Bibo-KW7_2021

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GZA 2012 BASEL | BIBO NR. 7 | 77. JAHRGANG | 18. FEBRUAR 2021

Menschen müssen Nähe spüren Nachdem die letzte Ausgabe primär der Fasnacht gewidmet war (und durchwegs eine grosse Resonanz er- fahren hat), ist diese Nummer – zu- mindest im redaktionellen Teil von Bottmingen – wieder der (Corona-) Aktualität gewidmet.

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Bottmingen Aus dem Gemeinderat .. . . . . . . . . . . . . . 2 Öffentliches Mitwirkungsverfahren . 2 Einstellung separaten Holzabfuhr .. . . 2 Oberwil Ökologische Aufwertungen .. . . . . . . 4 Malerarbeiten im Jugendhaus .. . . . 5 Jetzt Hecken schneiden . . . . . . . . . . . . 5 Therwil Steuererklärung 2020 .. . . . . . . . . . . . . 12 Durchforstung Ufergehölz . . . . . . . . . 12 Sportvereine Teil 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Ettingen Abstimmungsunterlagen .. . . . . . . . . . 16 Sicheres Velofahren . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Geschwindigkeitskontrollen . . . . . . . 16 Leimental Leserbriefe .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Musikschule Leimental .. . . . . . . . . . . . 9 Narrenpredigt .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Kirchen Fastenopferkampagne . . . . . . . . . . . . 10 Kreuzwegstationen . . . . . . . . . . . . . . . 11 Achtsamkeitsgruppe . . . . . . . . . . . . . . 11 Wir sichern Ihr Zuhause. Beratung und Installation durch

Im Wohnheim wurde zu den Corona- Massnahmen eine Umfrage gemacht. Da- bei kam heraus: Am einschneidendsten für die Bewohner ist das Wegfallen von Veranstaltungen, Interaktionen mit heim- fremden Personen, alltäglichen Berührun- gen, wie zum Beispiel Begrüssungsritualen, und natürlich die tollen Ausflüge und Freizeitaktivitäten, die nicht mehr ausge- führt werden können. Schlimm sei es für viele auch, dass sie nicht mehr mit zum Einkauf gehen können. Das liegt unter anderem daran, dass die Bewohner, die oftmals zur Hochrisikogruppe gehören, keine Masken anziehen können. Es sind soziale Interaktionen wie diese, die ihnen sehr fehlen. «Wir danken einfach unseren tollen Mitarbeitern, die alles geben, um den Bewohnern den Alltag zu erleichtern», betont Kirchhofer. «Wir sind unglaublich dankbar.» Die Pandemie bringt jedoch auch Gutes mit sich. «Wir haben viele kreative Lösungen gefunden, auf die wir normal nicht gekommen wären», sagt Kirchhofer. So wird jetzt oft mit Zoom oder Skype gearbeitet, um den Bewoh- nern mehr Kontakt zu Freunden und Fami- lienmitgliedern zu ermöglichen. Ich bitte unsere Leserschaft, die Fort­ setzung auf Seite 3 zu lesen. Als Bild habe ich mir erlaubt, ein Porträtbild der damals 17-jährigen FMS-Schülerin zu nehmen, als Larissa drei Wochen lang beim BiBo schnupperte.  Georges Küng

Sie heisst Larissa Bucher, ist 21 Jahre jung, studiert – eigentlich in Chur – Me- dienwissenschaften und ist unserer Le- serschaft bestens bekannt. Seit ihrem BiBo-Praktikum im Januar 2017 und nach dem erfolgreichen FMS-Abschluss hat Larissa regelmässig für den BiBo ge- schrieben und war mir in all den Jahren eine loyale, schreibgewandte Mitarbei- terin. Dass sie in letzter Zeit kaum noch für diese Ihre Zeitung geschrieben hat, ist der Pandemie, dem Studium in der Bündner Hauptstadt (wobei Frau Bucher derzeit von zu Hause aus in Basel stu- diert…) und ihrem Engagement bei Tele- basel geschuldet. Nun hat Frau Bucher einen Artikel verfasst, der schlichtweg grandios ist. Sie besuchte eine Versammlung der SP Bottmingen – und ihre Chronik wies gut 7000 Zeichen auf. Ich bin ein Befür- worter von fundiert-profunden Artikeln, ich gelte als Lang- und Vielschreiber, aber ihr Beitrag musste ich sogar «zwei- teilen». Auf der Front lesen Sie einen Teil davon, der eine Art Fortsetzung unseres letztwöchigen Beitrages über das BWH «Am Birsig» ist.

Auf einen spannenden Aspekt der Pande- mie hat mich Christian Kirchhofer, Co-Lei- ter des «Beschäftigungs- und Wohnheimes Am Birsig» (BWH), aufmerksam gemacht hat. Das BWH in Bottmingen betreut meh- rere stark beeinträchtigte Personen. Ob- wohl keiner der Bewohner mit dem Coro- navirus infiziert wurde, ist diese Zeit für sie schwierig und verwirrend. «Vor allem im ersten Lockdown machte das Besuchsver- bot allen zu schaffen. Menschen brauchen körperliche Nähe und diese wurde sehr stark vermisst», erklärt Kirchhofer. Dieses absolute Besucherverbot gibt es zum Glück nicht mehr. Aber die Maskenpflicht macht den Besuchern zu schaffen. Selber müssen/ können die meisten von ihnen zwar keine Maske tragen; aber ein Problem ist es laut Christian Kirchhofer, dass die Bewohner die Gesichtsausdrücke der Mitarbeiter oder ih- rer Familienangehörigen nicht erkennen und interpretieren können.

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GEMEINDEINFORMATIONEN

VERANSTALTUNGS­ KALENDER Wiederkehrendes «Bottminger Wuchemärt» Am Dienstag, 23. Februar 2021, findet aufgrund der Ferien kein Wuchemärt statt. Märtgruppe «Freitags-Treff» Das BOZ, Therwilerstrasse 14, bleibt aufgrund der neuen Corona- Schutzmassnahmen bis zum 28. Februar 2021 geschlossen. Wir danken für das Verständnis. Bottminger Zentrum Detaillierte Beschreibung der Anlässe, Anmeldemodus und Kontaktpersonen der Vereine finden Sie auf unserer Webseite unter www.bottmingen.ch/ Veranstaltungen oder unter www.bottmingen.ch/Gemeinde/ Vereine.

AUS DEM GEMEINDERAT

AUS DEM GEMEINDERAT

Teilrevision des Verwaltungs- und

Neues Konzept Offene Jugendarbeit Binningen-Bottmingen

Organisationsreglements Mit Verfügung vom 8. Januar 2021 hat die Finanz- und Kirchendirektion BL die von der Gemeindeversammlung (GV) am 19. Oktober 2020 verabschiedete Teilre- vision des Verwaltungs- und Organisa­ tionsreglements betreffend die Form der Einladung zur GV genehmigt. Der Gemeinderat hat die Inkraftsetzung dar- aufhin per 1. Juli 2021 beschlossen. Beitritt der IG für einen massvollen Finanz­ ausgleich im Kanton BL Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 26. Januar 2021 dem Beitritt zur «Interes- sengemeinschaft für einen massvollen Fi- nanzausgleich im Kanton BL» (IG) zuge- stimmt. Die Interessengemeinschaft setzt sich für einen massvollen Finanzausgleich im Kanton Basel-Landschaft ein. Dem Bott- minger Gemeinderat scheint es wichtig, die Parameter des heutigen Finanzausgleichs zwingend zu überprüfen und anzupassen. Aus diesem Zweck ist ein Zusammen- schluss der «Gebergemeinden» sinnvoll.

