AWB_KW36_2021

Sprungrbrätt Festival Am 18. September findet die 7. Ausgabe des Allschwiler Sprungbrätt Festivals statt; regionale Künstlerinnen und Künstler werden für ein abwechslungs- reiches Programm besorgt sein.  Seite 28

Tag der offenen Tür Morgen Samstag, 11. September, kann man den Werkhof der Gemeinde Allschwil am Tag der offenen Tür an der Hagmattstrasse persönlich kennen lernen und dabei viele Attraktionen erleben.  Seite 25

Prix Velo Fahren Sie Velo in Allschwil? Beantworten Sie bis am 30. November Fragen zu Sicherheit, Komfort und Stellenwert des Velos in Allschwil und gewinnen Sie ein E-Bike imWert von 5000 Franken. Seite 26

Gemeinde-Nachrichten

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Aufgrund der Coronapandemie musste die fünfte Ausgabe des Dorfjazz mit einjähriger Verspätung über die Bühne gehen. Trotz der Zwangspause präsentierten sich alle in Bestform: Die Bands (im Bild: Groovepack) glänzten durch Spielfreude, das Publikum durch gute Laune. Foto Bernadette Schoeffel Seiten 2 und 3

Blaue Zone in allen Quartierstrassen? NEIN , danke! Abstimmung vom 26. September 2021 www.blauezone-nein.ch

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Freitag, 10. September 2021 – Nr. 36

«Schön, dass der Jazz

Dorfjazz

wieder im Dorf ist!» Nach einem Jahr Pause lockte die beliebte

Veranstaltung wieder eine Menge festlich gelaunter Leute ins Dorfzentrum.

Von Alan Heckel

Die Schilder, dass der Dorfplatz am Freitagabend für Autos gesperrt ist, sind die ersten Vorboten. Am Ziel angekommen sind es die gewohn- ten Klänge und die diversen Ver- pflegungsstände, die dem Besucher ein gewohntes Bild präsentieren: Der Dorfjazz ist nach einjähriger Corona-Zwangspause mit seiner fünften Ausgabe zurück! Freie Tische gibt es um 19 Uhr, dem offiziellen Startschuss der be- liebten Veranstaltung, nur wenige. Das freut auchNiggi Wirz. «Schön, dass der Jazz wieder im Dorf ist», spricht der Mann vom OK das aus, was wohl die meisten denken. Al- lerdings gesteht er, «dass wir nicht wussten, was auf uns zukommt – schliesslich ist immer noch Co- rona». Wirz blickt sich um und sagt: «Es sind schon weniger Leute als 2019.» Allerdings bedeutet we- niger nicht wenig und im Acht- Minuten-Takt bringt das Tram weitere Besucher, auch zu Fuss kommen nach Einbruch der Dun-

Der Blick geht Richtung Bühne: Das Dorfjazz-Publikum auf dem Birbaum-Areal verfolgt ge- und entspannt den Auftritt von Sugar And The Josephines. Fotos Bernadette Schoeffel

andererseits war die Finanzierung unsicher, «schliesslich werden wir von KMUs getragen». Die Angst erwies sich als unbegründet, noch nie zeigten die Allschwiler Firmen ihre Verbundenheit zumAnlass wie in diesem Jahr. «Wir haben viel mehr Fahnen als bei den vorherigen Durchführungen!» Corona-Massnahmen sind zwar vorhanden – es sind sechs autarke Standorte, bei denen maximal 1000 Besucher mit eineinhalb Me- ter Abstand untereinander sein dürfen –, für Unwissende aber nicht erkennbar. Die meisten Besuche- rinnen und Besucher tragen keine Masken. Eine der Ausnahmen ist

Martha Müller, die mit Ehemann Urs und Schwester Elvira Amstutz am Dorfjazz ist. «Ich bin zwar ge- impft, aber mein Enkelkind ist es nicht, deshalb möchte ich kein un- nötiges Risiko eingehen», erklärt die regelmässige Dorfjazz-Besuche- rin. In diese Kategorie gehört auch Christine Gürtler, die mit Mann Jörg den Riverboat Stokers lauscht. «Wir wohnen in der Nähe und hät- ten es auch von zu Hause gehört», sagen die beiden unisono. Trotz- dem liessen sie es sichwie jedes Jahr nicht nehmen, persönlich vorbeizu- schauen. Wegenmusikalischer Prä- ferenzen sind die beiden aber nicht

im Jägerstübli. «Wir sitzen einfach dort, wo es noch Platz hatte», so Christine Gürtler. Musikalische Abwechslung Für die Musikauswahl verantwort- lich istMarkus Keller gemeinsammit Patrick Dill. «Wir haben das Line- Up, das wir fürs Vorjahr geplant hat- ten, übernommen», sagt Keller und erklärt das Dorfjazz-Konzept: «Auf drei Bühnen haben wir traditionellen Jazz wie Dixieland oder Swing, auf den drei anderen sind modernere Va- rianten zu hören.» Während die Riverboat Stokers, die Dixie Ramblers (Landhus) und die Bridge Pipers (Rössli) mit tradi-

kelheit zum Dorfplatz. KMU-Unterstützung

«Wir haben schon etwas gebib- bert», gibt Wirz zu. Einerseits konnte man wegen der unsicheren Situation erst im Juni anstatt im Februar mit der Planung beginnen,

Traditionelle Klänge vor dem Jägerstübli: Die Riverboat Stokers machen eine musikalische Reise in die Vergangenheit.

Blues aus der Zentralschweiz: Patricia «Pat»Cossar und ihre Band traten vor der Landischüre auf.

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tionellen Tönen für gute Stimmung sorgen, überschreiten Sugar And The Josephines (Birbaum) immer wieder die Grenzen zu Chanson und Soul. Pat Cossar &Band (Lan- dischüre) derweil bringen Blues- und Cajun-Klänge unter die Leute, während bei Groovepack (Napo- leon) der Name Programm ist. Ihr funkiger Sound geht in die Beine, vor der Bühne gibt es immer wieder Menschen, die sich zum Tanzen animieren lassen. Und wenn der Creedence-Clearwater-Revival- Heuler «Proud Mary» angestimmt wird, singen hundert Leute mit. Gegen 21.30 Uhr kommen im- mer noch Leute, die Schlangen vor der «Fressmeile» – wie der Stand der Metzgerei Birbaum umgangs- sprachlich genannt wird, sind meh-

rere Meter lang. Die Stimmung an den Tischen ist prima, Kinder spielen trotz der fortgeschrittenen Zeit immer noch auf der Strasse. Es ist, als ob alle die verlorene Zeit aus dem Vorjahr kompensieren wollen. Es folgt die nächste Be­ gegnung mit Niggi Wirz, der mitt- lerweile sein Shirt gewechselt hat. «Unbedingt noch erwähnen, dass sich der FC und der Musikverein Allschwil engagieren – das finde ich super», lässt er den Journalisten wissen, ehe er zur Landischüre einbiegt. Denn für OK-Mitglieder gilt offenbar das Gleiche wie für «normale» Besucher: Um das ganze musikalische und kulinari- sche Spektrum des Dorfjazz zu erleben, fühlt sich ein einziger Abend ziemlich kurz an.

