsfahrt hiess Landhaus Ettenbühl. Beim Durchschreiten des Eingangstores war augenblicklich eine wunderbare, fast andächtige Stille wahrnehmbar. Der Duft der über tausend Rosensorten, Bäume und Sträucher aus aller Welt erwar- tete die Reisenden. Als wäre es ein Leichtes, spazierten die Bewohne- rinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims Zum Park durch den 7 Hektar grossen Landschafts- garten im englischen Stil. Es gab da und dort ein lauschiges Plätzchen

Familiengarten-Verein Muttenz. Interes- senten für Aktivmitgliedschaft, Übernahme eines Gartens (nur Personen, welche in Mut- tenz wohnhaft sind) und Passivmitgliedschaft melden sich bitte beim Vizepräsidenten: Massimiliano Costantino, Tel. 076 327 28 42 oder E-Mail costantino.m@sunrise.ch Familienzentrum Knopf. Sonnenmattstr. 4, Präsidentin Manuela Bühler (079 205 12 02), Homepage: www.familienzentrum-knopf.ch Frauenchor Muttenz. Probe: Mittwoch, 19.45 bis 21.45 Uhr im Primarschulhaus Gründen (Aula), Gartenstrasse 60. Neue Sän- gerinnen sind herzlich willkommen! Kontakt- aufnahme via www.frauenchormuttenz.ch Frauenturnverein Muttenz-Freidorf. Hast du jeweils am Mittwochabend noch nichts vor? Und du hast Lust auf Sport? Lust auf ein cooles Team? Lust auf Vielseitigkeit? Lust auf Geselligkeit? Dann bist du bei uns genau rich- tig. Unsere Leiterinnen stellen jede Woche ein attraktives und abwechslungsreiches Pro- gramm zusammen. Die Kombination von Kraft, Koordination und Beweglichkeit ver- leitet dem Training einen frischen und ganz- heitlichen Charakter. Die Lektionen finden in den Hinterzweien Turnhallen zu folgenden Zeiten statt: 19–20.15 Uhr Indiaca, 20–21 Uhr Fit-Balance, 20.15–21.45 Uhr Power-Fitness. Neugierige Frauen heissen wir jederzeit will- kommen! Wir freuen uns auf dich! Kontakt: zum Verweilen, Staunen und Ge- niessen. Durch eine märchenhaft umspielte Pergola aus Kletterrosen und Glyzinien betrat man den Teichgarten, der sich schon bald als Lieblingsplatz entpuppte. Das Schauspiel, welches alle in den Bann zog, fand zwischen den Seerosen- blättern statt, wenn die mächtigen Kois nach Luft schnappten und sich in ihren leuchtenden Farben an der Wasseroberfläche zeigten. Zum Ab- schluss dieses wunderbaren Garten- spaziergangs genossen alle noch einen Eisbecher, eine Rosentorte oder andere mit Liebe kreierten Spe- zialitäten des Hauses. Ein gelunge- ner Tag ging zu Ende und schon bald wartet eine nächste kleine Reise ins Grüne. Ursula Rolle,  Mitarbeiterin APH Zum Park

Vergnügt spazierten die Bewohnenden des APH Zum Park durch den Garten im schönen Markgräflerland.