GEMEINDEVERWALTUNG Schulstrasse 1 Telefon 061 426 10 10 Fax 061 426 10 15 E-Mail gemeinde@bottmingen.bl.ch www.bottmingen.ch Telefonzeiten Mo, Di, Mi 8–12 / 13.30–17 Uhr Do 8–12 / 13.30–18 Uhr Fr 8–12 / 13.30–16 Uhr Öffnungszeiten Mo 9.30–12 Uhr Di 9.30–12 / 13.30–17 Uhr Mi 9.30–12 Uhr Do 9.30–12/ 13.30–18 Uhr Fr 9.30–12 Uhr

Das Team der Offenen Jugendarbeit Binningen-Bottmingen hat im Jahr 2020 unter der Leitung von David Zen- häusern und in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendbeauftragten Fabienne Plattner ein neues Konzept erarbeitet. Es wurde von den Gemein- deräten Binningen und Bottmingen am 12. Januar bzw. am 26. Januar 2021 zur Kenntnis genommen und verabschie-

det. Die aktuellen Haltungen, pädago- gischen Prinzipien, Angebote und Wei- teres sind darin beschrieben. Das Konzept finden Sie auf unserer Webseite unter www. bottmingen.ch und unter diesem QR-Code:

GEMEINDEPRÄSIDENTIN Mélanie Krapp-Boeglin

Besprechungstermine nach Voranmel- dung, Telefon 061 426 10 51 (Sekretariat)

BAUGESUCHE

ALTERSFRAGEN Christian Spieler (Gemeinde Oberwil) Telefon 061 405 42 20

BAUGESUCH NR. 1285/2020 Parzelle(n): Nr. 1229 Projekt: Mehrfamilienhaus mit Auto­ einstellhalle, Neuauflage: Vergrösserung Sockelgeschoss, Bodenackerstrasse 4, 4103 Bottmingen Gesuchsteller/in: Mischler Daniel,Weich- selmattstrasse 4, 4103 Bottmingen Projektverfasser/in: Cavalli Architekten GmbH, Spechtweg 27, 4103 Bottmingen Auflagefrist: 1. März 2021 BAUGESUCH NR. 0388/2021 Parzelle(n): Nr. 656 Projekt: Wintergarten / Windfang, Fasa- nenstrasse 4, 4103 Bottmingen Gesuchsteller/in: Frey Hans, Fasanen- strasse 4, 4103 Bottmingen Projektverfasser/in: Umbauwerk GmbH, Hirt Andreas, Am Chaferberg 2a, 4133 Pratteln Auflagefrist: 1. März 2021

GEMEINDEVERWALTUNG

BESTATTUNGEN Telefon 061 426 10 12

GEMEINDEVERWALTUNG

Vorsicht bei Waldbesuchen

GEMEINDEPOLIZEI Telefon 061 426 10 13

Öffentliches Mitwirkungsverfahren Mutation Bau- und Strassenlinienplan «Spitzacker» im Bereich der Parz. 1226, 1240, 1241 und 1242, Im Beira (Prediger- hofstrasse BS). Gemäss § 7 des Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 liegt der Planentwurf mit Bericht vom 18. Februar bis 5. März 2021 in der Bauabteilung der Gemeindeverwaltung, Schulstrasse 1, 4103 Bottmingen, auf. Die Öffnungszeiten in der Verwaltung sind momentan eingeschränkt: Dienstag, 9.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr, Donners- tag, 9.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Mon- tag-, Mittwoch- und Freitagmorgen nur nach vorgängiger Terminvereinbarung mit der Abteilung Raumplanung und Hochbau, 061 426 10 74. Allfällige Anregungen, Einwände und Vorschläge sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat zu richten.

KINDES- UND EWACHSENEN- SCHUTZBEHÖRDE (KESB) LEIMENTAL Telefon 061 599 85 20

WERKHOF Therwilerstrasse 15 werktags 11–12 Uhr Telefon 061 426 10 77 SPITEX Spitex Oberwil plus Telefon 061 401 14 37

Die Pläne können bei der Gemeindeverwal- tung, Abteilung Raum- planung, Bau und Um- welt, Schulstrasse 1, während der Schalter-

SOZIALE DIENSTE c/o Gemeindeverwaltung Telefon 061 426 10 31 RUFTAXI BOTTMINGEN Telefon 061 421 21 21

Bei Besuchen imWald ist zurzeit Vorsicht geboten. Aufgrund der Wetterverhält- nisse in den vergangenen Wochen be- steht nach wie vor die Gefahr vor her- unterfallenden Ästen. Die Gemeinde Bottmingen möchte die Naherholungs-

gebiete offenhalten und die Waldbesu- che nicht generell verbieten. Wir möch- ten alle Waldbesucher aber darauf hin- weisen, bei Waldbesuchen nach wie vor achtsam zu sein. Gemeindeverwaltung

öffnungszeiten eingesehen werden. Ein- sprachen sind bis 1. März 2021 schriftlich und begründet in vier Exemplaren an das kantonale Bauinspektorat, Rhein- strasse 29, 4410 Liestal, zu richten.  Gemeindeverwaltung

STÖRUNGSDIENSTE Erdgasversorgung IWB, 0800 400 800 GGA 0800 727 447 Stromversorgung Primeo Energie, 061 415 41 41 Wasserversorgung/Brunnmeister

ZIVILSTANDSNACHRICHTEN

Todesfälle Betschart Irmgard,

† 4. Februar 2021, * 13. März 1924, von Hamburg. Wohnhaft gewesen an der Pfaffenrainstrasse 46, 4103 Bottmingen. Wird im engsten Familienkreis bestattet. Perhaj-Gardani Julia, † 7. Februar 2021, * 28. April 1936, von Basel. Wohnhaft gewesen am Brändelis- talweg 26, 4103 Bottmingen. Wird im engsten Kreis bestattet.

