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Allschwiler Wochenblatt Freitag, 19. Februar 2021 – Nr. 7 Die Wochenzeitung für Allschwil

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Vom Schmutzigen Donnerstag bis zumAschermittwoch haben die Allschwiler Fasnächtler imDorf und an weiteren Standorten entlang der 6er-Tram-Strecke ihre fasnächtlichen Kunstinstallationen gezeigt (im Bild die Lindebaum Pirate). Das AWB nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch die FasnachtART. Foto Bernadette Schoeffel ab Seite 5

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Freitag, 19. Februar 2021 – Nr. 7

Die Fluglärmthematik findet bald auch bundesrätliches Gehör Einwohnerrat

Im Zusammenhang mit drei Fluglärmpostulaten überrascht Gemeinde­ präsidentin Nicole Nüssli mit einer Ankündigung.

(finanziert aus dem Fonds «Park- platzabgaben») sowie die jährli- chen Betriebskosten von 261’000 Franken (für eine zusätzliche Stelle bei der Gemeindepolizei und den erweiterten Einbezug von Dritten als Dienstleister bei der Kontrolle) erhielten allesamt eine Genehmi- gung mit 33:2 Stimmen. Dies darf als überwältigende Mehrheit be- zeichnet werden. Doch diese vordergründige Ruhe im Gartenhofsaal sollte sich als trügerisch erweisen. Das «Klein- gedruckte» beim Geschäft Park- raumbewirtschaftung besteht nämlich darin, dass der Beschluss gemäss Gemeindegesetz (§ 121) dem fakultativen Referendum un- tersteht. Und sechs Tage nach der Sitzung des Einwohnerrats wurde dieses Referendum tatsächlich in Angriff genommen (siehe Infokäst- chen). Die benötigten 500 Unter- schriften zusammenzubekommen, dürfte gelingen. Damit setzt sich der jüngst entstandene Trend fort, Themen mit einer gewissen Trag- weite einer Volksabstimmung zu- zuführen.

Von Reto Wehrli

DieQuarantänebestimmungen zahl- reicher Länder haben den Flugver- kehr auch in Basel-Mulhouse mas- siv zurückgehen lassen. Doch im Gegensatz zum realen Geräusch ist es um den Fluglärm als politisches Thema keineswegs still geworden. In seiner Sitzung vom 10. Februar erhielt der Einwohnerrat die Ant- worten auf drei Postulate von Ueli Keller (Grüne). Diese zielten darauf ab, die Gelegenheit des geplanten Ausbaus des EuroAirports zu nut- zen, um eine Umweltverträglich- keitsprüfung zu verlangen – und die Flugrouten so zu verändern, dass der Fluglärm für Allschwil ab- nehme. Der Gemeinderat solle sich dafür bei den kantonalen Regie- rungen beider Basel sowie beim Bundesrat stark machen. In seiner Begründung bei der Überweisungsdebatte zu den Pos- tulaten im Parlament (15. Mai 2019) hatte Ueli Keller betont, es gehe darum, den übergeordneten politischen Instanzen bewusst zu machen, dass nicht nur eine ver- rückte kleine Randgruppe gegen Fluglärm agiere, sondern eine ganze Schweizer Gemeinde durch übergeordnet geregelte Verhält- nisse in ihrer Entwicklung gefähr- det sei. Basel ist sensibilisiert Um den Anliegen der Postulate Ge- nüge zu tun, musste der Gemeinde- rat einige Ausdauer an den Tag le- gen. Philippe Hofmann berichtete, dass die Allschwiler Exekutive am 12. November 2019 ein Gespräch mit den zuständigen Regierungs­ räten Thomas Weber (BL) und Christoph Brutschin (BS) führte und von ihnen keine Unterstützung für eine Umweltverträglichkeits- prüfung erhalten habe. Hofmann meinte aber: «Ich bin nur schon dankbar oder zufrieden, dass man seitens Basel-Stadt einmal an­ erkannt hat, dass a) Allschwil exis- tiert, b) Lärm darüber stattfindet und c) man diese Sache angehen muss. Viel mehr kann ich vom Re- gierungsrat Basel-Stadt nicht unbe- dingt erwarten.» Die mittlerweile

Pandemiebedingt bleiben die Flugzeuge derzeit mangels Passagieren meist am Boden. Doch der Fluglärm wird sich zurückmelden und hält sich damit auf der politischen Agenda. Foto Patrick Herr

veränderte Zusammensetzung der Stadtregierung werde womöglich auch neue Chancen eröffnen. Die zuständige Bundesrätin Simonetta Sommaruga erhielt in Sachen Fluglärm gar dreimal Brief- post vom Allschwiler Gemeinderat. Dessen Anfrage wegen eines Tref- fens sei jedoch ebenso oft mit we- nigen Worten abgelehnt worden (26. September 2019, 6. März 2020, 21. September 2020). Hin­ gegen wurde in der Zwischenzeit durch das Bundesparlament eine CO 2 -Abgabe auf Flugtickets be- schlossen, die Gemeinderat Philippe Hofmann eine weitere Verschlechterung der Situation be- fürchten lässt: «Die Divergenz zwi- schen französischen und schweize- rischen Abgaben ist massiv. Die Konsequenz wird sein, dass sich die Airlines aus dem schweizerischen Sektor zurückziehen und neu ab französischem Sektor fliegen wer- den. Somit schwindet der Einfluss der Schweiz massiv. Frankreich ge- neriert Geld und wird sich gegen diese Verlagerung sicher nicht wehren.» Bern hört doch noch hin Im Nachgang dazu überraschte Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli die Anwesenden mit der Mittei- lung, dass es einer Delegation, be- stehend aus den Regierungsräten Thomas Weber (BL) und Kaspar Sutter (BS), den Ständerätinnen Maya Graf (BL) und Eva Herzog (BS), dem Vizepräsidenten des EuroAi rpor t-Verwaltungsrats , Raymond Cron, sowie ihr selbst, möglich werde, am Dienstag, 23. Februar, online mit Bundes­ rätin Sommaruga in Verbindung

