terschiedlicher Materialien, ist es wichtig, dass für die zu verglei- chenden Objekte immer dieselben Anforderungen bzw. Voraussetzun- gen gelten (Niedrigenergie- oder Passivhaus, Ausbaustufe etc.). Ne- ben den einmaligen Errichtungsko- sten müssen auch die laufenden Nutzungs-, Adaptierungs- und Ent- sorgungskosten in die Kalkulation einbezogen werden. Der etwas hö- here Planungsaufwand beim Bauen mit Holz wird durch den hohen Vorfertigungsgrad und die trocke- ne und schnelle Bauweise mehr als nur kompensiert. Und positive Ef- fekte wie Wohnklima, Atmosphäre, CO 2 -Bilanz etc. eines Holzhauses können monetär gar nicht ausge- drückt werden! Bauen mit Holz ist ökonomisch! Konstruktiver Holzschutz Holz ist auch im Außenbereich sehr dauerhaft, wie es jahrhunderteal- te Häuser in den Alpen beweisen. Grundvoraussetzung für die Halt- barkeit von Holzkonstruktionen ist eine sorgfältige Planung unter den Gesichtspunkten des konstruktiven (oder baulichen) Holzschutzes. Dabei gilt es, eine länger andauern- de Durchfeuchtung des Holzes zu vermeiden, weil eine zu hohe Holz- feuchtigkeit das Wachstum holzzer- störender Pilze ermöglichen würde. Auch zu große Holzfeuchteände rungen sind nicht wünschenswert, weil das damit verbundene „Arbei- ten” (Quellen und Schwinden) des Holzes in bestimmten Anwendungs fällen nachteilig wäre. Für Fassaden sind großzügige Vor- dächer der beste Regenschutz. Im spritzwassergefährdeten Sockelbe reich muss ein ausreichender Ab stand der Holzverkleidung zum Bo den bestehen (mit einer Sockelhö- he von mindestens 30 cm). Ist dies aus architektonischen oder techni- schen Gründen nicht möglich, sind leicht auswechselbare Verschleiß teile einzuplanen. Anschlüsse von Blechen sind vor Montage der Holz schalung anzubringen, damit sie hinter dem Holz hochgeführt wer- den können und so das Eindringen von Wasser in die Wand verhindern.
ZIMMEREI – HOLZHÄUSER
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· Klimaschutz, Nachhaltigkeit und den Einsatz von um- weltschonenden Materialien sehen wir als zentrale Aufgabe unserer Arbeit an. · Durch Bauen mit Holz gelingt es überzeugend, ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.
A-5751 Maishofen Saalfeldnerstraße 1 Tel. 06542 68238
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Fotos: Patrick Daxenbichler
Bei Außenwänden sollte besonders auf die Vermeidung von Tauwasser geachtet werden. Die Entstehung von Kondensat in der Wandkonstruk tion wird durch das Aufbringen ei- ner lückenlosen Dampfbremse oder durch einen diffusionsoffenen Auf bau der Außenwand verhindert. Ent sprechende Berechnungen macht der Zimmermeister oder ein Bau physiker. Zu empfehlen ist in den meisten Fällen eine Hinterlüftung auf der Außenseite der Wand. Even
tuell auftretendes Kondensat oder eindringende Feuchtigkeit von au- ßen werden dadurch schneller wie- der abgeführt. Fenster und Türen sind maßhaltige Bauteile, das heißt, sie müssen weitgehend dimensionsstabil sein. Zu erreichen ist dies durch die konstruktiv richtige Ausführung und den richtigen Einbau in die Außenwand. Regenwasser muss immer gut abfließen können.
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