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BETTINGEN Gemeinderatswahl und Bürgerratswahl im ersten Wahlgang entschieden Matthias Walser folgt auf Belinda Cousin

In der Bettinger Gemeindewahl wurden die vier Bisherigen be- stätigt, Matthias Walser wurde neu gewählt und im Bürgerrat folgt Markus Stadlin auf den zurücktretenden Präsidenten Guy Trächslin. Die Baslerhofscheune war gut gefüllt, als am vergangenen Sonntag um15 Uhr der Bettinger Verwaltungsmitarbeiter und Wahlbüro-Sekretär Hanspeter Schlup die Resultate der Gesamterneu- erungswahl verkündete. Der bisherige Gemeindepräsident Parick Götsch (Aktives Bettingen), der offiziell keinen Gegenkandidaten hat- te, erreichte mit 375 Stimmen ein gutes Ergebnis und war entsprechend zufrie- denmit seiner glanzvollenWiederwahl. Dunja Leifels gut bestätigt Im Gemeinderatswahlgang erreich- te Eva Biland (Bettinger Dorfvereini- gung BDV) mit 341 Stimmen das beste Ergebnis, vor Ueli Mauch (Aktives Bet- tingen), der auf 327 Stimmen kam. Auch Dunja Leifels (Aktives Bettingen), die erst vor zwei Jahren in einer Nachwahl in den Gemeinderat gekommen ist, schnitt mit 261 Stimmen gut ab und ver- teidigte ihren Gemeinderatssitz klar. Mit 256 Stimmen fast gleichauf folgte Matthias Walser (BDV), der damit die Nachfolge der zurücktretenden BDV- Gemeinderätin Belinda Cousin antritt. Auf ebenfalls sehr beachtliche 214 Stimmen kam der mit seiner Familie erst vor Kurzemnach Bettingen gezoge- ne Daniel Schoop (BDV), der sich so auch für spätere Aufgaben empfehlen konnte. Dunja Leifels, die sich ihrer Wiederwahl im Vorfeld gar nicht sicher gewesen war, zeigte sich glücklich und Rolf Spriessler-Brander

Ressorts stets nach den Fähigkeiten und auch Vorlieben der zur Verfü- gung stehenden Gemeinderatsmitglie- der und ausserdem so, dass die Arbeit auch vom Umfang her gleichmässig verteilt sei. Deshalb werde auch über mögliche Verschiebungen einzelner Themengebiete diskutiert. Mit der Aus- scheidung spezieller Projekte könne ausserdem ein Ausgleich geschaffen werden – so habe Eva Biland das Projekt der Umgebungsgestaltung des Schul- hauses übernommen, obwohl die Schulen eigentlich ins Bildungsressort von Belinda Cousin gehörten, gab Götsch ein aktuelles Beispiel. Der Wahlkampf habe ihm gefallen, weil er sich auf die Fähigkeiten und Kompetenzen der Kandidaten be- schränkt habe. Die Arbeit der Bis­ herigen sei mit guten Ergebnissen ho- noriert worden. Wichtig sei für ihn, dass es nicht zu einem zweiten Wahl- gang gekommen sei, denn so bleibe mehr Zeit, sich in der neuen Zusam- mensetzung auf den Amtsbeginn am 1. Mai vorzubereiten. Bürgerrat mit neuem Präsidenten Im Anschluss an die Bekanntgabe der Gemeinderatswahlergebnisse wur- den in der Baslerhofscheune die Resul- tate der Bürgerratswahl verlesen. Bür- gerratsschreiberin Martina Karrer durfte feststellen, dass sich von den 172 stimmberechtigten Bettinger Bürge- rinnen und Bürgern 103 am Wahlgang beteiligt haben, was einer Stimmbetei- ligungvonknapp60Prozententspricht. Markus Stadlin wurde mit 78 Stimmen zum neuen Bürgerratspräsidenten ge- wählt. Er folgt auf Guy Trächslin, der wegen seines Umzugs nach Riehen nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stand. Wiedergewählt wur- den Bürgerrätin Sara Schmitz mit 84 Stimmen und Bürgerrat Jakob «Joggi» Bertschmann mit 79 Stimmen. Markus Stadlin freut sich auf das neue Amt, das er am 1. Mai antreten wird. Der scheidende Bürgerratspräsi- dent Guy Trächslin reichte seinem Nachfolger den Bettinger Becher, aus dem beide einen kräftigen Schluck nahmen, und stimmte mit den anwe- senden Gästen das Bettingerlied an. «Ich bin Bettinger, fühle mich als Bet- tinger und die Bürgergemeinde hat nicht einmal gerufen, ich habe rufen dürfen», sagte Stadlin im Gespräch, und: «Man hat ja gesehen, dass jemand Neues gebraucht wird, und ich habe mir das zugetraut. Mich interessiert Bettingen und vor allem auch die Er- haltung der Struktur.»