zu treten. Über den Gedanken­ austausch informiert die Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt. Trügerische Ruhe Bereits am 20. Januar befasste sich der Einwohnerrat in erster Lesung mit der Einführung einer flächen- deckenden Parkraumbewirtschaf- tung. Die Vorlage bezweckt, die Parkplätze auf allen Gemeinde­ strassen dem Pendlerverkehr zu entziehen. Nur wer sich in Allsch­ wil aufhalten will, soll auch hier parkieren dürfen. Das Mittel zum Zweck ist eine umfassende Blaue Zone, in deren Gebiet nur diejeni- gen ihre Fahrzeuge abstellen dür- fen, die über eine Parkkarte für Anwohner, Angestellte, Besucher oder das Gewerbe verfügen. Da die ganze Gemeinde davon betroffen sei, argumentierte Rats- mitglied Nico Jonasch (FDP) da- mals, sollten auch alle Stimm­ berechtigten darüber befinden können. Er warb deshalb für ein Behördenreferendum anlässlich der zweiten Lesung. Diese Idee wie- sen die übrigen Fraktionen jedoch vehement von sich. So kam es nicht ganz überraschend, dass vergan- gene Woche, in besagter zweiter Lesung, nun nichts mehr von einem Behördenreferendum zu hören war. Gemeinderat Philippe Hofmann beantwortete einen ganzen Katalog von Fragen, den der Parlamentarier Rolf Adam (CVP) deponiert hatte. «Für mich ist die Beantwortung dieser Fragen im Moment ausrei- chend», bestätigte Adam. Eine wei- tergehende Diskussion fand nicht statt. Das Reglement für die Park- raumbewirtschaftung, die Umset- zungskosten von 319’472 Franken

Beschlussprotokoll auf Seite 21

Parkraumbewirtschaftung Das Referendum ist lanciert rw. Am Dienstag dieser Woche erhielten die Medien die Mittei- lung, dass die Unterschriften- sammlung für ein Referendum gegen die Einführung einer flä- chendeckenden Parkraum­ bewirtschaftung beginne. Dem insgesamt siebenköpfigen Refe- rendumskomitee gehören neben Landrat Felix Keller (CVP) die Einwohnerräte Philippe Adam (CVP), Rolf Adam (CVP) und Nico Jonasch (FDP) an. «Nach- dem das Allschwiler Stimmvolk am 14. Juni 2015 eine partielle Parkraumbewirtschaftung an der Urne abgelehnt hat, ist es mehr als opportun, dass das Volk jetzt erst recht über die Ein- führung einer ‹Blauen Zone› in allen Quartierstrassen befinden kann», begründet das Komitee sein Vorgehen. Es strebe auf die- sem Weg eine Volksabstimmung an, weil der Einwohnerrat das Behördenreferendum nicht ge- währt habe.

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Ein Spaziergang durch die

Fasnacht

Schwellemer FasnachtART

Coronabedingt fielen heuer die traditionellen Fasnachtsanlässe aus. Die FasnachtART sorgte für Ersatz.

Beim Rössli steht auch der ART-Beitrag des Sprysse Bangg – ein Bänkli. Der Sprysse Bangg erörtert auf dem Zeedel: «Vom Rössli e Schnit­ zel, zimlig schlangg, derzue e Bangg und scho hesch e Schnitzelbangg.» Auf der Treppe vor der Alten Dorfkirche gibts etwas zu lesen. Die Privilegierten Schwel- lemer werfen einen Blick zurück. Im Gegensatz zu Max Werdenbergs AWB-Rubrik, die Ende letztes Jahr in Buchform herauskam, dreht sich das Buch der Privilegierten um ihre eigene Ge­ schichte anlässlich ihres Zehn-Jahr-Jubiläums.

Auf demWeg zum Dorfplatz kommt man an der Oberwilerstrasse 1 an fassadenkletternden Fanachtsfiguren vom Spaarhäfeli vorbei mit ihrem Sujet «Abgesagt». Vor dem Rössli wähnt man sich in einem Déjà-vu.

Text: Andrea Schäfer Fotos: Bernadette Schoeffel

Da hängen zwei Wahlplakate zur Gemeindepräsidiumswahl vom letzten Sommer. Neben den

AmSchmutzigenDonnerstag begann die Allsch­ wiler FasnachtART. Pünktlich zum Start der Freilichtausstellung mit fasnächtlichen Skulptu­ ren schickte Petrus eine Kältewelle mit Minus­ temperaturen, vereisten Trottoirs und bissiger Bise. Und trotzdem strömten bis amAschermitt­ woch zahlreiche Besucher zur ART. Grössten­ teils wurden die BAG-Regeln eingehalten – aus- ser am Sonntag. AmTag, an dem in «normalen» Jahren der grosse Umzug stattgefunden hätte, waren viele Leute imDorf anzutreffen. Auch die Polizei markierte Präsenz, beliess es aber meist beim Ermahnen. Wer wegen dem Wetter oder anderweitig nicht dazu kam, die FasnachtART persönlich anzuschauen – keine Sorge. Das AWB nimmt Sie mit auf einen Rundgang. Die grösste Konzentration von Skulpturen ist im Dorfkern zu finden, nicht zuletzt auch, weil der Dorfkern eh schon wie gewohnt mit den Fasnachtsfiguren der Pompier Waggis ge­ schmückt ist. Etwas entfernt vom Rest, beim Restaurant Mühli, steht die Skulptur der Quellemer. Sie haben den im November abge­ brannten Plumpi-Turm nachgebaut.

Gesichtern der beiden Kontrahenten ist ein Aufkleber angebracht:

«Dangg dr Nicole und em Christoph hän mir ä huffä glacht, während im Fryehligg 2020

die erschti Wälle über uns kracht! Merci für s öffentliche Zanggä, mir möchtä uns häärzlig bedanggä!»

Privilegierti Schwellemer

Via QR-Code gehts zu einem Video vom Kaater vo Demain . Wie er ausführt, erzählt er dieses Mal «digital» von seinen Sorgen. Alleine, weil sich sein Miggeli in Quarantäne befände. Der Kaater trägt nicht nur seine Schnitzelbängg vor (sie waren bereits in der Fasnachtszytig ab­ gedruckt) er liefert auch einen amüsanten Zu­ sammenschnitt aus den Wahlkampfvideos von Nicole Nüssli und Christoph Morat – und des inzwischen abgewählten Donald Trump.

Quellemer

Am Schlüsselgässli, präsentieren die Gäss­ lischlyffer ihren Beitrag zur ART. Dieser kommt besonders nach Einbruch der Dunkelheit gut zur Geltung, mit einem erhellten Fenster mit Fas­ nachtsfiguren, das Teil eines sich im Aufbau be­ findenden Riegelhauses aus dem Elsass darstellt. Via QR-Code bietet die Clique auch musikalische Unterhaltung. ImVideo zeigen die Gässlischlyffer sich in der Heimfasnacht. «Fasnacht gschtriche? Die ganz Fasnacht? Näi, näi» , heisst es im Film. «E chlins Dorf vo unböigsame Fasnächtler wider- setzt sich tapfer.» Die Clique pfeift dann – jeder für sich in der heimischen Stube einen Marsch.

