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POLIZEIPARCOURS Die Veranstaltung im Rahmen von Midnight Sports fand dieses Jahr zum zweiten Mal in Riehen statt Sport, Spass und Adrenalin pur

Letzten Samstag konnten Jugendliche testen, ob sie auf dem offiziellen Polizeipar- cours schneller als die schnellsten Polizisten sind. Ob es jemand geschafft hat? Auf den ersten Blick sieht der Parcours recht harmlos aus. Ein Purzelbaum, einige Meter rückwärtslaufen, dann noch über ein paar Kletter- und Reck- stangen steigen – das war’s, oder? Nun, so einfach, wie es tönt, ist er nicht, der offizielle Polizeiparcours. In der Turnhalle Niederholz stellten sich letzten Samstagabend 34 interes- sierte Jugendliche dieser speziellen Herausforderung. Die Veranstaltung fand im Rahmen von Midnight Sports dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in Riehen statt. Da es sich dabei um einen Wett- kampf handelte, gestaltete sich der Abend besonders spannend. Wer den Parcours schneller als Polizistin Sabrina oder Polizist Stefano absol- vierte, konnte am Schluss Pro-Inner- stadt-Gutscheine im Wert von 200 Franken gewinnen und sogar einen Pokal mit nach Hause nehmen Robertina Dodaj, Projektleiterin von Midnight Sports, die den Anlass dieses Jahr zusammen mit Jugend- und Präventionspolizist Jan Wildha- ber indieWege geleitet hatte, war zwar der Meinung, der Preis sei nicht der einzige Anreiz für die Jugendlichen gewesen: «Die meisten hier lieben Sport und finden es aufregend, wenn mal was anderes läuft», brachte sie es auf den Punkt. Und wer möchte schon in einem solchenWettkampf nicht der Schnellste sein? Übrigens ist dieser Parcours sogar Teil der Aufnahme- prüfung für die Kantonspolizei Basel- Stadt. Weniger als eine Minute Zeit Nach einigen Aufwärmübungen wurde es ernst: Läufer Stefano zeigte vor, wie der Parcours zu durchlaufen ist. Die teilnehmenden Mädchen und Jungen schauten ihm mit grossen Augen zu und waren sichtlich er- staunt. Ab und zu flüsterten sie einan- der etwas zu und jemand sagte: «Das schaffe ich nicht mal in einer Minu- te!» Und tatsächlich galt es, den Par- cours in viel weniger als 60 Sekunden zu schaffen – genauer gesagt in weni- ger als 44,3 Sekunden für dieMädchen Nathalie Reichel

Jugendpolizist Jan Wildhaber überreicht dem stolzen Gewinner Leo Roth den Pokal und die Pro-Innerstadt-Gutscheine.

Trotz der Höhe überwältigten die meisten Teilnehmer die Sprossenwand ohne Probleme. Fotos: Nathalie Reichel

Kurz nach elf Uhr standen der Gewinner und die Gewinnerin des Abends fest: Leo Roth mit einer Zeit von 36,9 Sekunden und Phyllis Cattin mit 43,93 Sekunden nahmen stolz den Pokal und die Gutscheine entge- gen. Für den zweiten und dritten Platz gab es zudem noch je einen Gutschein im Wert von 50 Franken. Stolz gab ab- schliessend Jugendpolizist Jan Wild- haber allen eine wichtige Erkenntnis mit auf den Weg: «Wer sich bemüht, kann vieles erreichen.» am Samstagabend Spass haben kann. Überhaupt ist dies das Ziel von Mid- night Sports, einem Angebot der Stif- tung Idée Sport, das sich an Jugend- liche im Alter von 13 bis 17 Jahren richtet. In diesem Rahmen werden von Oktober bis April jeweils am Samstagabend schweizweit Sport- hallen geöffnet. Dort können Inter- essierte kostenlos und ohne Voran- meldung Sport treiben, miteinander spielen oder auch einfach nur «chil- len». Mehr Infos zum Standort Sporthalle Niederholz gibt es im Internet unter www.ideesport.ch/projekt/4906/.

