Mein Haus & Grund - Smart Home

Mein Haus &Grund Eigentum. Schutz. Gemeinschaft. Schleswig-Holstein

Smart Home

Das Haus der Zukunft Einblicke in eine neue Wohn-Welt Objekt im Rohbau Perfekte Planung intelli- genter Gebäudesteuerung

Interviews Klaus-Hinrich Vater und Bernd Buchholz Entschleunigt leben Smart-Home-Story auf dem flachen Land

Das sichere Zuhause Sorglos wohnen und verreisen

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Editorial

„Schöne neue Welt“ ist ein Romantitel. So schön ist die beschriebene Welt in diesem Science-Fiction-Werk aber gar nicht. Smart Home hört sich daher noch für manchen nach „Big Data“ an und löst Verunsicherung aus. Jedoch beim Einkauf checken zu können, was im Kühlschrank ist, wäre schon praktisch. Oder im Winter die Fußbodenheizung schon aus dem Büro auf ein behagliches Niveau regulieren zu können, ist keine Zukunfts- musik. Gerade für Ältere, die gelegentlich mit der Digitalisierung noch fremdeln, bietet Smart Home Chancen für mehr Sicherheit, sowohl gegen Einbruchskriminalität als auch in Bezug auf Gesundheit, um schnell einen Notfall erkennen und Hilfe holen zu können. Mit unserem neuen Magazin, das Sie in den Händen halten, wollen wir Ihnen anhand praktischer Beispiele schildern, was Smart Home leisten kann. Natürlich lassen wir auch Experten zu Wort kommen. Zum Beispiel den für den Glasfaserausbau zuständigen Wirtschaftsminister Bernd Buchholz oder den Präsidenten der IHK Kiel, Klaus-Hinrich Vater. Tipps kommen – wie immer – auch nicht zu kurz. Und das Kochrezept ist ganz klassisch analog und nicht aus dem Thermomix.

Wir wünschen jedenfalls viel Spaß bei der Lektüre.

Herzlichst

Hans-Henning Kujath Verbandsdirektor

Alexander Blažek Vorsitzender

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INHALT   5

INHALT

Fakt des Magazins

Ratgeber

Die Zahl der aktuellen Ausgabe und was sich dahinter verbirgt

38 Sicherheitstipp:

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Sicherheitscheck nicht nur vor dem Urlaub Smart Home ist gut, Vorsorge noch besser

40 Versicherungstipp: Smart Home –

Titelthema: Smart Home

welche Versicherungen sind wichtig? Wenn das Haus um Hilfe ruft

10 Das Haus der Zukunft

42 Rechtstipp:

Einblicke in eine neue Wohn-Welt

Was das Smart Home alles besser nicht darf Rechtstipp von Rechtsanwalt Martin Rathsack

24 Wie ein Netzwerk entsteht

Perfekte Planung intelligenter Gebäudesteuerung

44 Wohntipp:

30 Entschleunigt leben

Perfekter Sonnenschutz für Haus und Terrasse Richtig vor der Sonne schützen

Smart-Home-Story auf dem flachen Land

Standpunkt

Verschiedenes

18 Klaus-Hinrich Vater

Fragen zum aktuellen Thema

48 Chef.Koch.Tipp.

Ringhotel Friederikenhof

Menschen

52 Mitglieder werben

Warum es sich für Sie lohnt

36 Bernd Buchholz

54 Impressum

Politiker in Schleswig-Holstein

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9.300.000 Die Zahl der aktuellen Ausgabe Das wird laut Prognose die Anzahl der Haushalte sein, die im Jahr 2022 ihr Haus bzw. ihre Wohnung im Segment Vernetzung und Steuerung umrüsten. Der Trend Smart Home setzt sich fort und wird in Zukunft immer mehr zum Standard.

Die Zukunft ist für viele Menschen bereits Gegenwart. In unserem neuen Magazin stellen wir Ihnen eine Bandbreite an Möglichkeiten vor.

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Eine Spielerei oder bestimmt es unser künftiges Wohnen? Besuchen Sie mit uns das Haus der Zukunft – ab Seite 10 . Was Digitalisierung für uns alle bedeutet, erfahren Sie aus dem Gespräch mit IHK-Präsident Klaus-Hinrich Vater ab Seite 18 . Smart Home,

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was ist das? So wird ein Smart Home geplant – ab Seite 24 – und so kann es am Ende aussehen: Begleiten Sie uns ab Seite 30 ins Land von Sorge und Treene. Minister Bernd Buchholz: „Leben Sie Smart Home privat?“ ab Seite 36 . Ratgeber rund um Smart Home von Seite 38 bis Seite 43 .

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Das Haus der Zukunft

Einblicke in eine neue Wohnwelt

Smart Home erobert immer mehr Haushalte. Knapp 20% der Deutschen, so schätzt man, steuern bereits Musik, Licht, Heizung oder Haushaltsgeräte per Smartphone, Sprachbefehl oder sogar vollautomatisch. Mehr als die Hälfte könnten sich grundsätzlich vorstellen, zukünftig ein smartes Gerät zu erwerben.

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Eine komplett vernetzte, intelligente Wohnung, in der alle Geräte miteinander interagieren, ist bisher noch nicht so weit verbreitet. Doch die Menschen haben Vorstellungen davon, welche ganz speziellen Typen als Erste in einem solchen smarten Zuhause leben. Der Selbstdarsteller: Er zeigt gern, was er hat, und sonnt sich im Glanze seiner smarten Gadgets. Wenn Nachbarn, Freunde und Verwandte staunend sein Smart Home begutachten und ehrfurchtsvoll zuschauen, wie er routiniert das Licht und die Heizung steuert oder die Tür aus der Ferne öffnet, ist er in seinem Element. Auch die Kollegen beeindruckt er mit einem Blick in sein Wohnzimmer von der Arbeit aus. Der Genießer: Ein erfolgreicher Business-Mensch, für den Geld kaum eine Rolle spielt. Er kommt zwar erst spätabends aus dem Büro in seine harmonisch eingerichtete Wohnung, aber in den verbleibenden Abendstunden will er seinen Komfort genießen. Die Heizung fährt automatisch hoch, sobald er sich der Wohnung nähert, die Tür springt auto­ matisch auf und er kann es sich auf seinem Designer-Sofa bequem machen, während sich das Licht atmosphärisch dimmt und den Feierabend elegant abrundet. Der Pragmatiker: Er ist am Puls der Zeit und kennt sich mit neuer Technik gut aus. Das Smartphone ist seine Allzweck­ waffe, um sein Leben zu vereinfachen, Raumtemperaturen und seinen Energieverbrauch immer im Blick zu haben.Gästen öffnet er die Tür selbstverständlich über sein Smartphone. Auch mit seinem Kühlschrank interagiert er über eine App, wenn er nicht sicher ist, ob für sein geplantes Abendessen noch Zutaten fehlen. Der Bastler: Er hat ein sehr hohes Technikverständnis und stellt sich sein Smart Home problemlos ohne fremde Hilfe zusammen. In den Ecken sammeln sich Kabel und Produkt­ verpackungen. Aufzuräumen wäre allerdings zu aufwendig, da es immer etwas zu optimieren oder ein neues Update zu installieren gibt. Der Nutzen: Allmählich durchbricht Smart Home jedoch seine Nische und spricht heutzutage längst nicht mehr nur Technikinteressierte oder Menschen an, die schon alles haben. Vor allem die Kombination verschiedener Anwen- dungsgebiete verschafft einen Mehrwert, um den Komfort und die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu erhöhen. Mit einem smarten Türschloss, das mit einer Außenkamera verbunden wird, kann man beispielsweise den Kindern, die zu früh aus der Schule gekommen sind, von der Arbeit aus die Wohnungstür öffnen oder den Postboten bitten, das Paket im Flur abzustellen. >>

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Willkommen im Haus der Zukunft!