Gässlischlyffer

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Laola Rueche

In der Oberen Kirchgasse steht einerseits eine imposante Berg-Skulptur der Rue du Boeuf- Rueche mit dem Sujet «Lachä isch gsund» und anderereseits eine Reihe von Szenerien der Schärbe Clique. Mit dem Sujet «Als wär Fas- nacht» greifen sie die wichtigsten Programm- punkte der Allschwiler Fasnacht auf – vom Fas- nachtsfüür bis zur -beärdigung. Ebenfalls ent- lang der Kirchenmauern stellen die Laola Rueche aus, die ihre 20. Fasnacht feiern. Via QR-Code geben sie interessieren Käufern ihres Kunstwerkes Gelegenheit, mit einem Cliquen- mitglied via SMS in Kontakt zu treten, und mit- zuteilen, wie viel Geld sie bieten.

Schärbe Clique

Herregässler

Etwas weiter Richtung Dorfplatz feiern die Namälosä ihr 20-Jahr-Jubiläum mit einer riesi- gen Torte. In ihrem Zeedel schlagen sie nach- denkliche Töne an: «Im Allgemeine isch es mit de Joore ruiger worde, e mängi Tadition isch mit dr Zyt läider au gschtorbe.» Sie hoffen, dass in kommenden Jahren am Montag und Dienstag wieder mehr gefeiert wird und sagen: «In 20 Joor no Fasnacht mache, isch was mir wänn, und dass mir witterhin e sehr gueti Zyt zämme hänn.»

An der Schönenbuchstrasse «balkonieren» die Herregässler . Fasnachtsfiguren schmücken den Balkon des Hauses. Vor der alten Dorf-Schmitti hat das WVC- Spiil verschiedene Installationen angebracht unter dem Sujet «fertig lustig». Verschiedene QR-Codes verlinken zu Videos mit Fotos der Clique an vergangenen Fasnachten. Plakate mit Sprüchen ergänzen das Kunstwerk so etwa: «Skandalöös! Hesch s gseh, dä Waggis ohni

Die Namälosä

WVC-Schpiil

Massge het e blutti Naase!» «Sorry, är befindet sich in dr Fasnachts-Trötzel-Phase.»

Au mir sinn am Trötzle und am blööd Fötzle, Fertig Luschtig! Corona, du bisch zum Chötzle! Das WVC-Spiil hält aber auch fest:

«Die Alte Larve doo hän käi Massge aa, Will me sich gege dr Fasnachtsvirus nit impfe cha.»

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Vor der Metzgerei Birbaum bestechen die 68er- Chepf mit einem imposanten «Automate de carnaval» mit einer simplen Anleitung: «D Händ wäsche, Knopf drucke, Fasnacht gniesse!» Wer dieser Anweisung folgt, erhält dank einem Gebläse eine Spreuer-Dusche.

Weiter der Baslerstrasse entlang gehts an ei- nem Dorfplatzfäger vorbei zur Skulptur der Chruutagger-Clique , eine Art Holzkäfig, der auf einem Leiterwagen steht. Die Clique erklärt: «D Frau Fasnacht duet das Joor nid an d Fasnacht cho, Dä Virus hett sie nid uf Allschwil gloo. In däm Kunschtwärk inne vo Corona nid gschtört, Gsehn dir alles, was e so an d Fasnacht ghört.»

68er-Chef

Nur wenige Schritte entfernt beim Jägerstübli laden die Dorfrunzlä zu einer Gondelfahrt ein. unter dem Sujet «Sisch kompliziert». Ihren Zee- del hatte die Clique noch geheim gehalten und nicht in der Fansachtszytig veröffentlicht. Auf dem Zeedel und im Inneren der Gondel greifen sie unter anderem den Platzmangel und Bau- mängel im Schulhaus Gartenhof und den man- gelnden Verkehrsfluss auf der Baslerstrasse auf. Was sie mit der Gondel nach der ART machen, wissen sie auch schon: «Mir schängge diä em Horst und dr Silvana! Diä stellä si denn vor s Jägerschtübli ana! In dr Hoffnig, dass s Beizä-Läbä wyder cha schtarte! Und e huffä Gescht uf ä Fondue diän wartä!»

In einer der Gondeln vor dem Jägerstübli sind auch die Schwellä Hüpfer untergekommen – nicht die echten, aber eine Nachbildung von ihnen. Via QR-Code kann man ihre diesjähri- gen Verse anhören. Auch dort ist wenig überra- schend die Pandemie ein Thema: «Dass d Kinder d Schuelbank nümm müen drugge,

Bei der Kirche St. Peter und Paul haben die Pinot-trois eine überdimensionale Weinfalsche aufgestellt undmeinen: «Uns blibt jo no drWyy, chumm schängg yy!» Nebenan steht das Werk der Schwellemer Pönggis . In ihrem Sujet haben sie die rege Bautätigkeit im Bachgrabengebiet aufgenommen. Ihre Skulptur besticht durch viele kleine Details, die um ihre Laterne ange- ordnet sind.

fiert zu grosse Bildigslugge. Das Homeschooling schwecht doch s Bildigsniveau, Was wird us dääne Goofe? So vill Gmäindrööt bruchts doch nid, Es isch e Katastroofe!

Die SchwelläHüpfer schrecken auch nicht davor zurück über die Fasnacht zu lästern: «S git wäg Corona nüt mee z lache, Au z Allschwil darfsch käi Fasnacht mache. D Bäize zue, käi Mensch im Dorf, Könntsch mäine s gieng nümm schlimmer.

Mir findes aber nit so traagisch, Uns chunnts vor wie immer.»

Schwellemer Pönggis

Dorfrunzlä

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Central Clique

Die Central Clique hat daneben ein Stück Gartenhag mit Piraten-Bar-Deko gestaltet. Nach einem kurzen Intermezzo ohne Skulpturen gibts auf derWegmatten gleichmehrere zu bestau- nen. Eine neue Formation, die Funke Schlyffer , haben ein Tipi errichtet. Mit dem Sujet «dr Uf- stand vomHäuptlingMoorat» thematisieren sie die Niederlage von Christoph Morat bei den Gemeindepräsidiumswahlen im Sommer. Auf einem Schild halten sie fest: «Dr Häuptling Moorat het dä Ufstand provoziert, und isch do dra denn fascht krepiert. Die gegnerische Blauröck wärde vome Nüssli agfiert. Und si het e riisigi Armee mobilisiert.

Mit iirne Fründe fiert si die Bürgerlichi Allianz, Und vernichtet so dä Indianertanz.»

Die Lindebaum Pirate zeigen mit ihrer Skulptur ihre beeindruckenden Baukünste. Sie sagen «Adieu Plumpi-Turm» und haben ein Re- plikat des abgebrannten Spielplatzturms errich- tet. Am Sonntag inszenieren sie beim Jurybe-

such sogar den Brandmit reichlich Rauch. Grad via-à-vis bieten die Gwäggi Binggis Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto. Eine Fotowand mit Alter Tante und kleinem Waggis ermöglicht es dem Publikum zu posieren.

