EDITORIAL
INHALT
04 Friede sei mit euch! Jürg Pfister 05 Träumen wir zu gross? Sandra G. 06 Bessere Ernten für die Ärmsten Andreas Zurbrügg 07 Über 1000 Schulpakete Julius und Katharina D. 08 Wir sind Homebase Interview mit Albert Zimmerli 09 Auf den Spuren von Jesus in Guinea Sandro und Amélie M. 10 Früher erlebt Heidi Schellenberg im Portrait 11 Wir träumen gross und wollen Leben verändern Michi Dufner
Tobias Göttling Redaktion SAM focus
An eine GROSSE Zukunft glauben
«Junge Menschen verlieren den Glauben an das Gute im Menschen» , so titelte die Zeitung «20minuten» angesichts ernüchternder Umfrageergebnisse im Rahmen des «Hoff- nungsbarometers». Geht also alles abwärts? Ein Zukunftsforscher legte in dem Artikel dar, dass junge Menschen nicht nur für Geld arbeiten wollten, sondern ei- nen Sinn in ihrem Job sehen möchten. Bei vielen fehlt ge- nau diese Komponente. Gleichzeitig würden sie viel Leid auf der Welt sehen aber zugleich erkennen, dagegen wenig tun zu können. Eine frustrierende Kombination, die verständli- cherweise nicht gerade zu Zuversicht und Optimismus führt. Umso provokanter erscheint der Titel dieser ersten SAM fo- cus-Ausgabe im neuen Jahr. Wir behaupten damit ja quasi einfach: Es lohnt sich, gross zu träumen. Allerdings nicht, weil WIR gross sind, sondern schlicht und ergreifend: weil wir einen grossen GOTT haben, der auch in der Zeit, in der wir leben, Kraft hat, Situationen zu verändern. Davon jeden- falls gehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einsatzländern aus. Und sie überlegen immer wieder neu, wie sie konkret im Alltag Hoffnungsträger sein können, wie sie Mitmenschen dienen können, um Frieden zu schaffen, He- rausforderungen zu meistern, Not zu lindern, Menschen zu begleiten, auszubilden und auszurüsten. Gesandt sind wir alle, egal wo wir sind. Es wäre jedem Men- schen zu wünschen, einen Auftrag leben zu dürfen, der ihn er- füllt. Doch was heisst das konkret und wie wirken sich unsere Visionen, Träume und Pläne ganz praktisch aus? Wie dienen unsere Expats ihren Nächsten ganzheitlich, damit bei unse- ren Projekten eine begründete Hoffnung entsteht – und das alles wie zum Trotz mitten in einer Welt, in der Menschen immer öfter den Glauben an das Gute verlieren?
12 Pinnwand 14 Finanzpuls
Peter Röthlisberger
Zum Titelbild: Im Norden von Indien boh- ren und installieren wir mit unserer Partnerorganisation Brunnen in Dörfern. Frauen, Männer und Kinder müssen oft enorme Stecken zurückle- gen, um frisches Wasser nach Hause zu tragen. Dement- sprechend dankbar sind die Menschen in den Dörfern.
Zuversichtliche Grüsse, euer
*Quelle: www.20min.ch: Hoffnungsbarometer: Zukunftsforscher warnt: «Die Gesellschaft bleibt auf der Strecke»
Aus Sicherheitsgründen verzichten wir bei unseren Mit- arbeitenden im Ausland auf Nachnamen.
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