Der neu gewählte Bettinger Gemeinderat mit Dunja Leifels, Eva Biland, Patrick Götsch, Ueli Mauch und Matthias Walser.

sehr zufrieden mit dem Wahlausgang. Man habe ja vor Kurzem in Riehen gese- hen, wie plötzlich wenige Stimmen Un- terschied über Sein und Nichtsein ent- scheiden könnten. Nun sei sie gespannt, wie die Bereiche im neu zusammenge- setzten Gemeinderat verteilt würden. Gute Resultate für alle Eva Biland freute sich über einen fair verlaufenen Wahlkampf. Auch zwi- schen den beiden politischen Vereini- gungen habe ein gutes Klima ge- herrscht, betonte die BDV-Präsidentin. Natürlich sei sie ein wenig enttäuscht, dass BDV-Neuling Daniel Schoop nicht gleich auf AnhiebdenSprung indenGe- meinderat geschafft habe, sie sei aber

überzeugt, dass man politisch noch mehr von ihmhörenwerde. AnderWahl vonMatthiasWalser habe sie imVorfeld nicht gezweifelt. Als ehemaliger lang- jähriger Bürgerrat sei Walser im Dorf fest verwurzelt. «Ich finde es wahnsin- nig, dass alle Gewählten auf Anhieb das absolute Mehr erreicht haben und auch der Neuzuzüger Daniel Schoop mit sei- nen 214 Stimmen nahe ans absolute Mehr herangekommen ist», so Biland weiter. Von den total 728 Bettinger Stimm- berechtigten gingen 482 Stimmrechts- ausweise ein, was einer beachtlichen Stimmbeteiligung von 66,2 Prozent entspricht. Die Zahl der gültigen Wahl- zettel betrug 439, das absolute Mehr lag bei 220 Stimmen. Auf Vereinzelte ent- fielen 21 Stimmen. Mattias Walser neuer Gemeinderat Matthias Walser war glücklich und führte seinen Wahlerfolg auf seine gute Vernetzung im Dorf zurück. Der Wahl- kampf sei fair und objektiv gewesen, so Walser, und: «Ich glaube, man hat reali- siert, dass es im Dorf um die Sache geht und dass wir hier gemeinsam am glei- chen Strick ziehen.» Nun gelte es, über die künftige Ressortverteilung zu re- den, sagte der angehende Gemeinderat, und die neuen Strategieziele des Ge-

meinderates für die kommenden vier Jahre zu formulieren. Als mögliche Schwerpunkte sieht er die Energiethe- matik und die Gesundheitsaktivität im Dorf. Daniel Schoop zeigte sich vom Wahlausgang enttäuscht und erfreut zugleich. Er habe ein sehr gutes Resul- tat erreicht. Der Wahlgang habe seinen Bekanntheitsgrad erhöht und bei kom- menden Wahlgängen sei sicher mit ihm zu rechnen. Er werde weiterhin in der BDV aktiv sein. Ueli Mauch war froh, dass ihn das Bettinger Stimmvolk in seinemAmt be- stätigt hat. Er sei gerne auch weiterhin für Bettingen da und versuche, das wei- terhin so gut wie möglich zu tun. Sein gutes Resultat zeige ihm, dass er auf einem guten Weg sei. Der Gemeinderat habe in den vergangenen Jahren mehr- mals bewiesen, dass er mit personellen Wechseln gut umgehen und Neue gut integrieren könne. Den Wahlkampf ha- be er als sehr harmonisch und ruhig empfunden. Neue Aufgabenteilung Der alte und neue Gemeindepräsi- dent Patrick Götsch liess durchblicken, dass im neu zusammengesetzten Ge- meinderat wohl Finanzen und Bildung nicht mehr dem gleichen Ressort zuge- ordnet sein dürften. Man verteile die

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Der Bettinger Bürgerrat mit Jakob Bertschmann, Sara Schmitz und dem frisch gewählten Präsidenten Markus Stadlin. Fotos: Rolf Spriessler-Brander

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