Jazz und Soul aus dem Aargau: Sugar And The Josephines um Sängerin Marion Weik präsentierten sich äusserst spielfreudig.

Die Leute strömen zum Dorfplatz, die Laune bei Jung und Alt ist bestens: An der fünften Ausgabe des Dorfjazz war viel von jener Normalität zu spüren, die alle so lange vermisst hatten.

New Orleans Jazz made in Brugg AG: Die Bridge Pipers entführten die Zuhörer in die 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Vollgas vor demRössli: Die Dixie Ramblers swingten stundenlang, ohne dass ihnen die Puste ausging.

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Freitag, 10. September 2021 – Nr. 36

Roemisloch Erneut chemische Substanzen gefunden

Leserbriefe Hochwasserschutz – verkehrte Welt Lieber Herr Morat , stimmt, ver- kehrte Welt: Lieber das Naherho- lungsgebiet «Beckeneggen», das allen zugutekommt, zerstören, an- statt am ursprünglich vorgesehe- nen Standort «Leimgruben» eine gemeindeeigene Deponie, in der Chemieabfälle vermutet werden, zu sanieren und dort einen Damm zu bauen. Wenn Sie so besorgt wären, Allschwil vor Hochwasser zu schüt- zen, hätten Sie die seit Jahrzehnten verschleppte Kapazitätserhöhung der Eindolung am Lützelbachweg längst angepackt (fünfmal günsti- ger als der Damm). Seit 2008 sind Sie Gemeinderat. Was hindert Sie daran, Ihre Ärmel für Hochwasser- und Naturschutz in Allschwil hochzukrempeln? Dass Allschwil im regenreichen Juli nicht überflutet wurde, ist nicht Glück zu verdanken, sondern einem «Privilegierten», der im März 2021 entdeckte, dass die Bachröhre unter seinem Grundstück zu Zweidrittel des Durchmessers blockiert war, und diese Blockade auf eigene Kos- ten freifräsen liess. Wenn Hochwas- serschutz von einigenwenigen «Pri- vilegierten» zum Wohle der Allge- meinheit betrieben wird, könnten Sie sich als für Hochbau und Raum- planung zuständiger Gemeinderat doch bedanken. Denn das wäre AWB. Am 20. Juli hat die Gemeinde erstmals nach einer Hochwassersi- tuation Proben bei der Chemie- mülldeponie Roemisloch und im Mülibach entnommen: Wie die Gemeinde in einer Medienmittei- lung schreibt, wurden dabei unter- halb der Deponie erneut Dutzende chemischer Substanzen aus der Deponie gefunden. Bereits imMärz und April dieses Jahres hatte die Gemeinde bei der Deponie Roemis- loch erhebliche Schadstoffkonzen- trationen und das krebserregende Benzidin festgestellt (das AWB be- richtete). Bei den Probeentnahmen imMü- libach konnten gemäss den bisher vorliegenden Analyseergebnissen bis auf Surfynol keineChemieschad- stoffe festgestellt werden, schreibt die Gemeinde. Die Substanz Surfy- nol habe die Industrie beimRoemis- loch bereits bei früheren Untersu- chungen gefunden. In der Probe der Gemeinde Allschwil vom 20. Juli 2021 aus dem Roemislochbach un-

um einer Kundschaft ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubie- ten, dem Arbeitgeber einen Mehr- wert zu verschaffen und das BIP zu steigern. Das ist (volks)wirtschaft- lich wichtig und richtig. Einige Per- sonen in der Schweiz erhalten je- doch einen nicht unbeträchtlichen Teil ihres Einkommens durch Ka- pitalgewinne. Von diesen Kapital- gewinnen fliest nichts (in Zahlen 0) in unsere Sozialwerke. Auf Miet- einnahmen, Dividenden und Kurs- gewinne gibt es keine AHV-Ab- züge. Die gibt es nur auf erarbeite- ten Lohn. Kapital zu besitzen, es zu investieren oder damit Gewinne zu generieren ist an sich noch nicht verwerflich. Problematisch ist es jedoch, dass unvorstellbare Mengen an Kapital nicht mehr in denWirtschaftskreis- lauf fliessen und nur dem Zweck dienen, dass Kapitalbesitzende noch mehr Kapital anhäufen. Der Wirtschaft wird somit immer mehr Mittel entzogen, um es an Stellen zu konzentrieren, die volkswirt- schaftlich irrelevant sind. Mit ei- nem Ja zur 99-Prozent-Initiative geben wir unserem Bundesparla- ment die Chance, hier korrektiv einzugreifen. Denn die Wirtschaft – sindwir alle! Das Kapital sind nur wenige und das Grosskapital ist 1 Prozent! Sagen sie Ja zur 99-Pro- zent-Initiative. Niklaus Morat,  Einwohnerrat SP Der Gemeinderat halte weiter an den Forderungen an die Che- miefirmen Firmen BASF, Novartis und Syngenta fest, dass das stark kontaminierte Wasser aufgefan- gen und gereinigt wird und die Schadstoffquellen eruiert und an- schliessend vollständig dekonta- miniert werden. «Die Gemeinde erwartet, dass die drei Firmen das vor zehn Jahren beim Roemisloch gemachte Versprechen einhalten und allen Chemiemüll inklusive des kontaminierten Erdreichs voll- ständig beseitigen.» Auswaschungen und Verfrachtun- gen von Schadstoffen in den Roe- mislochbach und den Mülibach sind.»Die Schadstoffausträge in der Folge von kurzen Niederschlags- phasen nach längeren Trockenperi- oden unterscheiden sich gemäss Medienmitteilung von jenen nach einer längeren Hochwassersitua- tion. Deshalb werde die Gemeinde die Entwicklung der Schadstoffaus- träge weiterverfolgen.