Suurchrutstampfer

Funke Schlyffer

Die Suurchrutstampfer präsentieren einen ru- henden Waggis und meinen zur abgesagten Fas- nacht knapp: «Lieber äi mool ooni, drfür näggscht Joor mit em Omi.» Die Nimmersatte haben eine bunte Raupe in einen Baum gehängt, während die Cosanostra-Rugger ihre Fas- nachtslarven-Skulptur mit QR-Codes ergänz- ten. Sie führen zu drei Musikstücken, welche die Guggenmitglieder allein und doch virtuell zu- sammen aufgezeichnet haben.

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Weiter gehts in Richtung Lindenplatz. Bei der Christuskirche erinnert auch die Skulptur der Düpflischysser-Clique mit dem Sujet «Allschwil brennt» an die Brandfälle im Dorf im vergangenen Jahr. Bei der Kirche St. The- resia kann das Publikum wieder selbst Hand anlegen. Die Mühlibach Stenzer haben pas- send zu ihrem Sujet «Mir dräie am Rad» ein Mühlirad kreiert, das angekurbelt werden kann. Ein QR-Code führt zu einem Vortrag des Zeedels der Guggemusig. Darin halten sie fest: «Näi s isch desolaat Mir Stenzer dräie voll am Rad. S git käini Fescht me, käini Probe Alls was Fröid macht, isch verschobe.» Auf dem Rad blicken sie aber auch bereits nach vorne und schreiben: «So, gnueg gjommeret – sigs wies well Am Horizont wirds langsam hell. S Bescht isch mir dräie s Rad jetz vor, Und gniesse d Vorfröid ufs nägschte Joor.» Der ART-Spaziergang findet sein Ende am Lindenplatz. Dort stellt die Wildviertel-Clique (WVC) , die Organisatorin der Schwellemer Fas- nacht, aus. Entsprechend dem Sujet «Mir warte uf d Rägeboge-Schlussabrächnig» hat die Cli- que eine Kunstinstallation mit ans Gartenhof- Schulhaus erinnernden Elementen errichtet. So etwa die Röhren rund ums Schulhaus oder eher schiefhängende Sonnenstoren. Auch den ur- sprünglichen Namen des Bauprojekts haben sie mit einem Regenbogen verewigt.

Mühlibach Stenzer

Lindeplatz Waggis

«Bunti Chännli zum Schprütze, Gummischtiifel an de Bäi, Das tuet alles nüt nütze, Dorum göön mir wider häi.»

Die Lindeplatz Waggis haben angesichts ihres Namens und ihres Beitrages mit dem Lin- denplatz den passenden Ort gewählt. Sie the- matisieren das Neugestaltungsprojekt für den Platz, das letztes Jahr auf Initiative der Bewe- gung LindenGrün vom Stimmvolk bachab ge- schickt wurde und die Spritzaktionen der Lin- denGrünen im Sommer. Neben zwei Figuren mit Gummistiefeln auf einem Bänkli, einemmit Spritzkannen dekorierten Baum und einer Gummistiefelablage, haben die Waggis zudem ein Grab für das abgelehnte Bauprojekt aufge- schüttet. Via QR-Code singen die Waggis ein Ständchen; so etwa zurMelodie von «Roti Rösli im Garte»:

Wer diese Tour durch die FasnachtART so absolviert hat, ging (zumindest während der ersten Tage der ART) angesichts der Minustem- peraturen danach ebenfalls gerne wieder heim – zum Aufwärmen. Dies mit der Erkenntnis, dass selbst eine Pandemie die Kreativität und den Elan der Schwellemer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler nicht lahmlegen kann, und mit reichlich Vorfreude aufs gemeinschaftliche Fei- ern der Fasnacht 2022.

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Dornach

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Sissach

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Hofstetten- Flüh Pfeffingen Aesch (BL)

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Herznach

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Metzerlen- Mariastein Ettingen

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Zeihen

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Rothenfluh

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Lausen

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Itingen

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Wölflinswil

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Hochwald

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Thürnen

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Anwil

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Densbüren

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Büren (SO)

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Ramlins- burg

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Blauen

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Nenzlingen

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Bubendorf

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Zunzgen

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Oberhof

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Kienberg

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Grellingen

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Röschenz Dittingen

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Rünenberg

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Tenniken

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Oltingen

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Ziefen

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Rüm- lingen

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Roggenburg

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Kilch- berg (BL)

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Kleinlützel

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Seewen (SO)

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Brislach

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Himmelried

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Hölstein

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Titterten Arboldswil Niederdorf

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Zeglingen

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Laufen

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Nunningen

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Liesberg

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Gemeinsam mit Ihnen finden wir das auf Sie individuell zugeschnittene Werbepaket.

Wahlen

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Bretzwil Liederts- wil

Bennwil

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Oberdorf (BL)

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Büsserach

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Bärschwil

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Waldenburg Eptingen

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Grindel

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Lauwil

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Meltingen

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Erschwil

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OBERBASELBIETER ZEITUNG AMTLICHER ANZEIGER FÜR DIEREGION LIESTAL, GELT KINDEN, W DENBU G

OBERBASELBIETER ZEITUNG AMTLICHER ANZEIGER FÜR DIEREGION LIESTAL, GELTERKINDEN, WALDENBURG

Langenbruck

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Beinwil (SO)

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AMTLICHER ANZEIGER FÜR SCHWARZBUBENLAND UND LAUFENTAL

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 19. Februar 2021 – Nr. 7

Primarschule Fasnächtliche Musik der Streberhäxe

Auflösung D Löösige vom Chrüzi in dr Fasnachtszytig 1. Graberingchräisel 2. Nüssli 3. Baslerstrooss 4. Wägmatte 5. Dreykönigsapero

15. Ystoo 16. Alphorn 17. Arialbinum 18. Plumpi 19. Ängelimärt 20. Fluglärm 21. Chrutstorze 22. Spreuer 23. Rotisogge 24. Dorfbrunne 25. Ueli 26. Trämli 27. Bachgrabebad

6. Chrummbiire 7. Chircheglogge 8. Almswilre 9. Eierläset 10. Imbrüel 11. Briefträgers 12. Bläch 13. Waagemathyse 14. Ebombä

Lösigswort: GÄSSLISCHLYFFER

Da sie heuer auf einen Umzug verzichten mussten, haben die Streberhäxe des Schulhauses Neuallschwil ein kleines Konzert aufgezeichnet. Screenshot Jessy Banderob

