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ÜBERSPANNUNGSSCHUTZGERÄTE FÜR NS-ANLAGEN

AUSWAHL ÜBERSPANNUNGSSCHUTZGERÄTE Die AC-Kombiableiter von CITEL sind in allen möglichen Konfigura- tionen in Niederspannungsanlagen einsetzbar. Sie sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich, die sich im Hinblick auf folgende Parameter unterscheiden: • Typ bzw. Prüfklasse (1, 2 oder 3) • Betriebsspannung (Uc) • Stromnetz-Konfiguration (ein- oder mehrphasig) • Ableitströme (Iimp, Imax, In) • Schutzpegel (Up) • Schutztechnologie (Varistoren, VG-Technology, Filter) • Merkmale (Differential-Mode, Steckmodul, Fernsignalisierung, kompakt, integrierte Vorsicherung). Die Auswahl des Überspannungsschutzes muss sich nach den vor Ort gegebenen Vorschriften für Elektroanlagen (Beispiel: Mindestbemessungswert für In) und den herrschenden Gegebenheiten (beispielsweise einer hohen Blitzhäufigkeit) richten. Auswahl des Überspannungsschutztyps Der Überspannungsschutztyp wird anhand seines Einbauortes und der Randbedingungen der zu schützenden Anlage gewählt. Bedingungen SPD Einsatzort CITEL

Betriebsspannung Uc (Phase/PE) Netzspannung

230/400V

120/208V

Netzform

TT

TN

IT

TN

Spannung Uc Spannung UT

255 V

255 V

440 V

135 V

335/440 V 335/440 V -

230/175 V

TOV N/PE

1200 V

keine

keine

keine

Beispiel für ein CITEL-Produkt

DAC50-11- 275

DAC50-20- 275

DAC50-30- 440

DAC50-20- 150

Netzform Die Überspannungsschutzgeräte sind für Ein- und Mehrphasennetze sowie für Mehrphasennetze mit Neutralleiter erhältlich. Auswahl von Iimp Der Impulsstrom Iimp ist für SPDs vom Typ 1 definiert. Gemäß IEC 60364-5-534 beträgt der Mindestbemessungswert für Iimp 12,5 kA je Pol. Dieser Wert ist an die realen Verhältnisse angepasst. CITEL bietet in seiner Produktlinie der Typ 1 SPDs Ausführungen mit den Iimp-Werten 12,5, 25 und 50 kA an. Bedingungen Iimp CITEL Maximales Risiko 50 kA DS500E Sehr hohes Blitzaufkommen BSK I + II 25 kA DS250VG, DUT250VG, DS250E, DACN1

Anlage mit Blitzschutz ausgerüstet oder durch Blitzschlag gefährdet

Typ 1+2 Typ 1+2+3

Einspeisung (Schalttafel oder Hauptverteilung)

DAC1-13 DAC1-13VG ZPAC1 DACN1-25CVG DUT250VG DS250VG

Hohes, mittleres oder niedriges Blitzaufkommen - BSK III + IV

12,5 kA

DAC1-13, DAC1-13VG, ZPAC1

Auswahl von In und Imax Der zu wählende Nennableitstoßstrom In für das SPD richtet sich nach dem Blitzschlagrisiko, dem die Anlage ausgesetzt ist. Der In-Mindestbemessungswert für einen SPD an der Einspeisung der Anlage beträgt gemäß der Norm 5 kA (Stoßstrom mit der Wellenform (8/20µs). Die DIN VDE 0100 Teil 534 schreibt hingegen bei Anlagen mit erhöhtem Schutzbedürfnis (dies sind u.a. alle Gebäude mit Betriebsmitteln der Überspannungskategorie I oder II) einen Nennableitstoßstrom von 10 kA (8/20µs) vor. Überdies steigt durch höhere In-Werte die Lebensdauer der Überspannungsschutzgeräte. Bedingungen In CITEL Hohe Belastung / Risiko > 20 kA DAC80 Mittlere Belastung / Risiko 10-20 kA

DS250E DS500E DAC80, DAC50 DAC50VG DAC40C DACF25 DAC15C DACF15 DACN10

Anlage ohne Blitzschutz Typ 2 Typ 2+3

Hauptverteilung Unterverteilung

Sekundärer (dem primären SPD nachgeschalteter) Überspannungsschutz

Typ 2 (o. Typ 3)

Nahe der zu schützenden Anlage

Auswahl der Betriebsspannung Uc und UT Die SPD-Betriebsspannung Uc (maximale Dauerbetriebsspannung) hängt von folgenden Parametern ab: • Nennspannung des Stromnetzes (Un) • Art des Stromnetzes (TN, TT, IT) Der Grad der Beständigkeit gegenüber temporären Überspannungen (UT) steht also mit der Spannung Uc im Zusammenhang. Darüber hinaus muss im TT-AC-System die "Hochspannung" TOV (1200 Vac, 300A, 200ms) zwischen Neutralleiter und PE Beachtung finden, wofür das CT2 (siehe S. 24) Anschlussdiagramm zwingend erfor- derlich ist.

DAC50, DAC50VG, DAC40C, DACF25 DAC15C, DACF15, DACN10

Geringe Belastung / Risiko

5 kA

20

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