ENTSORGUNG

Einstellung der separaten Holzabfuhr

Heinis AG, Biel-Benken Telefon 061 726 64 22

KOMMISSIONEN

Für die Abfuhren bitte Abfälle jeweils ab 7 Uhr bereitstellen. Hauskehricht Jeweils donnerstags Abfuhr von Bio-, Küchen- und Gartenabfällen

GEMEINDE BOTTMINGEN ERWACHSENEN­ BILDUNG UND FREIZEITGESTALTUNG

Deutsch / German A 2 71/21/1 Sie verfügen über wenig Deutschkenntnisse und möchten diese in einer Gruppe üben und anwenden. Sie werden von einer erfahrenen Lehrperson begleitet. You have little knowledge of German. We practice it in a warm and motivating atmosphere, guided by an experienced teacher. We are glad to welcome you. Please feel free to contact us for more details. Kursleitung: Kerstin Mehle Kurskosten: Fr. 13.50 pro Kurseinheit à 90 Minuten ab 8Teilnehmenden (TN) Kurszeiten: Mittwoch, 18–19.30 Uhr, ab 3. März Auskunft und Christine Binz, Telefon 061 421 08 65 Anmeldung: E-Mail: christinebinz@yahoo.de Das gesamte Kursprogramm finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Bottmingen: http://www.bottmingen.ch (Kurse)

Freitag, 19. Februar 2021 Papier-/Kartonabfuhr Dienstag, 23. Februar 2021

Der Gemeinderat Bottmingen hat in sei- ner Sitzung vom 9. Februar 2021 be- schlossen, die probeweise für zwei Jahre (2020/21) angesetzte kostenlose Abfuhr von verholztem Material aus pri- vaten Liegenschaften per sofort einzu- stellen. Dieser Entscheid wurde gefällt, da die Nachfrage seitens der Bevölke- rung sehr gering ist und sich die Holz- abfuhr nicht etablieren konnte. Die Kos-

ten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen, und die kleinen Mengen des bereitgestellten Holzes rechtfertigen die Weiterführung der Holzsammlung nicht. Kleinere Mengen an Holz können Sie über die regelmässige ordentliche Grünabfuhr abholen lassen. Lediglich grössere Mengen müssen wieder privat entsorgt werden.Wir danken für Ihr Ver- ständnis. Gemeindeverwaltung

Was läuft in Bottmingen? Die Bottminger App «4103 Bottmingen» hält Sie stets auf dem Laufenden.

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«Die Maskenpflicht wird von allen gut angenommen» Corona ist ein Thema, das uns alle jeden Tag beschäftigt. Auch vor und in Bottmingen macht die Pandemie nicht halt. Die SP Bottmingen disku- tierte deshalb verschiedene Aspekte von Corona in ihrer Sektionsver- sammlung. Dies natürlich virtuell.

Maskenpflicht in der Primarschule, limi- tiertes Training in den Vereinen und wie sich Jugendliche und stark beeinträch- tigte Personen während der Pandemie fühlen: Das waren die Themen der Sekti- onsversammlung der SP Bottmingen vor gut einer Woche. Zusammen mit zwölf Personen aus verschiedenen Bereichen durfte ich die Probleme und Chancen vom Lockdown besprechen. Virtuell ist alles anders Da es das erste Treffen virtueller Art war, machte sich bei SP-Co-Präsident Hugo Neuhaus-Gétaz vor der Veranstaltung etwas Nervosität bemerkbar. «Ich war gespannt, ob das gut geht mit so vielen Personen», sagt er. Es sei zwar über- haupt nicht dasselbe gewesen wie eine «normale» Versammlung, aber trotzdem sei alles gut gegangen. «Normal sitzen wir zusammen in der Bottminger Ge- meindestube und besprechen uns in ei- ner gemütlichen Atmosphäre. Das war jetzt ganz anders. Ich bin aber trotzdem sehr zufrieden», meint er. Vor allem habe er an dieser Versammlung auch ge- schätzt, dass keine kritischen Entschei- dungen getroffen werden mussten, son- dern man einfach mal Zeit hatte, um Grunddiskussionen zu führen. «Das wollte ich schon immer mehr machen», fügt er hinzu. Massentests an den Primarschulen Ein grosses Gesprächsthema allgemein und auch in der SP sind die Schulen. Sol- len die Primarschulen während der Pan- demie offen bleiben und wie sollen Lehr- personen, Schüler und Eltern mit den Massnahmen umgehen? Was Bottmin- gen angeht, kann Gemeinderätin und Schulrätin Caroline Stähelin, welche für Bildung zuständig ist, ein positives Zwi- schenfazit aussprechen. «In Bottmingen

haben wir nur wenige Fälle und die Mas- kenpflicht wird von allen gut angenom- men», sagt sie. Der nächste Schritt für die Schule sind Massentests. So könne man es schaffen, die Schulen offen zu lassen. «Eine Schulschliessung wäre für die Schüler und Schülerinnen nicht gut. Das Ziel ist, dass die Schulen offen blei- ben», erklärte Stähelin. Diese Massen- tests sind freiwillig, aber man hofft, dass sich möglichst viele Personen testen las- sen. «Es gibt nur wenige Eltern, die ein Problem mit dem Testen ihrer Kinder ha- ben und diese werden zu nichts gezwun- gen», betont die Gemeinderätin Stähelin. Eine Pandemie macht kreativ Für die Kinder verwirrend sind die zum Teil unterschiedlichen Massnahmen. In der Schule gelten nämlich nicht immer dieselben Regeln wie zum Beispiel im Turnverein. Für die vielen Bottminger Ortsvereine ist die Pandemie zur grossen Herausforderung geworden. Gewisse Trainingsstunden, wie beispielsweise das Geräteturnen, mussten abgesagt werden. Anders als beim TV Bottmingen kann dort nämlich keine sichere Distanz • Nein zum Verhüllungsverbot. Die Initia- tive gaukelt ein Problem vor, das in der Schweiz in der Tat gar keines ist. Um is- lamistischer Radikalisierung entgegen- zutreten, braucht es präventive Mass- nahmen, kein Verbot von einzelnen Kleidungsstücken. Auch gehören Klei- dervorschriften nicht in die Verfassung. • Nein zum E-ID-Gesetz. Eine Verwaltung von sensiblen privaten Daten durch pri- vate Unternehmen mit ungenügendem Datenschutz lehnen wir klar ab. • Stimmfreigabe zum Freihandelsabkom- men mit Indonesien. Der Entscheid für die Stimmfreigabe ist darauf zurückzu- führen, dass einerseits grundlegende Bedenken über die Auswirkungen des Handelsabkommen auf die indonesi- sche Bevölkerung und die Natur geäus- sert wurden. Andererseits wurde aber auch betont, dass erstmals strenge Kri- terien für Nachhaltigkeit in einem Han- delsabkommen etabliert wurden und dass dies ein grosser Fortschritt ist, auf welchem in künftigen Verhandlungen über Handelsabkommen aufgebaut werden kann.

