AWB_KW46_2021

Sportnacht Am Samstag, 20. November, steht die Turnhalle in Allschwil für alle unternehmungslustigen Jugendlichen offen. Seite 35

Prix Velo Velofahrende sind aufgerufen, Allschwil vom Velosattel aus zu bewerten und auf www.prixvelo.ch ihre Meinung kundzutun. 

Kaleidoskop Die Produktion «Das Luftschloss» lädt zu zwei Aufführungen des Theater- stücks «Das Kaleidoskop» im Freizeit- haus Allschwil ein. Seiten 32 und 33

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Gemeinde-Nachrichten

Allschwiler Wochenblatt Freitag, 19. November 2021 – Nr. 46 Die Wochenzeitung für Allschwil

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Übernächsten Samstag findet der Ängelimärt bereits zum 25. Mal statt. Erstmals steht das neue OK mit Simi und Thommy Müller in der Verantwortung. Zwar hat das Allschwiler Ehepaar ein paar Veränderungen für die Zeit nach Corona in Planung, verspricht aber, an allen Traditionen festzuhalten. Foto Bernadette Schoeffel Seite 3

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Allschwiler Wochenblatt

Freitag, 19. November 2021 – Nr. 46

Die Neuerungen bleiben noch

Weihnachstmarkt

ein wenig in der Schublade Der Ängelimärt findet am

27. November erstmals unter Federführung von Simi und Thommy Müller statt.

Von Alan Heckel

Die Fakten vorneweg: Simone und Thomas Müller bilden das neue Ängelimärt-OK. Das Allschwiler Ehepaar war in den letzten Jahren stets mit einem Raclette-Stand Teil des beliebten Weihnachtsmarkts und ist im Dorf nur unter den Ruf- namen Simi und Thommy bekannt. Viel mehr Persönliches möchte Thommy Müller, der das Gespräch mit demAWB führt, nicht verraten. Der 50-Jährige ist weder öffentlich- keitsscheu, noch hat er etwas zu verbergen. «Nicht wir sind wichtig, sondern der Ängelimärt – und dass er in diesem Jahr wieder stattfin- det», nennt er den Grund Riesengrosses Erbe Bisher hatten Verena Lauber und die IB Dorf den Ängelimärt auf die Beine gestellt. Als Lauber ankün- digte, aufhören zu wollen, ent- schlossen sich die Müllers, die Tra- dition fortzuführen. «Es ist ein rie- sengrosses Erbe, eine Herausforde- rung, die wir mit grossem Respekt in Angriff genommen haben», sagt Thommy Müller. Einer der ersten Schritte war die Gründung des Vereins Ängelimärt. Bisher sind nur Simi Müller als Kas- sierin und Thommy Müller als Prä- sident Mitglieder, «doch wenn je- mand Ideen hat und mitmachen will, ist sie oder er jederzeit will- kommen». Ziel des Vereins, unter dessen Namen auch ein Konto er- öffnet wurde, ist es, den Ängelimärt breit abzustützen und nachhaltig zu machen. Das neue OK ist nicht gekom- men, um an der Erfolgsformel des Allschwiler Weihnachtsmarkts viel zu verändern. «Die Tradition ist ganz wichtig. So wie sich der Änge- limärt entwickelt hat, soll er auch beibehaltenwerden», stellt Thommy Müller unmissverständlich klar. Andererseits haben die Müllers ei- nige Ideen, wie man den Event zum

Voller Optimismus und Tatendrang: Thommy und Simi Müller freuen sich, erstmals den Ängelimärt veranstalten zu dürfen. Foto zVg

Jubiläum– in diesem Jahr findet die 25. Ausgabe statt – noch spezieller machen könnte. Beispielsweise wollen sie den Markt bereits um 14 Uhr starten lassen, der um 17 Uhr durch einen Festakt von einem ge- wöhnlichenWeihnachtsmarkt zum Ängelimärt wird. Auch eine Verän- derung des Perimeters ist vorgese- hen. «Wir möchten den Ängelimärt aus den Gassen mehr ins Dorf ver- schieben», erklärt Müller, der sich besonders am «Nadelöhr Schönen- buchstrasse» stört. Noch keine Änderungen Die angestrebten Neuerungen so- wie einige geplante Attraktionen – diese dürfen nicht stattfinden, um Menschenansammlungen zu ver- meiden – müssen allerdings noch eine zeitlang in der Schublade der Müllers bleiben. Grund dafür ist die Coronasituation und das in die- sem Zusammenhang geltende Schutzkonzept, das den Organisa- toren im Vorfeld eine Menge Kopf- zerbrechen bereitete. «Sind wir ein Markt oder eine Festveranstal- tung? Was ist mit Maskenpflicht

Angst vor Corona herrscht eine ge- wisse Zurückhaltung, sodass beim OK lediglich 85 Anmeldungen ein- gegangen sind, was ungefähr zwei Dritteln der Vorjahre entspricht. (K)ein Jubiläum Thommy Müller sind der Vorberei- tungsstress und die diversen Ein- schränkungen, die das OK eingehen musste, nicht anzumerken. «Wir sind froh, dass wir den Märt über- haupt durchführen können», sagt er. Lediglich als Jubiläum will er die heurige Ausgabe nicht (mehr) be- zeichnen, auch wenn der Anlass zum 25. Mal stattfindet. Das «ge- fühlte» Jubiläum soll dann stattfin- den, wenn die Lage Marktverlänge- rung und die Attraktionen zulässt, am besten schon 2022. «Unser Ziel ist, dass wir dann das 25-plus-1-Ju- biläum feiern können!» Ein weiteres Ziel, das sich Simi und Thommy Müller für die Zu- kunft gesetzt haben, betrifft die Nachhaltigkeit. «Wir wollen den Ängelimärt in den nächsten zwei bis drei Jahren plastikfrei bekom- men», hält der Mann vom OK fest.

und 3G? Müssen wir die Teilneh- merzahl begrenzen?», zählt Thommy Müller nur einige der Fragen auf, die in den vergangenen Wochen mit den Behörden disku- tiert wurden. Vor ein paar Tagen konnte man schliesslich aufatmen. «Dank der Unterstützung von Ge- meinde und Kanton kann der Än- gelimärt ohne restriktiveMassnah- men durchgeführt werden.» Mit anderenWorten: der Ängelimärt ist kein 3G-Anlass und es herrscht auch keine Maskenpflicht. Das ge- naue Schutzkonzept ist auf der of- fiziellen Homepage (www.aengeli- maert.ch) einsehbar. Wenn der Ängelimärt also am Samstag, 27. November, von 17 bis 22 Uhr erstmals unter neuer Feder- führung durchgeführt wird, werden die Besucherinnen und Besucher also keine Veränderungen feststellen können. «Es wird der Ängelimärt, den alle aus der Vergangenheit ken- nen und lieben – ein besinnlicher Einstieg in die Adventszeit», so Thommy Müller. Lediglich die An- zahl der Standbetreiber wird weni- ger als gewohnt sein. Aufgrund der

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Freitag, 19. November 2021 – Nr. 46

Damit sich Türen öffnen

Kolumne Eine sonderbare Zeit Warum reagieren viele Menschen derzeit so empfindlich? Ist es eine allgemeine Befindlichkeit? Oder liegts am Wetter? Ich weiss es nicht. Es ist eine Form von Unsi- cherheit gemischt mit Ungeduld und Aufmüpfigkeit. Man weiss nicht, was kommen wird und was zu erwarten ist. Darf man sich darauf freuen? Oder soll man sich davor fürchten? Woher kommt die gegenwärtige Periode und wie lange will sie währen? Sie wirkt wie von einem anderen Stern in unsere Zeit gefallen.

