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BETTINGEN Infoveranstaltung zum Kirchenneubau an der Brohegasse Die neue Kirche nimmt Formen an

Der letzte Gottesdienst im alten Kirchli wird am 16. Feb- ruar gefeiert, der erste im Neubau ist auf den 1. Advent 2021 geplant. Dazwischen ist noch einiges zu tun. Im gut gefüllten Kirchli in Bettingen begrüsste Pfarrer Stefan Fischer die Anwesenden zumInformationsabend in Bezug auf den geplanten Kirchen- neubau und wies zu Beginn auf die letzte Gelegenheit hin, am alten Ort am Sonntag zusammenzukommen, nämlich auf den letzten Gottesdienst imKirchli am16. Februar. «DasKirchli hat eine lange Geschichte», stellte der Pfarrer fest und betonte – da es im Dorf nie etwas anderes als das refor- mierte Kirchli gab – auch die ökume- nische Dimension des Holzbaus, der seit 1963 in Bettingen steht. StephanMaurer, für das Bauwesen zuständiger Kirchenrat der Evange- lisch-reformierten Kirche des Kan- tons Basel-Stadt, sagte als Erstes: «Danke, dass Sie es uns ermöglicht haben, hier eine Kirche zu bauen. Es ist unglaublich – ich bin ein bisschen ergriffen!» Auch von der politischen Behörde seien sie ermutigt worden. Es sei bekannt, dass noch Geld benötigt werde, doch nun solle über das Projekt gesprochen werden. Münsterbaumeister Andreas Hin- demann freute sich ebenfalls, dass der Weg von der Möglichkeitsstudie vor gut zwei Jahren bis jetzt erfolgreich gegangen werden konnte. In einem Werkstatteinblick betonte Hinde- mann die Fensterzone gegen Osten und zeigte Zeichnungender seitlichen Lamellenfenster. Diese liessen Tages- licht herein und unterstützten den sakralen Charakter der Apside, erläu- terte der Architekt. Das Licht in der Apside ändere sich einerseits eben- falls je nach Sonnenstand, werde aber auch mit Kunstlicht unterstützt. Michèle Faller

raums der Vögel durch neue ersetzt. Im April sei der Abbruch und Aushub geplant und nach einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren sollte alles be- endet sein. «Es wäre schön, wenn am ersten Advent 2021 viermal so viele Leute wie jetzt hier wären», schloss Keller strahlend. Doch schon vorher könnte man sich sehen, denn Hinde- mann ergänzte, dass bereits ein Got- tesdienst im Rohbau geplant sei. Bevor die Anwesenden mit ihren Fragen und Anliegen zu Wort kamen, stellte Stefan Fischer die anwesenden Mitglieder der Baukommission vor, informierte darüber, dass sich die katholische Pfarrei St. Franziskus gemeldet habe, die sich vielleicht finanziell und auch inhaltlich betei­ ligen wolle, und er wies darauf hin, dass sich alle melden mögen, die an Einrichtungsgegenständen des alten Kirchli Interesse hätten. Ausserdem klärte der Pfarrer auf, wo die Gottes- dienste während der Bauzeit statt­ finden, nämlich im Haus der Stille im Diakonissen-Mutterhaus St. Chri­ schona und jeden dritten Sonntag des Monats in der Baslerhofscheune. Auch kann die Kirchgemeinde vor­ übergehend ein privates Haus eines ehemaligen treuen Gemeindeglieds mieten, das im Herbst verstorben ist. Im «Thalmannhaus» am Landhaus- weg trifft sich künftig beispielsweise die Jungschar. Die Fragen der offenbar gut vorbe- reiteten Anwesenden waren nicht nur vielfältig, sondern teilweise auch sehr präzis. Ob einTaufstein geplant sei, ob die Gemütlichkeit der alten in die neue Kirche hinübergerettet werden könne, ob der Bau erdbebensicher sei, ob draussen Platz sei, um eine Weih- nachtskrippe aufzubauen, ob ein gu- ter Bauführer die Verantwortung ha- be – noch nicht alles konnte im Detail beantwortet werden, aber alle konn- ten entweder mit einer Antwort beru- higt oder befriedigt werden. Nachwei- teren angeregten Gesprächen beim Apéro verliessen alle die alte Kirche und stellten sich vielleicht bereits vor, wie sie die neue betreten. Haggis zum «Burns Supper» und Kalbsmetzgete im Ochsen und im Buffet

Das Interesse der Bettinger Bevölkerung am Kirchenneubau ist offensichtlich gross.

Foto: Michèle Faller

Turm wird höher «Am Turm haben wir gearbeitet», stellte derMünsterbaumeister fest, als er den Aufriss der Kirche präsentierte. In Absprache mit der Dorfbildkom- mission konnte die ursprünglich auf acht Meter festgelegte Obergrenze auf stattliche zwölf Meter erhöht werden. «Es soll ja nicht ein Mehrzweckraum, sondern eine Kirche sein, die auch als solche in Erscheinung treten soll.» Ge- plant ist ein Kirchengeläut, bei Ab- dankungen reduziert, die Stunden soll aber weiterhin der Glockenturm beim Schulhaus schlagen. Man versu- che, das Geläut der Markuskirche im Hirzbrunnenquartier zu retten, deren Abriss bereits beschlossene Sache ist.

Nicht nur die Kirchenglocken würde Hindemann gerne von St. Markus übernehmen, sondern auch den Wet- terhahn von Celestino Piatti. «Der ge- hört ja auf eine Kirche und meiner Meinung nach ist es der schönste Hahn der ganzen Umgebung», er- gänzte er mit einem Lächeln. Energiezentrale im doppelten Sinn Als allenfalls gewöhnungsbedürf- tig schätzte Hindemann die vorgese- hene Fotovoltaikanlage auf dem Kir- chendach ein. Er wagte aber den Vergleich, dass eine Kirche in einem gewissen Sinn ja sowieso eine Ener- giezentrale sei, was Pfarrer Fischer ein

Schmunzeln entlockte. Als einziger, der an der letzten Infoveranstaltung im Herbst 2017 noch nicht dabei war, trat nun Architekt Thomas Keller, der für die Ausführung verantwortlich zeichnet, ans Mikrofon. Auch er freut sich sichtlich auf das Projekt Kirchen- neubau und kam, von den meisten wohl bereits ungeduldig erwartet, bald auf den Zeitplan zu sprechen. Die Ausschreibung – etwa 70 Pro- zent aller Arbeitsgattungen würden ausgeschrieben – sei relativ aufwen- dig, ein Monat werde gerechnet, um die Kirche zu räumen und die Orgel abzubauen, im Februar müssten die vorgesehenen Bäume gefällt werden – diese werden zugunsten des Lebens-

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