zwischen Trainern und Kindern gewahrt werden. Kreative Alternativen gibt es je- doch: Den Kindern werden verschiedene spannende Online-Challenges gestellt. Ansonsten kommen die Vereine aber ganz gut durch die Pandemie, sagt Mar- kus Meier, Leiter der Jugendriege des TVB. «Wir nehmen es sportlich», lacht er. «Solange es geht, wollen wir alles durch- führen. Es ist uns sehr wichtig, dass die Kinder Bewegung haben und an der frischen Luft sind» (siehe auch unsere letzte Frontchronik, welche die aktuelle Bewegungsarmut bei Kindern und Ju- gendlichen thematisierte). Frische Luft bekommen sie sicherlich genug. Denn als Sicherheitsmassnahme werden viele Trainings nicht mehr in der Halle, son- dern draussen durchgeführt. Stillstand mit 21 Jahren Persönlich könnte ich als 21-jährige Stu- dentin viel dazu sagen, wie es jungen Erwachsenen während der Pandemie geht. Acht Stunden am Tag zu Hause vor dem Laptop zu sitzen, war nie meine Vor- stellung vom Studentenleben. Ich wollte Neues entdecken, neue Menschen und Raum verbieten, das Gesicht zu ver- hüllen. Die Initiative richtet sich zum einen gegen die Verhüllung zwecks Unterdrückung der Frau sowie gegen den politischen Islam und zum andern gegen Chaoten, die an Demonstratio- nen und Sportanlässen ihre Gesichter verhüllen, um unerkannt andere zu attackieren und Vandalenakte zu be- gehen. Die enthaltenen Ausnahmen (Gesundheitsschutz, Brauchtum usw.) zeigen, wo der Gesetzgeber Ausnah- men definieren kann. • Ja zum Bundesgesetz vom 27. Septem- ber 2019 über elektronische Identifi- zierungsdienste (E-ID-Gesetz, BGEID). Der erste Versuch des Bundes für eine Swiss-ID ist kläglich gescheitert. Die jetzt vorgesehene Lösung ist ein gutes Beispiel für eine Zusammenarbeit zwi- schen Staat und Privaten. • Ja zum Bundesbeschluss vom 20. De- zember 2019 über die Genehmigung des Umfassenden Wirtschaftspartner- schaftsabkommens zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien Kantonale Vorlagen: • Nein zur formulierten Gesetzesinitia- tive «Die gigantische und unerfüll- bare Anzahl von 3500 Kompetenzbe- schreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass reduzieren» vom 29. August 2019 • Ja zur Revision des Gesetzes über die Bekämpfung der Schwarzarbeit (GSA) • Ja zur Revision des Arbeitsmarktauf- sichtsgesetzes (AMAG). Die beiden Gesetze zur Bekämpfung der Schwarz- arbeit und das Arbeitsmarktaufsichts- gesetz wurden in mehreren Kommis-

Städte kennenlernen und spannende Er- fahrungen machen. Jetzt sitze ich zu Hause – ohne richtigen Kontakt zu mei- nen Freunden, kein Ausgang, keine Gas- tronomie-Besuche, keine Konzerte und Festivals oder sonstige Freizeitaktivitä- ten. Es fühlt sich manchmal wie ein kom- pletter Stillstand an. Es gibt Tage, an denen ich nicht aus meinem Bett aufstehe und Wochen, in denen ich keinen Fuss in die Dusche setze. Wieso auch? Raus gehe ich nicht gross und auf schöne «Dates» mit mei- nem Freund muss ich auch verzichten. Da gibt es schon Tage, an denen man den Sinn aus den Augen verliert. Das sind aber zum Glück nur wenige. Ich ver- suche, mich jeden Tag aufs Neue aufzu- rappeln und das Positive zu sehen. Ich schätze die kleinen Dinge im Leben viel mehr. Ein gutes Essen, ein toller Film- abend mit der Familie oder einfach ein ruhiger Tag, an dem ich alleine in mei- nem Schlafzimmer Gitarre spielen kann. Man muss lernen, sich ab diesen kleinen Dingen zu freuen. Denn wir haben es hier in der Schweiz sehr gut und als ge- sunder, junger Mensch habe ich momen- sionssitzungen und im Landrat aus- giebig beraten. Sie stellen eine mar- kante Verbesserung der damals kurzfristig erlassenen Gesetze dar. Lediglich die Fraktion der Grünen/EVP wollte diesen Kompromiss nicht mit- tragen und haben diese Abstimmung zu verantworten. Dabei hatte ausge- rechnet diese Fraktion lauthals die Missstände beklagt. Mit einem Nein werden gerade die beklagten Miss- stände zementiert. Dass die Unia sich nicht an ihre Zusage zur Unterstüt- zung der neuen Gesetze hält, wundert nicht speziell. SVP Bottmingen

tan nicht viel zu beklagen. Ich muss mich, wie alle anderen auch, einfach etwas anpassen. Meine Freunde sehe ich über Zoom statt in einer/einem Bar/Restau- rant. Das ist natürlich anders, aber die Menschen sind dieselben. Die Gesprä- che bleiben gleich, das Bier ist dasselbe und auch die Liebe, die ich für sie emp- finde, bleibt immer gleich gross.  Larissa Bucher In eigener Sache: Es ist mir ein Anlie- gen, der SP Bottmingen zu danken, dass sie die Idee hatten, eine junge Erwach- sene mit in den Diskussionsabend einzu- binden. Dass die Wahl auf Larissa fiel, ist nicht zufällig, kennt sie doch den BiBo und Bottmingen vom «biböble» wäh- rend der letzten vier Jahre. Der letzte Abschnitt (Stillstand mit 21 Jahren) hat mich berührt und emotiona- lisiert. Es sei mir die Bemerkung erlaubt, dass alle sich bewusst sind, was gerade diese Generation der 16- bis 25-Jährigen durchmacht. Larissa, ich danke Dir für diese Berichte und bin auf meine ALP (nur für Insider) sehr, sehr stolz! Georges Küng

PARTEIEN

LESERBRIEFE

SP BOTTMINGEN

➭ Leserbriefe zu den aktuellen Abstimmungen finden Sie auf der Seite Leimental

Abstimmungsparolen Die Sozialdemokratische Partei Basel- land hat die folgenden Abstimmungs- empfehlungen herausgegeben: • 2 x Ja zur Bekämpfung der Schwarz- arbeit und Arbeitsmarktaufsichtsge- setz. Unhaltbare Missstände bei der Arbeitsmarktkontrolle haben den Handlungsbedarf aufgezeigt. Die Kontrolle der Arbeitsbedingungen wird weiterhin ausgelagert, bei Nicht- erfüllung oder Missständen kann der Kanton diesenAuftrag den Sozialpart- nern aber wieder entziehen. Zudem werden die Kontrolltätigkeiten regel- mässig von einer unabhängigen Stelle evaluiert. • Nein zur Lehrplaninitiative. Eine Re- duktion der Kompetenzbeschreibun- gen in den Lehrplänen der Volksschule ist willkürlich und könnte den Kanton teuer zu stehen kommen. Wir brau- chen Kontinuität bei den Lehrplänen!

Mitglied werden unter www.svp-bottmingen.ch oder SVP Bottmingen, 4103 Bottmingen.

DIES UND DAS

BOTTMIGER WUCHEMÄRT

«Fasnachtswoche»: kein Märt

Wie üblich findet in der zweiten Ferienwoche, der Basler Fasnachtswoche, kein Märt statt. Wir hoffen

SVP BOTTMINGEN

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REKLAME

Abstimmungsparolen Die SVP Baselland hat folgende Abstim- mungsempfehlungen zum 7. März be- schlossen: Eidgenössische Abstimmungen: • Ja zur Volksinitiative vom 15. Septem- ber 2017 «Ja zumVerhüllungsverbot». Die vom Egerkinger-Komitee lancierte Volksinitiative will im öffentlichen

auf ihr Verständnis und freuen uns, Sie ab Dienstag, 2. März, wieder beim Ein- kaufen auf demWuchemärt anzutreffen. Bleiben Sie gesund! Das wünscht allen die Märtgruppe Bottmige Jeden Dienstag von 8.30 bis 11.30 Uhr im Hof hinter der Gemeindestube, Therwilerstrasse 16, Bottmingen

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GEMEINDEINFORMATIONEN

VERANSTALTUNGS- KALENDER 20. März Töff Haie BLT, schöne Wiesental- Tour zum Angewöhnen Anmelden über www.toeffhaieblt.ch Smuggler Pub‘s Oberwil BL Motorradclub Töff Haie BLT 25. März Gemeindeversammlung ABGESAGT 20 Uhr, Wehrlinhalle Gemeinde Dieser Veranstaltungskalender gilt vorbehältlich allfälliger behördlicher Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Informieren Sie sich jeweils kurz vor einem Anlass direkt beim Veranstalter über die Durchführung.

