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7. APRIL 2017

Riehener Zeitung DI E WOCHENZE I TUNG FÜR R I EHEN UND BETT INGEN

96. Jahrgang | Nr. 14

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Versteckt: In Riehen finden sich sonderbare Fussgängerverbindungen SEITE 2

Lehrreich: Ein ganzes Wochenende im Zeichen der Pfaditechnik SEITE 7

Ausgezeichnet: Basler Ruder-Club erhält den Sportpreis Riehen

Spannend: UHC Riehen erfährt erst morgen, ob er in der 1. Liga bleibt SEITE 13

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JUBILÄUM Generalversammlung und Feier 100 Jahre Samariter-Verein Riehen Der Gesundheitsdraht zur Bevölkerung

Der abtretende Präsident Heinz Steck übergibt seinem Nachfolger Claude Brügger ein «goldenes Händchen» (links). Die Vorstandsmitglieder sowie die Mitglieder der Technischen Kommission des Samariter-Vereins Riehen, stehend von links: Heinz Steck, Andrea Metzger, Claude Brügger, Nicole Tschopp, Dominique Tschopp, Marjory Barnes, Fränzi Wirz, Caroline Meyer, Susanna Jaquet, Max Brügger; vorne: Dr. Marcus Corneo, Monika Roth, Ruth Stähli, Sandra Wehrle. Es fehlen Christine Brügger, Alexandra Kunz und Cornelia Späth (rechts). Fotos: Rolf Spriessler-Brander

Erster Riehener Samariterkurs Am 11. April 1917 fand im Gemein- dehaus die Gründungsversammlung des Samariter-Vereins Riehen statt, als sich 34 Samariterinnen zusam- mentaten, nachdem sie vom Novem- ber 1916 bis Anfang April 1917 den ersten in Riehen durchgeführten Samariterkurs absolviert hatten. Die- ser war auf Initiative des damaligen Präsidenten des Samariterverbandes Basel, Mathias Dürr, organisiert wor- den. Zur Jubiläumsversammlung durf- te Heinz Steck, der den Verein seit 1995 präsidierte, 47 aktive Mitglieder und zahlreiche Gäste begrüssen. In gewohnt souveräner Art führte er durch die Traktanden und leitete auch über zur Wahl seines Nachfol- gers. Auf die Jubiläums-GV hin hatte Heinz Steck nämlich seine Demission eingereicht. Zum neuen Präsidenten gewählt wurde Claude Brügger. Dieser erhielt von seinem Vorgänger im Hinblick auf die Vereinszukunft symbolisch ein «goldenes Händchen» überreicht. Zum Dank für seine langjährige Tä- tigkeit wurde Heinz Steck, der dem Vorstand vorderhand in beratender Funktion als «senior consultant» er- halten bleibt, zum Ehrenmitglied er- nannt. Ausserdem erhielt er, wie auch der nach 17 Jahren abtretende Ver- einskassier Max Brügger, einen Cha- peau-Pin überreicht.

Mit einer Generalversamm- lung in feierlichem Rahmen beging der Samariter-Verein Riehen am vergangenen Freitag im Bürgersaal des Gemeindehauses sein 100-Jahr-Jubiläum. «Samariter braucht es mehr denn je!», sagte Thomas Emmerich als Stif- tungsrat der Schweizerischen Ret- tungsflugwacht Rega anlässlich der Jubiläums-Generalversammlung des Samariter-Vereins Riehen vom ver- gangenen Freitag im Bürgersaal des Gemeindehauses. «Denn der Erste am Unfallort ist der Wichtigste und muss ebenso stark sein wie die ganze Rettungskette, die danach folgt.» Emmerich, in seiner Freizeit auch Samariter und Mitglied des jubilie- renden Vereins, brachte es damit auf den Punkt und lieferte auch gleich den Grund, wieso das Samariterwesen in den letzten Jahren trotz Freiwilligkeit zunehmend professioneller und da- mit anspruchsvoller geworden ist. Das Kurswesen wurde intensiviert und ausgebaut. Heute gehört bei- spielsweise die Bedienung eines Defi- brillators zum selbstverständlichen Samariterhandwerk. Rolf Spriessler-Brander