deten sich neu an und bewältigten, wenn auch schon spät abends, die Hindernisse. Aus der höheren Teil- nehmerzahl im Vergleich zum Vor- jahr zog Jugendpolizist Jan Wildha- ber einen Schluss: «Es wäre besser, nächstes Mal Alterskategorien einzu- führen, dann können auch jüngere Teilnehmer mitmachen.» Oder man könne je nach Körpergrösse die Stan- gen tiefer stellen, damit alle gleiche Chancen hätten, überlegte er sich weiter.

und 38 Sekunden für die Jungen. So lange benötigten nämlich die Läufe- rin und der Läufer der Kantonspolizei an jenem Abend, um den Parcours zu meistern. Nicht nur Schnelligkeit, auch Aus- dauer war gefragt, denn der Kurs war ein ständiges Auf und Ab: Es ging mit einem Purzelbaum los, danach folgte ein Sprint bis zur Sprossenwand. Die- se kletterten die Teilnehmer hoch und wieder hinunter – oder je nachdem sprangen sie hinunter, wenn sie noch schneller sein wollten –, bevor sie zu den Bänkchen und zur Sprunglatte liefen. Jetzt einmal unter, einmal über die Hindernisse kommen und an- schliessend schnell rückwärtsrennen. Und nach einem letzten Sprint war das Ziel auch schon erreicht. Etwas Kopfzerbrechen bereitete einem Mäd- chen die Sprossenwand, denn die sei «schon recht hoch». Ein Junge machte sich Sorgen, er könne sich beim Bänk- chen den Kopf stossen, weil man so schnell wie möglich untendurch kom- men müsse. Eine andere Teilneh- merin konnte dem nur zustimmen und fügte hinzu: «Sobald es um Zeit geht, wird alles schwieriger.» Kneifen wollte aber niemand. Im Gegenteil, der Parcours motivierte die sieben Teilnehmerinnen und 25

Teilnehmer, die sichwiederumgegen- seitig ermutigten. Der Reihe nach wagten sie es – und schon nach kur- zer Zeit waren die beiden Zeiten ge- toppt. «Unglaublich», schrie Jugend- polizist Jan Wildhaber begeistert, «letztes Jahr hatte es niemand ge- schafft!» Pause tat gut Die erste Runde bedeutete jedoch noch lange nicht das Ende des Wett- kampfs, denn zwei weitere Versuche standen an und die Zeit reichte sogar aus, um sich davor noch etwas zu er- holen. Viele taten das auch. Sie gingen kurz hinaus, atmeten durch oder setzten sich auch einfach zusammen und plauderten. Andere übten einzel- ne Posten des Parcours durch. Die Musik, die aus den Lautsprechern dröhnte, verlieh dem ganzen Abend einmal mehr eine lockere, ausgelas- sene Stimmung. Inzwischen war es kurz vor halb elf geworden und der Adrenalinpegel stieg nochmals. Einige der jungen Teilnehmenden wagten nochmals den Versuch. Vielleicht konnte je- mand noch schneller sein? Das Inter- esse wuchs und damit auch die Teil- nehmerliste: Ein Junge und kurz darauf ein elfjähriges Mädchen mel-

Ein Samstagabend … einmal anders nre. Der Polizeiparcours zählt nach zwei Ausgaben nun zu den erfolgrei- chen Veranstaltungen von Midnight Sports. Schon seine letztjährige Pre- miere in Riehen stiess auf grosses Interesse; dieses Jahr haben sich sogar Jugendliche aus Basel und Deutschland in der Sporthalle Nie- derholz eingefunden. Laut Projekt- leiterin Robertina Dodaj ist die Veranstaltung in erster Linie ein Jugendpräventionsprojekt: Es soll in Zusammenarbeit mit der Jugend- und Präventionspolizei den Jugend­ lichen gezeigt werden, dass man auch ohne Alkohol und Nachtschwärmerei

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