GEMEINDEVERWALTUNG

Öffentliche Planauflage, Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Projekt: • S-0173926.1, Schaltstation Langmattstrasse, Neubau auf Parzelle 70 Koordinaten: 2608903 / 1261987

GEMEINDEVERWALTUNG Mühlemattstrasse 22 Telefon 061 405 44 44 www.oberwil.ch Schalterzeiten Mo

aufgelegt. Während der Auflagefrist können die Unterlagen in der Abteilung Bauten und Planung, Hohlegasse 6, nach vorgän- giger telefonischer Vereinbarung (061 405 42 42) eingesehen werden. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensge- setzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Ver- fahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungs- rechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39–41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Ist aufgrund der geltenden Covid-19-Massnahmen die Ein- sichtnahme in die Unterlagen vor Ort für Sie nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, melden Sie sich beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (Telefon 058 595 18 50, E-Mail: planvor- lagen@esti.ch).

9.30–11.30 / 13.30–16.30 Uhr

• L-0148124.1, 13 kV-Kabel zwischen der Transformatoren- station Waro 1 und der Schaltstation Langmattstrasse, Kabeleinschlaufung in die neue Schaltstation Langmatt- strasse • L-0175872.2, 13 kV-Kabel zwischen der Transformatoren- station Mühlemattstrasse 22 und der Schaltstation Langmattstrasse, Kabeleinschlaufung in die neue Schalt- station Langmattstrasse • L-0225717.1, 20 kV-Kabel zwischen der Transformatoren- station Grenzweg 1 und der Schaltstation Langmatt- strasse, Erstellen einer neuen MS-Kabelleitung • L-0230705.1, 20 kV-Kabel zwischen der Transformato- renstation GR Hüslimatt 2 und der Schaltstation Lang- mattstrasse, Erstellen einer neuen MS-Kabelleitung Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Primeo Netz AG, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein das oben er- wähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchunterlagen werden vom 19. Februar bis zum 22. März 2021 in der Gemeindeverwaltung Oberwil öffentlich

Di

7.00–13.30 Uhr

Mi Do

9.30–11.30 / 13.30–16.30 Uhr 9.30–11.30 / 13.30–18.30 Uhr

Fr 9.30–11.30 Uhr Das Telefon wird ab 8 Uhr bedient.

GEMEINDEPRÄSIDENT Hanspeter Ryser Telefon 061 401 31 43 Sprechstunde nach Vereinbarung unter Telefon 061 405 44 44 BEREICH SOZIALES, GESUND- HEIT, ALTER Hauptstrasse 28 Telefon 061 405 44 44

ZIVILSTANDSNACHRICHTEN

Geburt Alessandro Rizzo, * 3. Januar 2021, Sohn der Stefania Romeo und des Danilo Rizzo Todesfall Olga Wassermann-Reul, † 8. Februar 2021, * 15. März 1930, Im Goldbrunnen 25

ABTEILUNG BAUTEN UND PLANUNG Hohlegasse 6 Telefon 061 405 42 42 BEREICH FINANZEN Hauptstrasse 18 Telefon 061 405 44 44

GEMEINDEVERWALTUNG

GEMEINDEVERWALTUNG

Abstimmungen vom 7. März 2021

Ökologische Aufwertung von gemeindeeigenen Grünflächen

Das Wahl- und Abstimmungsmaterial wurde den Stimmberechtigten zuge- stellt. Wer sein Abstimmungsmaterial nicht erhalten hat, wird gebeten, dieses bis spätestens 26. Februar 2021 von der Gemeindeverwaltung anzufordern. Wer nicht persönlich ins Wahlbüro gehen kann oder will, hat die Möglich- keit, seine Bürgerpflicht mittels briefli- cher Stimmabgabe im vereinfachten Ver- fahren zu erfüllen. Beachten Sie die ent- sprechenden Bestimmungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises. Denken Sie in diesem Fall daran, dass das Stimmcouvert unbedingt bis 17 Uhr vor dem Abstimmungstag in der Gemeinde- verwaltung (Mühlemattzentrum, Mühle- mattstrasse 22) eintreffen muss. Bei jedem Urnengang muss das Wahlbüro zahlreiche Stimmen als ungül- tig erklären, weil die Stimmrechtsaus- weise nicht unterschrieben sind. Ver- schenken Sie Ihre Stimme nicht – kontrol- lieren Sie lieber ein zweites Mal, ob Ihre Unterschrift auf dem Stimmrechtsaus- weis steht. Fahrplan Ruftaxi Fasnacht Nichts ist wie sonst: Die Basler Fasnacht wurde abgesagt, und es gelten weiterhin coronabedingte Einschränkungen. Vor diesem Hintergrund wird von einem ver- längerten Ruftaxi-Betrieb an den eigent- lichen Fasnachtstagen abgesehen. Der Ruftaxidienst wird zu den norma- len Betriebszeiten sichergestellt, das heisst ab 20 Uhr bis zum letzten ordent- lichen Tramkurs (ohne Nachttram). Die Gemeindeverwaltung wünscht Ihnen eine gute Zeit und dankt für Ihr Verständnis.

und Verkehrsinseln Die Energie- und Umweltkommission hat einen Bericht mit Empfehlungen zur ökologischen Aufwertung von ge- meindeeigenen Grünflächen und Ver- kehrsinseln zuhanden des Gemeinde- rats verfasst. Hintergrund hierfür ist, dass der Nutzungsdruck in der Land- wirtschaft und in der Siedlung weiter zugenommen hat. Bauliche Verdich- tungsmassnahmen beeinträchtigen die Lebensqualität von Menschen, Flora und Fauna. Der Natur steht immer we- niger Raum zur Verfügung. Dieser für die Biodiversität prekäre Sachverhalt verstärkt sich zusätzlich, da das menschliche Bedürfnis nach Erholung in der Natur den Druck auf die verblei- benden Grünflächen weiter erhöht. Die Energie- und Umweltkommis- sion würde es daher begrüssen, wenn es sich die Gemeinde zur Aufgabe macht, naturnahe Flächen zu fördern und entsprechend zu pflegen. Dies un- ter Beachtung der folgenden Ziele: • Erhöhung der Biodiversität durch naturnahe Bepflanzung oder Anle- gung von Ruderalflächen. • Erhaltung und Aufwertung von Le- bensraum für Pflanzen und Tiere auch auf Verkehrsinseln und Grün-