Anders als unterhalb der Deponie wurden im Mühlibach bei den Proben im Juli bis auf Surfynol keine Chemieschadstoffe festgestellt. Foto Archiv AWB

eigentlich Ihr Job gewesen. Und jetzt? Lassen Sie die vermuteten Chemieabfälle einfach so imAllsch­ wiler Boden? Lassen Sie den Auen- wald entlang des Lützelbachs ein- fach so abholzen? Iwan Bienz, Mitglied Petitionsteam «Stopp de Damm am Beggenecken» Fluglärm – Zweifel an den Versprechen Wir Fluglärmgeplagten würden es sehr schätzen, wenn die zuständi- gen Behörden und Politikerinnen und Politiker einmal Verständnis zeigenwürden für unsere Situation. Ihr müsst es spüren lernen, wie es sich anfühlt. Stellt es euch intensiv vor, oder sucht die Orte auf, wo das Übel stattfindet, das wir immer und immer wieder beschreiben! Nehmt unsere Schilderungen end- lich ernst! Fühlt euch ein, fühlt mit. Damit wäre schon viel gewonnen! Was wir nicht mehr brauchen, sind lange technische Ausführun- gen, weshalb es so schlimm sein muss, wie es ist. Auch das Ge- schwätz mit den Verbesserungen, an denen anscheinend intensiv ge- arbeitet wird – wir kennen es in- und auswendig! Geschätzte Verantwortliche in Sachen Flugverkehr: Gestattet uns, daran zu zweifeln, dass eure Ver- sprechen, alles werde bald besser, wirklich Hand und Fuss haben. terhalb der Deponie sei dieser Schadstoff aber nicht nachgewiesen worden – jedoch Dutzende andere chemische Substanzen. «Bei 22 be- trachteten Substanzen war die Schadstoffkonzentration von 18 Substanzen imVergleich zu den Pro- ben von März 2021 tiefer, bei einer blieb sie unverändert und bei drei

Substanzen nahm die Konzentra- tion zu», so die Gemeinde. «Benzi- din, das ebenfalls nachgewiesen wurde, lag erneut über den franzö- sischen Limiten.» Laut Gemeinde ergeben die Ana- lysenergebnisse somit kein eindeu- tiges Bild. «Sie belegen jedoch, wie komplex die Situation hinsichtlich

Erlaubt uns die Frage, ob ihr es ehr- lich meint, und ob ihr auch die Kompetenzen und Fähigkeiten habt, eure Zusicherungen wahr werden zu lassen. Rosemarie Imhof, Allschwil

Zu den Abstimmungen

Was macht die Gemeinde?

Seit Beginn der Abstimmungskam- pagne werden im Dreieck Migros Paradies, Gemeindeverwaltung und Lindenplatz alle Plakate «Ja zur Ehe für alle» gewaltsam abge- rissen, verwüstet oder mit unwür- digen Sprüchen überschrieben. Die Plakate wurden von den politischen Parteien ersetzt und sofort wieder mutwillig zerstört, aber die Ge- meindepolizei unternimmt nichts. Ich bitte die Gemeindeverwaltung zu handeln, umdie Bürger und Bür- gerinnen vor Diskriminierungshass zu schützen und den demokrati- schen Prozess zu gewährleisten. Nicht zu reagieren ist nicht akzep- tabel. Christopher Snyder, Allschwil Einkommen versus Kapital Einkommen bedeutet für die meis- ten Menschen in der Schweiz Lohn aus Arbeit oder Renten aus Sozial- werken. Die Arbeit wird verrichtet,

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Freitag, 10. September 2021 – Nr. 36

Wird es bald blau auf Allschwils Quartierstrassen? Abstimmung

Die Allschwiler Stimmbe- rechtigten entscheiden, ob auf dem Gemeindegebiet

flächendeckend Blaue Zone eingeführt wird.

Von Andrea Schäfer

Wie schon im Juni steht den Allschwiler Stimmberechtigten Ende September wieder eine Refe- rendumsabstimmung zu einer loka- len Vorlage bevor. Am 26. Septem- ber wird entschieden, ob auf Allschwils Gemeindestrassen flä- chendeckend Blaue Zone einge- führt werden soll. Der Einwohner- rat verabschiedete im Februar ein diesbezügliches Reglement über die Parkraumbewirtschaftung (PRB) mit 33 Ja-Stimmen, keiner Nein- Stimme bei zwei Enthaltungen. Kurz danach formierte sich ein Referendumskomitee. Es besteht aus Corinne Probst-Gadola, Su- zanne Styk Kohlhaas, Willi Lüthi, den Einwohnerräten Rolf Adam (CVP), Philippe Adam (CVP), Nico Jonasch (FDP) und CVP-Landrat Zwei nationale und eine lokale Neben der Parkraumbewirt- schaftung können dieAllschwiler Stimmberechtigten am 26. Sep- tember auch über zwei nationale Vorlagen befinden: Die Volksin- itiative «Löhne entlasten, Kapi- tal gerecht besteuern», auch be- kannt als 99-Prozent-Initiative und die Änderung des Schweize- rischen Zivilgesetzbuches bezüg- lich der Ehe für alle. Brieflich Abstimmende müs- sen ihre Abstimmungscouverts bis spätestens am Samstag, 25. September, um 17 Uhr in einen der Gemeinde-Briefkästen ein- werfen. Beim Senden per Post ist es bis spätestens am Dienstag (B-Post) beziehungsweise Don- nerstag (A-Post) vor der Abstim- mung frankiert einzuwerfen. Vergessen Sie nicht, den Stimm- rechtsausweis zu unterschrei- ben. Wer persönlich an die Urne gehen will, kann dies am 26. September von 10 bis 12 Uhr im Schulhaus Schönenbuchstrasse oder im alten Schulhaus an der Baslerstrasse 255 tun.

Die Mehrheit der politischen Parteien unterstützt die Vorlage. Ein Komitee stellt sich dagegen.

Fotos Andrea Schäfer

Felix Keller. Dem Komitee gelang es daraufhin, innert Monatsfrist nach der Einwohnerratssitzung die für eine Referendumsabstimmung nötigen 500 Unterschriften zu sam- meln. Es kamen gar über 800 Un- terschriften zusammen. Das Thema Parkraumbewirt- schaftung ist nicht neu in der Allschwiler Politik. Wie es im Be- richt des Gemeinderates zur Ein- führung des Parkraumreglements heisst, wurden seit 2005 verschie- dene parlamentarische Vorstösse zum Thema eingereicht. Dies, nachdemBasel-Stadt 1992 Anwoh- nerparkkarten eingeführt hatte und der Parkdruck in den Aggloge- meinden stetig zunahm. 2011 be- schloss der Basler Grosse Rat, sämtliche weissen Parkfelder in Blaue Zone umzuwandeln. Heute ist Allschwil die einzige Gemeinde imGrossraum Basel, die über keine Parkzeitbeschränkung verfügt. Volksnein im 2015 Auch für die Stimmbevölkerung ist das Thema ein bekanntes: 2015 wurde via Behördenreferendum eine Volksabstimmung zur Einfüh- rung einer partiellen PRB erwirkt. Sie wurde bei der Abstimmung mit 2708 Ja zu 2975 Nein knapp abge- lehnt. Damals war ein Kritikpunkt, dass die PRB nicht flächendeckend umgesetzt werden sollte. 2018 wurde das Thema vom Einwohnerrat erneut in Angriff ge- nommen: Der Rat verabschiedete eine Motion vonseiten der SP und SVP und GLP. Sie verlangte, dass der Gemeinderat überprüft, «wie