Vereine

Alzheimer beider Basel. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen kom- petente Unterstützung. In der kostenlosen Be- ratung von Alzheimer beider Basel zeigt eine Demenzfachfrau Lösungen auf, wie eine Not- situation behoben oder gemildert werden kann. Es lohnt sich, so früh wie möglich Kontakt auf- zunehmen. Alzheimer beider Basel ist für die Kantone BS und BL zuständig. Mehr über die Dienstleistungen und über Demenz auf www. alzbb.ch. Kostenlose Beratung: 061 326 47 94, beratung@alzbb.ch BESJ Chrischona Jungschar Muttenz. Zweiwöchentlich, jeweils am Samstagnach- mittag, bieten wir von 14–17 Uhr spannende Programme für alle Kinder vom 2. Kindergar- ten bis zur 7. Klasse an. Alle Daten & Details finden Sie auf www.jungschi-muttenz.ch CEVI Jungschar Muttenz. Jeden zweiten Samstagnachmittag abwechslungsreiche und auch besinnliche Programme für Buben und Mädchen von 7–14 Jahren. cevi.muttenz@ gmail.com / www.cevi.ch/muttenz Contrapunkt Chor Muttenz. MANN GESUCHT! Die siebzig Stimmen des berüch- tigten Contrapunkt Chor Muttenz freuen sich auf dich – wenn du Tenor oder Bass singst, ein gutes Gehör hast und Lust auf Projekte am Rande der konventionellen Musikszene ver- spürst, komm vorbei: www.contrapunkt.ch

Daniela Imbrogiano, Tel. 061 313 07 84, praesidentin@ftvmuttenzfreidorf.ch, www. ftvmuttenzfreidorf.ch Frauenverein Muttenz. Brockenstube geöff- net Mittwoch 14–19 Uhr, Brühlweg 3. Erlös zugunsten Bedürftiger und gemeinnütziger Zwecke. Tel. 061 462 02 10. Gratisabholdienst. – Mütter-, Väter- und Erziehungsberatung: Telefonische Beratung Montag, Dienstag, Don- nerstag 8.30–10 Uhr, persönliche Beratung mit Voranmeldung Montag, Dienstag, Donnerstag 10–12.30 Uhr, Montag und Dienstag 13.30– 17.30 Uhr, Tel. 061 462 02 02, Adresse: Brühl- weg 3, E-Mail: muetterberatung@frauenverein- muttenz.ch – Bibliothek: Brühlweg 3, Öffnungs- zeiten: Montag 14–18 Uhr, Dienstag 10–14 Uhr, Mittwoch 14–19 Uhr, Donnerstag 12–18 Uhr, Freitag 14–18 Uhr, Samstag 10–12 Uhr. Budgetberatung: Telefonische Auskunft und Anmeldung: 061 462 02 20. Homepage: www. frauenverein-muttenz.ch Gymnastikgruppe Muttenz. Gymnastik- stunde für Frauen ab 50, Mittwoch, 20.15– 21.30, Turnhalle Donnerbaum. Auskunft durch die Präsidentin, Frau Meta Diem, Tel. 061 461 66 37 oder unter meta.diem@ muttenznet.ch Gym Rhythmik. Aerobic-Low-Impact: Gründen-Turnhalle. Dienstag, 20 bis 21 Uhr. Auskunft durch Monika Giacchetto, Telefon 061 461 80 60.

Hundesport Muttenz. Internet: www.hunde sport-muttenz.ch; wöchentliche Trainings März bis November: Dienstag, 19–20 Uhr Rally-Obe- dience,Auskunft:AndreaWüest,andreawueest@ hotmail.com, 079 464 81 36; Mittwoch, 18.30– 20.30 Uhr Begleithundetraining, Auskunft: Andrea Baumgartner, begleithunde@hunde- sport-muttenz.ch, 079 506 22 80; Donnerstag, 18.30–20 und 20–21.30 Uhr Agility, Auskunft: Marion Dürig, 076 513 30 64; Samstag 9.30–11 Uhr Agility Aufbaukurs, Auskunft: Paula von Boletzky, 076 512 51 02. Jährlich werden 1–2 Erziehungskurse à sieben Lek- tionen jeweils montagabends durchgeführt, Auskunft: Andrea Baumgartner, begleithunde@­ hundesport-muttenz.ch, 079 506 22 80. JETZ – Youth Technology Lab Muttenz. Spannende Kurse in Elektronik, Informatik und Multimedia für technisch interessierte Jungs und Mädchen ab 13 Jahren. Wir führen seit über 40 Jahren mit fachlich qualifizierten Kursleitern Schnupper-, Einsteiger- sowie Fortgeschrittenenkurse durch. Die Kursteil- nehmenden gehen ihrem Hobby nach und stärken sich für eine technische Lehre oder fürs Studium. Erfahre hier mehr: www.jetz.ch, Tel. 061 511 90 90 Jodlerklub Muttenz. Gesangsstunde Don- nerstag, 20 Uhr, Aula Gründenschulhaus. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkom- men. Tel. Präsident: 061 311 51 50. Tel. Diri- gent: Andreas Stadler, 062 391 23 94, Mail: studer@hotmail.com