GEMEINDEPOLIZEI Mühlemattstrasse 22 Telefon 061 405 43 07 Schalterzeiten Gemeindepolizei Di 7.00–9.00 Uhr Mi 13.30–15.30 Uhr Do 16.00–18.00 Uhr

flächen (bereits kleine Flächen die- nen als ökologische Trittsteine). • Umwandlung von wüstenartigen Schotteranlagen mit exotischen Pflanzen hin zu lebendigen, natur- nahen Lebensräumen mit einheimi- scher, standortgerechter Bepflan- zung als Lebensgrundlage für Insek- ten und Kleinlebewesen, die wiede- rum als Nahrungsgrundlage für weitere Tiere wie Amphibien, Repti- lien, Vögel, Fledermäuse usw. die- nen. • Aufwertung des Siedlungsgebiets durch Begrünung. • Verringerung der lokalen Wärme- speicherung und der nächtlichen Wärmeabgabe an die Umgebung durch Austausch von Steinen gegen Begrünung. • Schaffung von zusätzlicher Verduns- tungskälte durch begrünte Flächen in den Sommermonaten. • Verstärkung von Naturerlebnissen und des Wohlgefühls der Bevölke- rung. Eine erste entsprechende Pilotfläche wird voraussichtlich noch in diesem Jahr an der Ecke Hafenrainstrasse/All- schwilerstrasse umgesetzt.

BAUGESUCHE

BAUGESUCH NR. 0364/2021 Parzelle(n): 940 Projekt: Kamin für Schwedenofen, In den Matten 52, 4104 Oberwil Gesuchsteller: Aggeler Rosmarie, Ru- dolfstrasse 54, 4054 Basel Projektverfasser: Aggeler Rosmarie, Rudolfstrasse 54, 4054 Basel Auflage bis: 1. März 2021 BAUGESUCH NR. 0369/2021 Parzelle(n): 2060 Projekt: 3 Reiheneinfamilienhäuser/ Carport, Nelkenrain, 4104 Oberwil Gesuchsteller: Complimmo AG, Freie Strasse 84, 4051 Basel Projektverfasser: Kohlerstraumann Ar- chitekten AG, Kohler Aaron, Freie Strasse 84, 4051 Basel Auflage bis: 1. März 2021 BAUGESUCH NR. 1092/2019 Parzelle(n): 2777 / 7742 Projekt: Doppeleinfamilienhaus, 2. Neu- auflage: zusätzlicher gedeckter Sitzplatz auf der Parzelle 2777, Vorderbergstrasse, 4104 Oberwil Gesuchsteller: Wagner Ulrich, Rebhal- denstrasse 22b, 8303 Bassersdorf Projektverfasser: WAP Wagner Archi- tekten + Partner AG, Industriestrasse 4a, 8604 Volketswil Auflage bis: 1. März 2021 Die Pläne können auf der Gemeindever- waltung (Abteilung Bauten und Planung, Hohlegasse 6) nach telefonischer Ver­ einbarung mit Elisabeth Hasler (Tel. 061 405 42 48) eingesehen werden. Einspra- chen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich in vier Exemplaren an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rhein- strasse 29, 4410 Liestal zu richten. Sie sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Baugesuchspläne, bei

WERKHOF Sägestrasse 5 Mo–Fr

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BÜRGERGEMEINDE Präsident: Hanspeter Ryser Im Buech 15 Telefon P 061 401 31 43 Fax 061 401 31 02 Kontaktperson (Schreiberin): Monika Zehnder Telefon P 061 401 09 83 www.bg-oberwil.ch

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GRATULATION

Geburtstag Magdalena Buser-Weisskopf feiert am 19. Februar 2021 ihren 90. Geburts- tag. Die Gemeinde gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr einen schönen Festtag und alles Gute.

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18. FEBRUAR 2021 | NR. 7

Donnerstag ist…

Was wäre die Fasnacht… … ohne Schnitzelbängge? Vielleicht eine Suppe ohne Salz und Würze. Schnitzel­ bängge sind eine Zusammenstellung kur­ zer Verse, die meist rhythmisch und/oder gesanglich in den Dorfbeizen vorgetragen werden. Der Reiz der «Bängge» besteht darin, ein Thema (meist mit Lokalkolorit) anzusprechen und den Vers mit einer oder mehreren Pointen jene Wendung zu ge­ ben, welche das Publikum im Idealfall zu Lachsalven und Applaus bringt. BiBo bringt eine kleine Auswahl aus dem letzten Jahr (die wir damals, aus Platzgründen, nicht publiziert hatten). Ihnen ist eigen, dass sie den «Schnägge»- Alltag in Erinnerung rufen. Dr Saggosche Bangg 2020 meint: Hoggt dr Pröper im Schwane und d Fondue Fee isch do Kann är sy Bligg vo däre Schönheit fascht nümm lo Nit in ihri Auge luegt är dasch jo klar as Ma Ich hoff är dörfdi si Aug uss Ihrem Usschnitt wider ha I lueg uf d Uhr s isch halber Fünfi sehn i richtig Die Zyt isch für dr Schiggi Wirt drum zimmlig wichtig Jetz wärde Einerli an sym Stammplatz userkore Hogg denn jo nie uf sy Stuehl suscht hesch denn grad verlore Und wir fanden einen Fäldschnäggli-Bangg aus dem Jahre 2019,

…jeweils BiBo-Tag. Was diesen Wo- chentag besonders macht. Die letzte Ausgabe war nahezu gänzlich fas- nächtlich geprägt – und auch diese Nummer hat viel Frau Fasnacht in sich. Hätten wir keine Pandemie, so hätten wir an dieser Stelle ausführlich über die Schnitzelbängge berichtet und wären in den Oberwilern Beizen vor Ort gewesen. Leider ist dies nicht möglich, hoffen aber, dass die Fasnacht 2022 wieder im ge­ wohnten Rahmen stattfinden kann.

PeterWyss (siehe Foto aus dem Jahre 2015!) muss man nicht vorstellen – in der letzten Ausgabe haben wir einen Vers von ihm (do you speak english?) publiziert, der unsere Leserschaft be­ geistert hat. Heute befasst er sich mit seinen Lieb­ lings-Donnerstag – unschwer zu erraten, dass es sich um den «Schmutzigen Don­ nerstag» handelt. Dass in seinem Vers sehr viel Wehmut mitklingt, ist bei die­ sem genialen Vollblut-Fasnächtler ver­ ständlich.