Lena Müller schaut sich gerne Bilder an. Gute Fotografien findet sie toll. Wenn ihr welche besonders gut gefielen, hat sie diese ausgedruckt und im Bilderrahmen an die Wand gehängt. Und so blieben sie da hängen, weil für das Auswechseln oft die Zeit fehlte. Das hat sich nun geändert. Ein äußerst flacher Bildschirm, nicht dicker als ein ganz normaler Bilderrahmen, dient als ständig wechselbare Bildergalerie. Per Bluetooth vom Tablet übertragen, lässt sich zu jeder Stimmung und zu jeder Gelegenheit der passende Wand- schmuck herstellen. Der Bildschirm ist deshalb so flach, weil die ansonsten üblichen elektronischen Bauteile außer- halb seines Gehäuses an beliebiger Stelle untergebracht worden sind. So kann er auch als ganz normaler Fernseher genutzt werden. Doch jetzt klingelt es an der Tür. Unsere Bewohnerin schaut auf dem an der Wohnungstür angebrachten Monitor nach, wer es denn sein kann. Zugleich zeigt der Bildschirm übrigens sämtliche Hausfunktionen an, also in welchen Räumen Licht brennt, Musik läuft oder auf welche Temperaturen die einzelnen Heiz­ kreisläufe geschaltet sind. Das kann im Übrigen im ganzen Haus abgefragt werden. Auch das Kamerabild der Person, die vor der Haustür steht, wird in brillanter Qualität an alle Bedienmonitore übertragen. Übertragung in brillanter Qualität

Smart Home kunstvoll und hilfreich – mit Bildschirmen den Wohnraum verschönern und per Touchscreen steuern und bewachen.

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Lena Müller hat keine Lust zu öffnen. Das ist für den Paketboten aber kein Problem. Auch wenn sie gar nicht zu Hause gewesen wäre, hätte er die bestellte Ware problemlos abliefern können. Mittels eines Magnetchips wird das dieser Wohnung zugehörige Zustellfach geöffnet, das Paket kann eingelegt werden und es gilt dann als zugestellt. Selbstverständlich hat der Eigentümer oder Mieter dieser Wohnung dann eine entsprechende Meldung auf seinem Bildschirm und zugleich auf seinem Handy. So können drei Ziele erreicht werden: Das Paket ist angekommen, man freut sich über die rasche Belieferung und der Paketbote muss nicht noch weitere Zustellversuche unternehmen oder bei irgendwelchen Nachbarn klingeln.

Sicherheit und Freiheit dank des vernetzten Paketkastens.

Dank eines Magnet- chips können die Zusteller die Pakete jederzeit zustellen.

Erleichterung in der Küche mit Smart Home

Jetzt erst mal etwas essen! Da hilft in der Küche das Tablet mit einer anspre- chenden Auswahl von Rezepten. Davon bietet das Internet eine Menge. Und die Kochzeiten des Herdes können mit wenigen Fingerbewegungen ebenfalls eingestellt werden. Theoretisch denkbar wäre auch, Inhalt des Kühlschranks >>

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per Bildschirm oder Handy-App zu kontrollieren, um dann gezielt einkaufen zu können. Doch da verlassen sich die meisten nach wie vor auf den guten alten Einkaufszettel und kaufen das, was sie im Geschäft entdecken und ihnen Appetit macht. Smart Home heißt ja nicht, sich von der Elektronik ab- hängig zu machen, sondern sie soll das Leben dort erleichtern, wo es manchmal lästig wird. Der Einkauf nach Magenlage und Hungergefühl gehört daher zu den angenehmeren Dingen des Lebens. Ob am frühen Morgen oder wenn man sich am Abend wieder frisch macht, ist es praktisch und sehr angenehm, auch von hier aus die Kontrolle nicht zu ver­ lieren. Neben allen möglichen Elementen zur Steuerung von Beleuchtung und Heizung sind der Clou des Zauberspiegels seine musikalischen Fähigkeiten. Vorein- gestellt mit dem Lieblingssender spielt er genau die richtige Musik zur richtigen Zeit. Übrigens ist der Ton überraschend gut, denn durch einen unsichtbar eingebauten Lautsprecher mit entspre- chender Verstärkung ist der Klang auch für heutige Verhältnisse ausgezeichnet. Und gut ausschauen tut man darin auch noch. Jedenfalls in diesem Fall. Der Zauberspiegel

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Element zur Raumgestaltung durch Licht und Farbe. Je nach wechselnden Stimmungen des Fernsehbildes erstrahlt der Hintergrund des Gerätes in unter- schiedlich gefärbten LEDs. Auch die übrige Raumbeleuchtung macht mit und passt sich dem an. So entsteht eine je nach individueller Voreinstellung am Tablet fetzige oder beruhigende Lichtwirkung im gesamten Zimmer. Die Wirkung zu beschreiben ist schwierig, aber es funktioniert. Das Fernsehbild bekommt trotz des ohnehin großen Bildschirms eine weitere Dimension. Aber natürlich lässt sich auch alles auf normal schalten. Oder ganz aus, wie Lena Müller es dann auf ihrem Tablet auch tut. >>

Entspannung pur

Der Weg zum Smart Home – 01

Smart Home und Fernsehen gehören schon lange zusammen. Die Bedienung von Fernsehgeräten wurde immer komfortabler, spätestens seitdem die Fernsteuerung erfunden wurde. Anfangs noch mit Kabel und als Stolperfalle im Wohnzimmer liegend, später dann per Infrarot, machte sie den Fernsehabend zu einer gemütlichen Sache. Die Bildschirme wurden immer flacher, das Programm teilweise auch. Nun werden die Bildschirme aber immer größer und beherrschen inzwischen gute Teile des Raumes. Was liegt da näher, diesen beherrschen- den Charakter umzuwandeln in ein