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Muttenz

Freitag, 23. September 2022 – Nr. 38

Leserbriefe Landratswahlen 2023 – Politik bleibt wichtig Corona, die Ukrainekrise und der Klimawandel sind externe Ein- flüsse, die sich in unserem Kanton bemerkbar machen. Wie es aus- sieht, werden die Energiekosten wegen den geopolitischen Span- nungen und klimabedingt steigen und auf einem höheren Niveau ver- harren. Die Inflation hat ebenfalls einen kostentreibenden Einfluss auf alle Güterpreise unseres tägli- chen Bedarfs. Dazu kommen der Immigrationsdruck und eine wirt- schaftliche Abflachung, die kaum zu vermeiden sein sind. Alle diese Herausforderungen werden von uns in den nächsten Jahren wich- tige Entscheide im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik auf Kantonsebene abverlangen. Das Baselbiet hat mit dem Eid- genössischen Schwinger- und Älp- lerfest in Pratteln eindrücklich be- wiesen, dass es grosse Herausfor- derungen erfolgreich, mit viel Tatkraft, Innovation und auch Humor anzunehmen weiss. Mit diesem freiheitlichen, solida- rischen und verantwortungsbe- wussten Mindset stelle ich mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen als Landratskandidat zu Wahl. Un- sere Liste hat Persönlichkeiten, die sich diesem Ziel verschrieben haben und das Baselbiet weiterbringen möchten. Ein positiver Trend zeigt sich bei all diesen obengenannten

Nicht ökonomisch und politisch austariert Zum Leserbrief «Nein zum AHV- Abbau» von Jacqueline Hohmann- Weibel (SP Muttenz) im Muttenzer Anzeiger vom 16. September: «Aus meiner Sicht findet diese Vorlage einmal mehr auf dem Buckel einer bereits benachteiligten Bevölke- rungsgruppe statt. Das finde ich respektlos und unwürdig» sic! Dieser Leserbrief hat mir ge- zeigt, dass die SP und ihre Protago- nisten nicht und nie und zwar bei keinem Thema in der Lage sind, eine ökonomisch und politisch aus- tarierte Lösung zu unterstützen. Die SP mutiert so je länger je mehr zu einer Gender- und Betrof- fenheitspartei, ohne die geringsten Lösungswege aufzuzeigen. Das ist zwar einerseits schade, andererseits wird aber diese Art der permanen- ten Entrüstung und Anklage aller möglichen und unmöglichen The- men die Partei dahin führen, wo sie auch hingehört. Und das gibt An- lass zur Hoffnung. Daniel Aebersold, Muttenz Leserbriefe Geben Sie bei der Einsendung Ihres Leser- briefs immer Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Die maximale Länge eines Leserbriefs beträgt 1300 Zeichen in- klusive Leerschläge. Schicken Sie Ihren Bei- trag per E-Mail (Word-Datei oder Mailtext) an redaktion@birsfelderanzeiger.ch. Einsendeschluss ist jeweils montags, 12 Uhr. von 10–12 und 14–17 Uhr. Vermittlung von Führungen für Gruppen, in beiden Museen auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Sekretariat, Montag von 8.30 bis 11.30 Uhr, Telefon 061 466 62 71 oder E-Mail: museen@muttenz.bl.ch Musica Sacra Muttenz. Verein für Musik in der katholischen Kirche Muttenz. Der Vianney-Chor probt regelmässig Donnerstags von 20 bis 22 Uhr. Die Männerschola «Oriscus» pflegt den Gregorianischen Gesang und probt nach Absprache. Ebenso probt nach Absprache die Frauenschola. Neue Sän- gerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. Nähere Auskunft geben Ihnen gerne Christoph Kaufmann, Musiker, Tel. 061 302 08 15, oder Sissi Mettier-Mangholz, Prä- sidentin, Telefon 061 461 70 13. Musikverein Muttenz. Musikproben je- weils Montag, 20.15–22 Uhr, Hofacker- strasse 14, Muttenz. Neue Musikerinnen und Musiker sind herzlich willkommen. Nä- here Auskünfte beim Präsidenten Christoph Gutknecht, Telefon 061 461 97 22. www.mv- muttenz.ch Naturschutzverein Muttenz. Unsere Ziele: Information; Schutz, Pflege und Ver- besserung der natürlichen Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und Mensch; Sicherung der biologischen Vielfalt in unserer Gemeinde. Engagieren auch Sie sich für die Erhaltung unserer Natur, treten Sie dem NVM bei, arbei- ten Sie mit! Anmeldung / Infos unter Telefon 079 326 06 70, oder über www.naturschutz- vereinmuttenz.ch

