Bibo-KW7_2021

Ikone der Lebensfreude wird achtzig

Prominente gratulieren Nobby zu viermal Zwanzig Nobby! Seit Jahren geht Nobby Bloch im Hotel Schweizerhof Luzern ein und aus. Sei es als Entertainer, Netzwerker, Ideengeber oder gar als Partner bei Veranstaltungen im KKL Luzern. Sein Wille und seine unermüdliche Schaffens- kraft zeichnen ihn aus. Schön ist es, den wahrscheinlich beliebtesten Entertainer des Birstals auch immer wieder in Luzern anzutreffen. Happy Birthday Nobby – bleib wie du bist, freue dich an der Welt und die Welt freut sich an dir!

im KKL ab 2008 stellte er zusammen mit einem Partner auf die Beine, und sechs Jahre später ein kulinarisch-musikalischer Galaabend im bekannten Hotel Schweizer- hof, für den Nobby locker vier vollbesetzte Busse aus unserer Region charterte. Leidenschaft auf allen Kanälen Und Nobby lernte trommeln und wurde der legendäre «Tambour mit den weissen Schuhen» beim Musikverein Aesch. Ein Talent, welches in der Funktion als Schlag- zeuger bei drei Tanzmusiken zwischen 1959 und 1970 mündete. Sein Multitalent und sein Ehrgeiz manifestierte sich sowohl in seiner beruflichen, wie in seiner privaten Laufbahn. Seine Erfolge als Laiendarsteller anlässlich verschiedener Aufführungen – unter anderem eine Hauptrolle im Weihnachtstheater «Bergkristall» des MV Aesch, motivierten ihn zu einer Schauspie- lerausbildung am Goetheanum Dornach. Sein Beruf als kaufmännischer Angestellter war Nobby nicht genug: «Ich musste näher zu den Menschen.» So startete der damals 27-Jährige die legendäre Karriere als ausgebildeter Gastronom. Angefangen im Aescher Hofgarten, weitergeführt während 18 Jahren im Bahnhöflikeller in Laufen. Hier zeigte der singende Wirt, der mit seiner Wohl- fühlstimmung das Bahnhöfli öfters zum Bersten brachte, auch sein Verlegertalent. Täglich legte er hier jedem Gast seine «Nobbys Nachrichten» auf den Tisch. Eine

gute Gewohnheit, die Nobby auch später in seinen Wirkungsstätten weiterführte. Es folgten Wirtejahre in der Locki Laufen, im Hübeli Aesch, wo er übrigens die verges- sene Aescher 1.-Augustfeier reanimierte, und schliesslich in Nobby`s Dancing im Chez Georges, Grellingen. Einen gelunge- nen und würdigen Abschluss als Gast- geber landete er in Nobby`s Dancing im Weissen Kreuz in Breitenbach. «Wirten war eine Plattform für Nobbys tiefste Leidenschaft: The Voice» (die Stim- me), schrieb Nobbys Freund Willy Surbeck in seiner Laudatio zum 75. Geburtstag in der Basler Zeitung. Tatsächlich bewegte der «Franky Boy des Laufentals» mit seinen Gesangsauftritten hunderte von treuen Fans zu Begeisterung und Tränen. Eben auch als singender Wirt während seiner geliebten «Arbeitszeit». Wichtiger noch als die Öffentlichkeit «Viele meiner Erfolge gehen auch auf das Konto von Dorli, meiner Frau, die immer treu zu mir gehalten hat und ihrem Na- turel entsprechend mehr im Hintergrund funktionierte», sagt Nobby wertschätzend und mit grosser Dankbarkeit zu einer Ehe, die mittlerweile 58 Jahre durch dick und dünn gehalten hatte. Gut zu spüren, dass Nobby Bloch – mehr noch als die Öffentlichkeit – seine Herkunft und seine Familie am Herzen liegt. «Die nicht ganz leichte Jugendzeit in einer zehnköpfigen Arbeiterfamilie stärkte meine Persönlichkeit aber sicher», sagt er heute. Als grosses Glück bewertet er die Gesundheit: Seine und jene von Familie und seiner sieben Geschwister. Über 300 Ave Maria dürfte er im Laufe seiner Zeit als Sänger in vielen Kirchen der Region gesungen haben. «Das schwerste war dasjenige zum Begräbnis meiner Mama, die 1977, innert kurzer Zeit, un- erwartet an einem Krebsleiden verstarb. Punkto Partnerschaft schwelgt der Jubilar in seinen Erinnerungen. «Zwei Kindern durften wir das Leben schenken», sagt Nobby, der seiner treuen Lebenspartnerin unsagbar dankbar ist, dass er sein extro- vertiertes Leben in der Öffentlichkeit mit dem bescheidenen aber selbstbewussten Dorli im Hintergrund so geniessen konnte. Apropos Letzter Tango. «Der kann noch etwas warten», erklärt Nobby lachend und lässt sich nur vage in die Karten seiner künftigen Projekte blicken: Musikabende im Restaurant Chez Georges, eine Riesen- kiste im KKL Luzern mit Künstler David Pflugi und einige Ideen mehr schwirren im Kopf des Laufentaler Tausendsassas herum.