An dieser Stelle finden Sie Fragen, Gedanken und Ansätze, die Ihnen bei der Planung von Smart-Home-Anlagen helfen können. Doch alle Probleme sind lösbar. Man muss nur rechtzeitig daran denken. Schwierigkeiten für Anwender: »Unübersichtlichkeit«

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Stefan Peters arbeitet seit 18 Jahren in diesem Familienunternehmen. Hier können zwar keine Endverbraucher einkaufen, aber nicht selten besuchen sie gemeinsam mit ihrem Architekten oder der Elektroinstallationsfirma diese Ausstellung. Der 52-jährige Peters kann gar nicht genug die Vielfalt des Angebotes schildern. Davon sind wir ebenso überzeugt wie von der fachli- chen Kompetenz, die hier geboten wird. Nicht alles, aber sehr vieles ist für Immo- bilieneigentümer von großem Nutzen. Sinnvoll für den Komfort, aber auch für die Sicherheit. Man denke nur an den Einbruchschutz, aber auch an Rauchmeldeanlagen und zusätzliche Vorteile für Behinderte oder alte Menschen. Gerade letztere können in einer Smart-Home-Wohnung deutlich länger allein leben und noch dazu mit einem größeren Sicherheitsgefühl. Darüber macht sich Lena Müller noch keine Sorgen. Als Auszubildende bei Haus & Grund steht sie noch ganz am Anfang ihres Berufslebens. Vielleicht aber wird sie in wenigen Jahren schon einiges von dem, was hier gezeigt wird, in ihrer Wohnung wiederfinden. So unwahrscheinlich ist das nicht! <<

Verbraucher und damit der Stromfluss in den Leitungen sind blockiert. Bis auf – ja natürlich – einen Lichtschalter und für besorgte Menschen einen Alarmknopf. Er ist auf dem Nachttisch positioniert und somit gut erreichbar. Das kann hilfreich sein, insbesondere für ältere Menschen, die so um Hilfe rufen können, sollte es ihnen einmal nicht gut gehen. Er kann aber auch als Alarm dienen bei unguten Situationen, zum Beispiel bei einem Einbruch. Dieser geschieht immer noch wenig smart und durch rohe Gewalt. Aber eine smarte Einbruchwohnanlage verhindert das. Hier kann man also ganz beruhigt einschlafen und den Panikschalter (fast) vergessen. Diese Wohnung gefällt nicht nur Lena Müller. Sie gefällt auch den Eigen- tümern, einem Fachunternehmen aus Hamburg mit Filialen auch in Kiel, Flensburg und auf der Insel Sylt. In einem eher unauffälligen Gebäude in einem Gewerbegebiet im nordöstlichen Teil Hamburgs ist diese Wohnung auf­ gebaut. Es sind also alles nur Kulissen, aber sie wirken sehr lebensnah. „Haus der Zukunft“ nennt sich diese Musterwohnung und sie gehört der Firma Hillmann+ Ploog.

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Keine Angst, auch nicht vor E-Smog

Smart Home und seine Anwendungen funktionieren natürlich nur dank Elek­ trizität. Das eine oder andere zusätzliche Kabel muss im Gebäude vorhanden sein. Empfindsame Menschen neigen dazu, gesundheitliche Störungen dann dieser Verkabelung zuzuschreiben. Ob das so ist oder nicht, soll hier nicht diskutiert werden. Wer aber die Möglichkeit hat, eine Smart-Home- Installation einbauen zu lassen, könnte sich mit dem Gedanken tragen, diese zumindest in Schlafräumen ganz einfach stillzulegen. Ein kurzer Tipp auf den Bildschirm des Smartphones oder des Tablets reicht dazu aus. Alle elektrischen

Der Weg zum Smart Home – 02

Schwierigkeiten für Anwender: »Unsicherheit«

Erwünschter Nutzen oder Spielerei?

Durch welches System?

Welche Gewerke sind einzubinden?

Wie laufen Planung und Ausführung?

Wie finde ich die richtigen Ansprechpartner?

Bleibe ich noch Herr über meine Immobilie?

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Standpunkt Smart Home IHK-Präsident Klaus-Hinrich Vater

Digitalisierung ist Chefsache

Wer das Gebäude der Industrie- und Handelskammer zu Kiel (IHK) betritt, spürt, worum es Bauherren und Architekten ging. Transparenz und Offenheit spiegeln sich in der inneren Ausgestaltung wider. In dieser transparenten Atmosphäre treffen wir uns mit dem IHK-Präsidenten Klaus-Hinrich Vater. Der gebürtige Kieler (Jahrgang 1965) ist seit 2009 im Ehrenamt Präsident der IHK. Der studierte Nachrichtentechniker ist Inhaber mehrerer IT-Unternehmen, also schon von daher ein guter Gesprächspartner für die Themen Smart Home und Digitalisierung.

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Wir starten in das Gespräch mit einem Hinweis auf die „Wirtschaft zwischen Nord- und Ostsee“, dem Magazin der IHK. Die zum Zeitpunkt des Gesprächs gerade erschienene August-Ausgabe hatte das Titelthema „Visionen reali- sieren“ zum Inhalt. Wir fragen, welche Visionen Klaus-Hinrich Vater mit dem Begriff Smart Home verbindet. Dazu meint er: „Wir erleben, dass uns die Technologie viele Erleichterungen bringt. Für manche ist sie aber immer noch mit Ärgernissen verbunden. In einem klassischen Haus- halt liegen da fünf bis sechs Fernbedie- nungen herum von unterschiedlichen Geräten, die sich untereinander nicht „verstehen“. Unsere Smartphones bringen bei jedem Update Verände­ rungen, mit denen wir nicht gleich klarkommen. Wir müssen uns also nach der Technik richten und nicht umgekehrt. Das wird sich radikal ändern. Durch die neuen techno- logischen Möglichkeiten werden wir im Smart-Home-Bereich echte Lebenserleichterungen erfahren. Und wenn Sie mich nach der Vision fragen: Die Technologie wird dazu führen, dass wir viel mehr Hilfe und Unterstützung durch sie bekommen.“ Klaus-Hinrich Vater selbst nutzt bereits Smart-Home-Lösungen zu Hause. In seinem vor rund neun Jahren gebauten Haus hat er zum Beispiel in den meistgenutzten Räumen eine zentrale Musiksteuerung. Und eine Bus-gesteuerte Beleuchtung sorgt im gesamten Haus für angenehmen Wohn- komfort. Verschiedene, den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Lichtszenen ließen sich sehr einfach programmieren und dann per Tastendruck abrufen. >> Smart Home – für Klaus-Hinrich Vater schon Alltag im Eigenheim

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Der Weg zum Smart Home – 03

Schwierigkeiten für Anwender: »Kompatibilität«

Welches System passt zu welchen Komponenten?

Insellösung ein Problem?

