BiBo_KW36_2019

REGIO

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5. SEPTEMBER 2019 | NR. 36

AUS DEM LANDRAT

PUBL I REPORTAGE IMMO FAMILY AG

VERANSTALTUNGEN

AUSSTELLUNG

Aufblühen und Träumen – Der dritte Lebensabschnitt gemeinsam mit der

Therwiler Künstlerin stellt aus kü. Margita Thurnheer, in Goddelau (Deutschland) geboren, lebt seit 37 Jah- ren in Therwil und beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten sich mit dem Material Ton. Müsste man eine Liste all ihrer Aus- stellungen machen – eine BiBo-Seite würde nicht reichen. Dies alleine zeigt, dass es sich bei dieser charismatischen Frau um eine renommierte Künstlerin handelt. Wir trafen die Künstlerin kürzlich an

IMMO FAMILY AG Der Verkauf der eigenen Immobilie im dritten Lebensabschnitt und der damit einhergehende Übergang in ein neues Zuhause, stellt viele Men- schen vor grosse Herausforderun- gen.

Morgen Freitag, den 6. September, beginnt in Pratteln (Schloss, Boerematt- strasse 11) eineAusstellung, die für jeden Kunstfreund ein Muss ist. Die Vernissage, mit musikalischer Umrahmung und Apéro, beginnt um 19.30 Uhr.

mit einem ganz persönlichen Rundum- service und begleiten Sie oder Ihre Eltern beim Verkauf Ihrer Immobilie und der Suche nach einer geeigneten neuen Wohnform. Unsere Experten sehen den Übergang zum dritten Lebensabschnitt als grosse Chance zum Aufblühen, Träume erfüllen und Neues entdecken. Mit viel Zeit, Geduld und einer Beratung auf Augenhöhe finden wir eine Wohn- form, die zu Ihnen passt. Mit dem Sorglos-Paket «Exklusiv» über- nimmt oder organisiert die IMMO FAMILY AG für Sie folgende Dienstleistungen: • Suche nach einer geeigneten, neuen Wohnform • Aufbereiten Ihrer Akten und relevan- ten Dokumenten • Begleitung zum Notar, Bank oder Be- hördengänge • Koordination aller Termine im Zusam- menhang mit dem Verkauf der bisher bewohnten oder neuen Liegenschaft • Organisation des Umzuges sowie der Verkauf resp. allenfalls die Entsorgung nicht mehr gebrauchter Möbel • Organisation der Endreinigung und der Übergabe der verkauften Liegenschaft

der Vernissage von Jakob «Joggi» Engler (BiBo be-richtete) in Birsfelden an. Und fragten sie, warum sie denn mit Ton ar- beite? «Ton ist für mich das Material, mit dem ich mich künstlerisch ausdrücken kann. Schon die kleinste Einwirkung mit meinen Händen verformt ihn – ob auf der Drehscheibe oder im Aufbau. Der Ton in- spiriert mich immer wieder zu neuen For- men, Gefässen, Gefässgruppen oder Skulpturen», so die 99er-Künstlerin. Und meint, dass das Geheimnis der Kunst da- rin liegte, dass man nicht sucht, sondern schlicht findet. Das war auch das Credo von Weltkünstler Pablo Picasso.

