EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser, die EU-Entwaldungsverordnung rückt näher. Nach mehreren Anpassungen und Verschie- bungen steht nun fest: Ab dem 30. Dezember 2026 gelten die neuen Vorgaben für große und mittlere Unternehmen sowie bestimmte kleine Unternehmen. Für die übrigen Kleinst- und Kleinunternehmen folgt die Anwendung sechs Monate später. Gleichzeitig hat die EU die An- forderungen an mehreren Stellen vereinfacht und den Anwendungsbereich angepasst. Für Unternehmen heißt das: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigenen Lieferketten noch ein- mal genau unter die Lupe zu nehmen. Welche Produkte sind betroffen? Welche Informatio- nen müssen vorliegen? Und wer trägt inner- halb der Lieferkette welche Verantwortung? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in unserem Titelthema. Doch auch abseits neuer regulatorischer Anforderungen ist Bewegung in den inter- nationalen Märkten. Finnland entwickelt sich zum Hotspot für Rechenzentren und KI-In- frastruktur. Spanien und Portugal bauen ihre Bergbauaktivitäten aus und schaffen damit neue Chancen für deutsche Technologie- anbieter. Und in den USA mehren sich die Anzeichen für eine Erholung des Maschinen- markts. Auch in Polen, Indien und Korea entstehen neue Geschäftsmöglichkeiten – von IT-Dienstleistungen und Halbleitern bis hin zu Hightech-Industrien. Die Beispiele zeigen: Internationale Märkte verändern sich schnell. Wer Entwicklungen früh erkennt, kann neue Chancen nutzen und sein Auslandsgeschäft gezielt weiterentwickeln. Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre sowie viele neue Impulse für Ihr Auslands- geschäft. Herzlichst Ihr
10 Polen:
IT-Standort: Know-how schlägt Kostenvorteil
12 USA:
Trendwende auf dem Maschinenmarkt
Daniel Lauer Compliance im Auslandsgeschäft
15 Indien :
Ausbau der Chipindustrie bietet Chancen
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IHK Global Business 10/2026
ihk.de/rhein-neckar
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