sollen mit den Einnhamen der Parkkarten finanziert werden. Die Betriebskosten enthalten unter an- derem ein zusätzlichesMitglied der Gemeindepolizei mit Teilpensum für Parkkontrolle sowie der Zuzug eines externenDienstleisters für die Kontrolle. Nur in betroffenen Quartieren DasReferendumskomittee sieht diese Kosten als nicht sinnvolle Investition von Steuergeldern. Zudem sei es ab- sehbar, dass die Kosten für die Park- karten angehoben werden müssen, um die Betriebskosten zu decken. Das Komitee, dessen Mitglieder allesamt im Dorf oder auf dem Ro- senberg wohnen, stört sich auch daran, dass vomEinwohnerrat eine flächendeckende PRB gewählt wurde. Dies habe die Legislative «eigenmächtig» beschlossen, ob- wohl dieMotion nur Abhilfe in den von Langzeitparkierenden stark betroffenen Quartieren verlangte. Das PRB-Konzept soll zurück an den Absender, und gemäss Motion umgesetzt werden, schreibt das Ko- mitee. Obwohl die PRB bereits 2015 vomVolk abgelehnt wurde, habe es der Einwohnerrat zudem«nicht für notwendig erachtet», das neue, ver- schärfte Konzept der Bevölkerung zur Abstimmung vorzulegen. «Die über 800 Unterschriften zum Refe- rendum, welche innert Kürze zu- sammengekommen sind, geben dem Referendumskomitee Recht: die Bevölkerung will bei diesem Thema einWörtchen mitreden», so das Komitee.

die von auswärtigen Langzeitpar- kieren stark betroffenen Quartiere mit Hilfe eines Parkraumregle- ments entlastet werden können». Unterstützt wurde die Motion mit dem Einreichen von zwei Petitio- nen, eine vom Quartierverein Bo- rerhof, mit insgesamt rund 500 Unterschiften. Bei der Ausarbeitung des neuen Reglements wurde eine Spezial- kommission eingesetzt mit Vertre- tern aus Gemeinderat, Verwaltung, den Einwohnerratsfraktionen, Ge- werbe und den Petitionären. Das Reglement sieht vor, Blaue Zone im ganzen Siedlungsgebiet Allschwils einzuführen, wo eine Stunde gratis parkiert werden darf. Für längere Parkzeiten werden ver- schiedene kostenpflichtige Parkkar- ten angeboten: Für Anwohner, An- gestellte, Besucher und fürs Ge- werbe. Die Karten sind online, auf der Verwaltung oder am BVB-Bil- letautomaten (Besucherkarten) er- hältlich. Die Anwohnerparkkarte kostet 50 Franken pro Jahr; eine Besucherkarte kostet 20 Franken für einen ganzen und 12 Franken für einen halben Tag, die Angestell- tenkarte 860 Franken pro Jahr, an- gelehnt an den Preis eines U-Abos. Jahresgewerbeparkkarten werden vom Kanton ausgestellt und gelten auf dem ganzen Kantonsgebiet. Die Kosten für die Umsetzung des Reglements werden vollständig aus demFonds «Parkplatzersatzab- gaben» gedeckt und belaufen sich auf knapp 320’000 Franken. Die jährlichen Betriebskosten werden mit 261’000 Franken beziffert und

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Freitag, 10. September 2021 – Nr. 36

Bald ein Bild der Vergangenheit? Die Blaue Zone wird beim Übergang von Basel nach Allschwil per Signalisation aufgehoben.

In stadtnahen Quartieren sind oft Fahrzeuge aus dem nahen Ausland zu sehen, welche sich über die Allschwiler Gratisparkplätze freuen.

Es nennt auch die Zubringer- dienst-Regelung, die bereits in eini- gen Allschwiler Quartieren gilt, als Alternative zu Blauer Zone. Der Zubringerdienst diene dazu, einer- seits den Durchgangsverkehr zu unterbinden und andererseits Fremdparkierer fernzuhalten. «Das System des Zubringerdienstes funktioniert in diesen Quartieren bestens. Besucher sind hier will- kommen, und das nicht nur für höchstens 90 Minuten», schreibt das Komitee. Die Darstellung des Gemeinderates wiederspricht dem. «Zubringerdienstregelungen sind in Zusammenhang mit der Verhin- derung des wilden ‹Park and Ride› nicht kontrollierbar und ungeeig- net», so der Gemeinderat in den Abstimmungserläuterungen. «Dies

zeigt die Erfahrung im Borerhof- Quartier mit bestehendemFahrver- bot mit Zubringerdienst.» Beim Zuberingerdienst könne nur der fahrende Verkehr gebüsst werden. Gegen mehr Suchverkehr Das Referendumskomitee befürchtet zudem, dass durch die Einführung der Blauen Zone in den Quartieren der Suchverkehr auf freie Parkplätze zunehmen wird. Dies, weil Parkflä- chen entlang der Kantonsstrassen «über kurz oder lang» mit Blaue Zone markiert würden, so das Ko- mitee. An den Kantonsstrassen sei unbegrenztes Parkieren nicht mög- lich, da der Kanton die Allschwiler Parkkarten nicht anerkenne. «Die Anwohner entlang der Kantons- strassen müssen also für die Park-

denmehr Parkplätze zur Verfügung stehen, wenn die Fremdparkierer wegfallen, denen mit der Blauen Zone keine Gratisparkplätze mehr winken. Die flächendeckende PRB verhindere zudem, dass sich der Suchverkehr in andere Quartiere verlagere. Gemäss Abstimmungserläute- rung steht der Gemeinderat ein- stimmig hinter dem PRB-Regle- ment. Alle Einwohnerratsfraktio- nen (siehe unten) ausser jene der CVP befürworten das Reglement ebenfalls. Nachdem eine Mehrheit der CVP-Einwohnerräte das Reg- lement befürwortete, ergriff die Partei als Ganze bei der Parolenfas- sung für die Abstimmung dann die Nein-Position. Das letzte Wort liegt nun beim Volk. verlagern. Nachbargemeinden ha- ben mit Erfolg die Blaue Zone ein- geführt. Allschwil kann das auch. Die Finanzierung erfolgt zudem durch eine moderate Gebühren- ordnung. Deshalb Ja zu einer durchdachten Parkraumbewirt- schaftung. Lucca Schulz im Namen der SP-Fraktion SVP Viele Allschwilerinnen und Allsch­ wiler finden in ihren eigenen Stras- sen keinen Parkplatz mehr vor. Französische, deutsche, und Auto- nummern aus anderen Kantonen besetzen die Parkplätze ganztägig. Die Suche nach freien Parkplätzen beginnt bereits um 6 Uhr morgens. Dieser Misere ist mit einem ganz- heitlichen, günstigen Parkraumsys- tem, als übrigens letzte Gemeinde in der Region, endlich entgegenzu- wirken. Die Einführung der Blauen Zone in ganz Allschwil ist die von allen Parteien erarbeitete Lösung. Henry Vogt im Namen der SVP-Fraktion

