Stationary_Workholding_DE_12_2020

SinterGrip – Randnahes Spannen ohne Vorprägen

SinterGrip Spanneinsätze ermöglichen eine sichere Werkstückspannung bei einer Spanntiefe von lediglich 3.5 mm. Dadurch lässt sich das Werkstück vollständig in einer Aufspannung sicher bearbeiten. Somit werden Materialkosten eingespart, vor allem wenn die Rohmaterialkosten den Stückpreis deutlich beeinflussen. Auch die Leistung der Maschine und der Werkzeuge wird durch den Einsatz von SinterGrip besser genutzt: Höhere Schneid- und Vorschubgeschwindigkeiten bedeuten größeres Zerspanvolumen und kürzere Bearbeitungszeit pro Werkstück. Darüber hinaus entfallen bislang erforderliche Arbeitsschritte wie das Vorprägen der Werkstücke. Durch den Entfall des Vorprägeprozesses werden Investitionskosten und vorgelagerte Bearbeitungskosten eingespart. Zudem wird eine deutliche Zeitersparnis ermöglicht, da das Werkstück durch den Wegfall von vorgelagerten Prozessen unmittelbar gespannt werden kann. Der dreiecksförmige Einsatz mit den pyramidenförmigen Zähnen dringt in das zu bearbeitende Material ein und schafft so eine formschlüssige Spannung des Werkstücks. Die bei der Bearbeitung entstehenden Kräfte und Vibrationen werden gleichmäßig verteilt und aktiv gedämpft. SinterGrip wird in 3 Ausführungen für unterschiedliche Werkstoffe angeboten: Stahl, gehärteter Stahl (bis 54 HRC) / Titan und Aluminium / Kunststoff. SinterGrip ist kompatibel zu allen gängigen Schraubstock- und Spannmitteltypen.

114 SMW-AUTOBLOK

Made with FlippingBook Publishing Software