Wir sind Homebase Lieber Albert, schön, dass du dich zu einem Interview für den SAM focus bereit erklärt hast. Kommen wir gleich zur ersten Frage: 5 Fragen an unseren Routinier im Sekretariat: ALBERT ZIMMERLI
Änderungen konnte ich aber be- geistert mitmachen und nachvoll-
ziehen. Was mich besonders beeindruckt ist, dass ich das Rin- gen, Gottes Willen zu erkennen, immer spürte. Oft haben wir den Willen Gottes «gut getroffen», andere Male muss- ten Wege korrigiert oder Fehler eingestanden werden. Wie es im Leben halt so ist, auch privat. Was motiviert dich abseits der Arbeit? Was stärkt dich und gibt dir Kraft in schweren Zeiten? Was mich am meisten stärkt, gerade wenn es einmal «un- rund» läuft, sind die Zeiten, die ich mit meinem Gott alleine verbringe. Aus diesen Zeiten schöpfe ich unbezahlbare Schät- ze, die mir tief in meinem Inneren wohltun – auch dann, wenn es mir gut geht. Weiter liebe ich es, meinen Glauben mit an- deren zu teilen und verbindliche Freundschaften zu pflegen. Wenn ich erlebe, wie Gott zu mir persönlich oder durch mich zu anderen spricht, erfüllt mich das mit einer grossen Freu- de und Zufriedenheit. Ganz praktisch erhole ich mich auch in der Natur beim Spazieren oder Joggen, beim Zusammen- sein mit Familie und Freunden, bei einem gemütlichen Jass, beim «Handeln» mit alten Ansichtskarten oder im Ministry- Team meiner Gemeinde, der FEG Winterthur. Wie lautet dein Lieblingsbibelvers und was bedeu- tet er dir? Einer meiner Lieblingsverse ist Epheser 2,10: «Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.» Mich fasziniert, dass der Schöpfer der Welt mich in seine Plä- ne einbeziehen möchte. Die Herausforderung ist und bleibt, möglichst viele dieser vorbereiteten Werke zu entdecken – bei SAM global, aber auch privat. J edes Mal, wenn es ge- lingt, ist das WUNDERbar. Derselbe Vers war übrigens auch das Thema der Traupredigt von Simone und mir, gehalten von unserem früheren Leiter Martin Voegelin im Jahr 1994. Albert Zimmerli ist unser Sekretariatsleiter und gehört zudem schon seit Urzeiten (als die Rundbriefe noch mit dem «Umdrucker» erstellt wurden) zum Kommunikationsteam. Die Fragen stellte ihm sein Teamkollege Tobias Göttling. Reich Gottes bauen mit alten Ansichtskarten! Wir suchen alte Ansichtskarten vor 1950 . Albert ver- sucht, diese (in seiner Freizeit) zu Bargeld zu machen. Der Erlös kommt vollumfänglich den Projekten von SAM global zu Gute. Kartenspenden bitte an: SAM global, Wolfensbergstrasse 47, 8400 Winterthur Fragen? 052 269 04 69 / albert.zimmerli@sam-global.org
Du bist seit 33 Jahren hier. Was bedeutet die «Home- base» von SAM global für dich? Die Homebase ist der Ort, an dem ich arbeite und meine Be- rufung lebe. Ein Teil der weltweiten Arbeit von SAM glo- bal zu sein, begeistert mich immer noch. Ich darf im Hinter- grund mithelfen, dass Menschen von Jesus Christus hören sowie in unseren Projekten schulische Bildung, medizini- sche Versorgung und vieles mehr erhalten. Die Homebase erlebe ich aber auch als einen Ort, an dem Nöte geteilt wer- den, vom Ausland und vom Inland. Das gemeinsame Gebet füreinander und für aktuelle Anliegen stärkt das Miteinan- der und verbindet.
Was waren deine prägendsten Erlebnisse mit SAM global? Dazu gehören sicher die Ferienwochen für Alt und Jung. Sel- ten erleb(t)e ich so dicht aneinander gereiht Gottes Wirken. Dann denke ich an die vielen SAMstage, an die SAMfeste, an die unzähligen Begegnungen mit SAM global-Freunden. Immer, wenn ich miterleben darf, wie der Heilige Geist kon- kret in Menschenleben «eingreift», erfüllt mich das mit Ehr- furcht und einer unbeschreiblichen Freude. Meine Besuche der Einsatzleistenden in ihren Projekten bleiben mir eben- falls unvergesslich in Erinnerung. Wie hast du die Veränderungen bei SAM global über die Jahrzehnte wahrgenommen? Da ich zu den «Stetigen» gehöre, fordern mich Veränderun- gen grundsätzlich immer mal wieder heraus. Die meisten Das Homebase-Team im Jahre 1992, v.l.n.r. Albert Zimmerli, Mariann Mürner, Aline Grandjean, Elisabeth Lehmann, Roger Mayek, Margrit Kägi, Erwin Stauffer, Urs Berger, Martin Voegelin
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