VERSCHALTUNG VON ÜBERSPANNUNGSSCHUTZGERÄTEN
ENERGETISCHE KOORDINATION VON ÜBERSPANNUNGSSCHUTZ- GERÄTEN Um einen maximalen Schutz zu erzielen, muss ein „Entkopplungsdiagramm“ mit einem „primären“ SPD (Nr.1) am Netzeingang und einem „sekundären“ SPD (Nr.2) nahe den zu schützenden Geräten erstellt werden. Eine wirkungsvolle energetische SPD-Koordination wird erzielt, wenn zwischen primären und sekundären SPDs • eine Leitung mit einer bestimmten Mindestlänge (> 10 m) oder • Entkopplungsdrosseln (Serie DSH35,) geschaltet werden.
BEISPIEL FÜR DIE KOORDINATION IN EINEM 3-PHASEN-NETZ:
Hauptverteilung
L1 L2 L3 N
F
F
Kombi-Ableiter DS254E
L1
L2
L3
N
SPD Typ 2 DAC50-40 DAC80-40
Entkopplungsdrosseln
PE
PE
Erde
P: Überspannungsschutzableiter F: Trennvorrichtung (Sicherung falls erforderlich)
Schaltbild
L
L1 L2 L3 N
Weitere Informationen sind der Installationsanleitung zu entnehmen.
F
F
P
P
Direkte Energetische Koordination bei
BEISPIEL FÜR DIE KOORDINATION IN EINEM 3-PHASEN-NETZ:
Hauptverteilung
VG-Überspannungsschutzgeräten Ein zusätzlicher Vorteil der VG-Technology ist, dass sie eine wirkungsvolle Entkopplung vom sekundären Überspannungsschutzgerät gewährleisten, ohne dass dafür besondere Maßnahmen getroffen werden müssen (keine Entkopplungsstrecke erforderlich). Der Ausgang des Überspannungsschutzgerätes kann daher direkt an das sekundäre VG-Überspannungsschutzgerät ange- schlossen werden. Hinweis: Wegen der sehr hohen Blitzableitfähigkeit und der geringen Restüberspannung der VG-SPDs ist ein zusätzliches sekundäres Überspannungsschutzgerät nicht notwendig, es sei denn, das zu schützende Betriebsmittel ist >10m entfernt.
L1 L2 L3 N
F
F
Kombi-Ableiter DACN1-25CVGS
L1
L2
L3
N
SPD Typ 2 DAC50-40 DAC80-40
PE
Erde
P: Überspannungsschutzableiter F: Trennvorrichtung (Sicherung falls erforderlich)
Schaltbild
L1 L2 L3 N
F
F
P
P
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