41
Teilhabe
Geschäftsbericht 2025
nicht mehr zu unserem Zuständig- keitsbereich gehört – unterstütz- ten unsere Integrationsmanager im Norden und Süden unseres Kreisverbandes weiterhin Asyl- bewerber, Geflüchtete und zuge- wanderte Gruppen. Dabei lag der Fokus darauf, eine erfolgreiche Teilhabe an Gesellschaft, Kultur und im bürokratischen Alltag zu gewährleisten. Hierbei sind Em- pathie, interkulturelles Verständ- nis und Flexibilität entscheidend, um individuelle Lösungen zu fin- den und um trotz der Reduzierung die Qualität unserer Arbeit zu si- chern und den Geflüchteten den Integrationsprozess möglichst zu erleichtern. Die größte Herausforderung, die wir im Jahr 2025 erleben durf- ten, war die Reduzierung unserer Arbeitszeiten von 3,9 auf 3,4 Voll- zeitäquivalente (VZÄ) im Team Süd sowie die erhebliche Zahl neuer Ankömmlinge in allen von uns be- treuten Gemeinden. Hinzu kam, dass diese Neuankömmlinge aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen stammen und die deutsche Bürokratie häufig nicht nachvollziehen können.
Im Süden ist mehr als die Hälfte der neuen Klientel analphabetisch, was die Integrationsarbeit erheb- lich erschwert, da diese Personen intensiver betreut werden müssen. Umso erfreulicher ist die sehr gute Zusammenarbeit mit den unter- schiedlichen Akteuren. Gemein- sam haben wir bereits viel erreicht und werden mit Sicherheit auch künftig noch viel bewegen können. Unser Team Süd Unser Team Süd bestand 2025 weiterhin aus vier Integrations- managern und einer ukrainischen Sprachmittlerin unter der Leitung von Frau Latifa Yahia Cherif. Unser Team Nord Unser Team Nord bestand 2025 aus drei Integrationsmanagern unter der Leitung von Frau Sonja Wawszczak. Das Team betreut Ge- flüchtete in den Gemeinden und Städten Ilvesheim, Weinheim und Hirschberg. Im Jahr 2025 haben unsere Teams insgesamt 6601 Beratungsgesprä- che mit Familien sowie Einzelper- sonen geführt. Diese beinhalteten beispielsweise: • Individuelle Beratung und Beglei- tung von Geflüchteten und Zu - gewanderten während und nach dem Asylverfahren • Koordination und Steuerung von Integrationsprozessen auf kom- munaler Ebene • Erstellung, Fortschreibung und Umsetzung individueller Integra- tionspläne • Unterstützung beim Zugang zu Regelstrukturen • Und vieles mehr
Unterstützung für Geflüchtete
Durch Integrations- management Integration war auch im Jahr 2025 ein zentraler und vielschichtiger Prozess, der individuelle Unter- stützung und eine adaptive He- rangehensweise erfordert. Mit Blick auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen, insbeson- dere die Konzentration auf die HORAN-Gemeinden (Hocken- heim, Neulußheim, Altlußheim und Reilingen) – da Ketsch seit 2025
Unser Team Süd
Made with FlippingBook Learn more on our blog