Mit der Klasse 3c im Schulhaus Neuallschwil hat die Primarschule Allschwil neu eine Musikklasse. Ein Projekt dieses erweiterten Musikun­ terrichts ist die Guggenmusik Stre­ berhäxe, die seit elf Jahren in Allsch­ wil existiert. Viele Kinder spielen privat kein Instrument oder ein ganz anderes und erlernen in einer wö­

marschule Allschwil unter «Schulle­ ben» oder unter untenstehendem Link können Sie den Film ansehen. Viel Vergnügen!  Alexandra Dill, Lehrerin Klasse 3c

chentlichen Probe ihr «Guggenmu­ sik»- Instrument. Die Klasse hat seit den Herbstferien vier Stücke einstu­ diert, die sie wegen Corona leider nicht an einem Umzug spielen konnte. Zur Not musste ein kleines Konzert in der Aula genügen – na­ türlich ohne Zuschauer undmit Auf­ nahme. Auf der Homepage der Pri­

Konzert der Streberhäxe www.dropbox.com/s/jtzs66vknohtpqa/ Schulfasnacht%202021.mp4?dl=0)

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Allschwiler Wochenblatt

Wir sind weiterhin für Sie da

Freitag, 19. Feburar 2021 – Nr. 7

SOLIDARITÄT IST GEFRAGT

Die Verunsicherung war gross letztes Frühjahr: Zuerst berichteten die Medien vom neuartigen Coronavirus aus China und plötzlich kam die Bedrohung immer näher und sorgte für Angst und Schrecken. Die Infektions- zahlen stiegen und halb Europa machte die Schotten dicht. Auch die Schweiz befand sich für Wochen in einem strengen Lockdown. In dieser Zeit besannen sich viele wieder auf ihre nahe Umgebung und die Solidarität untereinander war gross: Freiwillige kauften für Isolierte aus Risikogruppen ein und für das Spitalpersonal wurde applaudiert. Viele KMU-Betriebe stampften über Nacht Onlineangebote aus dem Boden und die Gemeinden bereiteten digitale Tools auf, um die Menschen zu vernetzen und so Bedürftigen Hilfe zukommen zu lassen. Unterdessen ist fast ein Jahr vergangen und die Pandemie hat uns immer noch im Griff – und wie! Nach wie vor ist die Solidarität gross, doch die Zeit nagt nicht nur an den Nerven der Menschen, auch viele kleine Betriebe, Dienstleister oder Restaurants bekommen die Krise nun knallhart zu spüren. Die Umsätze brechen ein oder sind durch den Lockdown gleich komplett weggefallen. In dieser schweren Zeit wollen wir als Lokalzeitung nah bei Ihnen sein. Verlag, Redaktion und Inserateverkauf versuchen ihr Bestes, um in den Gemeinden stark vertreten zu sein, attraktive Angebote zu ermöglichen und vor allem informativen Lesestoff zu bieten. Dank den angelaufenen Impfungen zeigt sich am Horizont ein Silberstreifen. Der Weg in die Normalität wird aber ein weiter sein. Umso wichtiger ist es, dass wir zusammenstehen, uns um unsere Nächsten kümmern und das lokale Gewerbe unterstützen. Denn das Gewerbe leidet unter der Krise. Unsere Solidarität ist jetzt gefragt wie noch nie.

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Wir sind weiterhin für Sie da

Freitag, 19. Feburar 2021 – Nr. 7

Frisch vom Grill, jeden Dienstag in Allschwil, Stockbrunnenrain11 bei der Shell Tankstelle 10.30–19.00 Uhr (Nähe Paradies) Güggeli, Schenkel, Spiessli, Mistkratzerli, Country Fries ➨ Sie können auch vorbestellen

Klein, fein, lokal «In der «Buch am Dorfplatz» erhalte ich vom jungen, sympathischen Team kompetente, individuelle, motivierte, begeisterte und begeis- ternde, passionierte, frische, fröhliche Beratung rund ums Buch (und Lesetipps)! Derzeit per Telefon oder Mail, rasch und unkompliziert» -Nicole Malzacher, Stammkundin Wir liefern Ihnen neben Büchern auch Wein, Spiele, Kerzen und vieles mehr kostenlos nach Hause.

Bleiben Sie gesund und munter – Lesen kann dabei helfen!

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Fahrer gesucht

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 19. Februar 2021 – Nr. 7

Jubla Auf Schatzsuche

Seniorendienst Verstärkung gesucht

Der Mahlzeiten-Lieferdienst ermöglicht Seniorinnen und Senioren gesunde Ernährung in den eigenen vier Wänden. Foto Willy Surbeck

der Seniorendienst dringend Ver- stärkung! Der Einsatz erfolgt wöchentlich an einem fixen Werktag und dauert von 10.30 bis circa 12.30 Uhr. Sprin- gerinnen und Springer sorgen jeder- zeit für Ersatz bei Abwesenheit. Sie erhalten eine Fahrspesenentschädi- gung und sind durch den Senioren- dienst versichert. Interessieren Sie sich für diese sinnvolle und dank- bare Aufgabe? Mehr Informationen erhalten Sie unter 061 482 00 25 oder via info@sendias.ch. Bernadette von Holzen, Seniorendienst Allschwil / Schönenbuch Allschwiler Wochenblatt www.allschwilerwochenblatt.ch Neben den interessanten wirt- schaftlichen Perspektiven können wir mit einem Ja am 7. März aber auch einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung vor Ort leisten. Dank umfassenden Um- weltbestimmungen trägt das Ab- kommen zu einer nachhaltigeren und fortschrittlichen Entwicklung in Indonesien bei. Mit dem WWF schätze ich die Verknüpfung von Zollrabattenmit demwichtigen Thema Nachhaltig- keit. Wenn man bedenkt, dass es sich beim Partner um das viertbe- völkerungsreichste Land der Welt handelt, darf dieses Abkommen definitiv als sinnvolle Investition in unsere Zukunft betitelt werden.