platzsuche in die angrenzenden Quartierstrassen ausweichen und werden dort zusätzlich die Parkflä- chen belegen», schreibt das Komitee. Ausserdem könnten dann bei flächendeckender Blauer Zone alle Automobilisten mit Allschwiler Parkkarten in den stadtnahen Quartieren parkieren und die Karte erlaube ihnen die Einfahrt in Zu- bringerdienst-Zonen. «Somit wird der Durchgangsverkehr, welcher mit dem Zubringerdienst verhin- dert wird, wieder erlaubt und der Schleichverkehr – wie zum Beispiel durch die Ochsengasse – wird ge- fördert», so das Komitee. Der Ge- meinderat argumentiert, dass mit der Einführung der Blauen Zone der Suchverkehr in den Quartieren abnehmen wird. Allschwilern wür- FDP Die FDP-Fraktion unterstützt gross- mehrheitlich die Vorlage. Wir benö- tigen eine Neuregelung der aktuel- len Parkplatzsituation. Sämtliche stadtnahen Gemeinden und auch die Stadt Basel selber haben eine Parkraumbewirtschaftung einge- führt. Allschwil verkam teilweise zu einem Parkplatz für die Pendler. Die flächendeckende Bewirtschaf- tung berücksichtigt auch den Kri- tikpunkt der Vorlage aus dem Jahre 2015. Eine Teilregelung würde das Problem nur verlagern, und die Quartiere, die aktuell nicht so stark betroffen sind, wären es dann später. Martin Münch im Namen der FDP-Fraktion SP Allschwil droht zum Gratispark- platz der Agglomeration zu wer- den. Würde die Blaue Zone in eini- gen wenigen Quartieren einge- führt, würde sich das Problem nur

Stimmen aus dem Referendumskomitee und den Einwohnerratsfraktionen Referendumskomitee Das Parkraumkonzept ist nicht durchdacht! Es führt zu Such- und Schleichverkehr in den Quartier- strassen, da auch auswärtige Besit- zerinnen und Besitzer von Parkkar- ten neu den Zugang und Durchfahrt zu Bereichen hätten, die derzeit dem Zubringerdienst vorbehalten sind. Die 50 Franken für die Parkkarten decken bei Weitem nicht die Kosten für die Kontrollen der 170 Quartier- strassen und die Bewirtschaftung der Parkbussen und -karten. Die jährli- chen Kosten von 261‘000 Franken können sinnvoller eingesetzt wer- den! Felix Keller im Namen des Referendumskomitees CVP Quartierstrassen Blaue Zone einge- führt werden soll. Das sind Zusatz- kosten und fordert verwaltungsin- terne Ressourcen, die eingespart werden können. Die CVP hat des- halb die Nein-Parole beschlossen. Muriel Dietiker, Präsidentin CVP, im Namen der CVP-Fraktion EVP/GLP/Grüne

Den öffentlichen Raum für Fremd- parkierende freizuhalten, ist nicht in unserem Sinn. Dieser Raum soll der Allschwiler Bevölkerung zur Verfügung stehen. Wenn wir so viele Parkplätze zu viel haben oder diese nicht brauchen, dann könnte man diesen Raum anders nutzen zugunsten der Allschwiler Bevölke- rung: für Spielstrassen, Bäume, Bänkli, Hochbeete für Urban Gar- dening usw. Auch leiden die An- wohnerinnen und Anwohner unter dem Suchverkehr, die Situation hat sich in den letzten Jahren nochmals massiv verschlimmert. Miriam Schaub im Nahmen der EVP/GLP/Grüne-Fraktion

Das Konzept ist nicht bedarfsge- recht, denn der Druck für die Ein- führung der BlauenZone besteht bei den stadtnahen Quartieren ohne Zubringerdienst. Für die Mehrheit der Parteibasis ist es deshalb nicht nachvollziehbar, dass nun in allen

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Freitag, 10. September 2021 – Nr. 36

Leserbriefe Ja zur Ehe für alle

wichtiger Schritt hin zu einer zeit- gemässen Gesellschaft. Weil wir trotz Aufklärung immer noch grosse Verunsicherung betreffend Gleichberechtigung haben, ist ein deutliches Ja zur Ehe für alle umso wichtiger. Christoph Morat,  Allschwil Liebe ohne Grenzen Weshalb ist es so wichtig, in dieser Welt unbedingt die Geschlechter der Leute in einem binaren System zu kategorisieren? Alles ist doch bunt, alles ist doch stets im Wan- del. Vielfalt! Vielfalt der Lebewe- sen, Vielfalt der Kulturen. Kein Tag ist gleich wie der andere. Das Leben ist doch ein buntes Wirr- warr, das macht es so einmalig, unglaublich spannend und rei- zend. So ist auch die Liebe, so sind auch die Geschlechter – vielfältig. Jeder Mensch liebt, unabhängig vom Geschlecht. Liebende Men- schen strahlen so viel positive Energie aus – das ist ansteckend. Öffnen wir unsere Herzen für die Liebe und erlauben wir allen Paa-

mit eine vernünftige Parkraumnut- zung erreicht wird. Somit erstaunt es nicht, dass der Einwohnerrat dem Antrag des Gemeinderates folgt und ohne Gegenstimme eine zweckmässige Parkraumbewirt- schaftung demVolk empfiehlt. Da- rum am 26. September ein Ja zu einer vernünftigen Parkraumbe- wirtschaftung – jetzt endlich auch in Allschwil. Andreas Bammatter, Allschwil In Schulwegsicherheit investieren Damit alle 170 Strassen ein- bis zweimal pro Woche kontrolliert werden können, braucht es ein zu- sätzliches Mitglied für die Ge- meindepolizei. Das kostet dem Steuerzahler alleine schon 152’000 Franken pro Jahr! Ist das sinnvoll? Anstatt fehl- bare Parksünder bis in die hinters- ten Ecken von Allschwil zu suchen, würde ich es begrüssen, wenn die Gemeindepolizei ihre Ressourcen lieber in die Verkehrssicherheit und insbesondere in die Schulwegsicher- heit investieren würde. Daher sage ich am 26. September Nein zu die- sem Konzept der Parkraumbewirt- schaftung! Suzanne Styk Kohlhaas, Allschwil Allschwil als Gratis­ parkplatz der Region Im September 2017 wurden für die Petition «Massnahmen gegen Langzeitparkierer in den Quartie- ren von Allschwil» Unterschriften gesammelt. Mit der Petition wurde der Gemeinderat gebeten, Mass- nahmen zu ergreifen, zum Schutz der Allschwiler Bevölkerung vor auswärtigen Langzeitparkieren- den. Sie sind für die Bevölkerung in ganz Allschwil ein Ärgernis. Seither sind dreieinhalb Jahre vergangen, in denenmit Fachleuten geeignete Massnahmen gesucht, in Kommissionen und im Einwohner- rat beraten, das Reglement erarbei- tet und vom Einwohnerrat einstim- mig mit zwei Enthaltungen be- schlossen wurde. Warum haben sich insbesondere die beiden Ein- wohnerräte und der Landrat im Referendumskomitee in dieser gan- zen Zeit nie mit «besseren» Ideen zu Wort gemeldet? Weil sie keine bessere Lösung haben. Schreiben Sie bitte zur Parkraumbewirtschaf- tung Ja auf den Stimmzettel. An- sonsten wird Allschwil noch wei- tere fünf bis zehn Jahre der Gratis- parkplatz von Basel und vom EuroAirport bleiben. Patrick Kneubuehler, Präsident SVP Allschwil-Schönenbuch