Erweiterbarkeit und Zukunftsfähigkeit

Wir sind in Schleswig-Holstein durchaus im Trend, müssen aber dennoch intensiv daran arbeiten. Wir haben eine Landes- regierung, die das Thema verstanden hat und intensiv vorantreiben will. Das ist schon mal gut. In Sachen Glasfa- serversorgung sind wir schon seit einiger Zeit führend unter den Flächenländern – derzeit mit 35 Prozent möglicher Anschlüsse. Es gibt klare Ziele für eine volle Netzabdeckung und inso- fern bietet das unseren Mitgliedsbetrie- ben große Chancen. Unternehmen, die im ländlichen Raum überleben wollen, werden dies ohne einen vernünftigen Breitbandanschluss nicht schaffen. Die Kommunikation, der Austausch von Daten, wird weiterhin an Bedeutung zunehmen und zwar auf allen Gebieten. Die Chancen der Digitalisierung liegen

Augenhöhe mit seinen vier Kindern. Als Begründung schiebt Vater mit einem Lächeln nach, dass dies natürlich auch durch seine berufsbedingte Neugier an derartigen Dingen läge. „Noch kann ich mich behaupten, aber ich vermute, dass ich irgendwann einmal von ihnen überholt werde.“ Die nächste Frage berührt das Aufgaben- gebiet des IHK-Präsidenten. Wir fragen danach, ob die schleswig-holsteinische Wirtschaft in Sachen Digitalisierung gut genug aufgestellt ist. „Insgesamt beobachten wir, dass kleine und mittlere Betriebe zwar die Digita- lisierung als wichtiges Aufgabenfeld begreifen, sich aber häufig noch nicht so richtig auf den Weg gemacht haben.

Lesen Sie denn die Bedienungsanlei­ tungen oder machen Sie es intuitiv?

„Da, wo es intuitiv geht, nutze ich das selbstverständlich. Die intuitive Bedienung haben wir ja erst durch Apple & Co. kennengelernt. Früher war doch einiges sehr viel umständlicher. Da spielen drei bis fünf Jahre Zeitablauf eine große Rolle. Bei Neuanschaffungen probiere ich – wenn möglich – vorher aus, ob eine intuitive Bedienung möglich ist. Hersteller, die sich darüber keine Gedanken machen, werden vom Markt verschwinden.“ Das also sei ein unbedingtes Beschaf- fungskriterium für Klaus-Hinrich Vater. Übrigens sieht er sich in der Bedienung moderner Elektronik mindestens auf

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auch in der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie und in der Tätigkeit au- ßerhalb der Ballungszentren, also auch in den ländlichen Räumen und von zu Hause aus.“ Deutlich wird Klaus-Hinrich Vater bei der Frage nach der Verantwortung des Mittelständlers, sein Unternehmen auf diese Entwicklung einzustellen: „Er muss es! Und wenn er es nicht tut, wird er nicht überleben.“ „Ja, wir können uns nicht dagegen wehren. Digitalisierung gibt es bereits, seitdem der erste Rechner auf den Markt kam. Wir erleben jetzt aber eine bisher unvorstellbare Schnelligkeit in der technologischen Entwicklung. Big Data und künstliche Intelligenz sind die Stichworte. Wir sind auf dem Weg in eine vierte industrielle Revolution. Unser Arbeitsleben, aber auch unser Privatleben – und da sind wir wieder bei Ihrem eigentlichen Thema Smart Home – werden sich enorm verändern.“ >> Eine unvorstellbare Schnelligkeit in der technologischen Entwicklung Eine klare Antwort.

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Wenn das keine wirklich smarte Aussicht ist! Wir fragen, welche Rolle der Datenschutz spielt.

Klaus-Hinrich Vater ist sich darüber im Klaren, dass Veränderungen nicht überall Begeisterung auslösen, häufig eher Ängste. „Ich möchte aber ganz klar sagen, dass ich die voranschreiten- de Digitalisierung nicht als Bedrohung empfinde und den Menschen gerne diese Ängste nehmen will. Wir werden – wie schon in der Vergangenheit auch – nicht weniger Arbeit haben, sondern mehr. Die Herausforderung besteht darin, die Menschen mitzu­ nehmen und weiterzuqualifizieren. Die Furcht vor allen und jeden beherrschenden Maschinen halte ich für unbegründet. Und sie ist sicher auch nicht neu. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass der Mensch auch weiterhin die Spielregeln zu seinem eigenen Wohl festlegen kann und wird, und Maschinen uns auch in Zukunft helfen, mehr noch als bisher. In nicht allzu ferner Zukunft werden wir beispielsweise mit ziemlicher Sicherheit keine schweren Getränke­ kisten mehr schleppen müssen.“

Vater sieht klare Verantwortlichkeiten: „Digitalisierung ist Chefsache, das können Unternehmerinnen und Unter- nehmer nicht delegieren. Wir müssen lernen, konsequent aus Kundensicht zu denken. Wir dürfen nicht davon ausgehen, was für Produkte oder Dienstleistungen wir haben, sondern davon, was die Kunden von uns erwarten. Da können Unternehmen wie Amazon oder Google Vorbild sein. Nicht alles, was die machen, ist toll, aber sie denken konsequent aus Kun- densicht.“ Er bringt ein Beispiel, nämlich den größten Anbieter für Heizungs­ anlagen – ein Start-up-Unternehmen! Dies betreibt ein Onlineportal, auf dem der Kunde, der eine neue Heizung benötigt, wenige Fragen beantwortet und dann auf Knopfdruck ein Angebot erhält. Den Auftrag erteilt man ebenfalls online, und innerhalb weniger Tage installiert ein Vertrags­ partner die neue Heizung. Das spart die leidige Einholung von Angeboten mit Vor-Ort-Terminen und langen Wartezeiten.

Cyberangriffe nehmen extrem zu

„Unsere Daten sind ein hohes Gut, Datenschutz ist sehr wichtig! Doch EU-weit neigt die Politik dazu, vermeint- lichen Datenschutz so auszugestalten, dass er neue Geschäftsmodelle und nicht selten auch bereits etablierte Geschäftstätigkeiten teils massiv behin- dert. Dabei wird Datenschutz oft mit Datensicherheit gleichgesetzt, was aber falsch ist. Beides sind zwei unterschied- liche Dinge, die allerdings zusammen- hängen. Durch hohe Datensicherheit kann auch ein hoher Datenschutz gewährleistet werden. Datensicherheit wird aber leider von vielen immer noch unterschätzt. Es gibt noch viele offene Flanken. Dabei nehmen Cyberangriffe extrem zu. Insbesondere im Bereich kritischer Infrastrukturen können diese schnell katastrophale Folgen haben.“

Der Weg zum Smart Home – 04 Verlässliche Standards durch Zertifikate  Hauptaugenmerk: Sicherheit gegen Fremdzugriff

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Klaus-Hinrich Vater lobt das kleine Estland. Er ist Honorarkonsul dieses Landes, sein Lob bringt er aber nicht deswegen an. Dort würde man uns einiges voraushaben. „Alle Verwaltungsvorgänge werden ausschließlich online durchgeführt, kein Bürger und kein Unternehmen muss mehr bei einer Behörde vorstellig werden. Selbst Wahlen werden elektronisch abgehalten. Und eine extrem hohe Datensicherheit gewährleistet einen exzellenten Datenschutz. Die registrierten Missbrauchsfälle pro Jahr können an einer Hand abgezählt werden. Die Esten haben bei der Wiedererlangung ihrer Unabhängigkeit 1991 quasi bei null angefangen. Dieser Umstand wurde sinn- voll und erfolgreich genutzt. Alte Fehler aus bestehenden Strukturen mussten die Esten gar nicht erst übernehmen. Wir sollten uns Estland zum Vorbild nehmen, und Datenschutz nicht zur Verhinderung von Innovationen missbrauchen.“

Was erwartet, was wünscht sich ein IHK-Präsident für die Zukunft?