vollständig aufge- reiht, locker Bände von Büchern füllen würden. Nobby lässt nichts anbrennen Bereits mit 14 Jahren stand der kleine «Norbi» mit dem Männerchor Aesch auf der Büh- ne. Er konnte mit dem Ohrwurm «Die Himmel rühmen»

Clemens Hunziker, Direktor Hotel Schweizerhof Luzern

Lieber Nobby: Die grösste Kunst ist ein gutes Leben, und das grösste Werk das Lebenswerk. Seit vielen Jahren kenne ich Dich als einen Meister jener Kunst, und zu Deinem Lebenswerk kann ich nur gratulieren. Ich bin stolz, Dich in meinem Team zu haben. Bleibe, wie Du bist! David Pflugi, Künstler, Laufen «Multitalent Nobby Bloch war Sänger, Fussballer, Präsident des FC-Laufen, Schauspieler, Tambour, Wirt, Kulturma- nager ... Seine Galas sind trotz seiner 80 Jahre noch immer ausverkauft, weil alle seine Freunde kommen. Das hat zwi- schen Laufen und Aesch in den letzten 100 Jahren niemand geschafft. Nobby hat mehr Gemüt als andere Menschen. Er füllt jeden Raum mit Licht und Ener- gie. Und was ihn zusätzlich auszeichnet: Trotz seiner Erfolge ist er total am Boden geblieben. Dazu hat sicherlich auch seine Frau Dorli beigetragen.» Willy Surbeck, Journalist, Musikproduzent Der Mann, der Luzern im Sturm eroberte Ich lernte Nobby Bloch vor 13 Jahren kennen. Er organisierte einen Anlass im KKL Luzern und benötigte einen Sponsor. Ich war damals Marketingverantwortli- cher einer regional tätigen Bank. So kam Nobby auf mich zu. Seine spontane, of- fene und menschenfreundliche Art über- zeugten mich zu einer Zusammenarbeit. Seine organisatorischen Fähigkeiten sind bewundernswert. Seither verbindet uns eine schöne Freundschaft. Ich hoffe, dass diese noch viele Jahre andauern wird. Urs Hegi, Greppen / LU 20 Jahre jung zu sein ist schön. Viermal 20 Jahre jung zu sein, ist viel schöner, wenn man auf ein reiches Leben zurück blicken kann, wie Nobby. Als Moderator, Entertainer hat er das kulturelle Leben der Region ergänzt und unterstützt. Nob- by war und ist ein Optimist. Er wird es bleiben. Schon in jungen Jahren stand er auf der Bühne und unterhielt mit seiner hellen Stimme die Menschen. Von der provisorischen Beiz in einer Baracke auf dem geplanten Coop Parkplatz in Laufen bis zum definitiven Restaurant Bahnhof- buffet und im Restaurant Zur Loki bildete sich, um den singenden Wirt, eine grosse Fangemeinschaft. Nobby ist nicht nur ein Aescher oder ein Laufner, sondern er ist der bekannte und beliebte Birstaler. Sein Talent, sein Charme und seine kommu- nikative Art als singender Wirt bachte den Menschen Abwechslung, einige unbeschwerte fröhliche Stunden und viel Lebensfreude. Menschen, die ihn erlebt hatten, sprechen von unvergesslichen Mo- menten mit Nobbys Interpretationen von Udo Jürgens bis Frank Sinatra. Trotz Erfolg blieb Nobby dank der unermüdlichen und ruhig waltenden Dorli am Boden. Nobby bereicherte das kulturelle Leben längs der Birs und darüber hinaus. Ich wünsche Dir nachhaltige Gesundheit und weiterhin viele sinnvoll erfüllte Stunden. Giuseppe Gerster, Architekt Nobby ist nie um eine gute Idee verlegen und setzt diese dann konsequent, leiden- schaftlich und begeistert um. Nobby ist ein Macher. Einer mit Witz, Charme und Melone! Er hat in «seinem» Aesch bigott Massstäbe gesetzt für Unterhaltungs- abende, sein «letzter Tango» war krö- nender Abschluss: eine gediegene Feier voller Überraschungen – Nobby eben. Wir erinnern uns aber auch an seine unvergessenen 1.-August-Feiern, an sein Engagement für den FC, an die Fasnacht und für Vieles mehr. Lieber Nobby, ich danke Dir für Deine Initiative und Krea- tivität, für Dein grosses Herz für Sport, Kultur und Traditionen von Aesch bigott, für Deinen Optimismus und für Deine ansteckende Lebensfreude. Chapeau! Alles Gute Nobby, blib früsch und gsund! Marianne Hollinger , eh. Gemeindepräsidentin Aesch

