RZ_KW33_2017

AZA 4125 Riehen 1

18. auguSt 2017

Riehener Zeitung DI E WOCHENZE I TUNG FÜR R I EHEN UND BETT INGEN

96. Jahrgang | Nr. 33

Nächste Ausgabe Grossauflage Die nächste RZ erscheint in 12’000 Exemplaren. Siewird in alle Haushalte von Riehen und Bettingen verteilt. Redaktion und Inserate: Riehener Zeitung AG Schopfgässchen 8 , Postfach 198 , 4125 Riehen 1 Telefon 061 645 10 00 , Fax 061 645 10 10 www.riehener-zeitung.ch Erscheint jeden Freitag Preis: Fr. 2.– , Abo Fr. 80.– jährlich

Schulbeginn: Erstklässler erlebten im «Wassi» einen schönen ersten Schultag Seite 2

Sommerfest: Kunst und Spiel für die ganze Familie in der Fondation Beyeler Seite 3

Ausstellung: Kurt Wyss und die sich verändernde Welt in Schwarz-Weiss Seite 11

Fussball: Riehener Drittliga-Teams starten erfolgreich in die Saison

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St. FRanziSkuS Jubelgeburtstagsgottesdienst für Pfarrer Franz Kuhn und Pater Eugen Frei «Menschen, jung und alt»

einWOHneRRat Nagelprobe für Tiefgaragenprojekt rs. Haupttraktandum der Einwohner- ratssitzung vom kommenden Mitt- woch dürfte der Bebauungsplan Tief- garage Wettsteinstrasse werden. Die Bewilligung dieses Bebauungsplans durch das Parlament ist Voraussetzung dafür, dass mit der Projektierung be- gonnen werden kann. Als es um die Re- alisierung des neuen Dorfplatzes ging, waren sich die Parteien im Prinzip ei- nig, dass im Gegenzug die Tiefgarage unter der Wettsteinanlage mit Ein- und Ausfahrt von der Bahnhofstrasse her kommen müsse. Inzwischen hat die SVP angekündigt, die Tiefgarage nun doch bekämpfen zu wollen – wie ernst es ihr damit ist, könnte sich am Mittwoch ein erstes Mal zeigen. Das Vorprojekt sieht die Schaffung von 88 Parkplätzen vor. Gemäss Be- bauungsplan wären maximal 90 Park- plätze möglich. Zur Aufwertung des Dorfzentrums sollen oberirdisch 56 Parkplätze aufgehoben werden. Es wird mit Baukosten in der Höhe von 8 Mil- lionen Franken gerechnet, wovon ge- mäss einer Studie 5 Millionen über Gebühreneinnahmen gedeckt werden könnten, womit die öffentliche Hand 3 Millionen Franken selber finanzieren müsste. Die öffentliche Planauflage des Bebauungsplans brachte keine Einsprachen und die zuständige kan- tonale Fachstelle hiess den Entwurf des Bebauungsplans grundsätzlich gut. Infolge eines bevorstehenden Päch- terwechsels beabsichtigt die Gemein- de, diesenHerbst den gemeindeeigenen Maienbühlhof zu sanieren. Nach der Pensionierung des bisherigen Pächters soll die neue Pächterfamilie auf den 1. Januar 2018 einziehen und den Hof, der bisher konventionell bewirtschaftet wurde, neu als Biobetrieb führen. Für die Sanierung des Wohnhauses und betriebliche Anpassungen beantragt der Gemeinderat dem Parlament einen Kredit von 520’000 Franken. Auf den Nachkredit von 659’000 Franken für den Leistungsauftrag 1 «Publikums- und Behördendienste» hatte die zuständige Sachkommission ursprünglich nicht eintreten wollen, um damit ein Signal in Richtung einer höheren Kostensensibilität zu setzen. Weil sie aber befürchtete, dass in der Folge am falschen Ort gespart würde, liess sie es sein. Trotzdem könnte die Höhe des Nachkredits noch bestritten werden. Weitere Traktanden sind die Neu- schaffung einer Ordnung zur Verwen- dung der Mehrwertabgabe sowie Be- richte zur Optimierung der S-Bahn- Linie S6 und zur Sicherheit in Riehen nach Reduzierung des Betriebs auf dem Polizeiposten Riehen.

Der stimmungsvolle Jubilä- umsanlass für Pfarrer Franz Kuhn und Pater Eugen Frei mit Gottesdienst und Apéro, in dessen Rahmen auch die Kindersegnung stattfand, bot Blicke zurück und nach vorn. Ein ganz besonderer Gottesdienst stand vergangenen Sonntag in der Riehener Kirche St. Franziskus an, nämlich ein Jubelgeburtstags- und Kindersegnungsgottesdienst. Gefei- ert wurden die Geburtstagsjubiläen von Pfarrer Franz Kuhn, der unlängst 85 wurde und in diesem Gottesdienst auch als Prediger wirkte, und von Pa- ter Eugen Frei, der seinen 90. feiern durfte. Sehr passend war deshalb der liturgische Gruss aus dem Psalm 74, der am Anfang stand: «Blick hin, o Herr, auf uns Menschen, jung und alt und vergiss uns nicht. Höre auf uns, wenn wir nach dir rufen und dich su- chen.» Täglich im pastoralen Dienst Im Namen des Pfarreirats be- grüsste Heinz Geiger alle Anwesen- den und speziell Pfarrer Franz Kuhn und Pater Eugen Frei sowie die ange- henden Schulkinder von Riehen und Michèle Faller

Pater Eugen Frei und Pfarrer Franz Kuhn gestalteten den Gottesdienst gemeinsam.