„Wir sollten den nächsten Schritt der Digitalisierung als Chance begreifen und nicht als Bedrohung. Digitalisierung ist eine echte Chance. Auch für die Wirt- schaft und damit für jeden Einzelnen!“

Das Gespräch führte Volker Sindt. <<

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Wie ein Netzwerk entsteht

Perfekte Planung als Voraussetzung für intelligente Gebäudesteuerung Christoph Klahn (50) und Markus Horn (28) vertiefen sich in eine große Bauzeichnung. Dabei geht es hier eigentlich nur um den Neubau eines Einfamilienhauses. Doch was heißt „nur“? Jeder Neubau ist eine Herausforderung. Für Bauherren wie für Handwerker. Doch dieser ist es ganz besonders. Schon allein wegen seiner besonderen Gestalt und seiner ganz besonderen Haustechnik.

Ein Haus muss gut geplant sein – alle Wünsche und Bedürfnisse der Bauherren werden besprochen und umgesetzt.

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Unmengen von Kabel fallen uns auf

Was ist also daran so besonders und bedarf so intensiver Beratung zwischen dem Ingenieurbüro für intelligente Gebäudesteuerung klahn.net aus Kiel und dem Elektroinstallationsbetrieb Giesecke Schwentinental? Noch ist hier alles im Rohbau und somit sind die „Eingeweide“ zu sehen. Das ist bei jedem Haus so, nur ist bei diesem einiges anders. Unmengen von Kabel fallen uns auf. Allein 1,5 Kilometer Kabel werden für das Obergeschoss und noch einmal so viel fürs Erdge- schoss benötigt. Insgesamt wird dieses Haus nach Fertigstellung der Elektro­ installation mit weit über fünf Kilo- metern Kabel so einiges an Material „verschluckt“ haben.

Die Grundbedingung für ein Smart Home – meterweise Kabel müssen verlegt werden.

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Mit Christoph Klahn hat also ein Ingenieurbüro das Regiment über die Baustelle übernommen. „Ich brenne für das Thema Smart Home“, sagt Klahn. Er ist der Gründer einer Firma, die nun seit etwas über einem Jahr besteht. „Private Bauherren träumen immer öfter von einem Smart Home. Bauträger haben sich jedoch nicht oder nur selten mit diesem Thema beschäftigt.“ Lichtsteuerung, Steuerung von Rollläden und Lüfter Auf dieser Baustelle geht es also zurzeit um Netzwerke für Telekommunikation, die Lichtsteuerung, die Steuerung von Rollläden und Lüfter, für die Verbindung der Innenwelt mit außen angebrachten Kameras und natürlich Einbruchsmelde- anlagen und einiges mehr. Eine ziemlich große Herausforderung für das entspre- chende Gewerk. Heute steht nicht nur die Lage eines Gebäudes bei vielen Bauherren an vorderster Stelle, ist sich Klahn sicher. Zunehmend kommt es auch darauf an, mit welchen Funktionen ein Gebäude zusätzlich und über das Normale hinaus- gehend ausgestattet werden kann. >>

Für jede Anwendung das richtige Kabel.

Der Weg zum Smart Home – 05

Förderungsmöglichkeiten

Förderungsziel Energieeffizienz: KfW

Sanieren: KfW 430

Bauen/Kaufen: KfW

Effizienzhaus: KfW 153

Förderungsziel Sicherheit: KfW

Sanieren: KfW 430

Altersgerecht umbauen: KfW 455

Einbruch: KfW 455-E

Barrierefrei: KfW 455-B

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Wichtig aus ihrer Sicht ist auch, dass über 400 Hersteller entsprechende Produkte anbieten, die zu diesem System kompatibel sind. Dabei ist eine Grundinstallation unwesentlich teurer als eine Ausführung in herkömmlicher Verkabelung. Jedenfalls beim Neubau, meinen die beiden. Sie bietet anderer- seits viele individuelle Lösungen. So können Schalter jeweils ohne großen Aufwand neu und zu anderen Funktionen umprogrammiert werden. Zum Beispiel ist auch möglich, mit einem einzigen Schalter alle Elektro­ verbraucher und Gerätschaften auszu- schalten bzw. auf Stand-by-Funktionen zu bringen. Bei diesem Haus werden nach Fertigstellung zwei Dinge im Vordergrund stehen: von außen wie innen die besondere Architektur und der Ausblick in die Stadt nahe der naturbezogenen Landschaft. Im Inneren die hochwertige Ausstattung und vor allem eine spannende und für den Bewohner nützliche komfortable Installation, ganz auf die Zukunft ausgerichtet. <<

Die intelligente Vernetzung von ver- schiedenen Funktionen hat also einen hohen Stellenwert. Man könnte auch sagen: Einige Funktionen übernimmt das Gebäude selbst, um den Wohn­

komfort, die Sicherheit und die Energieeffizienz zu erhöhen.

Welches System hat sich etabliert?

Christoph Klahn sagt, dass sich die meisten Kunden für den weltweiten Bus-Standard KNX entscheiden. Seit über 25 Jahren gibt es diese Technik. Sie vernetzt gewerkeübergreifend Beleuchtung, Heizung, Jalousien, Lüftung, Sicherheitstechnik, Multimedia und vieles andere mehr. Genau das also, was sich der Bauherr dieses Hauses in einer großen schleswig-holsteinischen Stadt wünscht. Klahn und Horn, von der Schwentinen- taler Firma Elektrotechnik Giesecke, sind sich einig, dass KNX ein hohes Maß an Flexibilität bietet. Es ist jederzeit erweiterbar und kann sich geänderten Gegebenheiten anpassen.

Der Einbau in Trockenbauwände – hier wäre eine nachträgliche Veränderung einfacher umzusetzen.

