DRK KV Mannheim GB 2025

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Das DRK vor Ort

Geschäftsbericht 2025

Das Jahr 2025 war für die Bereitschaften des DRK- Kreisverbandes Mannheim e.V. erneut von großem Engagement, hoher Einsatzbereitschaft und einer ste- tigen Weiterentwicklung in Ausbildung, Ausstattung und Zusammenarbeit geprägt. Ob bei anspruchsvol- len Übungen, der Absicherung von Groß- und Sonder- veranstaltungen, im Sanitätswachdienst oder in der humanitären Arbeit vor Ort – unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte haben jederzeit Verantwortung über- nommen und die Werte des Roten Kreuzes mit Leben gefüllt. Danke an alle Einsatzkräfte, die ihre Zeit für Menschlichkeit, Solidarität und die Bereitschaft, Men- schen nach dem Maß ihrer Not zu helfen, einsetzen. Mit dem Einsatzstichwort „Gebäudebrand – MANV 10“ wurden am 03. August gegen 19:30 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte zu einer groß angelegten gemeinschaft- lichen Einsatzübung alarmiert. Übungsort war die Maulbeerinsel im Mannheimer Stadtteil Feudenheim. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein äußerst dramatisches Bild: Dichter Rauch drang aus der Küche im Erdgeschoss des Gebäudes ins Freie. Mehrere Personen standen an den Fenstern des ers- ten Obergeschosses, machten panisch auf sich auf- merksam und signalisierten akute Gefahr. Vor der Eingangstür lag eine schwer verletzte Person, die mit letzter Kraft um Hilfe rief. Diese Lage erforderte ein so- fortiges, koordiniertes Vorgehen von Feuerwehr und Sanitätsdienst. Parallel zur Brandbekämpfung muss- te eine schnelle Sichtung, Versorgung und Betreuung der zahlreichen Verletzten erfolgen. Das gemeinsame Planungsteam von Feuerwehr und DRK hatte das Wir üben möglichst realistisch für den Notfall: ein Beispiel

Szenario bewusst anspruchsvoll gestaltet. Neben dem sich ausbreitenden Küchenbrand wurde ein an- grenzender Flüssiggastank in die Übung integriert, der eine zusätzliche Gefahrenquelle darstellte. Die verletz- ten Personen waren auf mehrere Bereiche verteilt, was eine strukturierte Erkundung und klare Kommunikation notwendig machte. Besonders fordernd war ein kol- labierender Feuerwehrmann während des Einsatzes. Diese Situation verlangte von den Feuerwehrkräften nicht nur schnelles Handeln, sondern auch ein Um- denken vom Retter zum Patienten. Für den Sanitäts- dienst bedeutete dies eine plötzliche Erweiterung des Einsatzspektrums. Für das DRK stellten insbesondere folgende Aspekte eine große Herausforderung dar: • die rasch ansteigende Anzahl an Patienten, • vielfältige und realistisch dargestellte Verletzungs- muster, • die örtlichen Gegebenheiten mit begrenzten Zu- fahrts- und Aufstellflächen, • sowie die gleichzeitige Abarbeitung der Leistungs- module Transport, Einsatzleitung und Sanität. Trotz der komplexen Lage funktionierte die Zusam- menarbeit mit der Feuerwehr hervorragend. Klare Füh- rungsstrukturen, eingespielte Abläufe und eine gute Kommunikation sorgten dafür, dass alle Verletzten versorgt und die Einsatzlage erfolgreich abgearbeitet werden konnte. Nach Abschluss der Übung konnten die rund 40 eingesetzten Kräfte zufrieden Bilanz zie- hen. Der Abend klang bei einem gemeinsamen Imbiss aus, bei dem die Übung reflektiert und Erfahrungen ausgetauscht wurden.

die Kreisbereitschaftsleitung v.l.: Joachim Vosloh, Uwe Karl, Jennifer Matthäus

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