Fotos: lphons Fakler

1971 in die Pfarrei St. Franziskus, von wo er 1983 nach Bern abberufen wurde. Bis heute wirkt Pfarrer Franz Kuhn als Aushilfspfarrer und Seel- sorger, vor allem in der Herz-Jesu- Pfarrei in Laufen. Segen für Schulsäcke und Kindsgitaschen Nach den Fürbitten war es so weit: Die Segnung der Schulkinder als Teil des feierlichen Gottesdienstes stand an. Mit ihren Schultaschen und Kin- dergartentäschchen kamen die Klei- nen zum Altar und wurden mitsamt ihren Schulsachen von Pfarrer Franz Kuhn für einen guten Schulanfang gesegnet. Der Jubiläumsanlass bot auch ei- nen Blick in die Fotoalben der beiden Jubilare. Beim auf den Gottesdienst folgenden reichhaltigen Apéro im Pfarreiheim kommentierten die Ge- burtstagskinder die eigenen Fotos, was sehr gut bei den zahlreichen An- wesenden ankam. Über 100 Personen tummelten sich im Pfarreiheim und genossen Speis und Trank. So sehr, dass der stimmungsvolle Nachmittag bis zum frühen Abend andauerte. Auch die beiden Jubilare liessen es sich nicht nehmen, bis zum Schluss zu bleiben und genossen ihr Fest of- fenbar.

lare vor und betonte als Erstes, dass beide, obwohl schon lange pensio- niert, noch praktisch täglich im pas- toralen Dienst stünden. Pater Eugen Frei wurde am 9. Juni 1927 geboren und ist in Bettingen auf- gewachsen. In seiner Jugend wirkte er aktiv in der damaligen Herz Jesu Pfar- rei in Riehen als Ministrant, bei der Jungwacht und den Pfadi mit. ImSep- tember 1946 trat er 19-jährig in den Jesuitenorden ein, 1956 empfing er die Priesterweihe in Bad Schönbrunn im Kanton Zug. Auch das Gymnasial- lehrerdiplom schloss Pater Eugen Frei ab und nach vielen weiteren Statio- nen und Berufungen kehrte er 1995 nach Basel zurück. Noch heute arbei- tet der rüstige Jubilar als Seelsorger in Riehener Altersheimen, wo er auch regelmässig Gottesdienst hält. Pfarrer Franz Kuhn, der einigen Gemeindemitgliedern von St. Fran- ziskus bestens bekannt ist, wurde am 19. April 1932 in Gerlafingen geboren. In der Klosterschule Engelberg und im Kollegium Appenzell ging er zur Schule, trat ins Priesterseminar Lu- zern ein und empfing 1958 die Pries- terweihe. Nach zwei Vikariaten und fünf Jahren Verbandsarbeit als Ge- neralsekretär des Schweizerischen Katholischen Jungmannschaftsver- bands in Luzern kam Franz Kuhn

Bettingen, die tags darauf zum ersten Mal zur Schule oder in den Kinder- garten gehen durften. Mit herzlichen Worten stellte Geiger die beiden Jubi-

Nicht jedes gleich aufmerksam, aber alle guter Dinge: Die Kinder empfan- gen den Segen von Pfarrer Franz Kuhn.

Reklameteil

DORFFeSt Dreitägiges Fest am ersten Septemberwochenende

Bikefestival Basel dieses Wochenende Wir offerieren Ihnen zu jedem Einkauf einen Gutschein für die frischeste Schänzli-Wurst!

Heute in zwei Wochen gehts los

die Basler Musikstafette gastiert wie schon vor vier Jahren am Dorffest – das Philharmonische Orchester Rie- hen und verschiedene Guggenmusi- ken, die auf demFestarealmusizieren. Viele Riehener Vereine und Insti- tutionen benutzen die Gelegenheit, auf ihre Angebote und Projekte auf- merksam zu machen. Ausserdem bie- ten die Riehener Pfadis ein attraktives Kinderprogramm und es gibt einen attraktiven Lunapark. Das Festgelän- de im Dorfzentrum reicht zwischen Baselstrasse und Bahnhofstrasse/ Wendelinsgasse von der Wettstein- anlage bis zum Sarasinpark.

rs. Am Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. September, ist in Riehen wieder Dorf- fest, zum 13. Mal seit der Premiere im Jahr 1972, als Riehen die 450-jährige Zugehörigkeit zu Basel feierte. Der Festbetrieb beginnt am Freitag um 17 Uhr, offizielle Festeröffnung ist um 17.30 Uhr auf dem Dorfplatz. Die Festzeiten: Freitag 17–2 Uhr, Samstag 10–2 Uhr und Sonntag 10–18 Uhr. Wie gewohnt gibt es Festbeizen, Bars, Food-Stände, verschiedene Ver- kaufs- und Infostände – und viel Mu- sik, einerseits in verschiedenen Fest- zelten, andererseits aber auch durch die Kantonalen Blasmusikvereine –

Telefon 061 643 07 77

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Foto: Archiv RZ

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