Der Weg zum Smart Home – 06 »Nutzen«  Vernetzung von Einrichtungen und Anlagen  Komfort:  »  Beleuchtung/Multimedia anwesenheitsgesteuert »  Heizungssteuerung nach Wettervorhersage / alle Verbraucher zentral gesteuert  Sicherheit:  »  Außen- und Innenraum- überwachung »  Meldung der Veränderung Automatisierung

Massivholz-Küchen

von Tagesroutinen (Stürze bei Älteren)

»  Sprachsteuerung

 Individualisierung:  »  Es gibt nicht das „Smart Home“, jedes kann anders sein

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Entschleunigt leben

für Feuchtgebiete typische Tier- und Pflanzenarten vor, die anderenorts oftmals schon aus dem Landschaftsbild verschwunden sind. Erst seit dem Bau des Eidersperrwerks vor über 40 Jahren wurde dieses Gebiet von den alljährlich mehrfach stattfindenden Überschwemmungen befreit. Doch deren Auswirkungen sind heute noch sichtbar.

Die Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge der Landkreise Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg zählt mit ca. 160.000 Hektar zu den letzten weitgehend unzerschnittenen Niede- rungsgebieten Europas. Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese ehemals vom Wasser geprägte Landschaft stark verändert und für die Land­ wirtschaft kultiviert. Doch noch heute kommen hier viele seltene,

Smart-Home-Story auf dem flachen Land

Thorsten Schulte und Dirk Möller leben mit modernem Komfort in naturnaher Umgebung.

Smart Home mit Weitblick – Integration eines Neubaus in alte Strukturen der Gemeinde. Passendes Mauerwerk stilistisch in Szene gesetzt.

wiegend ältere Gebäude, bis auf das von Thorsten Schulte und Dirk Möller. Im Jahre 2010 gebaut, hebt es sich von der Nachbarschaft ab, jedoch ohne sich aufzudrängen. Denn stilistisch sind die Gebäudeform, das Mauerwerk und die straßenfrontseitige Gestaltung des Gar- tens ihrer Umgebung angepasst. Einzig die moderne Solarstromanlage auf dem Dach sowie eine zur Erwärmung des Brauchwassers heben sich ein wenig ab.

Davon sollte man wissen, wenn man Thorsten Schulte und Dirk Möller besucht. Schon wenige Kilometer westlich von Rendsburg erlebt man erste stimmungsvolle Eindrücke dieser einmaligen norddeutschen Landschaft. Auch rund um das Haus der beiden wird sie erlebbar. Überall entstehen eindrucksvolle Wechselbeziehungen zwischen Haus, Bewohnern und der Natur.

Es hebt sich von der Nachbarschaft ab, jedoch ohne sich aufzudrängen.

Der Ort gehört zu einer größeren Gemeinde. Er besteht aus nur wenigen Häusern. Aufgereiht wie an einer Perlen­ kette stehen sie entlang der schmalen Dorfstraße. Die Nachbarschaft als Social Media, wie es scheint. Es sind über­

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Auch die bauliche Trennung von Wohn- und Schlafbereich in zwei Gebäude- teile ist nicht alltäglich. Von Heimat- verbundenheit zeugt der Fahnenmast einschließlich Schleswig-Holstein-Flagge.

Bereits im Flur fallen die vielen hochmodernen Schalter und Taster auf.

Auffällig ist die Ruhe, sodass jedes sich nahende Auto sofort wahrgenommen wird. Viele sind es nicht an diesem Sonnabend, denn die Hauptstraßen liegen weit entfernt. Diese Ruhe ist auch einer der Gründe, warum der 44-jährige Thorsten Schulte, Neurologe und Leiten­ der Oberarzt in der Imland-Klinik in Rendsburg, und Dirk Möller, 52, Nieder- lassungsleiter des Dachdeckereinkaufs in Kiel, sich hier so wohl fühlen. Trotz der ländlichen und naturnahen Umge- bung – hinter dem Grundstück beginnt bereits die weite Landschaft entlang der träge dahinfließenden Sorge – muss man in diesem Haus auf modernen Komfort nicht verzichten. Bereits im Flur fallen die vielen hochmodernen, aber zurückhaltend gestalteten Schalter und Taster auf. Sie steuern das Licht und auch die Raumtemperatur.

Überall unauffällig präsent – hochmoderne Taster und Schalter für Technik und Klima im Raum. Einfach und bequem – der Wohnbereich bietet bestes Bild und perfekten Sound. Hocheffiziente Wärme­ pumpen liefern die Energie von morgen.

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Ganz modern im Sinne von Smart Home ist auch die Videoüberwachungsanlage für den Eingangsbereich. Natürlich kann man von drinnen auch das große Gartentor öffnen, um Gäste auf dem Vorplatz der Garage parken zu lassen. Was allerdings nicht unbedingt notwendig wäre, denn Gedränge um Parkplätze an der Straße gibt es hier nicht. Neben der vorhin erwähnten Anlage auf dem Dach wird Wärme durch eine leistungsstarke Wärmepumpe erzeugt. Insofern ist man in diesem Hause von fossilen Primärenergieträgern weitgehend unabhängig. Wenn es um Fernsehen oder Musikanlage geht, so ist alles zum Besten bestellt. In puncto Musik ist man ohnehin an­ spruchsvoll in diesem Hause. Thorsten Schulte spielt seit seinem fünften Lebensjahr Trompete. >>

Moderne Technik für mehr Sicherheit – Videoüberwachung für den Eingangsbereich. Da weiß man, wer auf einen zukommt.

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Er wirkt aktiv im Orchester Capella Mu- sica mit, die neben modernen Schlagern und Blasmusik auch Jazz und Swing in ihrem Repertoire hat. Der Übungsraum, ebenfalls mit einem großen Bildschirm ausgestattet, lässt einen weiten Blick über die Sorge in die Landschaft zu. Hier kann man wahrlich ungestört und von der Natur inspiriert üben. Dirk Möller beschreibt sich selbst als dafür weniger geeignet. Er ist leiden- schaftlicher Golfspieler und verbringt somit seine freie Zeit unter freiem Himmel. Danach tut dann ein Bad mit ebenfalls grandioser Aussicht und natürlich allen elektronischen Annehmlichkeiten einschließlich eines Fernsehbildschirms so richtig gut. Die große Wohnküche lässt genügend Raum für kreatives Kochen und Bewir­ tung der Gäste. Stilvoll eingepasst, ist sie mit erstklassigen und technisch aus­ gerüsteten Geräten ausgestattet. Die Farbe Weiß dominiert und doku- mentiert die Symbiose zwischen Einrich- tungsgegenständen und moderner Ge- rätetechnik. Smart Home wird hier also auch beim Kochen nicht nur genutzt, sondern als Statement verstanden. Die beiden Bewohner dieses Hauses sind nicht nur technikaffin, sondern verstehen es auch, die umfassende Ausstattung zu nutzen, ohne damit zu protzen. Nichts drängt sich auf und wird nur für den interessierten Betrachter sichtbar. So träge wie die Sorge durch die Niederungen fließt, scheint in diesem Haus die Zeit ebenfalls langsamer zu verlaufen. Entschleunigung trotz aller Modernität. Ein zeitgemäßes Gebäude mit ausgefeilter technischer Ausstattung muss keineswegs für Hektik und Unruhe stehen. Vielleicht heißt „Smart sein“ ja, sich nicht ständig und überall vom Fortschritt treiben zu lassen. <<

Abwechslung zur Blasmusik – Smart Home erweitert auch hier die funktionale Nutzung.