Mi lieblings Donnschtig Am Elfte Hornig wär är Drum Nur s Fasnachts Glöggli das blibt stumm Das Mool macht sich Kein die Mieh Zum lüte an däm Seili z zieh Kei Ma kei Frau kei Schnägg kei Müüsli Stoht z Obe vor em Sprützehüüsli D Frau Fasnacht isch nadürlig muff Macht das Johr äxtra nit Türe uff S git kei Vorfreud wo me zitteret Nai mir sin nur verbitteret D Larve liggt nit uf em Tisch Drum sy bliibt dört wo sy scho isch Im Kaschte oder Käller unde Au s Goschtüm isch no zämme bunde I will dä Gingernillis gar nit gseh Es duet mr in dr Seel gnueg weh Kei Fasnachts Umzug nüt isch los Kei Wage Clique uf dr Strooss Es isch scho fascht zem Hoor us raufe Kei Gugge wo kasch nooche laufe Kei Beiz isch off wo d Ein kasch nä Das sott s im Grund no gar nit gä Kei Bangg kasch loose sesch kei Helge Nur in Nostalgie kasch schwelge

D Stimmig isch au zimmlig Dääne Verdruggsch im Aug e Fasnachts Trääne Nit vor Freud wie anderi Johr So öppis kunnt eim gschpässig vor Nüt git s das Mol zum erlääbe Uf dr Fasnachts Wulgge kasch nit schwääbe

der aber auch heuer aktuell(er) denn je ist: Jä, d´Langmattstroos isch bachab – nei, es git´se nit, au s´Kaffi im Coop isch zu, da´sch au nit so dr Hit, mol yberlegge, was no gscheh isch – s´git sicher no vyyl – ah nai, da´sch alles gsi, no bassiert isch z Oberwyyl… S´Guete an däm Bangg, wo mir jetz do singe – dä kasch logger au im näggschte Joor grad nomoll bringe… Und Rattatui sang im letzten Jahr (und wird hoffentlich auch im 2022 uns wieder erfreuen):

Nur täglig liesisch anderwytig Corona Bricht in jeder Zytig Nur dr Fasnachts Virus dä isch guet Dä hän alli Schnägge scho im Bluet

An däm isch gar nüt Primitiv Do isch Positiv nit Negativ

Muesch au gar nit drüber schimpfe Will kei Termin griegsch do zum impfe In däm Zentrum hesch du nüt verlore Unsere Virus dä isch dr a gebore Nur das Johr git s e glaini Lugge Drum muesch en halt jetz unterdrugge Doch dängg dra d Chance die isch gross S näggscht Johr losch en wieder los Denn muesch du gar nüt me bereue Und kasch di me as dopplet freue Bi däm Gedangge halti y Denn dängg dra – s näggscht Johr isch jo gly.

D Oberwiler sin voll Stolz stoht in ihrer schlichte Wält Neu bim Schwane näben uss d gmietlig Fondue Zält Mi Vorschlag Eins no näb dr Gmeind als wyteri Option Die produziere dört jo s ganz Joor Kääs a Diskretion Und natürlich bekam auch der «BiBo-Maa» von den Rattatui sein Fett ab: Dr Küng Schorsch, unsere BiBo-Maa är isch e kurlig Wäse Muesch als sini BiBo-Bricht zweimool dure läse Wenn alli Date stimme denn isch halbwäggs schon mol guet Wenn drunter au dr Name no zum Foti passe duet So, jetzt freuen wir uns auf die Fasnacht 2022 im Leimental, Und für die «Drey scheenschte Dääg» bitten wir alle Aktiven und Passiven (nicht wenige kommen oder wohnen im «BiBo-Land») sich an die Weisungen der Behörden zu halten!  Georges Küng

PW/ im Hornig 2021

Ich danke Peter für die seit Jahrzehnten superbe Mit- und Zusammenarbeit, denn ohne ihn und verweise auf weitere Bängge aus dem Jahre 2020, die wir vor einem Jahr, aus Platzgründen, nicht publiziert haben. Georges Küng

GEMEINDEINFORMATIONEN

EUKO- INFO

Jetzt Hecken schneiden Hecken aus einheimischen Sträuchern sind wichtige, naturnahe Elemente im Siedlungsraum und bieten Lebensraum für unzählige Tierarten. Wir sprechen hier nicht vom «Fri­

JUGENDARBEIT OBERWIL

Malerarbeiten im Jugendhaus

Aufgrund der aktu­ ellen Situation sind leider viele Aktivitäten und Angebote, welche die Jugendarbeit

sierschnitt» für Lorbeer- und Thuja- Wände mit der Heckenschere, sondern der Pflege von z. B. von Pfaffenhüt­ chen, Heckenrosen, Schneeball, Liguster, Weiss- und Schwarzdorn. Erfolgt deren Gehölzschnitt ausserhalb der Nist- und Brutzeit (also idealerweise bis März), dann stört man Pflanzen und Tiere am wenigsten. Zudem ist das Astgerüst der Gehölze gut sichtbar, sodass man durch formerhaltendes Zurückschneiden die natürliche Wuchsform der Pflanzen am besten erhalten kann. Während der Brutzeit zwischen Anfang April und Ende Juli sollte man auch im Hausgar­ ten auf alle Holzschläge verzichten, die nicht aus Sicherheitsgründen notwen­ dig sind. Fruchttragende Sträucher soll­ ten wenn möglich erst spät im Winter geschnitten werden, damit die vorhan­ denen Früchte noch als Nahrungsquelle für Vögel dienen können. Um die natürliche Wuchsform von Wildsträuchern und einen gleichmässig dichten und «blickdichten» Bewuchs beizubehalten, sollten Sie: 1. Auslichten Vor allem dickste Äste in Bodennähe bis auf 10 cm Höhe zurückschneiden. Die abgeschnittenen Äste treiben von unten wieder aus. So bleibt das Gehölz (blick-)dicht und höhlt nicht aus. 2. Von dick nach dünn Endhöhe bestimmen Mitteldicke Äste etwa in der Mitte der gewünschten Endhöhe abschnei­ den. Soll der Strauch 2 m hoch wer­ den, also auf Höhe von 1 m.

normalerweise anbietet, nicht möglich. Aus diesem Grund versuchen wir, zusam­ men mit den Jugendlichen, kleinere Pro­ jekte umzusetzen. Unter Einhaltung des Schutzkonzepts der Offenen Jugendar­ beit haben die Jugendlichen mit Unter­ stützung der Jugendarbeit dem Billard- Raum im oberen Stockwerk einen neuen Anstrich verpasst. Die Jugendlichen ha­ ben sich für ein schönes helles weiss mit blauen Streifen entschieden. Wir vom Team der Jugendarbeit möchten uns bei den Jugendlichen für ihren tollen Einsatz bedanken, und haben weiterhin ein offe­ nes Ohr für Anliegen und Ideen.  Jugendarbeit Oberwil

Foto: pixabay

3. Endform gestalten Dünnere Seitentriebe so einkürzen, dass die gewünschte, möglichst na­ türliche Endform erhalten wird. Allgemein ist zu beachten, dass jeder Schnitt leicht schräg dicht über einer Verästelung oder einer Knospe zu erfol­ gen hat. Zudem sind scharfe Schnitt­ werkzeuge zu verwenden, um saubere Schnitte ohne Quetschungen der Äste zu gewährleisten. Hecke als Lebensraum Für Vögel sind dornen- und beerentra­ gende Sträucher besonders wertvoll. Diese sollten an ausgewählten Stellen immer an der gleichen Aststelle ge­ schnitten werden. In der Folge verästelt sich der Strauch dort stark und bildet Nistgelegenheiten. Nicht nur für Vögel, sondern auch für Insekten, Säugetiere, Reptilien und

Amphibien übernehmen Hecken wich­ tige Funktionen: Verstecke vor Feinden und Witterung, Unterschlupf für Ruhe, Schlaf und Jungenaufzucht sowie Nah­ rung (Blätter, Knospen, Früchte, Samen, Insekten). Weitere nützliche Infos • Auf www.vogelwarte.ch gibt es das Merkblatt «Schnitt von Sträuchern und Hecken in Siedlungen: wann und wie?» • Stefan Toth aus Oberwil, der im Auf­ trag der Gemeinde jeweils im Herbst Gratis-Heckenschneidekurse anbie­ tet und uns alle diese Tipps gab, hat ebenfalls ein sehr nützliches Merk­ blatt verfasst. Zu bestellen bei: stefan. toth@intergga.ch • Auf www.birdlife.ch findet man viele Infos, wie man vogelfreundliche Gär­ ten anlegt und pflegt.