ren, egal wie bunt sie sind, die Ehe einzugehen, damit wir alle in un- serer freien demokratischen Ge- sellschaft in der Ehe gleiche Rechte und Pflichten geniessen können. Ich persönlich würde gerne diesen Schritt gehen, darf es aktuell nicht. Deswegen sage ich Ja zur «Ehe für alle»! René Amstutz, Einwohnerrat Grüne Ja zur Ehe für alle Eine längst fällige Anpassung des Zivilgesetzes kommt am 26. Sep- tember zur Abstimmung. Homo- sexuelle Paare können heute in der Schweiz in eingetragener Partner- schaft zusammenleben. Soweit so gut, aber leider sind sie gegenüber einer heterosexuellen Ehe stark benachteiligt. So erhalten sie zum Beispiel keine Witwen- oder Wit- werrente und die Samenspende für Frauen ist nicht geregelt. Sie müs- sen ins Ausland ausweichen, was aus gesellschaftspolitischer Sicht- weise der Schweiz unwürdig ist. Äusserst bedenklich ist zudem die Tatsache, dass die Suizidrate bei der LGBT-Community viel höher ist als bei der übrigen Schweizer Bevölkerung. In Ländern, wo die Ehe für alle bereits eingeführt wurde, hat sich diese gesenkt. Bereits heute leben in der Schweiz 30’000 Regenbogenkinder, die aus einer homosexuellen Bezie- hung stammen. Geben wir ihnen mit der Gesetzesanpassung die Legitimation, die sie verdienen und verhindern bei den Frauen den unwürdigen Gang ins Ausland. In Sinne der Gleichstellung und weil wir in Europa das zweitletzte Land sind, das diesen Schritt vollzieht, stimme ich mit Überzeugung Ja zur Ehe für alle. Ein Kind braucht Liebe und Geborgenheit und es stört sich nicht daran, ob es sie von zwei Frauen oder zwei Männern erhält.  Juliana Weber Killer, SP Allschwil-Schönenbuch

Wenn man den Umfragen glauben darf, ist die Vorlage Ehe für alle ungefährdet und wird am 26. Sep- tember angenommen. Wenn man aber die Plakate des Komitees in Allschwil insgesamt betrachtet, kann einem Angst und bange wer- den. Da werden Plakate abgeris- sen, zerstört und mit homophoben Slogans und Sprüchen «verziert». Da dies so ziemlich überall der Fall ist, glaube ich nicht an einen Nachtbubenstreich. Das sieht eher nach einer konzertierten Aktion aus. Dass Wahl- und Abstim- mungsplakate zerstört werden, ist hinlänglich bekannt. Das alleine zeugt schon von einer seltsamen Weltsicht, dass andere Meinungen nicht sichtbar werden dürfen. Dass nun aber schwulenfeindli- che Sprüche auf Plakate geschmiert werden, zeigt, dass genau dieses Thema leider noch nicht in allen Bevölkerungsteilen angekommen ist. Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung diffamiert werden. Die Ehe für alle ist ein

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Zur Parkraumbewirtschaftung

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Ja zur Gemeindeparkkarte Allgemein bekannt ist, dass wir in Allschwil für Private – auch für sehr viele Auswärtige – ein weisses Park- platzparadies sind. Somit steigt der Parkdruck innerhalb von Allschwil von Monat zu Monat. Umso mehr da in unseren Nachbargemeinden schon längstens blaue Zonen mit Erfolg eingeführt wurden. Bereits hat das Gewerbe eine re- gional gültige Parkkarte einge- führt, da erkannt wurde, dass da-

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 10. September 2021 – Nr. 36

«Allschwil bewegt» Auf «Wiederbewegen» im 2022

Das Gratis-Fitnessangebot «Allsch­ wil bewegt» war auch im siebten Jahr ein erfreulicher Erfolg. Bewil- ligt von der Gemeinde sowie mit der Empfehlung und finanziell unter- stützt vom Sportamt des Kantons Baselland begann die Sommer-­ Saison 2021 am 2. Juni im tollen Wegmattenpark mit einem «Latin Dance». Überaus gut gelungen! Mit zufällig den dafür offiziell maximal erlaubten 50, sehr zufriedenen Teil- nehmenden: vom Himmel herunter liebevoll getauft mit ein bisschen Regenwasser! Mehr davon gab es dann in der zweiten Juni-Hälfte, sodass der «Latin Dance» leider zwei Mal ausfallen musste. Weiter ging es im Juli mit «Rü- ckenfit» und im August mit «Fit und Fun». Alles immer unter der profes- sionellen Leitung von Trainerinnen und Trainern des Van-der-Merwe- Centers. Letztes Jahr gab es erstmals während der Sommerferien «Allsch­ wil bewegt soft»: eine sanfte, vielsei-

Die achte Saison von «Allschwil bewegt» startete im Juni mit Latin Dance.

