BiBo_KW41_2018

BOTTMINGEN

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11. OKTOBER 2018 | NR. 41

Mach auch du in der Jugendfeuerwehr mit!

Die Ortsfeuerwehr ist eine Institu­ tion, die 365 Tage im Jahr, und dies rund um die Uhr, einsatzbereit ist. Sie lebt in einer Zeit der Individualisie­ rung eine Kameradschaft vor, die man selten in dieser Form vorfindet. Bis zum Zeitpunkt dieser Zeilen hatte die Feuerwehr Bottmingen insgesamt 41 Einsätze zu verzeichnen. Den ersten Alarm gab es am 3. Januar 2018 um 10.43 Uhr, wobei es sich um einen Sturm- schaden an der Spitzacker-Promenade handelte. Die ausgerückten Frauen und Mannen wurden anfangs Jahr auf Trab gehalten, denn es folgten weitere Sturm- schäden an der Fiechthagstrasse, Spitz- ackerstrasse und auf dem Brändelis- tal-Hof. Erst am späteren Nachmittag kehrte wieder Ruhe ein. Heute befassen wir uns aber nicht mit der «grossen» Bottminger Ortsfeuer- wehr, sondern mit demNachwuchs. Denn BiBo erhielt vor wenigen Tagen ein Schreiben, das wir auszugsweise sehr gerne publizieren: «Seit dem 1. Januar 2018 bieten die Feuerwehren Binningen

und Bottmingen gemeinsam eine neue Freizeitbeschäftigung für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, in der Ju- gendfeuerwehr Binningen Bottmingen, an. Wir dürfen 17 Jugendliche in der Ju- gendfeuerwehr Binningen Bottmingen begrüssen». Und mit berechtigter Vor- freude wird vermeldet, dass am über- nächsten Samstag, 20. Oktober, ab 9 Uhr die Hauptübung stattfindet. Dies beim Magazin der Feuerwehr Binningen an der Curt Goetz-Strasse 19. Und wir dürfen unserer Leserschaft verraten, dass sie ei- niges erwartet. Wir zitieren aus dem Schreiben: «Wir starten famos mit einer Einsatzübung Brand. Anschliessend absolvieren wir mit unseren Gästen zusammen einen Postenparcours (Strahlrohrtraining, He- ben von Lasten, Knotenkunde und Mate- rialkenntnisse). Wir wollen der Bevölke- rung und den Besuchern der Hauptübung zeigen, was wir schon alles im ersten Jahr von unserenAusbildnern gelernt haben». Natürlich muss man einige Voraus- setzungen mitbringen, um bei der Ju- gendfeuerwehr aktiv zu sein.

Diese Bedingungen sind aber locker er- füllbar: • Du musst zwischen 12 und 18 Jahre alt sein. • Du musst in Binningen oder Bottmin- gen wohnhaft sein. • Du hast Interesse an der Feuerwehr. • Du sprichst und verstehst Mundart (Deutsch). • Du hast Freude daran, neue Freunde kennen zu lernen.

• Du bist diszipliniert und lebst Kame- radschaft vor. • Du hast das Einverständnis Deiner Eltern. Dann steht einem Eintritt in der Jugend- feuerwehr Binningen Bottmingen nichts mehr im Wege. Und Du wirst dann in acht bis zehn Übungen pro Jahr, jeweils am Samstag von 8.30 bis 11.30 Uhr, ei- nen superben Einblick in die Arbeit der

Feuerwehren von Binningen und Bott- mingen gewinnen. Betreut wird man von einem Team aus Jugendfeuer- wehr-Leitern, Offizieren und weiteren aktiven Feuerwehrleuten. Zudem er- hältst du kostenlos eine komplette Schutzausrüstung. Georges Küng Infos: www.jfwbibo.ch oder Stefan Berg- mann, Leiter Jugendfeuerwehr Binnin- gen Bottmingen, Tel. 076 334 61 32

Fotos: zVg

Kunststoffsammlung – Wie weiter? Die Sammlung von Kunststoffen aus Haushalten ist schon seit längerer Zeit ein viel diskutiertes Thema. Schweiz­ weit gibt es bereits unterschiedlichs­ te Sammelsysteme. Eine Arbeitsgrup­ pe von Bund, Kantonen und Verbän­ den hat deshalb den Nutzen der Kunststoffsammlung untersucht. Im Juli 2017 ist hierzu die KurVeStudie erschienen (für Details siehe www. bafu.admin.ch → Themen → Abfall → Abfallwegweiser → Kunststoffe). Laut dieser bringt eine gemischte Kunst­ stoffsammlung nur einen geringen Umweltnutzen bei gleichzeitig hohen Kosten.