Herausforderungen beim Arbeits- markt. Die Arbeitslosigkeit dürfte in den kommenden Jahrzehnten tiefer bleiben. André Vögtlin, Landratskandidat Die Mitte Muttenz Doppeltes Nein zur AHV-Reform Liebe Muttenzerinnen, am Sonn- tag stimmen wir über die AHV- Vorlage ab. Es wird von gleichen Rechten und Pflichten gesprochen, deshalb sollen nun Frauen gleich lange arbeiten. Es geht aber darum, wer was geleistet hat, wer für die Leistung welche finanzielle Aner- kennung erhält und ob diese vor und nach der Pensionierung zum Leben reicht. Frauen, die viele Stun- den unbezahlte Arbeit geleistet ha- ben, die Teilzeit oder in Niedrig- lohnsektoren arbeiten, verlieren deshalb bei dieser Rechnung. Be- reits jetzt muss jede zehnte Frau in der Schweiz Ergänzungsleistungen beantragen, da die AHV-Renten nicht mehr zum Leben reichen. Mit den AHV-Vorlagen wird dieses Problem nicht gelöst, sondern ver- schärft. Liebe Muttenzer, die AHV-Re- form lässt nicht nur die Frauen im Regen stehen. Schon heute lassen sich Personen, die es sich durch Lohn oder Erbe leisten können, frühpensionieren. Mit einer An- nahme der AHV-Reformen wird das Kernproblem, die zu tiefen AHV-Renten, nicht gelöst, sondern

das Problem von der Politik zu den Einzelnen verschoben. AHV-Be- züger und -Bezügerinnen, die kleine Summen aus den Pensions- kassen erhalten, sind auf sich allein gestellt und werden mit ihren Exis- tenzängsten allein gelassen. Aus diesem Grund braucht es ein dop- peltes Nein zu den AHV-Vorlagen am 25. September! Julie von Büren, SP Muttenz Nein zur Abschaffung der Verrechnungssteuer Gemäss den bürgerlichen Befür- wortern und Befürworterinnen – mit freundlicher Unterstützung der Banken- und Finanzlobby – lohnt sich die Abschaffung der Verrech- nungssteuer auf Obligationen für alle Bürger und Bürgerinnen. Sie verkaufen uns die Abschaffung als gut durchdachte Reform. Gar als ein Garant für wirtschaftliche Vor- teile und mehr Arbeitsplätze. Dabei ist die Abschaffung nichts anderes als ein Freipass zur Steuerkrimina- lität und die ehrlichen Steuerzah- lenden können die Ausfälle bezah- len. Die Vorlage bringt weder unse- rer Volkswirtschaft noch uns Bürger und Bürgerinnen etwas. Wie so oft profitieren nur Gross- konzerne. Lassen wir uns nicht täuschen und stimmen am 25. Sep- tember überzeugt Nein zur Ab- schaffung der Verrechnungssteuer. Salome Lüdi, Co-Präsidentin SP Muttenz