Foto Bernadette Schoeffel

tige Gymnastik, mit Trainerinnen von Pro Senectute. Die positiven Rück- meldungen haben das OK bewogen, dieses Angebot erneut durchzufüh- ren: auch dieses Jahr sieben Mal mit lauter begeisterten Frauen und Män- nern! Den zur Tradition gehörenden

«Summer Latin Dance» gab es auch im 2021, je einmal Mitte Juni und Mitte August, jeweils an einem Sonn- tag: mit vielen Teilnehmenden und mit viel Publikum. Das grande Finale con gelato am25. August hat die UBS möglich gemacht: neben der BLKB

eine unserer bewährten Sponsorin- nen. Zusammenmit vielenMenschen mit ihrer Freude an Bewegung und Begegnung freut sich das OK auf wenn möglich eine Fortsetzung von «Allschwil bewegt» im 2022.  Ueli Keller, OK «Allschwil bewegt»

Leserbriefe

Allschwil verschenkt eine Million pro Jahr Unter Einbezug von Verkehrsfach- leuten, Polizei, allen Parteien und Petitionären sowie mit Berücksich- tigung der Erfahrungen von allen Gemeinden der Region, die bereits ein Parkraumreglement haben, wurde das Parkraumreglement für Allschwil erarbeitet und vom Ein- wohnerrat mit 33 Ja und 0 Nein- stimmen beschlossen. Wussten Sie, dass es in Allschwil rund 3000 öffentliche Parkplätze gibt? Das entspricht einem Investi- tionswert von rund 30 Millionen Franken oder einer Fläche von rund sechs Fussballfeldern. Dadurch, dass etwa ein Drittel der Parkplätze von auswärtigen Langzeitparkie- renden gratis genutzt wird, entste- hen der Gemeinde Abschreibungs-, Unterhalts- und Kapitalkosten so- wie Kosten durch entgangene Er- träge von grob einer Million Fran- ken pro Jahr und die Einwohner von Allschwil erhalten dafür den tägli- chen Suchverkehr, Abgase, Lärm sowie reduzierte Lebensqualität. Wollen Sie, dass Allschwil nicht für weitere fünf bis zehn Jahre der Gratisparkplatz der Agglomeration Basel und dem EuroAirport bleibt, dass der unnötige Suchverkehr in den Quartieren aufhört, dass ihr Besuch in nützlicher Distanz einen Parkplatz findet und in nützlicher Frist diesem Parkplatztourismus

Einhalt geboten wird? Dann stim- men Sie bitte am 26. September Ja zur Parkraumbewirtschaftung. Christian Stocker Arnet, Allschwil Anwohnerfreundliche Bewirtschaftung BS, BS, SO, 68er, LÖ, LU, SO, ein BL, BS und weitere 68er. Ein Wohn- mobil BS steht seit sechs Wochen hier. Ich befinde mich nicht auf ei- nemCampingplatz, sondern in einer Quartierstrasse in Allschwil. Unser wunderschönes Ortsbild soll nicht weiterhin von auswärtigen Lang- zeitparkierern verstellt werden. Mit seinen hohen Boden- und Mietprei- sen hat es Allschwil nicht verdient, zum gratis Park & Ride für auswär- tige Sparfüchse degradiert zu wer- den. Setzen Sie demParkplatztouris- mus ein Ende, indem Sie am 26. Sep- tember ein Ja zum gut durchdachten Parkraumbewirtschaftungskonzept in die Urne legen. Noëmi Feitsma-Wirz, Allschwil Ja zum Parkraumreglement Seit Basel flächendeckend die blaue Zone eingeführt hat, ist die Zahl von auswärtigen Tages- und Lang- zeitparkierenden in AllschwiI mar- kant angestiegen. In Neuallschwil haben nun regelmässig bis zu zwei Drittel der parkierten Fahrzeuge ausserkantonale oder ausländische

Nummernschilder, und die zur Verfügung stehenden Parkplätze sind dauernd vollständig besetzt. Dies führt zu erheblichem Park- platzsuchverkehr in den Quartier- strassen. Nun wurde mit Vertreterinnen und Vertretern sämtlicher Ortspar- teien, den Petitionären und dem Gemeinderat ein pragmatisches Reglement ausgearbeitet. Der Ein- wohnerrat hat es mit 33 Ja- und 0 Nein-Stimmen verabschiedet. Wenn Sie auch möchten, dass Allschwil nicht länger der Grati- sparkplatz der Region ist und Sie vom Parkplatzsuchen und -such- verkehr in den Quartierstrassen genug haben, dann stimmen Sie am 26. September Ja zum Parkraumre- glement. Miriam Schaub, Einwohnerrätin Grüne

herumgesprochen, dass in diesem Quartier gratis Parkplätze zur Ver- fügung stehen. Es kann doch nicht sein, dass die Bewohnerinnen des Quartiers keinen Parkplatz finden, während die oben erwähnten Autos einen «Stammparkplatz» haben – notabene in einer Zone, die als «Zubringerdienst gestattet» dekla- riert ist. Christine Widmer-Otz, Allschwil Parkkarte 4123 – blau­ äugige Narrenfreiheit Glauben Sie nicht alles , was Ihnen die Befürworter der Parkraumbe- wirtschaftung weissmachen wol- len. Mit Ihrem Nein haben wir es zukünftig im Griff für die Ausar- beitung einer besseren Lösung! Valentina Perrone, Allschwil Leserbriefe Geben Sie immer Ihren vollstän- digen Namen und Adresse an. Kennzeichnen Sie Ihr Schreiben als «Leserbrief». Die maximale Länge eines Leserbriefes beträgt 1300 Zeichen inklusive Leer- schläge. Wir veröffentlichen keine offenen Briefe. Schicken Sie Ihren Leserbrief (Word- oder Mailtext) an redaktion@allsch­ wilerwochenblatt.ch Redakti- onsschluss ist Montag, 12 Uhr.

Ja zur Parkraum­ bewirtschaftung

Als Bewohnerin des Bohrerhofquar- tiers möchte ich allen Stimmbür­ gerinnen und Stimmbürgern von Allschwil nahelegen, am 26. Sep- tember ein Ja in die Urne zu legen. In unseremQuartier parkieren wo- chen-, ja monatelang, Autos aus ganz Europa. Aus Polen, Griechen- land, Spanien, Italien, Österreich, Norddeutschland und Nordfrank- reich sind unsere Stammgäste. Auch in gewissen Schweizer Kan- tonen (ZH, SG, AG, SO) hat es sich

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 10. September 2021 – Nr. 36

Kammerorchester Ein gelungenes Konzert

Regionale Fakten: Basel «Haus & Wohnen»-Studie mit Fokus Basel: Fakten zur Wohnsituation und zu den Wohnbedürfnissenvon Baslerinnen und Baslern