Adventsfilm

Allschwiler Schüler präsentieren ihren selbst gedrehten Adventsfilm. AnWeihnachten ist die Rede davon, Menschen eine Freude zu bereiten. In der Adventszeit nehmen sich die vier Kinder Mattea, Eveline, Viola und Sandro genau das zu Herzen. Sie haben nämlich die Idee, bekann- ten und unbekannten Nachbarn et- was Besonderes zu bringen, etwas dass sie zutiefst berührt. So unter- schiedlich wie sich die Türen öffnen – mal zögerlich, mal auf Anhieb –, so verschieden sind auch die Bewoh- ner hinter diesen Türen. Da ist zum Beispiel die leidenschaftliche Pilotin Elvira mit ihrem Mann Alfred oder der Musiker Big John, der alleine lebt, dann der neue Trainer, der sein Bein gebrochen hat, oder die drei Kinder, die alleine zu Hause sind, und die Zirkusfamilie, die schon länger nicht mehr auftreten kann. Die Kinder erleben in den Begegnun- gen Überraschendes und Herzer- wärmendes. Die unmittelbare Nähe und das unverhoffte Miteinander münden in einem spontanen Fest. Seit März entsteht unter der Lei- tung der Regisseurin Eva Müller ein humorvoller, Mut machender Film mit Liedern und Musik, der am

ImAdventsfilmwirken Allschwiler Schulkinder vor der Kamera mit und ihre Zeichnungen flossen ins Filmdesign ein. Foto zVg

1. Advent als Kinoanlass im Calvin- haus zur Uraufführung kommen wird. Der Anlass ist eine Produktion der reformierten Kirche Allschwil- Schönenbuch. Die adventliche Ge- schichte stammt aus der Feder des Autors Eylon Kindler. Der Film hat einen besonderen visuellen Reiz, da der Hintergrund und die Räume ei- gens grafisch hergestellt, gezeichnet oder animiert sind. Für die Postpro- duktion konnte der Grafiker und Webdesigner Heinz Dinner gewon- nen werden. Neben den 20 Kindern im Primarschulalter aus Allschwil und Schönenbuch, die als Darstelle-

rinnen und Darsteller agieren, sin- gen ein Ad-hoc-Kinderchor unter der Leitung von Claude Bitterli und die Schulklasse 6f aus dem Schul- haus Gartenhof vorweihnächtliche Lieder. Die Klasse 2i wirkt mit ihren Zeichnungen im Filmdesign mit. Die Vorführungen im Calvin- haus an der Baslerstrasse 226 finden statt am Samstag, 27. November, sowie am Sonntag, 28. November, jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei; es gibt eine Kollekte. Es besteht Zertifikatspflicht. Eva Müller für die reformierte Kirchgemeinde Allschwil-Schönenbuch

Von Verena Müller Daum

Wir finden Ähnliches weder im Internet erwähnt noch in einem Lexikon oder sonst einem geschei- ten Buch aufgezeichnet. Alsomüs- sen wir diese Zeit einfach erleben und sehen, was daraus wird. Da- nach könnenwir sie benennen und vielleicht auch erklären. Ist alles auf ein winziges Virus zurückzu- führen, das uns verunsichert und vor die Entscheidung stellt: Ver- traue ich auf medizinische Fakten oder bevorzuge ich irgendeine der angebotenen «spirituellen» Me- thoden? Egal wie und wo dieses Virus entstanden ist – es ist da, überall, weltweit. Ganz fies! Und es macht den Eindruck, dass es bleiben wird. Es wegzubeten o.ä. dürfte kaum möglich sein – ich denke, Impfen ist die vernünftige Alternative. So haben alle etwas davon. Oder hängt die derzeitige Empfindlichkeitsstörung viel- leicht zusammen mit den bevor- stehenden Festtagen? Möglicher- weise haben viele Menschen Be- denken, sie könnten zu kurz kom- men. Oder das ausgedachte Ge- schenk könnte nicht rechtzeitig eintreffen (Lieferkette gerissen! weshalb darob an Weihnachten ein «Theater» zu erwarten sei). Oder dass Boykott-Aufrufe oder Protestaktionen die Lieferung des gewünschten Artikels verhindern könnten. Wer weiss es? Ich weiss nur, wenn wir unsere Ansprüche ein klein wenig senk- ten, könnte unser Planet mögli- cherweise anfangen, etwas aufzu- atmen, und alle Menschen hätten dann das Geschenk eines längeren undglücklicherenVerweilens. Also, ein Geschenk für alle Menschen.

Chorkonzert Uraufführung von «Espirito da Floresta»

Kontors Basel hat Maeder Espirito da Floresta komponiert und dafür Messdaten von CO 2 -Konzentratio- nen vertont. So macht er deren Ein- fluss auf die Klanglandschaft des Regenwaldes hörbar. Das Konzert lebt von geheimnisvollen Klangwel- ten, die in Dialog gesetzt sind zum geflüsterten Text der eindrucksvollen und alarmierenden Ergebnisse der Forscher der nationalen Forschungs- station Amazoniens, dem Inpa.  Amir Ali, Leiter Kommunikation Culture Escapes

Komponist Marcus Maeder bei den Aufnahmearbeiten.

Foto zVg

5x2 Tickets zu verlosen

«Espirito da Floresta» stösst in klangliches Neuland vor. Der Orga- nismus Chor, der gemeinsam atmet, schwingt und klingt, verbindet sich mit dem Organismus Regenwald. Singende und Zuhörende werden zu Forschenden an der Schnittstelle von Natur und Kultur, und die akute Be- drohung der «grünen Lunge» des Planeten wird durch gemeinsam er- lebten Gesang zu sinnlich erfahrba- rer Realität. Anschliessende Gesprä-

che reflektieren die Erfahrung und tragen dazu bei, das scheinbar weit entfernte, abstrakte «Klima» als existenziell und unmittelbar zu be- greifen und für diese Erkenntnisse auch Worte zu finden. Können wir den Klimawandel hören? Der Naturwissenschaftler und Komponist Marcus Maeder befasst sich seit vielen Jahren mit Verände- rungen in der Biosphäre durch den Klimawandel. ImAuftrag des Klima-

Für die Uraufführung «Espirito da Floresta» des Vokalensemble La- rynx am Mittwoch, 24. Novem- ber, um 19 Uhr in der Christus- kirche Allschwil verlosen wir 5x2 Tickets. Schicken Sie uns einfach das Stichwort «Urauf- führung» an redaktion@allsch­ wilerwochenblatt.ch.