Vereine

Jugendmusik Muttenz. Musikproben Korps jeweils am Montag von 19.00–20.30 Uhr. Probeort: Schulstr. 15, Muttenz. Interessierte Kinder und Jugendliche sind jederzeit herzlich willkommen. Nähere Infos erteilt gerne der Vorstand. info@jugendmusikmuttenz.ch oder www.jugendmusikmuttenz.ch Jungwacht & Blauring (Jubla) Muttenz. Gruppenstunden, Scharanlässe, Sommerlager, Pfingstlager usw. für Kinder von 5–15 Jahren. Weitere Auskünfte bekommen Sie bei Nico Manohar telefonisch oder per SMS unter 078 800 95 66, per Mail unter info@jubla-muttenz. ch, auf www.jubla-muttenz.ch. Gruppenstun- den finden an Samstagen von 14 Uhr bis 16.30 Uhr statt (Programm gemäss der Agenda auf unserer Webseite). Treffpunkt ist der Brunnen bei der röm.-kath. Kirche. Kantorei St. Arbogast. Chorprobe montags 19.45–22 Uhr im Kirchgemeindehaus Feld­ reben. Präsidentin: Susanne Weber. Dirigen- tin: Angelika Hirsch. Auskünfte gibt gerne Erika Honegger, Tel. 061 462 13 42. www.kantoreistarbogast.ch Katholische Frauengemeinschaft. Aus- kunft und Jahresprogramm unserer Aktivitä- ten, Kurse, Besichtigungen, Vorträge sind er- hältlich bei der Präsidentin Manuela Allegra, Höhlebachweg 34, Tel. 061 401 52 65. Kempo-Muttenz. Kempo ist eine traditio­ nelle japanische Selbstverteidigungskunst. Es wird nicht nur eine effiziente Selbstverteidigung gelernt, sondern auch Selbstsicherheit, Gesund- heit, Haltung, Beweglichkeit und Aufmerksam- keit gefördert. www.kempo-muttenz.ch

KTV Muttenz. Fit und beweglich bleiben oder wieder werden für Männer von Ü40 bis Ü80. Bewegung und Ballspiele: 19 bis 20.15 Uhr, Fitness und Ballspiele: 20.15 bis 21.45 Uhr, jeden Donnerstag in der Turnhalle Donnerbaum. Auch ausserhalb der Turnhalle bittet der KTV attraktive Aktivitäten. Jeder- mann ist herzlich willkommen. Weitere Infor- mationen unter www.ktvmuttenz.ch Ludothekenverein Mikado. Öffnungs­ zeiten der Ludothek an der Hauptstrasse 38 in

4132 Muttenz: Dienstag 9–11 Uhr, Mittwoch 16–18 Uhr, Freitag 15–17 Uhr, Samstag 10–12 Uhr. Tel. 061 461 59 88, info@ludothekmika- do.ch, www.ludothekmikado.ch Museen Muttenz. Ortsmuseum mit Karl- Jauslin-Sammlung: Schulstrasse 15 beim Feuer­ wehrmagazin. Geöffnet am letzten Sonntag des Monats, ausser in den Monaten Juli und Dezem- ber, 14 bis 17 Uhr. Bauernhausmuseum: Ober- dorf 4 bei der Kirche St. Arbogast. Geöffnet am letzten Sonntag der Monate April bis Oktober

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