Entspannung pur – schöne Aussicht genießen im modern vernetzten Bad.

Smart Home stilvoll und schlicht – modernste Technik gepaart mit klassischen Einrichtungsgegenständen gibt dem Raum Ruhe und Gelassenheit.

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Zehn Fragen an Minister Bernd Buchholz

Handy bedienen lässt. Das ist natürlich ein bedeutsamer Vorteil, weil man gerade auch im Winter, wenn es kalt ist, nicht lange in der kalten Wohnung sitzen muss, sondern genießen kann, dass man in ein warmes Haus kommt. Scheinbar wird alles immer komplizierter – aber war früher alles einfacher? Aus meiner Sicht wird keineswegs immer alles komplizierter. Im Gegenteil: Vieles wird deutlich einfacher. So wie beispielsweise die Kommunikation und die Möglichkeit, mit Menschen schneller in Kontakt zu treten. Aber eben auch Innovationen wie Smart Home und dessen Anwendungsmöglichkeiten. Zumindest mein Leben ist dadurch nicht komplizierter, sondern einfacher geworden.

Der 1961 in Berlin geborene Jurist ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er war unter anderem Verlagsleiter der Hamburger Morgenpost, Vorstandsvorsitzender der Gruner + Jahr AG & Co KG und Vorstand der Bertels­ mann AG. Seit 1981 ist er Mitglied der FDP, seit 2013 stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Schleswig- Holstein. Von 1992 bis 1996 war er Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtags. Unsere Fragen an Herrn Buchholz: Smart Home – leben Sie das bereits privat? Nicht in allen Teilen, aber ich genieße Smart Home in bestimmten Fällen. So hat beispielsweise meine Ferienwohnung eine Heizung, die sich mit meinem

Politiker in Schleswig-Holstein

Dr. Bernd Buchholz ist seit Sommer 2017 Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein.

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Was bieten Sie Freunden an, wenn diese bei Ihnen zu Besuch sind? Zunächst einmal vor allem das Wichtigste, das ich bieten kann: meine Zeit. Und dann: Ein gutes Glas Wein oder vieles andere mehr, was das Leben schöner macht. Aber der größte Luxus ist für mich, wie gesagt, füreinander Zeit zu haben. Am liebsten essen Sie…? … Fisch. Und zwar am allerliebsten Maräne. Das ist ein Fisch, den es fast gar nicht mehr im Großen Plöner See gibt. Den hat hier ein wunderbarer Koch am Großen Plöner See im „Dat Groene Huus“ in Bosau am besten zubereitet. Leider macht er das nicht mehr öffentlich. Ich hoffe deshalb, dass er für mich in diesem Jahr noch einmal ganz privat eine Maräne in die Pfanne schmeißt.

Mal ehrlich: Lesen Sie die Bedienungsanleitungen Ihres Fernsehers oder Handys wirklich durch? Nein! Und ich bin überzeugt, dass das auch heutzutage nicht mehr notwendig ist. Ich glaube, dass Hersteller heute dafür sorgen müssen, dass Geräte intuitiv gut bedienbar sind. Wer erst eine 20-seitige oder noch dickere Bedienungsanleitung benötigt, der hat das Gerät nicht richtig konzipiert. Sind Sie im Familienkreis in Sachen Technik eher Experte oder Ratsuchender? Im Verhältnis zu einigen Familien­ angehörigen bin ich Experte, verglichen mit anderen bin ich Ratsuchender. Welche Dinge würden Sie im Alltag gern noch „smarter“ erledigen wollen? Da gibt es vieles! Die Nachbestellung von Speisen und Getränken in meinem Kühlschrank würde ich gerne durch den Kühlschrank selber vornehmen lassen. Also wenn die Milch leer ist, kann sie vom Kühlschrank selbstständig nachgeordert werden. Außerdem noch diverse andere Sachen, wie etwa die Belüftung im Haus. Ich kann mir

vieles an Alltagserledigungen denken, die man „smarter“ machen kann. Und wenn erstmal das Thema Spracherkennung eine sehr viel stärkere Rolle gespielt hat, dann werden sicherlich nicht nur Alexas und Siris vernünftig regulierbar sein, sondern man könnte das eine oder andere eben auch beim Betreten eines Raumes mit Sprache steuern. Wohnen Sie modern und technikaf- fin oder konventionell? Sowohl als auch. Ich wohne in Teilen modern und bin zumindest nicht technikunaffin, sondern Alexa steht auch bei mir auf dem Bord. Angenommen, Sie müssten in ein anderes Bundesland ziehen. Was würden Sie an Schleswig-Holstein am meisten vermissen? Die wunderschöne Landschaft würde ich am meisten vermissen und die glücklichen Menschen.

Die Fragen stellte Volker Sindt. <<

Ihr Lieblingsplatz in Schleswig-Holstein ist…?

Eindeutig Bosau, am Großen Plöner See und meine Terrasse, von der aus ich über den See blicken kann.

Wir bringen das Licht ins Dach Mehr Fenster. Mehr Luft. Mehr Leben.

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Sicherheitstipp

Sicherheitscheck nicht nur vor dem Urlaub

Abonnements zu Ihrem Urlaubsort schicken lassen. Auf eine Notiz für Ihren Postboten mit dem Verweis auf einen Nachbarn sollten Sie dringend verzichten, denn nicht nur für den Zusteller ist das eine willkommene Information. Setzen Sie auf Alarmanlagen als Abschreckung Deutlich sichtbare Doppelschlösser, Fenstersicherungen oder Alarmanlagen an Häusern oder Wohnungen haben eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher. Informieren Sie Ihre Nachbarn Informieren Sie Ihre Nachbarn über die Länge Ihrer Abwesenheit. Falls Sie eine Alarmanlage, über Zeitschaltuhren ge- steuerte Lampen oder ähnliche Einrich- tungen besitzen, besprechen Sie deren Funktionsweise und detaillierte Abläufe. Nur so sind sie in der Lage, gezielt auf Ihr Zuhause zu achten. Termine mit Handwerkern o. ä. während Ihrer Abwesenheit sollten vermieden oder mit den Nachbarn abgesprochen werden. Teilen Sie Ihren Nachbarn oder Freunden Ihre Urlaubsadresse mit, dann können diese Sie im Fall der Fälle erreichen.