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Freitag, 19. November 2021 – Nr. 46

Leserbriefe Interpellation zum Roemisloch

vorgesehene Planungssumme von 70’000 Franken für 2022 gutheisst, könnte es mit der Aufwertung des Lindenparks im Jahr darauf end- lich konkret losgehen. Hélas! erst im übernächsten Jahr? Rosemarie Imhof, Bewegung LindenGrün «Gebt uns unseren Winzerweg zurück» Als im Jahre 2015 Alt-Bundesrat Schneider-Ammann auf dem Win- zerweg zu seiner 1.-August-Rede auf den Läubern schritt, lief er im unte- ren Teil nicht nur an einem schönen Parkmit altemBaumbestand vorbei, sondern auch auf einem normal breiten, mit Traktor passierbaren Feldweg. Heute sieht dies ganz an- ders aus: gigantische Überbauung mit vorwiegend junger Mieterschaft (entgegen der Park-Vision), serbeln- der Restbestand an noch wenigen Bäumen (trotz Erhaltungsstudie) und einer klaffenden Wunde: einem temporär-asphaltierten, schmalen Fussweg, der nicht nur das Passieren eines Kinderwagens / Veloanhängers / Velos verunmöglicht, sondern des- sen Umsetzung auch die anliegenden Nussbäume in Mitleidenschaft ge- zogen hat. Kurzum, nicht tolerierbare Ge- winnmaximierung des Stiftungs- rats auf Kosten anderer! (War der Brand in der Villa gar ein Aufschrei des Stifter-Ehepaars Thomi-Hopf?) Deshalb, gebt uns Spaziergän- gern, Sporttreibenden, Anrainern, Gärtnern und Bauern endlich un- seren Winzerweg im Originalzu-

stand wieder zurück! Nicht durch Landenteignung, nein, sondern durch den Teilrückbau der überdi- mensionierten Garagen-/Parkein- fahrt. Marc Schönleber, Allschwil Es raschelt im Laub Noch fast unerhört beziehungs- weise unhörbar vernimmt man, dass es auf der Gemeindeverwal- tung fleissige Leute gibt, die sich Gedanken darüber machen, wie die öffentlichen Räume zum Nutzen der Bevölkerung aufgewertet wer- den könnten. Wir vernehmen diese Geräusche mit Freude, denn sie tö- nen ähnlichwie unsere Forderungen zum Lindenpark, die da sind: «Der Lindenpark bleibt grün! Eine sanfte Aufwertung ist überfällig!» Die Be- völkerung soll maximal in die Rea- lisierung einbezogen werden! Denn nichts ist sinnloser als öffentliche Räume unternutzt vor sich hinvege- tieren zu lassen! Die Wegmatten gibt dafür ein gutes Beispiel ab. Während Jahren war sie das grösste Hunde-WC der Region! Heute nach der Aufwertung ist sie ein viel ge- nutzter Park, der vor allem demje- nigen Teil der Bevölkerung viel Freude bereitet, der keine Aufent- haltsorte vor ihren kleinen Woh- nungen ihr Eigen nennen können! So ist es erfreulich, dass die Planer der Gemeinde jetzt Gas geben, um auch den Lindenpark zu einem Ort der Begegnung aufzuwerten! Vielen Dank! (weitere Informationen auf Bewegung LindenGrün). Beni Gnos, Bewegung LindenGrün

ernst genommen werden. Nur so sind wir sicher, sauberes Trinkwas- ser im Dorf zu haben. Julia Kirchmayr-Gosteli, Landrätin Grüne Lindenplatz – wann geht es weiter? Wir, die Bewegung LindenGrün, haben mit einem Brief den Gemein- derat aufgefordert, unsere Anliegen anzuhören und unsere Vorschläge anzuschauen. Das von uns erarbei- teteMaterial –Zeichnungen, Pläne, Skizzen und eine Liste mit aus Sicht der Bevölkerung wichtigen Anlie- gen – hatten wir vorgängig der Ge- meindepräsidentin übergeben, zu- handen des Gemeinderats. Es wird aber auch Zeit! Wäh- rend wir uns seit der Abstimmung (und der aus unserer Sicht überflüs- sigen Umfrage durch die Gemeinde) in zahlreichen Gesprächen und Verhandlungen, mit der Erstellung von Skizzen und Plänen und mit vielen Leserbriefen engagiert für eine kreative Aufwertung des Lin- denparks eingesetzt haben, ist diese bis heute kaum einen Schritt voran- gekommen. Diese Verzögerung ruft vielerorts Unmut hervor; immer wieder werden wir gefragt, wann und wie es nun weitergehe. Laut der Antwort der Gemeinde auf unser Schreiben ist der zustän- dige Bereich «Bau – Raum – Um- welt» (BRU) beauftragt worden, demGemeinderat eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen vorzule- gen. Darüber freuen wir uns natür- lich. Falls der Einwohnerrat die

Am 4. November habe ich eine dringliche Interpellation zur Situa- tion rund um die Deponie Roemis- loch eingereicht, leider kam die Dringlichkeit nicht durch. Baff er- staunt war ich, dass der Allschwiler CVP-Landrat nicht für Dringlich- keit war. Das Trinkwasser ist das A und O einer Gemeinde, da darf nicht weggeschaut werden. Seit Jahren sind diese Chemiemülldepo- nien rund um Allschwil ein Ärger- nis. Spaziergänge im Bereich der Deponie zeigen auch heute noch zum Teil besorgniserregende Ver- änderungen der Natur – vor allem wenn man daran denkt, dass das Wasser aus diesem Gebiet früher oder später in Allschwil auftaucht. Unter anderem frage ich die Regie- rung, wie oft und wann zum letzten Mal der Kanton mit eigenen Mes- sungen die Situation um die Depo- nie Roemisloch selbst gemessen hat und welche Grenzwerte angewandt werden. Braucht es vielleicht auch Anpassungen amkantonalen Über- wachungskonzept betreffend «Pro- blem-Deponien»? Zusätzlich ist äusserst stossend, dass die chemische Industrie per September einen Messbericht ver- sprochen hat – dieser fehlt jedoch bis heute. Es ist wohl zwingend notwendig, dass sich alle Beteilig- ten an einem runden Tisch versam- meln, umdie Sache und Zuständig- keiten ins Reine zu bringen. Die Sorgen der Allschwiler Bevölke- rung müssen von allen Akteuren

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Freitag, 19. November 2021 – Nr. 46