Vor fünf Jahren feierte er die Abschiedsgala in seiner Heimat. In der prallvollen Mehrzweck- halle Löhrenacker in Aesch verabschiedete sich Nobby Bloch unter Tränen und frenetischem Applaus. Das Ende war das noch lange nicht. Übermorgen feiert der Wirt, Sänger, Schauspieler, Verleger, Entertainer, Manager ... seinen 80. Geburtstag. Martin Staub N obbys letzter Tango» liess Norbert Bloch – so wurde der Aescher von seinen Eltern damals getauft – auf die Einladung seiner 75er Gala-Show schreiben. Mit der Meinung, nach rund zehn solcher Events, welche er jeweils mit grossem Erfolg auf die Beine gestellt hatte, sei Schluss, hat sich der Wahl-Lauf- ner gehörig getäuscht. Eigentlich verrieten das damals schon seine feuchten Augen, aus denen beim Abschiedsgruss tatsäch- lich die eine oder andere Träne kullerte. Nobby blieb aktiv. «Ich habe zwar tatsäch- lich seither keine so grossen Shows mehr organisiert, war aber bis vor kurzem im Marketing beim Volleyball Club SM’Aesch- Pfeffingen aktiv und unterstütze seit rund drei Jahren den Laufner Künstler, David Pflugi, im Management. Organisierend war ich auch bei mehreren Events im Hin- tergrund tätig», erklärt der baldige Jubilar, der übermorgen, am 20. Februar 2021, seinen 80. Geburtstag feiert. An seinem Lebensmotto wird nicht gerüttelt: «Nobby: Mit Herz – Hirn und Leidenschaft». Müdigkeit ist dem Optimisten aus Berufung nicht anzusehen. Top-fit, voller Tatendrang und kaum zu bremsen, erzählt Nobby Bloch, was dereinst noch alles aus seiner Küche auf uns zukommen dürfte, wenn Covid sich dann mal zurückzieht. Vorerst schwelgt der Eventmanager «im besten Alter» in seinen Erinnerungen, die,

anlässlich des Gesamtchores des dama- ligen Kantonalen Gesangfestes in drei Soli mit einer Stimme – «wie ein Wiener Sängerknabe» – die rund 200 Männer- stimmen und das Publikum verzaubern. Und so kamen weitere Auftritte in und um seine geliebte Heimat Aesch zustande. Nobby als Sänger? Sicher – aber das war nur eines von vielen Talenten. Nobby spielte Fussball: beim SC Dornach, schon mit 11 Jahren. Später beim FC Aesch, und schliesslich bei Old Boys Basel, was bereits erste Liga bedeutete. Seine Treffsicherheit als Mittelstürmer auf das «Eckige» rief sogar die Verantwortlichen des FC Basel auf den Plan. «So kam ich übrigens zu meinem Künstlernamen. Stets mit vollem Einsatz kämpfend, in Anlehnung an die legendäre ManU-Fussball-Ikone Nobby Stiles, nannten mich Karli Odermatt und seine Kollegen nur noch Nobby», erinnert sich der damalige Draufgänger. Ein schwe- rer Unfall beendete seinen Traum einer Fussballerkarriere leider abrupt. Aber dem Fussball blieb das Multi- talent treu. Während fast 30 Jahren war er beim FC Laufen iin diversen Chargen tätig, davon 14 Jahre, während den erfolgreichsten Jahren der Clubgeschichte mit Aufstieg in die Nationalliga B, als Vize- und schliesslich als Präsident. Sein Organisationstalent trug weiter Früchte: «Ich gründete 1983 die Nauzeitung, das Vereinsblatt des FC Laufen, das vor jedem Heimspiel mit einer 6000er-Aufla- ge erschien. «Eine Erfolgsgeschichte, die auch nach meiner 11-jährigen Verlegerzeit weitergeführt wurde», wie Nobby heute nicht ohne Stolz verkündet. Erfolgsgeschichten gabs noch viele. So unter anderem die Wiederbelebung der Aescher Strassenfasnacht, welche 1972 nach einem öffentlichen Aufruf des dama- ligen Hofgarten-Wirtes auf einen Schlag mit rund 30 Nummern startete. Dazu zählen Jahre danach auch seine erfolgrei- chen Events in Luzern. Fünf Opernkonzerte

Für Überheblichkeit ist bei mir kein Platz. Nur eine tiefe Dankbarkeit für alles, was ich in meinem Leben tun durfte. Aus tiefem Herzen danke ich den vielen Menschen, die mich durch mein Leben begleitet, inspiriert und unterstützt haben. Habt alle Mut zur Zuversicht, Leidenschaft und Lebensfreude. Bleibt bitte gesund ... Und auf ein frohes Wiedersehen.

Honda e Honda e Advance 39’900.— 43’600.—

Umweltprämie 5’000.— bis 31.3.2021

• Welcome Drink • 3-Gang-Menu am Abend • Übernachtung im Doppelzimmer (Kategorie nach Wahl) • Reichhaltiges Frühstück Ab CHF 456.00 für zwei Personen

Tel. 061 639 73 73 www.alltech.ch | alltech@alltech.ch

Made with FlippingBook Proposal Creator