Der Billard-Raum während und nach dem neuen Anstrich.

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18. FEBRUAR 2021 | NR. 7

PARTEIEN

SCHULE

VEREINE

wenn jetzt in Zukunft jedes Mal, wenn ein neues Virus auftaucht, die ganze Fas- nacht abgesagt wird, dann ‹Gute Nacht›! Auf die Mehlsuppe und die Zibelewäie, die wir sonst immer sehr genossen hat- ten, mussten wir verzichten. Alle Lokale hatten geschlossen. Dafür fuhren schon bald die Trämmli wieder.» Nachsatz 2021: Es sieht so aus, wie wenn uns die geraubten Freiheiten – notabene verbriefte Menschenrechte wie die Versammlungsfreiheit! – nicht so einfach wieder zurückgegeben würden. Ich denke, wir müssen sie uns mit Witz, Hartnäckigkeit und Wagemut zurücker- obern. So wie «dr Hansjakobli und ds Babettli», die aufs Tabourettli steigen, energisch mit dem Fuss auftreten und laut rufen: «He, he Frau Meier!» Alfred Vogelsanger, Oberwil Ist der Föderalismus mit seinem Hickhack zwischen Bund und Kantonen noch zeitgemäss? Die Bewährung oder das Versagen von Or- ganisationsformen zeigt sich bekanntlich nicht in problemlosen Zeiten. Solange sich Erfolge einstellen, kann dies selbst im Rah- men einer dürftigen Abgrenzung von Auf- gaben, Kompetenzen und Verantwortung erfolgen. Sobald jedoch Schwierigkeiten auftauchen, werden schnell Kritiken laut. So gesehen muss auch der Föderalismus im Rahmen der alles überschattenden Covid- 19-Pandemie hinterfragt werden. Wer unseren Föderalismus betriebs- wirtschaftlich unter die Lupe nimmt, wird lautstark nach Restrukturierungsmass-

nahmen rufen. Denn es lässt sich un- schwer feststellen, dass sich durch weitere Zusammenlegungen sowie die Vereinheit- lichung in den Bereichen des Sozial-, Ge- sundheits-, Steuer- und Bildungswesens enorme Kosten einsparen liessen. Ebenso ungläubig schütteln wir den Kopf, wenn wir heute die widersprüchlichsten Mei- nungen hören und lesen müssen, die uns von den zuständigen Departementsvor- stehern, den Mitgliedern der wissen- schaftlichen Taskforce des Bundesrates, den führenden Epidemiologen oder den Spitzenkräften der Spitäler vorgesetzt werden. Der Staat ist jedoch kein wirtschaftli- ches Unternehmen. Politik und Wirtschaft folgen anderen Spielregeln. Und der helve- tische Föderalismus vermag unserem viel- fältigen Denken, der gewissen Engstirnig- keit, den unzähligen Traditionen sowie dem sentimentalen Machtspiel besser Rechnung zu tragen. Ein Verzicht auf die erwiesenermassen kostspielige Staats- formmüsste uns demzufolge letztlich noch teurer zu stehen kommen. Durch eine fle- xiblere Zusammenarbeit, eine bessere Ko- ordination, eine konsequentere Verwirkli- chung des Subsidiaritätsprinzips sowie ein regionaleres Denken liesse sich indessen – wie das aktuelle Beispiel rund um Co- vid-19 zeigt – selbst im Rahmen unseres Föderalismus doch einiges verbessern. Rolf Waller, Oberwil

CVP OBERWIL

KINDERGARTEN UND PRIMARSCHULE

GEMEINDEBIBLIOTHEK OBERWIL

Abstimmungsparolen Die CVP Oberwil empfiehlt für die Ab- stimmungen vom 7. März 2021 folgende Parolen Eidgenössische Vorlagen • Nein zur Initiative für ein Verhüllungs- verbot • Ja zum neuen E-ID-Gesetz • Ja zum Wirtschaftsabkommen mit In- donesien Kantonale Vorlagen • Nein zur Bildungsinitiative • Ja zur Gesetzesrevision über die Be- kämpfung der Schwarzarbeit (GSA) • Ja zum Arbeitsmarktaufsichtsgesetz (AMAG)

Sportferien Während der Sportferien von Montag, 15. Februar, bis und mit Samstag, 27. Fe- bruar, bleibt die Bibliothek geschlossen. Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit sowie erholsame und sonnige Skiferien. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Bibliotheksteam

Neues Mitglied der Schulleitung

In diesem Jahr werden die Ressourcen der Schulleitungen kantonal aufgestockt, weshalb das Schulleitungsteam des Kin- dergartens und der Primarschule auf vier Mitglieder erweitert wird. Der Schulrat freut sich Ihnen mitzu- teilen, dass er Oliver Ammann als neues Mitglied der Schulleitung per 1. März 2021 gewählt hat. Oliver Ammann ist an unserer Schule als Lehrperson tätig, ge- genwärtig unterrichtet er eine 2. Klasse im Wehrlinschulhaus, die er noch bis zum Sommer, und somit bis zum Übertritt der Kinder in die Mittelstufe, mit redu- ziertem Pensum als Klassenlehrperson begleiten wird. Der Schulrat ist überzeugt, dass Herr Ammann das Schulleitungsteam optimal ergänzt und zusammen mit den beste- henden Mitgliedern, Brigitte Aeschli- mann, Marcel Meier und Andreas Schär, unsere Primarschule umsichtig und ver- antwortungsvoll leiten wird. Wir wün- schen Herrn Ammann viel Erfolg und Freude an seiner neuen Aufgabe. Schulrat des Kindergartens und der Primarschule

LESERBRIEFE

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Nicht-Morgenstraich – Johrzet

Berghilfe-Projekt Nr.8418: Neuer Dorfladen stärkt den Zusammenhalt.

Vor Jahresfrist war ich zusammen mit meinem Sohn am Morgenstraich. Dieser wurde kurzfristig verboten. Trotzdem fand er in einer Art von Mysterium eine- wäg statt. Es war ein sehr eindrückliches, einmaliges Erlebnis! Ich hätte sehr gerne an dieser Stelle darüber berichtet. Weil aber – aus finanziellen Gründen?! – ein Leserbrief nur 1750 Zeichen beinhalten darf, verzichte ich schweren Herzens auf die poesievolle Schilderung und füge nur grad die Schlusszeilen an: «...Von diesem Morgenstraich werden wir noch lange reden, sagte ich zu meinem Sohn. Und

➭ Leserbriefe zu den aktuellen Abstimmungen finden Sie auf der Seite Leimental

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