AWB-KW7_2021

Fahrer gesucht

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 19. Februar 2021 – Nr. 7

Jubla Auf Schatzsuche

Seniorendienst Verstärkung gesucht

Der Mahlzeiten-Lieferdienst ermöglicht Seniorinnen und Senioren gesunde Ernährung in den eigenen vier Wänden. Foto Willy Surbeck

der Seniorendienst dringend Ver- stärkung! Der Einsatz erfolgt wöchentlich an einem fixen Werktag und dauert von 10.30 bis circa 12.30 Uhr. Sprin- gerinnen und Springer sorgen jeder- zeit für Ersatz bei Abwesenheit. Sie erhalten eine Fahrspesenentschädi- gung und sind durch den Senioren- dienst versichert. Interessieren Sie sich für diese sinnvolle und dank- bare Aufgabe? Mehr Informationen erhalten Sie unter 061 482 00 25 oder via info@sendias.ch. Bernadette von Holzen, Seniorendienst Allschwil / Schönenbuch Allschwiler Wochenblatt www.allschwilerwochenblatt.ch Neben den interessanten wirt- schaftlichen Perspektiven können wir mit einem Ja am 7. März aber auch einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung vor Ort leisten. Dank umfassenden Um- weltbestimmungen trägt das Ab- kommen zu einer nachhaltigeren und fortschrittlichen Entwicklung in Indonesien bei. Mit dem WWF schätze ich die Verknüpfung von Zollrabattenmit demwichtigen Thema Nachhaltig- keit. Wenn man bedenkt, dass es sich beim Partner um das viertbe- völkerungsreichste Land der Welt handelt, darf dieses Abkommen definitiv als sinnvolle Investition in unsere Zukunft betitelt werden.

Jeden Tag eine gute Tat! Hiess es nicht früher so bei den Pfadfindern? Bei Fahrerinnen und Fahrern im Seniorendienst ist eine gute Tat pro Woche gefragt. Freiwillige bringen Seniorinnen und Senioren in Allsch- wil und Schönenbuch täglich ausser sonntags ein frisch gekochtes Mit- tagessen nach Hause. Dieses Enga- gement ermöglicht es Menschen im hohen Alter, sich weiterhin zu Hause gesund zu ernähren. In jüngs- ter Zeit wurde der Seniorendienst mit Anfragen (für diese Dienstleis- tung) beinahe überrannt. Vor sechs Jahren begann ein Team bestehend aus 15 Freiwilligen von Montag bis Freitag rund 30 Mittagessen auszuliefern. Inzwi- schen hat sich die Anzahl der zu beliefernden Personen verdoppelt. Zwar sind es heute mehr Fahrerin- nen und Fahrer, trotzdem benötigt Behörden immer noch im Kompe- tenzensumpf herumwaten, wäre es wichtig, diese Initiative als Weck- ruf zumNachdenken über Sinn und Zweck der Schulbildung zu unter- stützen. Felix Schmutz, Allschwil Sinnvolle Investition in unsere Zukunft Wie alle Freihandelsabkommen, welche die Schweiz rund um den Globus abgeschlossen hat, geht es auch beim Abkommen mit Indone- sien darum, Zölle und andere Han- delsbarrieren abzubauen. Von die- sen Handelserleichterungen profi- tieren einerseits Schweizer Export- firmen, andererseits aber auch lo- kale Produzenten und Handels- partner vor Ort.

Die Jubla schickte ihre Schützlinge auf eine spannende Schnitzeljagd durch Allschwil. Fotos zVg

Leserbriefe Kompetenzensumpf bei der Schulbildung In seinem Leserbrief im letzten AWB zur Abstimmung über die Lehrpläne weist Ueli Keller auf das eigentliche Ziel der Volksschule hin. Eigentlich ganz so, wie es in der Baselbieter Verfassung nieder- gelegt ist: §94 «Die Schule sorgt in Verbindung mit den Eltern für eine den Anlagen und den Fähigkeiten entsprechende Erziehung und Bil- dung.» Der Auftrag der Bundesver- fassung von 2006 sieht eine inter- kantonale Harmonisierung der Ziele vor. Aus den Verfassungsbe- stimmungen lässt sich aber nicht ableiten, dass Erziehung und Bil- dung aus schwammigen Kompe- tenzen bestehen solle. Hier hat eine Schon viel zu lange konnte die Jubla Allschwil keine Anlässe mehr durch- führen. Dochdamitwar jetzt Schluss. Die letzten zwei Wochenenden wa- ren geprägt von einer spannenden Schnitzeljagd durch Allschwil. Die Kinder der Jubla konnten mit ihren Freunden oder mit den Eltern einige Rätsel lösen und so einen Hauch Jubla-Atmosphäre zu- rückerlangen. Der Weg führte über den Plumpi-Spielplatz, zum Stau- damm, über den Wasserturm, zum

Allschwiler Weiher bis zum alten Blumeneck. Unterwegs gab es ver- schiedene Aufgaben zu lösen, wobei mit den richtigen Antworten der verborgene Schatz gefundenwerden konnte. Leider dauert es noch, bis die Ju- bla den normalen Alltag wieder auf- nehmen kann, doch bis dahin heisst es durchhalten, denn die nächsten Anlässe sind schon in Planung.

Sabrina Schmid und Lea Steiner, Jungwacht Blauring Allschwil

Ideologisierung des Bildungsauf- trages stattgefunden, die zu einer weitgehend absurden Auflistung von formelhaftem Pädagogikjar- gon geführt hat. Kinder und Ju- gendliche sollen nicht gemäss ihren Anlagen und Fähigkeiten gebildet werden, sondern auf definierte Standards getrimmt und zu fremd- gesteuerten Kompetenzautomaten umgepolt werden. Die Initiative versucht mit ihrer Forderung, die Kompetenzen auf die Zahl 1000 zu begrenzen, die Schulbehörden zu zwingen, die er- zieherisch und fachlich wirklich sinnvollen und hinreichend kon- kreten Ziele herauszufiltern und damit eine realistische Grundlage für die von der Verfassung gewollte Schulbildung zu schaffen. Da die

Werner Hotz, Landrat EVP

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