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FREITAG, 31.1.2020 99.Jahrgang | Nr.5

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Wintergäste: Vincent Glanders «One Man Show» im Lüschersaal

Ausstellung: Edward Hoppers Meisterwerke in der Fondation Beyeler SEITE 3

Volleyball: Erstligistinnen des KTV Riehen machen Schritt Richtung Playoffs SEITE 14

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BÜRGERKORPORATION Alte Zitate, neue Rituale und ein Novum zum Jubiläum

EINWOHNERRAT Gemeinderat soll nachbessern

Im Zeichen von Tradition und Innovation Die Bürgerkorporation Riehen blickte an ihrer 74. Generalver- sammlung ins bevorstehende Jubiläumsjahr und beschloss mit grossemMehr, den 75. Kor- porationsabend mit weiblicher Begleitung zu begehen. auf den Freiheitsbaum, der am22. Janu- ar 1798 in Riehen gepflanzt wurde und das Ende der Untertanenrechte symbo- lisierte. Im Gedenken daran trifft sich die Bürgerkorporation jeweils um den 22. Januar zur Generalversammlung. Im Gründungsjahr 1946 wurde die Rie- hener Freiheit nämlich auch beschwo- ren, da man die Eingemeindung durch Basel befürchtete.

rs. Mit 19:18 Stimmen hat der Einwoh- nerrat die Vorlage betreffend zusätzli- chen Raumbedarf für die Gemeinde- verwaltung an den Gemeinderat zurückgewiesen. Darin hatte der Ge- meinderat vorgeschlagen, die gesamte Abteilung Gesundheit und Soziales, die heute auf mehrere Standorte ver- teilt ist, in einem im Moment leerste- henden Geschoss des Zentrumsbaus Niederholz bei der S-Bahn-Station an der Rauracherstrasse zu platzieren, die Abteilung Bildung und Familie im Gemeindehaus zusammenzuführen und das ehemalige Rektoratsgebäude am Erlensträsschen 10 neu ganz für das Schulhaus Erlensträsschen zu nutzen, wo grosser Platzbedarf be- steht. Zuerst war offenbar im Raum gestanden, gar nicht auf die Vorlage einzutreten, womit das Vorhaben ganz gescheitert wäre. Die Rückweisung er- möglicht nun eine neue Vorlage. Die Sachkommission Publikums- dienste, Behörden und Finanzen hatte in ihrem Bericht schon die Rückwei- sung der Vorlage beantragt. Die FDP hatte an der Sitzung einen Antrag mit leicht veränderter Stossrichtung und verbindlichem Termin vorgelegt. Der vom Rat beschlossene Rückweisungs- antrag der FDP verlangt vom Gemein- derat bis im kommenden September die Erarbeitung einer kostengünstige- ren Variante, die eine Verdichtung der bestehenden Räumlichkeiten im Gemeindehaus selber mit Arbeitsplät- zen vorsehen soll. Ausserdem seien Lösungen mit mobilen Bauten zu un- tersuchen und ein Einbezug der ge- meindeeigenen Liegenschaften Weis­ senbergerhaus und Schützengarten zu prüfen. Unbestritten war die Vorlage zur Sanierung des Hauptfeldes auf dem Sportplatz Grendelmatte. Das Parla- ment bewilligte den entsprechenden Kredit von 723’000 Franken für eine Gesamtsanierung des Rasenfeldes mit fachgerechtem Wiederaufbau in- klusive Rasen- und Rasentragschicht sowie Sanierung und Ergänzung der bestehenden Drainage einstimmig. Die Arbeiten sollen Anfang Winter- pause zwischen Ende September und Ende November 2020 durchgeführt werden, sodass eine Benützung des Rasenfeldes ab März 2021 problemlos möglich wäre, also pünktlich zum Rückrundenbeginn der Fussball- meisterschaft. Am Schluss der Sitzung verlas die Ratspräsidentin das Rücktrittsschrei- ben von Katja Christ (GLP), die ihr Mandat aus Rücksicht auf ihre neue Tätigkeit alsNationalrätin zurückgibt. Für Christ nachrücken wird Denise Wallace.