Jeden Tag eine gute Tat! Hiess es nicht früher so bei den Pfadfindern? Bei Fahrerinnen und Fahrern im Seniorendienst ist eine gute Tat pro Woche gefragt. Freiwillige bringen Seniorinnen und Senioren in Allsch- wil und Schönenbuch täglich ausser sonntags ein frisch gekochtes Mit- tagessen nach Hause. Dieses Enga- gement ermöglicht es Menschen im hohen Alter, sich weiterhin zu Hause gesund zu ernähren. In jüngs- ter Zeit wurde der Seniorendienst mit Anfragen (für diese Dienstleis- tung) beinahe überrannt. Vor sechs Jahren begann ein Team bestehend aus 15 Freiwilligen von Montag bis Freitag rund 30 Mittagessen auszuliefern. Inzwi- schen hat sich die Anzahl der zu beliefernden Personen verdoppelt. Zwar sind es heute mehr Fahrerin- nen und Fahrer, trotzdem benötigt Behörden immer noch im Kompe- tenzensumpf herumwaten, wäre es wichtig, diese Initiative als Weck- ruf zumNachdenken über Sinn und Zweck der Schulbildung zu unter- stützen. Felix Schmutz, Allschwil Sinnvolle Investition in unsere Zukunft Wie alle Freihandelsabkommen, welche die Schweiz rund um den Globus abgeschlossen hat, geht es auch beim Abkommen mit Indone- sien darum, Zölle und andere Han- delsbarrieren abzubauen. Von die- sen Handelserleichterungen profi- tieren einerseits Schweizer Export- firmen, andererseits aber auch lo- kale Produzenten und Handels- partner vor Ort.

Die Jubla schickte ihre Schützlinge auf eine spannende Schnitzeljagd durch Allschwil. Fotos zVg

Leserbriefe Kompetenzensumpf bei der Schulbildung In seinem Leserbrief im letzten AWB zur Abstimmung über die Lehrpläne weist Ueli Keller auf das eigentliche Ziel der Volksschule hin. Eigentlich ganz so, wie es in der Baselbieter Verfassung nieder- gelegt ist: §94 «Die Schule sorgt in Verbindung mit den Eltern für eine den Anlagen und den Fähigkeiten entsprechende Erziehung und Bil- dung.» Der Auftrag der Bundesver- fassung von 2006 sieht eine inter- kantonale Harmonisierung der Ziele vor. Aus den Verfassungsbe- stimmungen lässt sich aber nicht ableiten, dass Erziehung und Bil- dung aus schwammigen Kompe- tenzen bestehen solle. Hier hat eine Schon viel zu lange konnte die Jubla Allschwil keine Anlässe mehr durch- führen. Dochdamitwar jetzt Schluss. Die letzten zwei Wochenenden wa- ren geprägt von einer spannenden Schnitzeljagd durch Allschwil. Die Kinder der Jubla konnten mit ihren Freunden oder mit den Eltern einige Rätsel lösen und so einen Hauch Jubla-Atmosphäre zu- rückerlangen. Der Weg führte über den Plumpi-Spielplatz, zum Stau- damm, über den Wasserturm, zum

Allschwiler Weiher bis zum alten Blumeneck. Unterwegs gab es ver- schiedene Aufgaben zu lösen, wobei mit den richtigen Antworten der verborgene Schatz gefundenwerden konnte. Leider dauert es noch, bis die Ju- bla den normalen Alltag wieder auf- nehmen kann, doch bis dahin heisst es durchhalten, denn die nächsten Anlässe sind schon in Planung.

Sabrina Schmid und Lea Steiner, Jungwacht Blauring Allschwil

Ideologisierung des Bildungsauf- trages stattgefunden, die zu einer weitgehend absurden Auflistung von formelhaftem Pädagogikjar- gon geführt hat. Kinder und Ju- gendliche sollen nicht gemäss ihren Anlagen und Fähigkeiten gebildet werden, sondern auf definierte Standards getrimmt und zu fremd- gesteuerten Kompetenzautomaten umgepolt werden. Die Initiative versucht mit ihrer Forderung, die Kompetenzen auf die Zahl 1000 zu begrenzen, die Schulbehörden zu zwingen, die er- zieherisch und fachlich wirklich sinnvollen und hinreichend kon- kreten Ziele herauszufiltern und damit eine realistische Grundlage für die von der Verfassung gewollte Schulbildung zu schaffen. Da die

Werner Hotz, Landrat EVP

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 19. Februar 2021 – Nr. 7

Leserbriefe

Kolumne Erinnerungen an Dublin

Nein zu zollfreiem Palmöl

Einbürgerungen bleiben bei Bürgergemeinde Gemäss demBürgerrechtsgesetz im Baselbiet (BüG BL) sind die Bürger- oder Einwohnergemeinden für Ein- bürgerungen zuständig. Der Vor- gang zur Erlangung des Schweizer Passes erfolgt in unserem Kanton regelkonform, kompetent und sehr verantwortungsvoll. Ein SP-Vor- stoss und ein GLP-Antrag forder- ten neue Einbürgerungsregeln und die abschliessende Kompetenz neu den Exekutivbehörden zu übertra- gen, um so Willkür und nicht halt- baren Diskriminierungen vorzu- beugen (Ausnahmefall Bubendorf). Wegen einem Einzelfall braucht es keine neue Kollektivregelung für unseren Kanton. Dank einer knap- pen Mehrheit im Landrat wurden diese beiden Vorstösse nicht über- wiesen. Auch ich habe dagegen ge- stimmt und bin zufrieden, dass auch die Allschwiler Einbürgerungsgesu- che weiterhin basisdemokratisch und wertungsfrei gemäss den vor- ausgesetzten Integrationskriterien ordentlich bei der Bürgergemeinde- versammlung Allschwil verbleiben. Robert Vogt, Landrat/Gemeinderat FDP Freude und Frieden dank 100%-Entscheiden Politisch erlebe ich derzeit so etwas wie zwei Welten. In der einen beste- hen für uns in unserem Lebensraum konkrete Herausforderungen. Im Zusammenhang beispielsweise mit dem Immer-noch-mehr-Bauen oder mit dem Verkehr am Boden und in der Luft oder mit demKlimawandel beziehungsweise der Klimazerstö- rung. In einer zweiten Welt steht die Frage im Raum, ob Corona natür- lichen Ursprungs ist? Oder ob die Pandemie einem teuflischen Plan entspricht? Von gross Mächtigen und super Reichen genutzt, die eine Welt für und mit Übermenschen im Sinn haben. Total digitalisiert, hoch intelligent und Robotern ähn- lich, werden sie nur tunwollen, was sie sollen. Und dabei keine Fehler machen, weil die bestehenden, gro- ssen Herausforderungen mit ge- wöhnlichen Menschen nicht mehr zu meistern sind. Ist dies eine stu- pide Verschwörungstheorie oder ein gigantischer Masterplan? Un- glaublich, aber hoffentlich ist es nicht wahr! Ich bin auf einem anderen Weg: Wo nötig Widerstand leisten, das Gute gemeinsam schaffen wollen ... und es auch tun. Diesen Weg gehe ich. Mit der Natur. Mit Kopf, Herz, Hand und Fuss. Mit Geduld und

Gelassenheit. Mit hoffnungsfroher Zuversicht. Manchmal allein. Und immer öfter mit andern zusammen! Mit einer Politik, die Freude macht und Frieden schafft. Und dafür braucht es 100-Prozent-Entscheide. Ueli Keller, Einwohnerrat Grüne

