BiBo_KW36_2021

REGIO

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9. SEPTEMBER 2021 | NR. 36

AUS DEM LANDRAT

LADIES EVENT

WINDREEDLIFEST 2021

Du bist nicht das, was dir passiert ist … Am übernächsten Freitag, den 17. Sep- tember, findet im Christlichen Begeg- nungszentrumAesch (CBZ) um19.30Uhr eine Veranstaltung statt, welche alle Frauen (jeglichen Alters) angeht und Hochinteressantes verspricht – und hal- ten wird. Es erwartet Sie ein superbes Konzert plus ganz viel Mutmachendes. Nehmen Sie Ihre Freundin, die Mama, die Tochter/Töch- ter, aber die Schwiegermutter oder eine Nachbarin mit. Oder am besten gleich alle zusammen! Es erwartet Sie im CBZ Aesch ein infor-

Glaube und Zusammenhalt Die BiBo-Redaktion hat am letzten Wo- chenende das Windreedlifest in Oberwil (an allen drei Tagen) besucht. Es fand bei schönstem Wetter (der Sommer ist doch noch zurückgekehrt) statt. Und «Das Team», wie sich die Redaktion seit eini- gen Monaten nennt, kam zu folgendem Schluss: «Dieses Windreedlifest ist für uns das Symbol für Gemein(de)schaft und Zusammenhalt. Frei nach dem Motto: Zusammen sind wir stärker. Egal, welcher Religion wir angehören und An- sichten haben – Die Kirche hat für alle Menschen dieser Welt die Türen offen. Akzeptanz und Diversität sind Spiegel- bilder einer Gesellschaft, die im Wandel ist und in welcher der pure Leistungsge- danke dominiert. In einer kirchlichen Institution hat es für jedermann/frau, ungeachtet seiner

Herkunft und sozialen Status`, Platz. Ein/e jede/r kann seinen Teil zu dieser (Kirch-)Gemeinde beitragen. Denn Kir- che (der BiBo-Chefredaktor spricht lieber von Ökumene) erfüllt so viele verschie- dene Aufgaben – und im Leben eines je- den Menschen kreuzen sich dieWege mit der Kirche. Oft, wenn der Mensch in Not ist oder sich in einer schwierigen Situa- tion befindet. Im Glauben findet man immer einen Halt. In der Kirche/Ökumene ist man nie alleine. Kraft, Ruhe und Zuneigung wer- den oft durch den Glauben (Kirche) ver- mittelt. Am Windreedlifest ist uns be- wusst(er) geworden, dass kein Mensch auf dieser Welt alleine bleiben muss, da wir als (Kirch-)Gemein(de)schaft etwas erreichen können. Georges Küng (Team)

mativer Abend. Sie werden es nicht be- reuen. Aktuelle Informationen, Schutzkon- zept und Anmeldung finden Sie auf der In- ternet-Hompeage www.cbz.ch. Der Unkos- tenbeitrag ist freiwillig. Der Veranstalter freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen.

pd/kü . «Du bist nicht das, was dir passiert ist – weil du was wert bist.» Diese Aus- sage stammt von Déborah Rosenkranz, einer erfolgreichen, begabten, hübschen, jungen Frau mit einer beeindruckenden Stimme. Deborah weiss aus eigener Er- fahrung sehr genau, was es bedeutet, über Jahrzehnte hinweg schwer essge- stört zu sein, emotional und sexuell miss- braucht zu sein, verlassen zu werden und depressiv am Rande des Abgrunds zu stehen. Doch nichts davon sieht man der Strahle- und Powerfrau heute an; wenn sie über die Bühne wirbelt und mit Über- zeugung «Du bist nicht das, was dir pas- siert ist», singt, so scheint ihre Vergan- genheit inexistent zu sein. Sind Sie interessiert, diese Frau ken- nenzulernen? Zu hören, wie das gesche- hen konnte und mit wie viel Engagement sie sich für jene einsetzt, welche dasselbe oder etwas Ähnliches wie sie durchma- chen müssen? Dann kommen Sie zu die- ser Ladies-Veranstaltung.

Prof. Dr. Christina Jeanneret-Gris-Iseli Landrätin FDP BL Coronaschutzmassnahmen im Landrat