Leserbriefe Zu den Abstimmungen Ja zur Pflegeinitiative

Finanztipp Abschied von der fossilen Heizung – eine lohnens- werte Investition

Solidarität und Demokratie nötig

anzuläuten, in den sozialenMedien wird gehetzt und gehasst und in der Presse wird nur um der Auflage Willen immer noch eins draufge- setzt, indem man eine vermeintli- che Egalisierung der Meinungen inszeniert, welche es so nicht gibt. Das Gesetz wird von einer grossen, stillenMehrheit befürwortet. Nicht auszudenken, was bei einer An- nahme Ende Monat passiert, wenn eine Gruppe das Resultat nicht an- erkennt. Zu den alternativen Fak- ten ist zu sagen: 1. Wir leben nicht in einer Diktatur, sonst könnten wir nicht abstimmen. 2. Die Mass- nahmen im erweiterten Covid-Ge- setz gelten nur bis Ende 2022. 3. Das Zertifikat sendet eben keine Daten an einen Server. Die Daten werden nur auf den privaten Gerä- ten gespeichert. Das ist ja der Clou. 4. Nur wegen der Laufzeit von Dar- lehen gilt der Zweckartikel 10 Jahre lang, also bis 2031. Mein dringender Appell an alle Ver- nunftbegabten, am 28. November Ja zum Covid-Gesetz. Christoph Morat, Allschwil Missbraucht die Macht der Mehrheit nicht! Wir leben gerne in einer Gesell- schaft von freundlichen und fried- vollen Menschen. Zusammen in undmit einer Gemeinschaft, die für alle ein Leben in Freiheit und Si- cherheit und ihr bestmögliches Wohlbefinden gewährleistet. Das Covid-19-Gesetz ist dafür nicht ge- eignet: weil es die Gesellschaft tief- greifend in Gewinner und Verlierer spalten will. Geimpfte verlieren nichts, wenn sie am 28. November Nein stimmen. Die anderen gewin- nen ihr Leben zurück — und die Schweiz ihre Einheit. Alle gemein- sam können wir Bundesbern mittei- len: Stopp, wir wollen einen echten Dialog, in dem alle Betroffenen eine wirkmächtige Stimme haben! Denn nur im Dialog und unter Einbezug aller Beteiligten sowie sämtlicher Aspekte können Lösungen gefunden werden, die für alle erträglich, und die für alle 100 Prozent nachhaltig zukunftsfähig sind. An einem offen und qualifiziert geführten Lösungs- findungsprozess sollen dann unter anderem auch die Stimmen aus Wis- senschaft und Gesellschaft beteiligt werden, die bis jetzt nicht genehm waren: sie sind jedoch zahlreich vor- handen und für die Gemeinschafts- bildung unverzichtbar undwertvoll. Denn wenn etwas sicher ist, dann Folgendes: Es gibt für existenzielle gesellschaftliche Probleme nie nur eine Lösung. Nie!  Rosette und Ueli Keller-Hasler, Allschwil

Solidarität und Demokratie sind notwendig, die Pandemie gut zu bewältigen. Die Schweiz gilt als Vorzeige-Beispiel für freie Mei- nungsbildung und Demokratie, die mit dem Covid-19-Gesetz gefähr- det ist. Europa schaut auf uns, ob wir dafür einstehen oder ob wir die Demokratie opfern. Was mich är- gert, ist, wie Berset die Solidarität untergräbt, Geimpfte gegen Unge- impfte aufhetzt und in den Abstim- mungsunterlagen vorgibt, es würde beim Covid-Gesetz um Härtefälle, Kinder, Arbeitslose und Kultur ge- hen. Die Mehrheit hat zwei Imp- fungen, viele wollen keine dritte, andere warten darauf. Es gibt gute Gründe für Impfungen, aber keine Garantie, dass Impfungen sicher sind. Ein Grund, sich nicht impfen zu lassen. Deshalb sollten wir uns nicht verurteilen, sondern achten und schauen, wie sich das Experi- ment Impfung entwickelt. In den Abstimmungsvorlagen verschweigt der Bundesrat, dass 1) die Gel- tungsdauer des Covid-19 Gesetzes bis 2031 gilt, 2) der Bundesrat will- kürlich festlegen kann, was kosten- pflichtig ist, 3) er die Bedingungen seiner Kompetenz ändern und 4) ein grenzenloses Kontroll-System erlassen kann. Unglaublich, aber wahr! Dieses Covid-19-Gesetz ist gefährlich. Wenn wir nicht Zu- stände wie in China wollen, wo das Volk vom Staat nach Gutdünken der Macht belohnt und bestraft wird, dann stimmen wir Nein.  Peter A. Gasser, Allschwil Leserbriefe Geben Sie immer Ihren vollstän- digen Namen und Adresse an. Kennzeichnen Sie Ihr Schreiben als «Leserbrief». Die maximale Länge eines Leserbriefes beträgt 1300 Zeichen inklusive Leer- schläge. In unserer Lokalzeitung sollte sich der Inhalt auf ein lo- kales Thema beziehen. Wir ver- öffentlichen keine offenenBriefe. Schicken Sie Ihren Leserbrief an redaktion@allschwilerwochen- blatt.ch oder an Allschwiler Wochenblatt, Greifengasse 11, 4058 Basel. Es gibt keinen An- spruch auf (vollständige) Publi- kation von Leserbriefen. Wir sind bestrebt, alle Leserbriefe abzudrucken, und kürzen diese, wenn nötig, mit der entspre- chenden Sorgfalt. Redaktions- schluss ist jeweils am Montag, um12 Uhr.

Bis 2030 werden 43’000 zusätzli- che Pflegekräfte mit Tertiär-Ab- schluss benötigt, um eine angemes- sene Pflegequalität zu gewährleis- ten, die jeder von uns sich wünscht. Die Schweiz kann aber bis dann höchstens 29’000 Pflegende mit Ab- schluss an einer Fachhochschule oder einer höheren Fachschule aus- bilden. Deshalb braucht es bessere Arbeitsbedingungen und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, umdie Pflegeberufe attraktiver zu machen. Nur so kann verhindert werden, dass diplomierte Pflegende vorzeitig aus demBeruf aussteigen: derzeit 36 Prozent, als Mittelwert, bei den frisch Ausgebildeten. Eine Umfrage habe gezeigt, dass neun von zehn Pflegenden im Beruf bleiben wür- den, wenn die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser wäre. Bei kompetenter Pflege sind die Patientinnen weniger lang im Spital und bedeutet nicht unbedingt hö- here Krankenkassen-Prämien. Es können nach StudienMillionen von Franken gespart und viel Kompli- kationen und Leid erspart werden. Deshalb unbedingt am 28. Novem- ber abstimmen. Ein Ja auf den Stimmzettel zur Pflegeinitiative und bringen Sie das Stimmcouvert zur Post! Nur mit einem deutlichen Abstimmungsergebnis setzen wir ein Zeichen, dass wir vom Parla- ment keine verwässerte Variante akzeptieren. Claudia Lanz,  frisch pensionierte Pflegefachfrau Ja zum Covid-Gesetz Je länger die Pandemie andauert, je abstruser hören sich die Scheinar- gumente der Leute an, welche eine Impfung ablehnen. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir einen Impfstoff haben, und dann ausge- rechnet in den reichen Ländern sich ein solches Misstrauen gegen die Wissenschaft manifestiert wie im Mittelalter. Alternative Fakten überall. Da wird versucht mit Glo- ckengebimmel gegen die Vernunft