GEMEINDEINFORMATIONEN

ABFALLENTSORGUNG Korrektes Bereitstellen von Kehricht und Sperrgut

• Wie die KurVe-Studie zeigt, ist die se- parate Sammlung von PET-Getränke- flaschen und PE-Kunststoffflaschen bei Detailhändlern, privaten Entsor- gern etc. aus ökologischer und wirt- schaftlicher Sicht sehr sinnvoll und zweckmässig. Für den übrigen Verpa- ckungsabfall aus Kunststoff ist die Ent- sorgung über den Kehrichtsack immer noch der richtige Weg, denn es gibt derzeit noch kein optimales, wirklich ökologisches und einheitliches System, das man umsetzen könnte. Das Ganze «ist noch nicht so weit», entsprechend muss weiter an der Thematik gearbei- tet beziehungsweise nach einer sinn- vollen Lösung gesucht werden. • Nur etwa die Hälfte der gemischt ge- sammelten Kunststoffe können als hochwertige und marktfähige Se- kundärrohstoffe aufgearbeitet wer- den. Die andere Hälfte der Samm- lung wird meist nicht in einer Keh- richtverwertungsanlage, sondern in Zementwerken als Ersatzbrennstoff verwertet. Für Zementwerke gelten jedoch nicht die gleich strengen Grenzwerte zum Schutz vor Luft- schadstoffen und Staub wie in einer Kehrichtverwertungsanlage. • Bei einem Vergleich der beiden Ver- wertungswege «Kunststoff im Keh- richtsack» und «Separate Sammlung von Kunststoffen» ist die Energieeffi- zienz der zum Tragen kommenden Keh- richtverwertungsanlage entscheidend. Die Kehrichtverwertungsanlage Basel,

der die Abfälle aus dem Leimental zu- geführt werden, ist betreffend Ener- gieeffizienz mit Abstand die beste An- lage der Schweiz und bleibt somit – zu- mindest zum heutigen Zeitpunkt – für die Leimentaler Gemeinden die besse- re Lösung. Sie produziert aus dem Keh- richt Strom, Dampf für Industriebetrie- be und Fernwärme zum Heizen. • Das Augenmerk ist verstärkt auf die Vermeidung von Kunststoffen zu legen. Die Bevölkerung hat bereits bei der Entstehung von Kunststoffabfällen und der Entsorgung einen gewissen Spielraum. Sie kann das eigene Ein- kaufsverhalten hinsichtlich Kunststof- fen generell hinterfragen. Die beste Lösung ist, wenn immer möglich auf Einwegverpackungen zu verzichten und wo möglich Nachfüllpackungen zu verwenden. So können Rohstoffe für die Herstellung von Kunststoff wie beispielsweise Erdöl eingespart und die Umweltbelastung aus Herstellung und Entsorgung vermieden werden. Da die breit akzeptierte Studie einen ge- ringen Umweltnutzen und erst noch hohe Kosten ausweist, hat der Gemeinderat be- schlossen, zumindest zum heutigen Zeit- punkt auf eine Prüfung von Systemen für die Sammlung von Kunststoffen aus Haushalten beziehungsweise auf die Ein- führung einer solchen Sammlung zu ver- zichten. Die Entwicklung wird aber weiter beobachtet, so dass man bei Bedarf aktiv werden kann. Gemeinderat

Immer wieder muss das Entsorgungsun- ternehmen, welches den Kehricht in der Gemeinde Bottmingen abführt, Abfallsä- cke und Kleinsperrgut stehen lassen, da keine oder nicht ausreichend Gebühren- marken angebracht werden.Wir möchten deshalb an dieser Stelle wieder einmal darauf hinweisen, wie Kehricht und Klein- sperrgut korrekt bereitgestellt werden. Kehrichtsäcke und Kleinsperrgut sind bis spätestens um 7 Uhr des Abfuhrtags (jedoch frühestens amAbend vorher) be- reitzustellen und mit den entsprechen- den Gebührenmarken zu versehen. Diese können bei folgenden Stellen bezogen werden: Gemeindeverwaltung, Coop, Post, Weiherschloss-Apotheke.

