Handbuch Bauen und Wohnen 2026

Hausbau

Technische Ausrüstung im Gebäude

Haustechnik

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Der Begriff Haustechnik wird von Handwerker:innen umgangssprach- lich meist auf Anlagen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik im Bereich von Wohngebäuden bezo- gen. Im eigentlichen Wortsinn zäh- len aber auch elektrotechnische, elektromechanische und steue­ rungstechnische Anlagen zu jener Technik, die in Häusern fest ver- baut ist. Allgemein gesprochen stellt die Haustechnik Energie und Stoffe zur Nutzung bereit, in Form von z.B. Steckdosen, der Beleuch- tung, einer Kommunikationsanlage oder des Heizungssystems. Installations- und Gebäudetechnik Sie sorgt dafür, dass Gebäude mit Wärme, Wasser und Luft ver- sorgt werden können. Die Instal­ lationstechniker:innen planen und montieren die entsprechenden Lüf- tungs-, Heizungs- und Wasserver- sorgungsanlagen und sorgen für Ableitungs- und Entsorgungsein- richtungen von Abgasen und Ab- wässern. Sie installieren die er- forderlichen Zu- und Ableitungen, montieren z.B. Warmwasserspei- cher, Heizungs- und Klimaanlagen und Sonnenkollektoren. Elektrotechnik Sie sorgt im Haus sowohl für die lei- tungsgebundene Verteilung elek- trischer Energie als auch für die Nutzungsmöglichkeit von Kommu- nikationsmitteln (Klingeln, Sprech- anlagen, Telefone, Fernsehgeräte, Satellitenempfangsanlagen und Netzwerkkomponenten). Neben der leitungsgebundenen In- formationsverteilung kommt ver- stärkt die Funkübertragung (DECT, WLAN) zum Einsatz. Die Gebäu- deautomation nutzt Komponenten der Mess-, Steuerungs- und Rege- lungstechnik.

Es kommt ganz darauf an, wie groß der Haustechnikraum ist bzw. sein muss: Beim oben abgebildeten Haus war hinter der ebenerdig ange -

legten Tiefgara- ge ausreichend Raum für die Pelletsheizung, den Puffer- und Warmwasser - speicher und die E-Batterie (Abb. rechts). Für das Passiv - haus unten genügen 1,5 m 2 auf der Toilette.

FOTOS: CHRISTOF SIMON (2), LANG CONSULTING.AT

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