Christen
treffen auf
Muslime
Die meisten Europäer sehen Religion als Privatsache an, die höchstens von Spezialisten angesprochen wird. Nun sind viele zutiefst religiöse Menschen in unser Land gezogen, für die Religion weder privat noch tabu ist. Wie sprechen wir mit ihnen? Aus Büchern können wir viel über den Islam lernen, mindestens ebenso wichtig ist, unsere neuen Mitbürger/innen selbst zu fragen. Hierzu einige Beobachtungen, die uns in der Begegnung helfen können:
Sie mögen uns Die meisten Muslime, die zu uns kommen, sind vor Bürgerkrieg, Verfolgung oder Armut geflohen. Sie sind dankbar, hier zu sein. Sie sind häufig von Eu- ropäern, die ihren Glauben nicht teilen, viel besser behandelt worden, als von ihren eigenen Glaubensgeschwistern im Heimatland. Zudem schätzen sie die traditionellen schweizerischen Tugenden wie Fleiss, Zuverlässigkeit, Pünkt- lichkeit, Erfindergeist und Ehrlichkeit: dass bei uns ein Ja ein Ja ist und ein Nein ein Nein (1) . Wir werden also von ihnen in der Regel sehr positiv gesehen, was uns den Zugang erleichtert.
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