AC Überspannungsschutzgeräte DAC50
Steckbares Modul
Hutschienenklemme
Kodierung
optische Anzeige
Fernsignalisierung
eingebaute Trennvorrichtung
Typen-Kennung
TRENNVORRICHTUNGEN In Übereinstimmung mit den EN und IEC Normen sind Überspan- nungsschutzgeräte mit einer internen und externen Trennvorrichtung ausgestattet, welche im Fehlerfall den bestmöglichen Schutz für die angeschalteten elektrischen Anwendungen bieten. Folgende Trennvorrichtungen sind notwendig: • Die interne thermische Trennvorrichtung trennt im Fehlerfall das Überspannungsschutzgerät vom Netz. In diesem Fall wird der Betreiber über die Fehlersignalisierung des Ableiters darauf hinge- wiesen, dass das entsprechende Schutzmodul auszutauschen ist. • Die externe, elektrische Trennvorrichtung, meist eine Sicherung oder ein Trennschalter, trennt im Falle eines Kurzschlusses das Überspannungsschutzgerät vom Netz. Die Werte dieser Trennvorrichtungen müssen mit denen des Ableiters abgeglichen werden, um die korrekte Funktion zu gewährleisten. Welche externen Sicherungen vorgeschaltet werden dürfen ist den Datenblättern des Herstellers zu entnehmen. • Einige Spezielle Varianten, wie die Serien DACF25 / DACF15, sind mit einer internen Sicherung gegen Kurzschlußströme ausgestattet und können auf diese Weise ohne externe Vorrichtungen, platzsparend installiert werden. Hinweis: Auch wenn Sicherheitsvorrichtungen aufgrund von Normen vorgeschrieben sind, ist das Risiko einer Trennung durch die Überspannungsschutzgeräte sehr gering. WARTUNG Die CITEL Überspannungsschutzgeräte sind für zahlreiche Ableitvorgänge ausgelegt und erfordern keine besondere Wartung. Bei einer Überlastung wird der Ableiter jedoch kontrolliert durch die Trennvorrichtung getrennt. In diesem Fall ist eine Wartungsmaßnahme durchzuführen. Steckbare Ausführung Eine Vielzahl von Citel's AC Überspannungsschutzgeräten ( z.B. DAC1, DAC50, DAC40C) sind modular und steckbar ausgeführt.
Dies erleichtert den Austausch und die Kontrolle ohne die Schutzfunktion zu beeinträchtigen. Bei mehrpoligen Überspannungsschutzgeräten kann jeder Pol einzeln ausgetauscht werden, so dass die Wiederherstellung eines Überspannungsschutzgerätes weniger Kosten verursacht. Die einzelnen Steckmodule sind je nach Modultyp farblich gekenn- zeichnet (Schwarz oder Grau = Typ 1, Rot = Typ 2, Blau = Typ 2 in Kleinleistungsausführung oder Typ 3) und entsprechend der Betriebsspannung kodiert, um die Verwendung eines falschen Modultyps zu vermeiden. Signalisierung Die Überspannungsschutzgeräte sind mit einer mechanischen Fehleranzeige ausgestattet, die mit der internen thermischen Sicherung gekoppelt ist. Im Falle einer Sicherheitsabschaltung schaltet diese Anzeige von grün auf rot und signalisiert, dass das Überspannungsschutzgerät ausgetauscht werden muss. Fernsignalisierung Die meisten Überspannungsschutzgeräte sind in Versionen mit „Fernsignalisierung“ erhältlich. Dieses Merkmal ermöglicht die Fernsignalisierung des Überspannungsschutzgerät-Betriebszustands und ist besonders wichtig, wenn die Produkte schwer zu erreichen oder nicht überwacht sind. Das System besteht aus einem potentialfreien Wechsler, der akti- viert wird, wenn das Überspannungsschutzgerät-Modul seinen Betriebszustand ändert. Damit kann der Anwender Folgendes überwachen: • Ordnungsgemäße Funktion des SPDs • Vorhandensein der Steckmodule • Ende der Lebensdauer (Trennung) des Überspannungsschutzgerätes. Die Fernsignalisierungsversion gestattet die Auswahl des zur Anlage passenden Signalisierungssystems (Kontrollleuchte, Signaltongeber, Automation, Modemübertragung...).
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