Am 7. März stimmen wir über ein Zollfreihandelsabkommen mit In- donesien ab. Darin ist unter ande- rem eine Klausel über den Einkauf von zertifiziertem angeblich nach- haltigem Palmöl. Wer sich aller- dings etwas mit der Ressource Palmöl befasst, stellt schnell fest, dass es schlicht ein Widerspruch in sich ist, zu behaupten dieses Öl könne nachhaltig produziert wer- den. Hier wird uns Sand in die Au- gen gestreut. Indonesien ist ein kor- rupter Staat, der im Moment ein gigantisches Wirtschaftsprogramm startet, zu dem es eben solche Frei- handelsabkommen mit der Efta braucht. Weitere solche Verträge sind auch mit der EU und Ländern in Südasien geplant. Dieses Abkom- men steht in einer langen Reihe von Verträgen, welche vor allem Kon- zernen grosse Gewinne bringen. Kleinbauern hüben wie drüben werden nicht profitieren. Wie auch, wenn die Zertifikate derart teuer sind? Jede Produzentin muss sich zweimal überlegen, ein solches zu erfüllen. Und auch in der Schweiz werden Bauern zu den Verlierern gehören, weil das billig importierte Palmöl die heimischen Öle ver- drängt. Die Zeit solcher Abkom- men muss vorbei sein, sonst ändert sich überhaupt nichts bei der Ab- holzung von Urwäldern für billiges Öl, Fleisch oder Soja, schwinden- der Biodiversität und soziale und ökonomische Unterdrückung von Kleinbauern überall auf der Welt. Christoph Morat, Gemeinderat SP Leserbriefe Geben Sie immer Ihren vollstän- digen Namen und Adresse an. Kennzeichnen Sie Ihr Schreiben als «Leserbrief». Die maximale Länge beträgt 1300 Zeichen inklusive Leerschläge. In unserer Lokalzeitung sollte sich der In- halt auf ein lokales Thema bezie- hen. Wir veröffentlichen keine offenen Briefe. Schicken Sie Ihren Leserbrief via E-Mail an redaktion@all- schwilerwochenblatt.ch oder als Brief an: AllschwilerWochenblatt, Greifengasse 11, 4058 Basel. Es gibt keinen Anspruch auf (voll- ständige) Publikation. Wir sind bestrebt, alle Leserbriefe abzu- drucken, und kürzen diese, wenn es aus Platzgründen nötig ist. Redaktionsschluss ist jeweils montags, 12 Uhr.

An der Innenseite unserer Storen war letzte Woche das Kondens- wasser gefroren. Dies weckte Erinnerungen an den Winter 1981 in Dublin, wo sich in mei- nem Zimmer an Wänden und Fenstern Eisblumen bildeten.

zur FasnachtART

Grandiose Schwellemer C-Fasnacht «Obwohl das gesellschaftliche Le- ben starken Veränderungen unter- worfen ist, hat die Allschwiler Fas- nacht ihre Eigenständigkeit bewah- ren können. Die Allschwiler Fas- nächtlerinnen und Fasnächtler zeich- net vor allem etwas ganz Wertvolles aus: Sie kennen sich untereinander und bilden deshalb eine eigentliche Fasnachtsfamilie.» So stehts auf der Webseite von kultur-bl.ch. Wir dürfen zu Recht sehr stolz sein auf die diesjährige tolle Fas- nacht. Gerade in den oft einschrän- kenden C-Zeiten, ist die Fasnacht- ART und die Fasnachts-AWB-Bei- lage etwas vomBesten für dieMoral von Jung und Alt. Als «Allschwiler Kulturminister» danke ich im Na- men des ganzen Gemeinderates ganz herzlich für das grosse Enga- gement und freue mich zusammen mit der Bevölkerung sehr über all die hervorragenden Beiträge zu ak- tuellen Dorfereignissen vom Dorf bis zum Lindenplatz. Wirklich grandios! Andreas Bammatter, Gemeinderat SP Grosses Kompliment an die Fasnächtler Ein grosses Kompliment an alle Allschwiler Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. Ihr seid Spitze mit all euren humorvollen Versen und Sprüchen über das Geschehene vom letzten Jahr. Wir LindenGrü- nen hatten Spass, einige Beiträge über unser Wirken im Lindenpark zu lesen. Das Beste ist der fasnächt- lich geschmückte Lindenpark. Kre- ativität pur! Wir von der Bewegung Linden- Grün bedanken uns bei allen, die geholfen haben, die Fasnacht zu gestalten. Auch diese FasnachtART bietet der Bevölkerung viele freu- dige Begegnungen. Was mich per- sönlich am meisten freut, ist das Miteinander und Füreinander. Ohne dieses Motto hätten wir in Allsch­ wil kein Fasnachts-Erlebnis. Wir bleiben am Ball, eventuell gibt es für die nächste Fasnacht ein weiteres Sujet. Bleibt alle gesund. Wir melden uns wieder. Marlies Schmid, Bewegung LindenGrün

Von Doris Blaser

Ich verbrachte dort das Aus- landsemester meiner Übersetzer- ausbildung und hatte mich so- fort in die Stadt verliebt. Dublin war damals etwas verschlafen und schmuddelig, alle Uhren ga- ben unterschiedliche Zeiten an, aber in den zahlreichen Theatern konnte ich nach Herzenslust für wenig Geldwunderbare Auffüh- rungen besuchen und in den Lä- den, Pubs, Pärken oder wo auch immer hatte ich angeregte Ge- spräche mit Einheimischen, de- ren unverwüstlicher Humor und Hang zur Selbstironie mir unver- gessen geblieben sind. Meine Sprachschule hiess Linguaviva Centre und ihr Di- rektor war Spanier. Wohl des- halb kamen die meisten Studen- ten aus Spanien. Einer davon war Tom, ein Baske (also eigent- lich doch kein Spanier), und er wohnte wie ich bei zwei alten Jungfern und deren ebenfalls be- tagten Katzen. Das Abendessen war im Preis inbegriffen und wurde gemeinsam pünktlich um 18.30 Uhr eingenommen. So ge- schah es eines Abends, dass eine der Katzen auf den Tisch sprang und interessiert an den Tellern schnupperte, woran sie niemand hinderte. Da erzählte Tom in sei- nem rudimentären Englisch und mit glänzenden Augen, wie im Baskenland Katzen, die imHerbst auf die Welt kamen, jeweils als Sonntagsbraten endeten. Die Da- men erstarrten kurz und dann nahm die eine blitzschnell die Katze vom Tisch und brachte sie in Sicherheit. Tom und ich vermie- den Blickkontakt und unterdrück- ten mühsam einen Lachanfall. Seitdem sind viele Jahre ver- gangen. Dublin hat sich zu einer trendigen, aber immer noch sym- pathischen Hauptstadt gemau- sert. Und ich? Na ja, trendig werde ich wohl nicht mehr, aber sympa- thisch war ich schon immer.