Oliver Vögeli, Leiter Kreditberatung

Höhere Investitionskosten halten Hausei- gentümer öfters von der Umstellung fos- siler Heizungen auf erneuerbare Energie ab.Dabei bringt einUmstieg nicht nur eine bessere Umweltbilanz, ökologisch Heizen kommt über die gesamte Nutzungsdauer gerechnet in der Regel günstiger. Wenn die Heizung kurzfristig ausfällt, dann wird oftmals die bestehende Öl- oder Gas- heizung mit dem gleichen Heizsystem er- setzt.Wasviele indiesemMoment zuwenig beachten: Dieser Entscheid wird wiederum für 20 Jahre gelten.Wer sich aber frühzeitig mit dem Heizungsersatz und eventuellen weiteren energetischen Sanierungsmass- nahmen auseinandersetzt, kann von vielen Vorteilenprofitieren,dieInvestitionenlang- fristig planen und somit auch die optimale finanzielle Planung sicherstellen. Optimales Heizsystem Grösse der Immobilie und Energiever- brauch sind bei den Investitionskosten entscheidend. Eine Wärmepumpe kostet überschlagsmässig jenachSystemausprä- gung zwischen 30’000 und 60’000 Fran- ken, Holzpellet-Heizungen beginnen bei 25’000 Franken und Fernwärme kann be- reits ab 15’000 Franken installiert werden. Es muss für jedes Objekt eine individuelle Lösung gefunden respektive eine optima- le Lösung erarbeitet werden.Nur so lassen sich nachhaltige Einsparungen erzielen und der Wert des Objekts langfristig si- chern. GEAK Plus – der erste Schritt zur energetischen Modernisierung Ihres Eigenheim Ob Heizungsersatz oder neue Fenster oder einUmbau:EineganzheitlicheBetrachtung des energetischen Zustandes ist unerläss- lich, damit Kosten und Nutzen im Einklang stehen. Der GEAK Plus ist der offizielle Ge- bäudeenergieausweis der Kantone mit ei- nem zusätzlichen Beratungsbericht. Nebst der Energieeffizienz-Klasse zeigt er das Sanierungspotenzial auf, wie zum Beispiel auch die Bewertung der vorhandenen Hei- zungmit Prüfung von Ersatzmöglichkeiten. Sind Sie bereit für den Heizungsersatz? Kommen Sie jetzt bei uns vorbei – wir unterstützen und begleiten Sie gerne bei diesem Projekt Ihre Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch www.raiffeisen.ch/allschwil/sanieren

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Freitag, 19. November 2021 – Nr. 46

«Ein Blick zurück» Das zweite Buch erscheint

Seniorendienst Gemütlicher Nachmittag

Der Kulturverein Allschwil-Schönen- buch hat die Kolumnen vonMaxWer- denberg der Jahre 2018 und 2019 wieder ergänzt mit einem Bild zur heutigen Situation in Allschwil. Der Erfolg des ersten Buches und die zahlreichen Nachfragen nach einer Fortsetzung haben den Kulturver- ein motiviert, einen weiteren Band herauszugeben. Das Leben vor 100 bis 150 Jah- ren in Allschwil wird dargestellt mit den Geschichten und Bildern zur damaligen Zeit. Die Vernis- sage findet am Samstag, 27. No- vember, ab 14 Uhr in der Buch- handlung am Dorfplatz statt. Max Werdenberg wird vor Ort sein und signieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Nelly Owens für den Kulturverein

Der Seniorendienst in der Alten Post an der Oberwilerstrasse 3 lädt am Sonntag, 5. Dezember, ab 14 Uhr zu einem gemütlichen Nachmittag mit der Zithergruppe «Sunneschyn» aus Allschwil ein, welche die Gäste mit bekannten Liedern und Melodien unterhalten wird. Da die Anzahl Plätze im Café beschränkt ist, wird um eine Anmeldung gebeten perMail an info@sendias.ch oder telefonisch bzw. persönlich am Montag- und Donnerstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr, Tel. 061 482 00 25. Der Ein- tritt ist frei. Über einen freiwilligen Beitrag zur Deckung der Unkosten freut sich das Team aber jederzeit. Bitte bringen Sie Ihr Covid-Zertifikat und Ausweis mit. Bernadette von Holzen für den Seniorendienst Allschwil/Schönenbuch

Am nächsten Seniorennachmittag spielt Zithermusik. Foto zVg

Infoveranstaltung Paten für Asylsuchende

Nationale Impfwoche Unterschiedlich stark genutzt

AWB. Im Rahmen der nationalen Impfwoche vom 8. bis 14. Novem- ber hat der Kanton Basel-Land- schaft verschiedene Veranstaltun- gen durchgeführt. An der langen Impfnacht am Freitag letzter Wo- che im Impfzentrum Mitte in Mut- tenz haben sich von 17 bis 2 Uhr rund 200 Personen impfen lassen. Die Impfnacht ging bei guter Stim- mung ohne besondere Vorkomm- nisse über die Bühne, teilte das Amt für Gesundheit des Kantons Basel- Landschaft am Montag mit. Die Anwesenden haben das Angebot sehr geschätzt. Am Sonntag stellte das «Impfschiff beider Basel» den Abschluss der Impfwoche dar. Bei einer gemütlichen Schifffahrt auf dem Rhein konnten sich Interes- sierte über die Impfung informieren und sich vor Ort auch gleich impfen lassen. Alle Personen, die das An- gebot auf dem Schiff genutzt ha- ben, konnten fachlich aufgeklärt werden und liessen sich anschlie- ssend impfen. Die Bilanz fällt mit zehn Erstimpfungen und 17 Auffri- schimpfungen allerdings eher be- scheiden aus. Insgesamt wurden in dieser Wo- che im Kanton Basel-Landschaft 515 Erst-Impfungen vorgenom- men, 743 Zweitimpfungen und 64 Drittimpfungen (eine dritte Impf- dosis für immundefiziente Perso- nen). Das verteilt sich auf das Impf- zentrum Mitte in Muttenz (IZM) und mobile Teams in Gemeinden und Schulen. In der vergangenen Woche wurden parallel zu den Be-

gegnungen, hilft Grenzen zu über- winden, bietet Offenheit, Achtung und Wohlwollen. Ziel ist es, den alleinstehenden jungen Flüchtlingen eine konkrete und möglichst umfas- sende Unterstützung zu bieten und damit eine bestmögliche schuli- sche, berufliche und soziale Integ- ration zu fördern. Puma sucht erwachsene Personen als Patin oder Pate, die • e hrenamtlich und unentgeltlich eine Patenschaft für einen ju- gendlichen Flüchtling überneh- men möchten, • z um Aufbau einer längerfristi- gen stabilen Beziehung bereit sind, • d em jungen Asylsuchenden die notwendige Unterstützung in seinem Alltag bieten wollen. Niklaus K. Freuler, Präsident Verein Puma