Pascal Ryf, Landrat CVP

Frische, neue Kräfte im Baselbieter Parlament 25 neue Landrätinnen und Landräte frischen den Rat auf. Die neue Zusam- mensetzung lässt spannende und wortstarke Debatten erwarten, die unseren Kanton hoffentlich nachhaltig weiterbringen werden. Machten vor vier Jahren FDP und SVP genau die Hälfte der Sitze unter sich aus, kom- men diese beiden Parteien neu noch auf 38 Sitze und haben ihre alleinige Entscheidungsmacht verloren. SP und Grüne belegen zusammen neu 36 Sit- ze. Das Zünglein an derWaage wird die Mitte und insbesondere die CVP spie- len, die mit ihren 8 Sitzen eine ent- scheidende Rolle einnimmt. Zum Start in die neue Legislatur traf sich der Landrat traditionell zur ökumenischen Besinnung in Liestals Stadtkirche. Es galt, in sich zu gehen und sich würdevoll auf das neue Amts- jahr einzustimmen. Die erste Sitzung verlief relativ ruhig, es standen aber auch keine kontroversen Geschäfte auf der Traktandenliste. Der Vorstoss mit dem höchsten Potenzial für feurige Diskussionen wurde zurückgezogen: Die Motion, die fordert, dass die Ein- führung des umstrittenen lohnwirksa- men Mitarbeitergesprächs für Lehr- personen gestoppt wird. Stattdessen wurde ein veränderter Vorstoss einge- reicht. Das Thema ist ohnehin noch nicht vom Tisch, da die Regierung ge- meinsam mit einer Arbeitsgruppe prüft, wie der Leistungslohn in den Schulen eingeführt werden kann. Ob die Lösungsansätze im neuen Landrat eine Mehrheit finden, wird sich zeigen. Was passiert mit Kirchen und Pfarrhäusern, die einem neuen Zweck zugeführt werden sollen? Der Landrat hat die Teilrevision des Dekrets über die Stiftung Kirchengut gutgeheissen. Die evangelisch-reformierten Kirchge- meinden des Kantons Basel-Land- schaft sollen die Möglichkeit erhalten, nicht mehr benötigte Gebäude wie eine Kirche oder ein Pfarrhaus an die Stiftung zurückzugeben. Somit wer- den die Kirchgemeinden finanziell ent- lastet, die Stiftung ihrerseits kann da- für die nicht mehr benötigten Gebäude effizienter und nach kaufmännischen Grundsätzen bewirtschaften. Ein An- trag der CVP/glp-Fraktion wurde grossmehrheitlich angenommen: Demzufolge ist die Stiftung verpflich- tet, auch nach denkmalpflegerischen Grundsätzen zu wirtschaften, damit schützenswerte Kirchenareale als identitätsstiftende Teile der Dorfbilder erhalten bleiben.

Veränderungen, wie der Umzug in ein neues Zuhause, können gerade in dieser Lebensphase ein mulmiges Gefühl aus- lösen. Mit der richtigen Herangehens- weise bietet dieser Prozess jedoch un- geahnte Möglichkeiten um lang gehegte Träume endlich zu verwirklichen. Wir unterstützen Sie und Ihre Familie dabei,

PUBL I REPORTAGE

Wiedereröffnung von Bogie Men’s Fashion am 7. September 2019

DIES UND DAS

Nach demWohnungsbrand oberhalb unse- res Geschäftes an der Hauptstrasse 41 in Arlesheim, mussten wir den Laden mehrere Wochen schliessen. Die ganze Ware wurde vorübergehend ausgelagert. Dann konnten wir mit den Renovationsarbeiten beginnen. Der Laden wurde neu gestrichen. Die elekt- rischen Leitungen wurden wieder instand gestellt. Dann wurden die Räumlichkeiten gründlich gereinigt. Jetzt erscheint der La- den wieder in neuem Glanz. So dass die neue Herbst-Winterkollektion hervorra- gend präsentiert werden kann. Wir möch- ten uns bei all unseren Kunden herzlich be-

danken, die uns mit aufmunterndenWorten motiviert haben. Sie haben Ihr Bedauern ausgedrückt und viele haben uns auch Hilfe angeboten. Das gab uns auch Kraft und Motivation für einen Neustart. Ein Dank gilt auch der Zürich-Versicherung, die uns un- bürokratisch, finanziell geholfen hat. Am 7. September feiern wir nun eine Neueröffnung mit der aktuellen und brand- neuen Herbst-Kollektion. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns auf den Neustart anzu- stossen und freuen uns sehr auf Ihren zahl- reichen Besuch. Bruno Kunz, Hugo Roschi und Team