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Freitag, 19. Februar 2021 – Nr. 7

Vereine Alzheimer beider Basel. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen kompetente Unterstützung. In der kostenlo- sen Beratung von Alzheimer beider Basel zeigt eine Demenzfachfrau Lösungen auf, wie eine Notsituation behoben oder gemil- dert werden kann. Es lohnt sich, so früh wie möglich Kontakt aufzunehmen. Alzheimer beider Basel ist für die Kantone BS und BL zuständig. Mehr über die Dienstleistungen und über Demenz auf www.alzbb.ch. Kos- tenlose Beratung: 061 326 47 94, beratung@ alzbb.ch Basler Oldies. Wotsch in e gmietlegi Gugge denn kumm ze uns. Dringend jetz isch es Zyt. Miir sueche fir die näggscht Fasnacht Blöser: Trompete, Posuune, Susaphon, Bäss- li usw. (Männli oder Wyybli). Miir mache kai Cortège. Miir gehn nur zoobe uff d Gass. Usskunft: 079 407 99 35 oder info@basler- oldies.ch Jungwacht & Blauring Allschwil. Wir sind ein Jugendverein, der wöchentlich Gruppenstunden anbietet. Von Montag bis Donnerstag für Kinder von 6 bis 16 Jahren wird zwischen 18 und 20 Uhr abwechs- lungsreiches Programm zusammengestellt. Ausserdem bieten wir jährlich 3 abenteuer- reiche Lager an. Ein bis zwei Mal imMonat verbringen wir gemeinsam als Schar einen spassigen Samstag. Du bist jederzeit will- kommen! Weitere Infos unter www.jubla- allschwil.ch oder per Mail an info@jubla- allschwil.ch

Kirchenzettel Römisch-katholische Kirchgemeinde ST. PETER UND PAUL , ALLSCHWIL So, 21. Februar, 11 h: Eucharistiefeier (ital.). Mo, 22. Februar, 19 h: Rosenkranzgebet. Mi, 24. Februar, 9 h: Eucharistiefeier. S T. THER E S I A , A L L SCHW I L So, 21. Februar, 10.30 h: Eucharistiefeier. Do, 25. Februar, 18 h: Gebetsstunde/ Anbetung. S T. JOHANN E S DER TÄU F ER , SCHÖN ENBUCH So, 21. Februar, 9.15 h: Eucharistiefeier. Di, 23. Februar, 17 h: Rosenkranzgebet. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde So, 21. Februar, 10 h, Christuskirche, Pfarrerin Elke Hofheinz. So, 28. Februar, 10 h, Christuskirche, Pfarrer Jost Keller. Christkatholische Kirchgemeinde So, 21. Februar, 10 h: Eucharistiefeier mit Aschesegnung in der Alten Dorfkirche. Gottesdienste der drei Kirchen in Allschwil ALTERSZENTRUM AM BACHGRA- BEN Sa, 20. Februar, 10.15 h: römisch-katholischer Gottesdienst unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Weltgebetstag Auf festen Grund bauen

Das diesjährige Bild zum Weltgebetstag symbolisiert die Vanuatu-­ Gemeinschaften, es spiegelt Gottes Schöpfung, es zeigt die Verbindung mit dem Land und die Schönheit des Lebens durch den Glauben. Foto zVg

beachten. Es ist keine Anmeldung nötig. Eine freiwillige Spende ist willkommen.  Sonja Gassmann, Sozialdiakonin «Orgelabenteuer» in der Christuskirche Am Samstag, 6. März, lädt die re- formierte Kirchgemeinde herzlich Kinder und Begleitpersonen zum «Orgelabenteuer» ein. Um 17 Uhr in der Christuskirche wird das Märchen «Die verzauberte Orgel» erzählt und von Risa Mori an der Orgel begleitet. Es gibt eine Reise in das Innere der Orgel, ein Quiz In Allschwil wird der diesjährige Weltgebetstag am Freitag, 5. März, um 19 Uhr in der Christuskirche an der Baslerstrasse 224 gefeiert. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Lassen Sie sich inspirieren von der Liturgie der Frauen aus Vanuatu. Felsenfester Grund für alles Han- deln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu in ihrem Gottesdienst zum Weltgebet- stag 2021 ermutigen. «Worauf bauen wir?» ist das Motto des Welt- gebetstags aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Mat- thäus 7, 24 bis 27 stehenwird. Denn

nur das Haus, das auf festemGrund stehe, würde Stürme nicht einreis- sen, heisst es in der Bibelstelle bei Matthäus. Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen: «Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Unser Han- deln ist entscheidend», sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst. Im Anschluss an den Gottesdienst sind Sie eingeladen, mit gebührendem Abstand einwenig zu verweilen. Die Organisatoren freuen uns auf Ihr Kommen.  Doris Weiss für das Vorbereitungsteam

Unser Administrationsteam nimmt gerne Ihre Änderungen und Neueinträge in der Vereinschronik entgegen. Tel. 061 645 10 05, inserate@reinhardt.ch

Reformierte Kirchgemeinde «Finde den Fasnachts- Froschkönig» Am Dienstag, 23. Februar, lädt das Netzwerk Familie und Kind der reformierten Kirchgemeinde ganz herzlich ein zu «Finde den Fas- nachts-Froschkönig»! Zwischen 15 und 17 Uhr sind alle Kinder, ver- kleidet, mit Begleitpersonen einge- laden, den richtigen Froschkönig auf einemErlebnis-Postenlauf rund ums Calvinhaus zu finden (Dauer circa. 20 bis 30 Minuten). Start- punkt ist vor dem Eingang des Cal- vinhauses an der Baslerstrasse. Bitte Abstand und Maskenpflicht

und ein Bastelset für eine eigene Mini-Orgel. Nach geltenden BAG- Schutzmassnahmen sind maximal 50 Teilnehmende im Gottesdienst möglich, bitte Maskenpflicht und Abstandsregelungen beachten. Sonja Gassmann für das Organisationsteam

Freie Evangelische Gemeinde Allschwil

So, 21. Februar, 10 h: Gottesdienst mit Kinderbetreuung. Gastpredigt und Infos über «Open Doors». Di, 23. Februar, 20 h: Gebetsabend. Mi, 24. Februar, 6 h: Frühgebet. Regiogemeinde Allschwil Evangelische Freikirche So, 21. Februar, 10 h: Gottesdienst. So, 28. Februar, 10 h: Gottesdienst.

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