Nach der Devise «Integration von jungen unbegleiteten Asylsuchenden geht uns alle etwas an» handelt der Verein Puma (Paten für unbegleitete minderjährige Asylsuchende). Noch immer überqueren sie nach unend- lich langen Fluchtwegen unsere Grenzen, suchen Schutz, suchen Hilfe, wünschen sich eine Ausbil- dung, dann eine Arbeit undmöchten Teil unserer Gesellschaft werden. Der Verein Puma versucht seit mehreren Jahren mit seinem Ange- bot dazu beizutragen, dass diese Wünsche Realität werden können. Puma bringt unbegleitete junge Asylsuchende, welche sich ohne El- tern oder andere vertraute erwach- sene Bezugspersonen bei uns aufhal- ten, mit in der Schweiz lebenden Erwachsenen (Patin oder Pate) zu- sammen und ermöglicht damit Be- Mithilfe von Paten unterstützt der Verein Puma minderjährige Asyl- suchende ohne Begleitung bei der Intergration. Foto zVg

mühungen um Erstimpfungen die ersten rund 1000 Auffrischimpfun- gen im Impfzentrum Muttenz so- wie in verschiedenen Arztpraxen und Apotheken durchgeführt. Ins- gesamt sind bisher gegen 15’000 Booster-Impfungen im IZM ge- bucht worden. Die Impfwoche hatte das Ziel, möglichst viele Menschen über den Nutzen einer Impfung zu informie- ren und zur Impfung zu bewegen. Fakten wurden verständlich ver- mittelt, sei es zur Wirksamkeit, zur Sicherheit oder zu Nebenwirkun- gen einer Impfung, zu den gesund- heitlichen Risiken einer Infektion oder zu den kolportierten Impfmy- then. Unterdessen sind 68,4 Pro- zent der Baselbieter Bevölkerung geimpft. Während der Impfwoche liessen sich in Baselland 515 Personen das erste Mal impfen. Foto Adobe Stock

Informations- abend

Mittwoch, 1. Dezember, 19 bis 21 Uhr, Wohn- und Pflegezent- rum «Zum Lamm», Rebgasse 16, Basel (beim Claraplatz). BeimEintritt werden IDund Co- vidzertifikat verlangt, Anmel- dungen sind bis am 25. Novem- ber erwünscht an Niklaus Freu- ler, nfreuler@bluewin.ch.

www.vereinpuma.ch

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Parteien Parolen der SP und Verkehr in Allschwil An der Sektionsversammlung folg- ten die Mitglieder allesamt den Pa- rolen der kantonalen SP zu den Abstimmungen von Ende Novem- ber. Juliana Weber erläuterte ein- drücklich, wieso die Pflegeinitiative bei einer Annahme Wirkung zeigt und endlich dem Pflegepersonal ge- recht werden kann. Lucca Schulz, selber Jurist, erklärte, was es mit der Justizinitiative in sich hat und wa- rum wir trotzdem ein Nein einlegen sollen. Es kann nicht sein, dass das Los entscheidet, ob bei den Bundes- richterwahlen die Geschlechter und (Sprach-) Regionen noch ausgewo- gen vertreten sind. Schliesslich war das Covid-Gesetz unbestritten, denn nur mit einer massvollen Ergänzung können wir der Pandemie erfolg- reich entgegenwirken, andere Län- der bereisen und auch zukünftig Unterstützungsgelder ausrichten. Bei der kantonalen Vorlage zum Integrationsprogramm erläuterte Landrat Andreas Bammatter, dass nur mit einerWeiterführung des KIP 2bis die Integration mittels The- menbereichen wie Information, Be- ratung, frühe Kindheit, Sprache, Schutz vor Diskrimierung, Ausbil- dung- und Arbeitsmarktfähigkeit, interkulturelles Zusammenleben und entsprechenden Massnahmen dazu eine Wirkung erzielt werden kann. Bund und Kantone beteiligen sich je hälftig an den Kosten. Der zweite Teil des Abends galt dem Verkehr. Allschwil hat dabei verschiedene Aufgaben und Her- ausforderungen. Zum einen steht die Parkraumbewirtschaftung vor Vereine Alzheimer beider Basel. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen kompetente Unterstützung. In der kostenlo- sen Beratung von Alzheimer beider Basel zeigt eine Demenzfachfrau Lösungen auf, wie eine Notsituation behoben oder gemil- dert werden kann. Es lohnt sich, so früh wie möglich Kontakt aufzunehmen. Alzheimer beider Basel ist für die Kantone BS und BL zuständig. Mehr über die Dienstleistungen und über Demenz auf www.alzbb.ch. Kos- tenlose Beratung: 0613264794, beratung@ alzbb.ch. Basler Oldies. Wotsch in e gmietlegi Gugge denn kumm ze uns. Dringend jetz isch es Zyt. Miir sueche fir die näggscht Fasnacht Blöser: Trompete, Posuune, Susaphon, Bässli usw. (Männli oder Wyybli). Miir ma- che kai Cortège. Miir gehn nur zoobe uff d Gass. Usskunft: 079 407 99 35 oder info@ basler-oldies.ch. Jungwacht & Blauring Allschwil. Wir sind ein Jugendverein, der wöchentlich Gruppenstunden anbietet. Von Montag bis Donnerstag für Kinder von 6 bis 16 Jahren

erschöpft und oft frustriert. Viele gut ausgebildete Pflegende verlassen den Beruf nach wenigen Jahren. Es braucht genügend und gut ausgebil- dete Pflegende, welche im Rahmen ihrer Kompetenzen gute Pflege leis- ten. Wissenschaftliche Studien zei- gen, dass ein direkter Zusammen- hang zwischen Patientensicherheit und Ausbildungsstand des Pflegeper- sonals besteht. Genügend diplomier- tes Pflegefachpersonal verringert das Komplikations- und Sterberisiko sowie unnötiges Leid der Patienten. Und es zahlt sich auch finanziell aus: Unnötige Kosten in Milliardenhöhe durch vermeidbare, zu lange oder wiederholte Spitalaufenthalte wer- den vermieden. Eine angemessene Abgeltung der Pflegeleistungen ist die Voraussetzung dafür, dass Spitä- ler, Psychiatrien, Rehabilitationszen- tren, Alters- und Pflegeheime sowie Spitex genügend und gut ausgebil- dete Pflegende anstellen, die Arbeits- bedingungen verbessern und ange- messene Löhne bezahlen können. Darum Ja zur Pflegeinitiative. Werner Hotz, Landrat EVP Ja zum kantonalen Integrationsprogramm Nächste Woche steht der letzte Ab- stimmungssonntag in diesem Jahr auf demProgramm.Diesmal kommt mit dem kantonalen Integrations- programm wiederum nur eine kan- tonale Vorlage an die Urne. Die FDP stützt dabei den Landratsbeschluss, denn dieMassnahmen und Projekte des Programms unterstützen primär eine sprachliche Integration ausser- halb der Schule und des Arbeitsplat- zes; also dort, wo diese ohnehin

