PEGaktiv für Senioren, Pflege und Reha | April 2026

FIRMENINFORMATION

Pflege ist mehr als medizinische Versorgung. Sie bedeutet Fürsorge in allen Facetten – auch beim Catering. Wer über denTellerrand hinaus denkt, entscheidet sich für faire Produkte und zeigt Haltung: für Menschen, für die Umwelt, für globale Gerechtigkeit. Deshalb legt auch die PEG großen Wert auf nachhaltige Beschaffung. Beispiele sind Kaffee und Schokoriegel, die PEG Mitglieder wie Altenzentren, Kliniken, Jugendhospize oder Schwesternheime von FairTrade- Pionierin GEPA beziehen können. Fair versorgt – Pflege über denTellerrand hinausdenken Nachhaltigkeit beginnt beim Einkauf: GEPA macht den Unterschied im Care-Bereich

Für den Snack zwischendurch bietet die GEPA Bio-Schokoriegel in zwölf Sorten, massiv oder gefüllt. Bei allen Riegeln sind „Fairness“ und der Haltungssatz „Unsere wertvollste Zutat? Gerechtigkeit“ fester Bestandteil des Produktnamens.

zu verbessern und meine Kinder zu versorgen. So konnte ich sie zur Schule schicken. Das ist ein Schritt vorwärts.“

„Taste a fair world“ – damit alle profitieren

Ungerechtigkeit den Riegel vorschieben

Passend zum Jubiläumsjahr 2025 hat die GEPA mit ihrem Claim „Taste a fair world!“ eine Markenkampagne lanciert, um Verbraucher*innen, Unternehmen und Politik zu mehr Engagement für Handels- und Klimagerechtigkeit zu moti- vieren. Petra Münchmeyer: „Die Menschen am Anfang der Lieferkette leiden am meisten unter der Klimakrise, auch wenn sie am wenigsten dazu beigetragen haben. Extreme Dürren oder Überschwemmungen können zum Totaleinbruch der Ernten führen. Dann geht auch das Einkommen zurück.“ Aus ihrer Sicht sind Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung auch und gerade im Care-Bereich Differenzierungsmerkmale im Wettbewerb: „Mit fair gehandelten Produkten positio- nieren sich Unternehmen intern als auch extern als nachhal- tiger Player.“ Wer sich persönlich ein Bild vom AHS-Team der GEPA machen möchte, ist herzlich am GEPA-Stand 5-436 auf der „ALTENPFLEGE-Leitmesse der ambulanten und statio-

Für den Snack zwischendurch bietet die GEPA Bio-Schoko- riegel in zwölf Sorten, massiv oder gefüllt. Im Frühjahr 2026 kommen Nuss-Riegel hinzu. Petra Münchmeyer: „Die Riegel sind fest genug für den vollen Schoko-Genuss, dabei sanft im Biss.“ Die Vollmilch-Varianten enthalten neben Kakao und Zucker auch Milchpulver aus Fairem Handel. Alternativ gibt es Riegel in Zartbitter oder weißer Schokolade. Alle Folien bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und die Folie ist heimkompostierbar. Die Bio-Kakaobohnen kauft die GEPA vor allem von ihren langjährigen Partnerkooperativen CECAQ-11 (São Tomé) und COOPROAGRO (Dominikanische Republik).