Tatsächlich geraten unbeaufsichtigte oder nicht ausreichend geschützte Wohnungen in der Urlaubszeit besonders in den Fokus der Langfinger. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen, mit einem sichereren Gefühl zu verreisen und die Chance eines Einbruchs zu verringern. des Hauses immer abgeschlossen werden. Ein einfaches Zuziehen er- leichtert ungewünschten Gästen den Zugang. Überprüfen Sie zusätzlich, ob alle Fenster geschlossen sind. Falls Zusatzsicherungen vorhanden sind, sollten diese ebenso aktiviert werden. Sorgen Sie für einen leeren Briefkasten Überquellende Massen an Post deuten auf eine längere Abwesenheit hin. Bitten Sie Ihre Freunde oder Nachbarn, den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Alternativ dazu bietet die Deutsche Post einen Lagerservice an: Für einen bestimmten Zeitraum werden Sendungen gesammelt und zum Datum Ihrer Wahl zugestellt. Darüber hinaus können Sie sich oftmals Zeitungen eines Überprüfen Sie Türen und Fenster Haustüren sollten nach dem Verlassen

Smart Home ist gut, Vorsorge noch besser

Die jüngste Polizei- Statistik spricht von einem deutlichen Rück- gang der Einbruchs­ kriminalität. Dennoch ist jeder Einbruch einer zu viel. Deshalb sollten Fenster und Türen mechanisch gesichert werden. Wirkungsvoll ergänzt wird der Schutz durch elektronische Sicherungsmaßnahmen. Und damit ein Smart Home wirklich zum „Safe Home“ wird, gibt es darüber hinaus noch ein paar wirkungsvolle Tipps – nicht nur für die Urlaubszeit.

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Informieren Sie Ihre Versicherung Was viele Reisende nicht wissen: Eine Abwesenheit von über 2 Monaten gilt aus Sicht Ihrer Versicherung als gefah- renerhöhend und ist dieser daher im Voraus mitzuteilen. Dieser Pflicht sollten Sie unbedingt nachkommen, um sich im Ernstfall viel Ärger zu ersparen. Vermeiden Sie auch gut sichtbare Kofferanhänger Anhand offener und unverdeckter Kofferanhänger können Einbrecher oder Komplizen unauffällig ablesen, wo sich der nächste Einbruch lohnen könnte. Verlieren Sie auch deshalb an Bahn­ höfen und Flughäfen Ihr Gepäck nicht aus den Augen. Verwenden Sie deshalb zuklappbare Kofferanhänger oder geben Sie Hinweise auf Ihre Adresse nur im Inneren Ihres Gepäckstücks. Schützen Sie Ihr Social-Media-Konto vor öffentlichen Zugriffen. Oft können Sie Ihre Beiträge wie z. B. aktuelle Urlaubs- fotos mit ein paar Klicks nur für Ihre Freunde zugänglich machen. Allgemein sollten Sie mit privaten Informationen im Internet vorsichtig umgehen. Steuern Sie Geräte mit Zeitschaltuhren an, welche den Anschein erwecken, dass Ihr Haus bewohnt ist. Das können zum Beispiel Rollläden, Lampen, Fern- seh- oder Radiogeräte sein. Das regel- mäßige Ein- und Ausschalten erschwert das Erkennen Ihrer Abwesenheit. Bleiben Sie auf Social Media unentdeckt Ist Ihr Zuhause noch offline? Installieren Sie Zeitschaltuhren

Schalten Sie Ihren Anrufbeantworter ab Das Feststellen von Abwesenheit durch regelmäßige Kontrollanrufe ist eine gängige Strategie von Einbrechern. Falls Sie für die Urlaubszeit einen Anrufbeant- worter eingeschaltet haben, servieren Sie jedem Anrufer auf dem Silbertablett die Information, dass Sie nicht zu Hause sind. Schalten Sie daher den Anruf­ beantworter am besten ab. Sollten Sie darauf nicht verzichten wollen, sollten Sie eine neutrale Nachricht hinterlassen, wie z. B.: „Wir sind gerade nicht zu Hause.“ Dies deutet lediglich auf eine kurze Abwesenheit hin. Auf keinen Fall sollten Sie konkrete Angaben zu Ihren genauen Urlaubszeiten angeben. Sollten Sie Inhaber eines kleinen Unternehmens sein und Ihren Betrieb vorübergehend schließen, überlegen Sie sich gut, wie und in welcher Form Sie Ihre Abwesenheit kommunizieren. Sichern Sie Ihre Wertsachen Lassen Sie Ihre Wertsachen niemals offen und gut sichtbar in der Wohnung liegen, sondern verstauen Sie diese bestenfalls in einem Tresor. Sichern Sie sich ab, indem Sie besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen, seltenen Schmuck oder auch Gold in einem Schließfach bei der Bank Ihres Vertrauens deponieren. Bewahren Sie Ihre Belege für die Versicherungen gut auf Stellen Sie sich auf den Ernstfall ein. Sollten Sie bestohlen werden, ist es wichtig, dass Sie Ihrer Versicherung Quittungen und Kaufbelege vorlegen können. Dazu ist es sinnvoll, ein Verzeichnis Ihrer Wertsachen zu führen, welches außerhalb Ihres Hauses auf- bewahrt wird. Je genauer die Beschrei- bungen der Wertsachen, desto besser: Material, Maße, Seriennummern und Hersteller sind wichtige Informationen bei der Ermittlung und Schadens­ regulierung nach einem Diebstahl.

Ein versehentlich angeschaltetes Elektrogerät kann unbeaufsichtigt verheerende Schäden anrichten. Geräte im Ruhemodus im Zweifel vom Netz nehmen. Auch wenn die Tricks und Methoden der Einbrecher immer ausgefeilter wer- den, so schreitet auch die Entwicklung moderner Sicherheitstechnik voran. So können Sie zum Beispiel mit ausge- klügelten Schließsystemen, Einbruch- meldetechnik und Videoüberwachungs- technik die Gefahr eines Einbruchs senken und mit einem erleichterten Gefühl in die Urlaubszeit durchstarten. Die moderne Sicherheitstechnik schreitet voran. Wie gesagt, man muss schon ein wenig investieren, will man den Spitzbuben das Leben schwer machen. Derzeit ist die Lage für Investitionen in die eigene Sicher- heit günstig. Das Förderprogramm des Landes für den Einbruchschutz wurde erneut aufgestockt. Die Vergabe erfolgt über die Investitionsbank SH. Informationen dazu erhalten Haus & Grund-Mitglieder über die Geschäftsstellen der Ortsvereine. Dort können die entsprechenden Anträge gestellt werden. <<

Schalten Sie überflüssige Elektrogeräte ab

Schützen Sie sich nicht nur vor Eindring- lingen, sondern behalten Sie auch un- genutzte Geräte im Auge. Überflüssige Gas- und Elektroanschlüsse sollten nach Möglichkeit abgedreht werden. Kontrollieren Sie diese lieber doppelt:

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