wesens für die Gesellschaft und lobte den SV Riehen als grossen und sehr aktiven Verein. Ziel sei es, dass in jedem Haushalt mindestens eine Per- son Erste Hilfe leisten könne. Und dazu könne die grösste freiwillige Rettungsorganisation der Schweiz einen wichtigen Beitrag leisten. Es schlossen sich weitere Gastred- nerinnen und Gastredner an wie Beatrice Wessner als Präsidentin des Samariterverbandes beider Basel, Daniel Raas als Kommandant der Milizfeuerwehr Basel-Stadt, Kurt Kaiser vom Velo-Club Riehen, Werner Bär von der Chropf-Clique-Rieche, Gabriella Krarup vom Blutspende- zentrum SRK beider Basel, Sabine Hänggi vom Samariterverein Herz- nach sowie Delegationen aus Weil am Rhein-Haltingen, Birsfelden und dem Kleinbasel. Henri Dunant und Nubya Für ihre 25-jährige Aktivmitglied- schaft wurden Agnes Müller, Domi- nique Tschopp, Nicole Tschopp und Lea Meier zu Freimitgliedern ernannt – an der kommenden Delegiertenver- sammlung des Kantonalverbandes werden sie die Henri Dunant-Me- daille entgegennehmen dürfen, die höchste Auszeichnung im Samariter- wesen. Zur Feier des Tages trat die Basler Sängerin Nubya auf und be- geisterte die Gäste mit einem sehr persönlichen Auftritt.

Max Brügger übergab die Vereins- finanzen an Ruth Stähli, die bereits seit einem Jahr dem Vorstand ange- hört und sich von ihrem Vorgänger intensiv hat einarbeiten lassen. Max Brügger, der den Verein in den Jahren 1983 bis 1993 präsidierte, ist längst Ehrenmitglied – wie auch Lieselotte

Beuret, deren Birchermiesli an den Riehener Blutspendetagen seit vielen Jahren Kultstatus geniesst. Als ihm sein Sohn Claude den Chapeau-Pin überreichte, war Max Brügger sicht- lich gerührt. Zahlreiche Grussworte Die Riehener Gemeinderätin An- nemarie Pfeifer erinnerte in ihrer Rede an die Gründungszeit des Sa- maritervereins – an die Zeit, als rund um die Schweiz Soldaten in den Schützengräben starben und man froh war, wenn wenigstens ein Teil der eigenen Kinder überlebte. So sei das Samariterwesen damals eine Hilfsor- ganisation inmitten einer Gesund- heitswüste gewesen, heute sei sie ein kleiner, aber wichtiger Teil einer Ge- sundheitsindustrie, denn die Samari- tervereine seien es, die ganz nah an der Bevölkerung eine Basisbewegung im besten Sinn darstellten. Die Bettinger Gemeinderätin Eva Biland erwähnte das Engagement der Samariter an den Bettinger Bannta- gen und im Rahmen der Katastro- phenübungen im Bettinger Garten- bad. Hansruedi Bärtschi bedankte sich als Präsident des Turnvereins Rie- hen für die zahllosen Postendienste der Samariter während Sportveran- staltungen und Festen. Auch Regina Gorza, Zentralsekretärin des Schwei- zerischen Samariterbundes, betonte die wichtige Funktion des Samariter-

Die Basler Sängerin Nubya auf der Bühne des Bürgersaals.

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BETTINGEN Gewerbe-Apéro in der Reha Chrischona Austausch auf dem Bettinger Hausberg

Frische Forellen und Saiblinge aus dem Jura Weissweinsauce dazu offeriert

FONDATION BEYELER 22. 1.– 28. 5. 2017

rs. Zum sechsten Bettinger Gewerbe- Apéro traf man sich am vergangenen Mittwochabend in der Reha Chri- schona. René Gröflin, Vorsitzender der Klinikleitung, stellte den Betrieb in einer kurzen Präsentation vor und nannte Gründe, wieso die Klinik am jetzigen Standort keine längerfristige Zukunft mehr gehabt hätte, weshalb man nun den Umzug in den Neubau des Felix Platter-Spitals per 2019 plane. Gemeindepräsident Patrick Götsch informierte über einige Themen, die am letztjährigen Bettinger Gewerbe- Apéro zur Sprache gekommen waren, und nahm neue Anregungen auf.

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Gemeindepräsident Patrick Götsch (rechts) in der Reha Chrischona im Gespräch mit Bettinger Gewerbetreibenden. Foto: Rolf Spriessler-Brander

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