Aus aktuellem Anlass berichte ich aus der Corona – Perspektive, über die seit Beginn der Pandemie wiederum erste Landratssitzung im Landratssaal Lies- tal. Mit mulmigem Gefühl erfülle ich meine Pflicht als gewählte Volksver- treterin. Die aus medizinischer Sicht notwendigen und von Fachspezialis- ten empfohlenen Vorsichtsmassnah- men können umständehalber nicht ergriffen werden. Abstand halten geht im Landratssaal nicht, das G-G-G-Prin- zip (Geimpft-Genesen-Getestet) ist wegen Grundrechtsverletzung nicht praktikabel. Die Schutzmassnahmen sind dadurch als ungenügend zu be- zeichnen. In dieser vierten Pandemie- welle ist einiges anders: Das Deltavi- rus ist hochansteckend, es verbreitet sich über Aerosole und verursacht schwere Verläufe auch bei Jüngeren. Die Spitäler im Kanton füllen sich. Die Impfrate von 58% im Kanton BL ist zwar schweizweit gesehen relativ hoch, es ergeben sich aber erhebliche regionale Unterschiede. Auf meine Landratsfrage nach den Impfstrate- gien, habe ich eine erfreulich lange Liste der vorgesehenen Massnahmen präsentiert bekommen. Herr Regie- rungsrat Thomas Weber spricht von täglichen Impfzahlen zwischen 500 bis 1000, umgerechnet wären wir dann in ungefähr 70 Tagen beim Impf- ziel 80% angelangt. Ich hoffe, dass das Gesundheitswesen im Kanton bis dahin durchhält, die Rest - Kapazitä- ten sind klein. Durch Rationalisierung geschlossene Betten lassen sich nicht auf politischen Befehl, kostenfrei und sofort öffnen. Bekanntlich, und das wird immer wieder vergessen, sind es nicht die Betten, die Kranken helfen, sondern Menschen mit Pflegefachaus- bildung und Ärzte. Die Politik lässt die Spitäler im Stich. Auf mein entspre- chendes Postulat, was denn bei einer nächsten Welle an Präventionsmass- nahmen vorgesehen sei, wird über- setzt mit dem berühmten Baselbieter Satz: «mir wei de luege», geantwortet. Der Regierungsrat nimmt Rücksicht auf die Minderheit der Corona- und Impfskeptiker, droht aber die Mehrheit der verantwortungsvollen, liberal Denkenden ebenso wie das medizini- sche Personal vor den Kopf zu stossen. In diesem Zusammenhang ist die Ta- gung im Landratssaal meines Erach- tens auch unsolidarisch mit den Bür- gern, die bei grösseren Anlässen zu G-G-G aufgerufen werden. Während der Grosse Rat Baselstadt vernünfti- gerweise mit Abstand und Masken- pflicht nach wie vor in der Messe tagt, pfercht sich der Landrat in den histori- schen Landratssaal in Liestal. Das Grundrecht verbietet eine Zertifikats- pflicht, die Mehrheit der Geimpften darf sich der unbekannten Zahl Unge- impfter und damit dem Virus ausset- zen. Denn eines habe ich noch verges- sen zu sagen: Für das Deltavirus gibt es keine parlamentarische Immunität.

DIES UND DAS

PUBL I REPORTAGE SHOPPING CENTER ST. JAKOB-PARK Biologie live erleben!

BELL BURGER CHALLENGE 2021

Iris Ambühl wird grandiose Siegerin, Rang 2 belegt der Basler Marc Sarasin Mit einer spektakulären Veranstaltung in den Hallen der Lokstadt Winterthur en- dete am vergangenen Samstag unter Ein- haltung sämtlicher Sicherheitsvorschrif- ten die Bell Burger Challenge 2021. Am Ende eines grandiosen Spektakels an zehn Parallel rauchenden Grills jubelte von den 40 eingeladenen Finalteilnehmern die 26-jährige Iris Ambühl aus Sigriswil BE. Die Köchin setzte sich im Finaldurchgang der besten Zehn vor Marc Sarasin (Basel) und Ronny Lietha (Chur) durch. Mit der Siegerehrung dieses via Livestream direkt übertragenen Events endete das grösste digitale Grillspektakel 2021. Teilnehmer aus Ihrer Region Teilnehmer aus 16 Kantonen waren für den Finaltag qualifiziert; die Wohnorte sind in den Ranglisten aufgeführt. Für weitere Fotos, Fragen und Kontakte zu Teilnehmern aus Ihrer Region stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die mitge- schickten Fotos stehen in bester Druck- qualität ebenfalls kostenlos zurVerfügung (Fotograf Laurids Jensen).

Das Shopping Center St. Jakob-Park holt die Ausstellung «Sechs Beine erobern die Welt» in die Region und bietet kosten- lose Führungen für Schulen und die Be- völkerung an. Laut neuesten Studien sind 80% der Insekten in den letzten 30 Jahren ver- schwunden, was einen grossen Einfluss auf die Biodiversität hat. Die renommierte Ausstellung «Sechs Beine erobern die Welt» will daher die Faszination sowie Schönheit der Arten- vielfalt aufzeigen. Die Ausstellung zeigt von Montag, 6. bis Samstag, 25. September 2021 einen kleinen Ausschnitt der faszinierenden Ar- tenvielfalt der Insekten. Zu bestaunen sind dabei über 30 Tierarten und rund 1000 Insekten wie die farbenfrohe Got- tesanbeterinnen, das «Wandelnde Blatt», die Stabschrecke, der gelbe Dorn- teufel und viele mehr. Dem naturwissenschaftlichen Aus- stellungskonzept «expovivo» steht der Entomologe Christian Schweizer vor, der seine jahrzehntelange Erfahrung einer grundlegenden Ideologie unterordnet: «Ich will einem breiten Publikum die Wunder der Natur nahebringen. So nahe, dass in der Begeisterung des Gesehenen, das Thema Natur- und Artenschutz eben- falls zum Tragen kommt.». Die grössten, längsten und schwers- ten Insekten der Erde werden im Shop- ping Center St. Jakob-Park zu sehen sein. Die Sonderschau «Sechs Beine erobern die Welt» ist wahrlich eine Ausstellung der Superlative. Interessierte BesucherInnen kommen jeweils nachmittags um ca. 15 Uhr in den Genuss einer kostenlosen Führung. Alle Tiere sind Nachzuchten und die Ausstel- lung wurde vom Schweizer Tierschutz abgesegnet. Ein Corona-Schutzkonzept ist ebenfalls vorhanden. Weitere Infos unter sjp.ch.

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