Von Budget bis Premium: Kaffee für jeden Bedarf

1992 erweiterte die GEPA ihren Vertrieb um den Außer-Haus- Service, der dazu beiträgt, Fairen Handel bekannter zu ma- chen. Als Einstiegsprodukt im preisbewussten Care-Markt eignet sich der Café Classic , eine schonend langzeitgerö- stete Arabica-Robusta-Mischung. Sie zeichnet sich durch hohe Ergiebigkeit und Standfestigkeit aus, kann sowohl in Filtermaschinen wie Mengenbrühern eingesetzt werden. Den Rohkaffee bezieht die GEPA unter anderem von ihrer Partnergenossenschaft COOPARM aus Brasilien. Durch den Fairen Handel konnten vor allem Gleichberechtigung und Bildung von Frauen gefördert werden. Eine Instant-Alternative ist der Kalanga als 10er-Pack à 500 Gramm. Petra Münch- meyer, Vertriebsleiterin im Außer-Haus-Service der GEPA: „Das ist eine gute Lösung für die schnelle Kaffeeversorgung, erleichtert auch den Umstieg auf bio und fair. Mit speziellen Instant-Maschinen kann man im Krankenhaus in kurzer Zeit große Mengen aufbrühen.“ Die Bio-Robusta-Bohnen bezieht die GEPA von ihrem langjährigen Partner KCU aus Tansania. Durch Fairen Handel sind 30 von 134 Kooperativen auf Bio-Anbau umgestiegen, zwei weitere befinden sich in der Umstellung. Vor Ort unterstützen landwirtschaftliche Fachberater*innen von KCU die Bäuer*innen insbesondere bei technischen Fragen. Für den gehobenen Anspruch eig- nen sich die Gastronomie-Spezialitäten Grano, Fuego und Confianza. KCU liefert auch hier einen Teil der Robusta- und Arabica-Bohnen in Bio-Qualität. Durch die Fairtrade-Prämie konnte vor Ort eine eigene Kaffee-Verarbeitungsanlage gebaut werden.

nären Pflegebranche“ eingeladen. (Messe Essen, 21. – 23.04.2026)

Durch die Röstung entfalten die Bohnen feine Noten dunkler Schokolade, die in Espresso, Cappuccino und Café Latte zur Geltung kommen

Fair von Grund auf

Marisol Villar, ist Kakaobäuerin und Mitglied der GEPA-Partnergenossenschaft COOPROAGRO (Dominikanische Republik). Wie sie der Klimakrise trotzt, beschreibt sie ganz konkret: „Wir betreiben hier dynamische Agroforstwirtschaft, weil wir Kakao neben Bananen, Orangen und Mais in verschiedenen Zyklen an- bauen. Wir haben Erbsen- und Maniok-Anbau, was dem Boden zugutekommt. Wenn man die Pflanzung beschneidet, profitiert der Boden auch.“ Die Mitglieder von COOPROAGRO erhalten eine umfassende Beratung in Qualitätssicherung. Das Beraterteam der Koope- rative organisiert Workshops, Exkursionen und Schulungen für die Bäuer*innen. Agroforstwirtschaft steht im Mittelpunkt. Kakaobäuerin Marisol Villar Batista: „Wir bauen hier neben Kakao auch Bananen, Orangen, Mais zu verschiedenen Jah- reszeiten an. Die Pflanzen spenden Schatten und in Bezug auf den Klimawandel sind die verschiedenen Pflanzen gut für Umwelt und Boden.“ Alda Duarte, Kakaobäuerin bei CE- CAQ-11 (São Tomé): „CECAQ-11 hat mir geholfen, mein Leben

Fairer Handel ist einziger Unternehmenszweck – und das seit über 50 Jahren. Hinter der GEPA stehen kirchliche Hilfswerke und Jugenddachverbände wie Misereor, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutsch- land (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Die Träger investieren Gewinne ausschließlich in den Fairen Handel. Diese Ziele haben die Gesellschafter der GEPA ins Stammbuch geschrieben: Faire Handelsbeziehungen ausbauen mit benachteiligten Produzentengruppen im Globalen Süden durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit Verbraucher*innen sensibilisieren durch politische Lobbyarbeit zu besseren Welthandels- bedingungen beitragen

PETRA MÜNCHMEYER Vertriebsleiterin Außer-Haus-Service, GEPA mbH GEPA-Weg 1 | 42327 Wuppertal +49 171 9598889 petra.muenchmeyer@gepa.de | www.gepa.de

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P.E.G. Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft eG

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