schwieriger ist und Handlungsbe- darf besteht. Durch ein Nein würde die koordinierte Integrationsarbeit des Kantons und der Gemeinden geschwächt, bewährten Einrichtun- gen, die Leistungsaufträge des Kan- tons erfüllen, der finanziellen Boden entzogen sowie langjährige Integra- tionstätigkeiten gefährdet. Deswe- gen empfehlen wir Ihnen, die Vor- lage gutzuheissen und anzunehmen. Auf nationaler Ebene empfehlen wir Ihnen die Ablehnung der bei- den Volksinitiativen. Die Justizini- tiative, weil sie mehr Probleme schafft als sie löst und die Pflegein- itiative, weil der Gegenvorschlag sofort in Kraft treten und somit schneller zu einer Verbesserung der Situation beitragen kann. Wir be- fürworten zudem die Änderungen des Covid-19-Gesetzes und emp- fehlen Ihnen bei dieser Vorlage ein Ja. Die ausführlichen Argumente zu allen Vorlagen finden Sie unter fdp-allschwil.ch. Vorstand FDP Allschwil-Schönenbuch Abstimmungs- empfehlungen der AVP Eidgenössische Abstimmungen: Pflegeinitiative: Nein Justizinitiative: Nein Covid-19-Gesetz: Nein Kantonale Abstimmung: Kant. Integrationsprogramm: Nein René Imhof AVP Allschwil/Schönenbuch Das AWB stellt den Parteien Platz für die Eigendarstellung zur Verfügung. Für den Inhalt der Beiträge sind aus- schliesslich die Verfasser der Texte verantwortlich. wird zwischen 18 und 20 Uhr abwechs- lungsreiches Programm zusammengestellt. Ausserdem bieten wir jährlich 3 abenteuer- reiche Lager an. Ein bis zwei Mal imMonat verbringen wir gemeinsam als Schar einen spassigen Samstag. Du bist jederzeit will- kommen! Weitere Infos unter www.jubla- allschwil.ch oder per Mail an info@jubla- allschwil.ch. Singkreis Schönenbuch. Konzert «Swin- ging Summertime» am Freitag, 24. Septem- ber, um 20 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul in Allschwil. Adventskonzert am Sonn- tag, 12. Dezember, um 17 Uhr in der Dorf- kirche, 4124 Schönenbuch. Singkreis Schö- nenbuch Elsbeth Hostettler, e.w.hostettler@ bluewin.ch, Telefon 061 481 76 50. Unser Administrationsteam nimmt gerne Ihre Änderungen und Neueinträge in der Vereinschronik entgegen. Tel. 061 645 10 05, inserate@reinhardt.ch

der Umsetzung, zum anderen sind bei der Parkallee und der Spitz- waldstrasse Sanierungsmassnah- men (Lärmschutz) im Gange. Beim Hegenheimermattweg wird über den 64er-Bus debattiert und auch Tempo 30 ist bald ein kommunales Thema. Schliesslich wurde auch der Zu- gang zu den BVB-Billettautomaten thematisiert, da diese oft für Schü- ler und ältere Personen eine zusätz- liche Gefahr bilden, denn oft müs- sen zwei oder mehr Strassen über- quert werden, um ein Billett zu entwerten. Die SP wird sich dafür politisch einsetzen. Vorstand SP Allschwil-Schönenbuch

Es braucht die Pflegeinitiative

Der Gegenvorschlag des Parlamentes ändert nichts an der chronischen Überlastung der heute tätigen Pfle- genden, ihren schwierigen Arbeits- bedingungen und den vielen früh- zeitigen Berufsausstiegen. Deshalb braucht es die Pflegeinitiative, die neben der unbestrittenen Ausbil- dungsinitiative eine maximale Pati- entenzahl pro Pflegefachperson zur Sicherung der Pflegequalität fordert sowie verbesserte Arbeitsbedingun- gen für die Pflegenden. Über 40 Pro- zent der Pflegenden verlassen den Beruf frühzeitig, ein Drittel von ih- nen ist jünger als 35 Jahre. Die Gründe sind bekannt: Weil viele Stel- len unbesetzt sind, müssen die Pfle- genden immer mehr Patienten pfle- gen. Die heutige Situation ist unhalt- bar, weil die Zeit für eine gute, sichere und menschliche Pflege fehlt. Die Pflegenden sind chronisch überlastet,

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Tierisch gute Freunde

Freitag, 19. November 2021 – Nr. 46

TIERISCH GUTE FREUNDE

Tierpark Lange Erlen – Basel

5 000m 2 indrei Gehegekammernaufweisen. Ein nördlicher Gehegeteil erstreckt sich entlang des Wiesedamms bis zum Nordeingang beim Eiser- nen Steg. Der südwestliche Teil umfasst die bei- den jetzigen Gehege des Mesopotamischen Damhirschs und soll sich bis zumHaupteingang erstrecken. Die Wölfe können die Gehegeteile durch eine unterirdischeVerbindung unter dem Erlenparkweg erreichen. Tierpark-Auktion AmSonntag, 14. November 2021 fand imRestau- rant PARK beimTierpark Lange Erlen eine Aukti- on statt. Ausgesuchte Kunstobjekte wie Bilder und Skulpturen wurden zugunsten des Wolfs-

projektes versteigert. Weitere Informationen unter www.erlen-verein.ch.

Öffnungszeiten März bis Oktober: 8–18 Uhr November bis Februar: 8–17 Uhr

Informationen Tierpark Lange Erlen Tel. 061 681 43 44 info@erlen-verein.ch www.erlen-verein.ch

Für Spenden IBAN CH04 0900 0000 4000 5193 6

2021 feiert der Tierpark Lange Erlen sein 150-Jahr-Jubiläum. Mit dem symbolischen Spatenstich am Jubiläumsfest wurde der Grundstein fürdasnächsteProjekt imTierpark gelegt: Der Europäische Wolf soll im Tierpark heimisch werden. Die Kosten für dieses Projekt betragen rund CHF 1.7 Mio. Bereits sind dank Spenden sowie der Wolfs«Aktie» rund Fr. 830 000.00 zusammenge- kommen und das Baugesuch ist eingereicht. Mit dem Kauf einer Wolfs«Aktie» kann man das Wolfsprojekt weiterhin massgeblich unterstüt- zen. Und so funktioniert es: Füllen Sie auf unse- rer Website www.erlen-verein.ch/erlen-verein/ wolfsaktie das Anmeldeformular Wolfs«Aktie» aus. Der Betrag ist frei wählbar, dieMindestsum- me beträgt CHF 150. Nach Zahlungseingang senden wir Ihnen die vom Basler Grafiker Fredy Prack gestaltete, einzeln nummerierte Wolfs«Aktie» als Spendenbestätigung. IhreSpen- de wird in unserem Jahresbericht aufgeführt, Spenden ab CHF 1000 zusätzlich auf der Danke- stafel amneuen Gehege.