Bereitstellen von Kehrichtsäcken in Abfallcontainern bei privaten Liegen- schaften: Im Speziellen bei Mehrfamili- enhäusern, teilweise aber auch bei klei- neren Liegenschaften werden die Keh- richtsäcke in Containern für die Abfuhr bereitgestellt. Das Entsorgungsunternehmen, wel- ches den Kehricht in der Gemeinde Bott- mingen abführt, findet in solchen Contai- nern immer wieder Abfallsäcke, an denen keine Gebührenmarken angebracht sind. Diese Säcke werden stehen gelassen, da sie nicht korrekt bereitgestellt sind – auch hier sind die Säcke entsprechend dem Volumen mit Kehrichtgebührenmar- ken zu versehen.

Der Verbrauch von Kunststoffen steigt und es entstehen auch immer mehr Kunststoffabfälle. Gemäss einer Unter- suchung des Bundesamtes für Umwelt macht der Anteil an reinen Kunststoffen am gesamten Abfall 13,2% aus, jener an Verbundwaren (gemischte Kunststoffe und andere Verpackungsmaterialien) 21,8%. Welche Verwertungs- und Ent- sorgungsoptionen für den Kunststoffab- fall ökologisch und ökonomisch zweck- mässig sind und für welche Kunststoff- abfälle eine Sammlung sinnvoll ist, wird schon länger diskutiert. Die Antwort da- rauf ist aber nicht einfach, denn es gibt eine Vielfalt an Kunststoffen. Auch die Leimentaler Gemeinden haben die Thematik intensiv behandelt und diskutiert. Dabei ist Folgendes fest- zuhalten:

Kehrichtsäcke Nur nicht verwertbare, brennbare Abfälle gehören in den Hauskehricht. Sackvolumen Gebühr pro Sack

Anzahl Kehrichtgebührenmarken eine halbe Kehrichtgebührenmarke eine Kehrichtgebührenmarke zwei Kehrichtgebührenmarken drei Kehrichtgebührenmarken

17 Liter Inhalt 35 Liter Inhalt 60 Liter Inhalt 110 Liter Inhalt

Fr. 0.75 Fr. 1.50 Fr. 3.00 Fr. 4.50

Sperrgut Sperrgut ist brennbarer Abfall, der nicht in den Kehrichtsack passt.

Kleinsperrgut ist maximal 0.5 Meter x 0.5 Meter x 1.0 Meter gross und maximal 25 Kilogramm schwer (Ausnahme: Matratzen bis 1.0 x 2.0 Meter). Mit den entsprechen- den Gebührenmarken versehen (gleiche Marke wie für den Kehrichtsack) kann Klein- sperrgut der normalen Kehrichtabfuhr mitgegeben werden. Gewicht Gebühr pro Gebinde Anzahl Kehrichtgebührenmarken bis 5 Kilogramm Fr. 1.50 eine Kehrichtgebührenmarke 5 bis 10 Kilogramm Fr. 3.00 zwei Kehrichtgebührenmarken 10 bis 15 Kilogramm Fr. 4.50 drei Kehrichtgebührenmarken 15 bis 20 Kilogramm Fr. 6.00 vier Kehrichtgebührenmarken 20 bis 25 Kilogramm Fr. 7.50 fünf Kehrichtgebührenmarken Grobsperrgut übersteigt die Masse von maximal 0.5 Meter x 0.5 Meter x 1.0 Meter (Sofa, Bettgestell, Skier, usw.) und kann gegen Bezahlung bei einem Recyclingbetrieb entsorgt werden. Gemeindeverwaltung

Farbinserate sind eine gute Investition

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