Mit einem aussergewöhnlichen Pro- gramm erfreute das Kammerorches- ter Allschwil am letzten Sonntag bei seinem Benefizkonzert in der Chris- tuskirche zugunsten der Renovation der Alten Dorfkirche das zahlreich erschienene Publikum. Auf demPro- gramm unter dem Titel «Ossian» standen Werke von Felix Mendels- sohn («Die Fingalshöhe), Niels Gade («Nachklänge von Ossian»), Fried- rich Rust und Michail Ippolitow- Iwanow. Während Mendelssohn und Gade einem breiteren Publikum bekannt sind, tauchen Namen wie Friedrich Rust und Ippolitow-Iwa- now doch selten auf. Umso erfreuli- cher ist es, dass zwei Werke dieser Komponisten zur Aufführung ge- langten. Das aufgelegte Programm orien- tierte die Besucher darüber, was es mit den beiden Komponisten und deren Werke auf sich hat. Die Sop- ranistin Barbara Schneebeli inter- pretierte das Monodrama «Colma» von Rust, teils rezitiert, teils gesun- gen. Sie war es, die es ab dem hand-

geschriebenen Manuskript abge- tippt hat. Mit ihrem schönen Sop- ran war sie eine ideale Partnerin für das doch gross besetzte Orchester. Der Dirigent Raphael Ilg achtete sehr auf eine Ausgewogenheit der Klangkörper. Sicher ist dies ihmund seiner intensiven Arbeit mit den Musikerinnen undMusikern zu ver- danken. Die Interpretationen stan- den auf einem hohen Niveau. Den Abschluss bildeten «Kolyma’s La- ment» und «Oassian’sMonologue» von Ippolitow-Iwanow, einemüber- aus kontrastreichen und interessan- ten Werk. Das Publikum dankte dem Orchester mit einem langan- haltenden Applaus. Es wiederum antworteten mit einer Zugabe. Im Laufe des Programms ergriff der Präsident der christkatholi- schen Kirchgemeinde das Wort, dankte dem Orchester für sein En- gagement und orientierte kurz über den Zustand und die vorgesehenen Arbeiten an der alten Dorfkirche. Robert Heeb für das Kammerorchester

Die Wohnsituation ist ein wesentlicher Be- standteil des individuellen Wohlbefindens und hat einen grossen Einfluss auf das Erle- ben von Selbstbestimmung im Alltag. Im Rahmen der «Haus & Wohnen»-Studie hat Swiss Life Select, eine Tochterfirma von Swiss Life, Erkenntnisse rund um die aktuelle Wohnsituation und die Wohnbedürfnisse von Baslerinnen und Baslern gewonnen und exklusiv für Sie aufbereitet. Der Wunsch nach einer Wohnlage in Natur- nähe hat bei Baslerinnen und Baslern durch die Corona-Pandemie für 28%der Befragten zugenommen, wie eine Auswertung von Swiss Life Select zeigt. Dagegen hat der Wunsch, in einer grösseren Stadt oder zent- ral zu wohnen, für rund 15% der befragten Baslerinnen und Basler abgenommen. Zum Vergleich: Schweizweit hat die Corona- Pandemie dazu geführt, dass dieser Wunsch bei 29% der Befragten abgenommen hat. • Baslerinnen und Basler sind bei ihrem letz- ten Umzug in der Nähe geblieben: Die Hälfte aller Befragten wohnen in einem Radius von weniger als drei Kilometern von demjenigen Ort entfernt, an dem sie zuvor gewohnt haben. • Allgemein scheint die Verwurzelung in ihrer Heimat bei Baslerinnen und Baslern stark zu sein: Durchschnittlich wohnen sie 13

Kilometer von demOrt entfernt, an dem sie als Kind gelebt haben. Zum Vergleich: Ost- schweizerinnen und Ostschweizer zieht es durchschnittlich 29 Kilometer vomOrt ihrer Kindheit weg. Schweizweit betrachtet liegt der Durchschnitt bei 22 Kilometern. • 37% aller befragten Schweizerinnen und Schweizer finden ihre derzeitige Wohnsitu- ation perfekt. Dieser Anteil ist bei den Baslerinnen und Baslern mit 30% deutlich geringer. Jede fünfte befragte Person in der Region Basel findet sogar, dass die Wohn- situation nur mässig bis gar nicht zufrie- denstellend ist. •G ründe für die Unzufriedenheit mit der Wohnsituation sind vor allem, wie auch im Rest der Schweiz, geringer Platz, fehlender Garten oder die Lärm- und Umweltbelas- tung. Doch auch der fehlende Balkon oder die hohen Wohnkosten tragen für Baslerin- nen und Basler stark zur Unzufriedenheit bei. • Das freistehende Einfamilienhaus ist für die Mehrheit der Baslerinnen und Basler die ideale Wohnform. Verglichen mit anderen Regionen findet aber auch das Doppelein- familienhaus beziehungsweise das Reihen- einfamilienhaus Zuspruch: Fast jede siebte Person in Basel sieht diese Wohnform als ideal an. Zum Vergleich: In Bern finden das nur 6%.

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Der Traum vom Eigenheim Drei von vier Schweizer Familien träumen vom Eigenheim. Für viele ist es die wichtigste Investition ihres Lebens. Swiss Life Select zeigt auf, wie dieser Traum verwirklicht werden kann

Der Wunsch nach einer Wohnlage in Naturnähe hat bei Schweizerinnen und Schweizern während der Corona-Pandemie zugenommen, wie eine neue Studie von Swiss Life Select zeigt. Rund zwei Drittel der Wohn- eigentümerinnen und -eigentümer verspüren seit dem Erwerb ihres Eigenheims mehr Lebensqualität sowie Selbstbestimmung. Doch wie kann dieser Traum finan- ziert werden? Mit Hypotheken von Swiss Life Select zum Traumhaus Bei der Finanzierung von Immobilien versprechen Hypo- theken attraktive Konditionen. Der Weg dazu muss aber nicht über die Bank führen – Swiss Life Select bietet

Hypotheken zu günstigen Konditionen an. In dieser Situation lohnt es sich, Vergleiche anzustellen. Das Ein- sparpotenzial beträgt schnell einmal mehrere tausend Franken pro Jahr. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit den Swiss Life Select-Immobilienexperten und prüfen Sie Ihre finan- ziellen Möglichkeiten: entweder gemütlich bei Ihnen zu Hause, direkt vor Ort in der Swiss Life Select-Zweig- niederlassung Basel oder ganz bequem per Video- chat – die Entscheidung liegt bei Ihnen! Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter: www.swisslife-select.ch

Die richtigen Fragen Antonio Rodriguez ist langjähriger Büroleiter der Swiss Life Select-Zweigniederlassung Basel. Er und sein Team zeichnen sich durch ihre Erfahrung in Vorsorge-, Anlage- und Immobilienthemen aus. Damit der Wohntraum kein Albtraum wird, stellt er die richtigen Fragen: 1. Richtiges Objekt Kenne ich meinen Raumbedarf, den gewünschten Standort und das Wohnobjekt? 2. Finanzierung Habe ich das Eigenkapital? Lohnt sich ein Vorbezug oder eine Verpfändung aus der 2. Säule und der Säule 3a? 3. Risiken im Blick Brauche ich eine Risikoversicherung? Reichen meine Rücklagen aus? 4. Amortisation Direkt oder indirekt amortisieren? Lohnt sich ein Anbieterwechsel?

Antonio Rodriguez, Büroleiter Swiss Life Select Basel Vitra Center, Klünenfeldstrasse 22 4127 Birsfelden

Telefon 061 270 32 32 basel@swisslife-select.ch

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