SUNCUBE-FOUNDATION

«Elektrizität ist ein Menschenrecht» Seit ein paar Tagen steht ein Suncube (siehe Bild), eine autarke Solaranlage, auf dem Pausenplatz des Geren- matt-Schulhauses inArlesheim. Die Sun- cube-Foundation (SCF) stellt diese dank Spendengeldern aus der Schweiz in strukturschwachen Ländern und Orten ohne Elektrizität auf. «Wir in Europa können uns gar nicht vor- stellen, wie wichtig es ist, Strom zu haben, weil er bei uns immer fliesst.Aber Elektrizität ist ein Menschenrecht. Dank Strom könnten Bauern mehr produzieren, ihre Ernte besser lagern und verkaufen und so ihre Kinder in die Schule schicken», so Ruud van Soelen, heute Berater der niederländischen Regie- rung und bekennender Suncube-Fan. Am Samstag, 14. Sept. und 19. Okt. – je-

pd/kü. Bereits produzieren zwei Suncubes in Mali Energie für eine landwirtschaftliche Schule. Ein weiterer steht in Kamerun, wo er bei einer kinderreichen Bauernfamilie Strom für die Bewässerung ihrer Felder produziert.

weils von 10 bis 12 Uhr – sind Vertreter der SCF vor Ort und freuen sich, den Interessier- ten den Suncube beim Schulhaus Geren- matte (Mattweg 54,Arlesheim) vorzustellen.

ZAHNARZT-TIPP Gesunde Zähne bis ins hohe Lebensalter

Geeignete Präventionsmassnahmen sind das kostengünstigste Konzept in der Gesundheitsversorgung. Dies gilt nicht nur in der Allgemeinmedizin, son- dern auch in Bezug auf die Zahngesund- heit. Dabei ist eine wirkungsvolle Prä- vention eine dauerhafte Aufgabe, denn die Menschen leben nicht nur immer länger, sondern sie leben länger mit ih- ren eigenen Zähnen. Darum ist gerade auch bei älteren Menschen der Zahn- gesundheit die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Ab dem 70. Altersjahr nehmen die Arztbesuche zu. Paradoxerweise su- chen ältere Menschen jedoch immer seltener einen Zahnarzt auf. Möglicher- weise liegt dies daran, dass vielen nicht bewusst ist, dass ein direkter Zusam- menhang zwischen der Mundgesund- heit und dem allgemeinen Gesund- heitszustand besteht. Die SSO-Zahn- ärzte setzen sich daher vehement für eine entsprechende Sensibilisierung der Öffentlichkeit ein. Dies ist umso wichti- ger, als vor allem betagte und kranke Menschen aufgrund diverser altersbe- dingter Einschränkungen oft nicht in der Lage sind, sich selbstständig und mit der nötigen Sorgfalt um ihre Zahn- und Mundpflege zu kümmern. Die Ein- nahme von Medikamenten kann aus- serdem die Speichelmenge reduzieren und somit eine Mundtrockenheit be- günstigen – ein unter älterenMenschen weit verbreitetes Problem, dessen Folge Karies und Parodontitis sind.

Parodontale Erkrankungen (Ent- zündungen des Zahnfleisches mit Kie- ferknochenabbau) können in Zusam- menhang mit Herz-/Kreislauferkran- kungen, Hirnschlag, Diabetes, Osteo- porose und Aspirationspneumonien stehen. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Geriatern, Zahnärzten, Dentalhygienikerinnen und Pflegepersonal bei der Betreuung älterer Patientinnen und Patienten kann wesentlich zur Erhaltung der Mund- und Zahngesundheit und so- mit zum guten allgemeinen Gesund- heitszustand älterer Menschen bei- tragen. Regelmässige zahnärztliche Kont- rollen lohnen sich deshalb auch für äl- tere Menschen. Dabei berücksichtigen die Zahnärzte individuelleAspekte und Wünsche, und der Patient kann speziell auf seine Bedürfnisse hin betreut und beraten werden. Nachlassende Hygi- ene und sich verändernde äussere Fak- toren werden umgehend erkannt und Gegenmassnahmen können rechtzei- tig ergriffen werden. Die Mitglieder der Zahnärztege- sellschaften SSO beider Basel kennen die speziellen Anforderungen der Al- terszahnmedizin. Sie setzen sich mit einer patientengerechten Behandlung, Beratung und Nachbetreuung für ge- sunde Zähne bis ins hohe Alter ein. Dr. med. dent. Regula Zehnder, Mitglied der Zahnärztegesellschaft SSO

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