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ÜBERSPANNUNGSSCHUTZ FÜR HF-ANWENDUNGEN

Hinweis: Je nach Art und Serie sind CITEL SPDs für die Montage im Aussenbereich geeignet.

Bezeichnung

Frequenzbereich

Wellenlänge 100-10 Mm

NF - Niederfrequenz NF - Niederfrequenz NF - Niederfrequenz SLW – Niederfrequenz, Längstwellen; Myriameterwellen

3-30 Hz

30-300 Hz 0,3-3 kHz 3-30 kHz

10-1 Mm

• Die Montageart "Durchführungsmontage" erfüllt alle diese Anforderungen. Achtung! Entfernen Sie sorgfältig alle Verschmutzungen oder Isolationen, um einen optimalen Kontakt und eine niederohmige Verbindung zu gewährleisten.

1000-100 km

100-10 km

LW - Langwellen MW – Mittelwellen KW – Kurzwellen

30-300 kHz 0,3-3 MHz 3-30 MHz 30-300 MHz 0,3-3 GHz 3-30 GHz 30-300 GHz

10-1 km

1000-100 m

Gut geerdete Metallplatte

100-10 m 10-1 m 10-1 dm 10-1 cm 10-1 mm

UKW – Ultrakurzwellen µW – UHF-Frequenzband SHF – Zentimeterwellen EHF - Millimeterwellen

Bei unzureichender Erdung der Metallplatte sind zusätzliche Erdungsmaßnahmen erforderlich

Befestigungsmutter

Anwendung

Frequenzbereich

Tetra, Tetrapol

380-512 MHz 824-894 MHz

GSM850

Ungeschützte Seite

Geschützte Seite

LoRa-WAN

863 bis 870 MHz

Tetra

870-925 MHz 880-960 MHz 40-1500 MHz

GSM–900

Terrestrische Rundfunkbänder

Hinweis: Das Konzept der geschützten/ungeschützten Seite ist eine Empfehlung, um das "Gehäuse"-Prinzip beizu- behalten, der Ableiter ist jedoch bidirektional.

GPS GSM GSM DECT

1575 MHz

1800 1710-1785 MHz 1900 1850-1990 MHz

1880-1900 MHz 1850-2025 MHz 1885-2200 MHz 2400-5825 MHz

WCDMA/TD-SCDMA UMTS (IMT-2000)

WLL (WiMax)

NORMEN UND VORSCHRIFTEN Nachstehend sind verwandte Normen für die Leistungsprüfung, Auswahl und Anwendung von Überspannungsschutzgeräten für den Einsatz in signalverarbeitenden Netzwerken. Alle CITEL Überspannungsschutzgeräte sind entsprechend den Anforderungen dieser Normen und Vorschriften entwickelt und geprüft worden.

5G

24-40 GHz

MONTAGE UND INSTALLATIONSORT Die Wirksamkeit des SPDs hängt in hohem Maße von einer ordnungs- gemäßen Installation ab, insbesondere von ihrer Einbindung an die Erdungsanlage des baulichen Objekts. Um die 100-prozen- tige Schutzwirkung zu gewährleisten, müssen die folgenden Installationsanweisungen strikt befolgt werden: • Potenzialausgleich: Alle Potenzialausgleichsleiter müssen mitein- ander verbunden und an die Erdungsanlage angeschlossen sein. • Optimierter Anschluss des Schutzgerätes an den Potentialausgleich: Um die Restspannungen bei Blitzimpulsstömen zu reduzieren, muss die Verbindung des SPD an den Potentialausgleich so kurz als möglich sein (weniger als 50 cm) und einen angemessenen Querschnitt aufweisen (mindestens 4 mm²). • Installationsort des SPD: Vorzugsweise am Eingang der Anlage (um das Eindringen von Blitzströmen zu begrenzen) und in der Nähe empfindlicher Geräte (um den Schutz dieser zu verbessern).

IEC 61643-21 / EN 61643-21 Überspannungsschutzgeräte für Niederspannung

Teil 21: Überspannungsschutzgeräte für den Einsatz in Telekommunikations- und signalverarbeitenden Netzwerken – Leistungsanforderungen und Prüfverfahren UL497C Überspannungsschutzgeräte für den Einsatz in koaxialen Netzwerken – Leistungsanforderungen und Prüfverfahren. UL497E Anwendungsstudie - Überspannungsschutzgeräte für den Einsatz in koaxialen Netzwerken.

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