«Zwei ganz verschiedene Dinge be- hagen uns gleichermassen: die Ge- wohnheit und das Neue.» Mit diesem Zitat von Jean de la Bruyère aus dem 17. Jahrhundert kamSchanzauf die Idee zu sprechen, die dem Vorstand für den Jubiläumskorporationsabend vor- schwebt: ein Umzug durchs Dorf bis zum Lüschersaal im Haus der Vereine, wo wie vor 75 Jahren die Generalver- sammlung stattfinden würde. Im An- schluss stiesse man im Landgasthof- saal auf die Frauen und Partnerinnen der Mitglieder und geniesse ein ge- meinsames «Diner dansant». «Die Vor- stände sämtlicher Epochen liebäugel- ten mit dieser Idee, die immer nur am Platzproblem scheiterte», unterstrich der archivgeprüfte Verfasser der Fest- schrift das Vorhaben und gab ihm da- mit eine historische Note. Neuer Brauch mit altehrwürdigem Touch Offenbar rannte er offene Türen ein, dennder Vorschlagwurdemit 101 Stim- men bei fünf Gegenstimmen und 14 Enthaltungen angenommen. Die nächste Überraschung folgte sogleich, als die Tür des Saals aufging und die Neumitglieder vom Korporationsban- ner und zwei Tambouren begleitet auf die Bühne schritten. Das neue Ritual, das seinen Zweck – der Aufnahme ei- nen würdevollen Rahmen zu geben – voll erfüllte, genossen Matthias Lem- menmeier, Adrian Rüegg, Paul Kotzolt und Jean-PierreAltenbach.Nicht anwe- send war das Neumitglied Claude Kiss- ling. Die vonVorstandsmitgliedNicolas Hafner vorgetragenen Verse von Jakob Mory aus dem Jahr 1947 rundeten den feierlichen Moment ab. Es folgten ein gediegenes Menü und ein erlesenes Unterhaltungspro- gramm. Letzteres bestritt der Hand- harmonikaverein Eintracht Riehen zu- sammenmitdemAkkordeon-Orchester Magden unter der Leitung von Vadim Fedorov. Ob der Marsch «Sonnenfun- ken» oder «What a wonderful world» von Louis Armstrong, ob Udo-Jürgens- Medley oder der obligate Wettstein- marsch: Das Publikum war begeistert, sodass die Zeit bis zur Bierschwemme, die den Abend beschloss, wie im Flug verging.

Michèle Faller

Der kleine Gong ertönt und die Auf- merksamkeit richtet sich auf die Bühne des Landgasthofsaals, wo der Präsident der Bürgerkorporation Peter Meier das Wort ergreift. Der Gong wurde demRie- hener Verein anfangs der 1960er-Jahre geschenkt. «Weiss jemand mehr darü- ber?», fragt Meier in die Runde. So könnte diese Information noch in die nächstes Jahr erscheinende Festschrift einfliessen. Dass in Archiven und Schränken gewühlt wird, kommt nicht von ungefähr: 2021 steht das 75-Jahr- Jubiläumder Bürgerkorporation Riehen an und die 74., feierlich umrahmte Ge- neralversammlung vom letzten Sams- tag stand ganz im Zeichen desselben. Zu Beginn begrüsste der Präsident die rund 160 Anwesenden der insge- samt 402 Mitglieder und speziell die Gäste, Würdenträger, Alt-Korporati- onspräsidenten und Ehrenmitglieder. Dann liess er mit dem Jahresbericht er- freuliche zwölf Monate Revue passie- ren – insbesondere den wiederkehren- den Hock in der Grünen Amsel legte er den Anwesenden auch in Zukunft ans Herz. ZueinemwürdevollenBläsercho- ral wurde den 13 im vergangenen Jahr verstorbenen Korporationsmitgliedern gedacht. Kassier ThomasHof präsentierte die Jahresrechnung und wies auf den Ver- lust von 4160.80 Franken hin, der aller- dings mit der Rückstellung von 5000 Franken fürs Jubiläumzu tun habe. Die Rechnung und auch der Revisorenbe- richt wurden einstimmig angenom- men. Umzug und weibliche Begleitung Im Rahmen des Traktandums «All- fälliges» betrat René Schanz, Vizepräsi- dent der Bürgerkorporation, die Bühne. Er schwenkte einHeft – denEntwurf der Jubiläumsfestschrift – und gab einen Einblick ins Jubiläumsjahr. Am1. Januar werde eine Tafel für die sogenannte Freiheitslinde gesetzt, die die Korpora- tion 1996 anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens vor der Dorfkirche gepflanzt hat. Mit dieser Linde nahm man Bezug

Die Idee eines Jubiläumskorporationsabends mit Damen kommt gut an.

Die Neumitglieder geniessen einen Trunk aus dem «Vögelibecher».

Die beiden Orchester unter der Leitung von Vadim Fedorov sorgen für bes- te musikalische Unterhaltung. Fotos: Michèle Faller

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