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FReitag, 29.6.2018 97. Jahrgang | Nr. 26

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SommerfeSt Das Sonderschulheim Zur Hoffnung hat seinen Namenswechsel zum Schul- und Förderzentrum Wenkenstrasse zelebriert Ein kunterbuntes Fest und ein neuer Name

Heimleiter Fredi Caderas (links) hat soeben mit Regierungsrat Conradin Cramer den neuen Namen enthüllt und giesst symbolisch eine junge Eiche.

Attraktion ganz zu Beginn des Fests: Am Freitagabend tritt der bekannte Bündner Liedermacher Linard Bardill auf, begleitet vom Bassisten Bruno Brandenberger und mit Einbezug der Kinder, die hier einen Esel spielen.

Im Rahmen des diesjährigen Sommerfests hat das Schulheim Gute Herberge im Beisein von Regierungsrat Conradin Cramer seinen neuen Namen enthüllt: Schul- und Förderzentrum Wenkenstrasse. Es war ein feierlicher Moment, als Schulleiter Fredi Caderas am vergan- genen Freitagabend kurz nach 18.30 Uhr als Auftakt zum diesjährigen Sommerfest zusammen mit Regie- rungsrat ConradinCramer vor der erst kürzlich gepflanzten jungen Eiche oberhalbdes Empfangshauses ein von einer Schülerin gemaltes Plakat ent- hüllte. «Schul- und Förderzentrum Wenkenstrasse» stand darauf. Zwar sei der bisherige Name «Zur Hoffnung» sehr poetisch und gehe auf eine historische Gegebenheit zurück, hatte Caderas zuvor in einer kurzen Ansprache ausgeführt, aber nach 161 Jahren sei es vielleicht an der Zeit, das Rolf Spriessler-Brander

Gewohnte abzulegen. Der alte Name habe nicht mehr wirklich zur gegen- wärtigen Situation gepasst, nun, da erstmals mehr externe Schülerinnen und Schüler hier gefördert würden als Heimschüler, die auch auf demGelän- de wohnten, wie das früher aus- schliesslich der Fall gewesen sei. Conradin Cramer zeigte sich sehr beeindruckt vom Engagement der Heimmitarbeitenden und von deren tiefer Verbundenheit mit der Institu- tion. «Über hundert Leute arbeiten in der Hoffnung. Sie sind ein wichtiger Teil meines Departements und ich bin stolz darauf, dass Sie zu uns gehören», sagte Cramer sichtlich bewegt. Bewegend war auch die «TV-Show», die Mitarbeitende sowie Kinder und Jugendliche in monatelanger Film- und Probenarbeit auf die Beine gestellt hatten, und die am Samstagabend auf der Bühne der Cafeteria gezeigt wurde. Da gab es fantastische Unterwasser- aufnahmen aus dem Therapiebad zu sehen, ein fantasievolles «Wasserbal- lett», einen rasenden Reporter, der das Gelände erkundete, stets auf der Suche nach auskunftswilligen Interview- partnern. Am Tag nach dem Sieg der Schweizer Fussballer gegen Serbien und demErfolg der deutschen Fussbal-

ler gegen Schweden durften die Live- Interviews mit den wunderbar imitier- ten Vladimir Petkovic und Jogi Löw natürlich nicht fehlen. Absoluter Hö- hepunkt aber war nach der Pause eine Talentshow mit umwerfenden Dar- bietungen aus eigenem Boden und einer Jury, die die Auftritte humorvoll kommentierte. Am Freitagabend, kurz nach Be- ginn des Festbetriebs, war der be- kannte Bündner Liedermacher Linard Bardill aufgetreten. Zusammen mit dem Bassisten Bruno Brandenberger hatte er die vielen Kinder und Jugend- lichen im Publikum sofort in der Ta- sche und sang von Geissen und Eseln und erzählte davon, wie er schon Kin- der im Spital mit seiner Musik habe aufheitern können. Auf demFestgelände gab es Attrak- tionen wie eine Hüpfburg oder das Ponyreiten auf den heimeigenen Pfer- den, die für die Reittherapie einge- setzt werden. Es gab einen Streichel- zoo, das «Kuhmelken» und einen Stand, wo man Hotdogs mit Würst- chen haben konnte, die mit dem selbstgebauten Solarkocher warmge- macht worden waren. Und Vieles mehr. Das Wetter war ideal und die Stimmung heiter-gelöst.

Sehr beliebt sind die Rundritte mit den beiden heimeigenen Ponys, die im Schulbetrieb für die Reittherapie eingesetzt werden.

Eines der vielen Angebote für die Festbesucher: handgemachte Süssig- keiten für den Gluscht und den kleinen Hunger zwischendurch.

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Einen Tag nach dem Schweizer Sieg gegen Serbien und Deutschlands Er- folg gegen Schweden ist der Fussball omnipräsent. Fotos: Philippe Jaquet

Szene aus der «TV-Show» vom Samstagabend auf der Bühne der Cafeteria, hier mit einer poetischen Wetter-Nummer.

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