Das Konzept des neuen Geheges Die neueWolfsanlage wird eine Fläche von rund

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Tierisch gute Freunde

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Echte Hilfe für Tiere in Not Im Katzenheim in Muttenz finden jährlich hunderte heimatlose Katzen Schutz, Pflege und medizinische Versorgung. Aber auch für Hunde, Kleintiere, Nutztiere in Not oder wenn nötig sogar verletzteWildtiere ist das Team des Tierschutzbunds Basel Regional Tag für Tag im Einsatz. Von der öffentlichen Hand gibt es keine Unterstützung für die gemein- nützige regionale Tierschutzarbeit. Daher hilft jeder Beitrag von Tier- freunden ganz direkt, den Tierschutzbund und sein Katzenheim für die Zukunft zu erhalten. Übrigens: Spenden an den TSB können von den Steuern abgezogen werden. So können Sie einfach direkt helfen: • Spenden: finanzielle Hilfe, Futter und Material, Zeit oder Knowhow • Mitgliedschaft als Privatperson oder als Firma • Ferienaufenthalt für Ihren vierbeinigen Liebling in der Katzenpension • Tierpatenschaft – auch als Geschenkidee • Sponsoring • Gutscheine im Online Shop • Erbschaften und Legate

Ihre Unterstützung macht den Unterschied Herzlichen Dank an alle Mitglieder, Spender und helfenden Hände! Tierschutzbund Basel Regional Geschäftsstelle und Katzenheim Muttenz | tierschutzbund.ch Postkonto: 40-3419-2 IBAN CH09 0900 0000 4000 3419 2

Hugo Hufschmid Vogelbestimmung für Vogelfreunde und Weltenbummler 532 Seiten, kartoniert im Format A5 ISBN 978-3-7245-2506-6 CHF 45. — 1054 Vogelbilder mit zahlreichen Informationen zu Systematik, Merkmalen, Verbreitungsge- bieten, Lebensweisen und weiteren interessan- ten Aspekten der Vogelarten. Ab sofort erhältlich im Buchhandel oder unter www.reinhardt.ch

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Schule Flohmi ein grosser Erfolg

Pfadi «Normaler» Lagerabend

mittel, ein doch (fast) normaler Abend in der grossen Gartenhof- Aula genossenwerden konnte. Viele erinnerungszurückbringende Bilder wurden gezeigt, ein feines Znacht mit Älplermakkronen genüsslich verzehrt, Abzeichen wie der Opber- pfadi, das höchste Pfadi-Examen- Abzeichen, das Teilnehmer sich verdienen können, verteilt und na- türlich durfte auch ein kleiner Auf- tritt auf der Bühne nicht fehlen. Die Pfadi Allschwil dankt allen Gästen für den tollen Abend, für das geschenkte Vertrauen und be- dankt sich auch bei der grossarti- gen Hilfe aller Leiter und auch des Elternrats am Abend. Ohne sie wäre solch ein «normaler» Abend, den wir alle bitter nötig hatten, nicht möglich gewesen. Yves Tschan/zappli für die Pfadi Allschwil

Was war oder ist schon noch normal in einer globalen Pandemie? Auf vieles musste verzichtet werden oder mehr oder weniger kreativ neu generiert und angepasst werden. So gehörten auch Grossanlässe dazu, wie der Lagerabend der Pfadi Allschwil, welche grösstenteils im vergangenen, wie auch laufenden Jahr, ausgelassen, abgesagt oder de- finitiv zu kurz gekommen sind. Die- ses Jahr lag es demLeitungsteamder Pfadi Allschwil deswegen ganz be- sonders am Herzen, alles Mögliche in die Wege zu leiten, um der zwei- jährigen Leere ohne die schönen Lagerbilder und einem feinen Essen, ein Ende zu setzen. So kam es dann auch, dass mit Zertifikats-Kontroll- stellen, einem Papierberg an Kon- takttracing-Formularen, schönen Pfadi-Allschwil-Eintrittsbändeli und mengenweise Desinfektions-

Über 1300 Franken kamen am Schulhaus-Flohmarkt für Kinder in Ecuador zusammen. Foto Melanie Keller

gunsten von «Cielo Azul» (www. cieloazul.ch). Diese Organisation setzt sich für benachteiligte Kinder in den Anden Ecuadors ein. Mit Schulgärten wird ein grosser Teil des Mittagessens selber produziert und mit den Lehrpersonen zuberei- tet. So hat jedes Kind eine warme Mahlzeit pro Tag. Es dürfen stolze 1334.40 Franken überwiesen wer- den. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben. Alexandra Dill, Lehrperson Schulhaus Neuallschwil

Nach einem Jahr Pause wegen Co- vid konnte am vergangenen Mitt- woch der fünfte Schulhaus-Flohmi unter Berücksichtigung der Schutz- massnahmen im Schulhaus Neu- allschwil durchgeführt werden. Viele Eltern kamen mit ihren Kin- dern, um Spielsachen, Plüschtiere oder Kleider zu verkaufen. Es gab aber auch Stände mit Büchsenwer- fen, Zuckerwatte, Getränken und Kuchen. Es herrschte ein buntes Treiben und eine friedliche Stim- mung. Der gesamte Erlös ist zu- Jubla Kinderanlass Lange musste man warten, doch jetzt steht der nächste Anlass bevor. Die Jubla Allschwil lädt am Sams- tag, 27. November, um 14 Uhr alle Kinder zwischen 6 und 16 ein, ge- meinsam einen sportlichen Nach- mittag in der Turnhalle des Schul- hauses Neuallschwil zu verbringen. Jungwacht und Blauring entfliehen dem kalten Herbstwetter und pla- nen einige abwechslungsreiche Stunden im Warmen. Völkerball, Sitzball, Fangen, Stafetten, Brenn-

ball und noch vieles mehr könnte euch erwarten. Mitzunehmen sind Hallenschuhe, sportliche Kleidung, eine Trinkflasche und ganz viel Motivation. Für ein kleines Zvieri sorgt das Leitungsteam. Um 17 Uhr gehen dann alle ausgepowert wieder nach Hause. Wer Lust bekommen hat, findet alle weiteren Infos auf www. jubla-allschwil.ch.

Vergangenen Samstag durften Pfadfinder, Eltern und Freunde der Pfadi gemeinsam den traditionellen Lagerabend geniessen. Foto Vera Despotovic/aska

Musikschule Konzert im Raum 9

Lea Steiner und Sabrina Schmid, Jungwacht Blauring Allschwil

Die Musikschule Allschwil veran- staltet am Freitag, 26. November, um 19 Uhr, ein Konzert mit Anna Fortova am Violoncello und Ka- thrin Schmidlin am Klavier. Der Anlass findet in der Musikschule an der Baslerstrasse 255 im Raum 9 statt. Mit der Konzertserie namens «room9@19» geht die Musikschule seit mehreren Jahren neue Wege in ihrembeliebten Extrakonzertange- bot. Dieses gilt als Plattform für die Lehrpersonen derMusikschule, wo sie ihre Stärke als Künstlerinnen und Künstler zum Ausdruck brin- gen können. Der familiäre, kam- mermusikalische Rahmen in Raum 9 sowie Zeitfenster und Dauer

(rund eine Stunde) haben sich bes- tens bewährt, erlauben doch beide Kriterien den Besuch der Veranstal- tung auch mit jüngeren Kindern resp. Schülerinnen und Schülern der Musikschule. Die beiden Musike- rinnen bieten unter dem Thema «Frauenstimmen» einwundervolles ProgrammmitWerken von Kompo- nistinnen des 20. Jahrhunderts. Die Cellistin Anna Fortova ist seit drei Jahren engagierte und beliebte Leh- rerin an derMusikschule Allschwil. Es freut uns, alle Interessierten, Eltern, Schulkinder undMusiklieb- habende zu diesem einmaligen An- lass einladen zu dürfen. Der Eintritt ist frei.  Hans-Peter Erzer, Leiter Musikschule

Die Jubla, hier auf einem Ausflug, freut sich auf den Kinderanlass. Foto zVg

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