BiBo_KW36_2019

OBERWI L

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5. SEPTEMBER 2019 | NR. 36

Seit 37 Jahren ist es ein Fest für ALLE Auch heuer war dem 37. Windreedli- fest – das Fest der Pfarrei St. Peter und Paul – während dreier Tage ein grosser Zuschaueraufmarsch be- schieden. Wie jedes Jahr ist der Erlös des Festes für die Projekte von Markus Degen in Peru bestimmt. Cotton-Candy-Girls, welche spontan Zu- ckerwatte anboten. Wir liessen die Blau- ring-Leiterinnen posieren, wir bedank- ten uns bei den vielen Frauengruppen, ohne die ein solches Fest niemals mög- lich wäre. Es gab zwei Gottesdienste – und wir spürten, dass «Kirche» (BiBo schreibt treffender von Ökumene) alle Generationen berührt. Kurzum: Das 37. Windereedlifest, bis

Man schrieb das Jahr 1982 (Italien wurde an derWM in Spanien dank eines 3:1-Sie- ges über Deutschland übrigens Fuss- ball-Weltmeister), als der damalige Pfar- rer Heinz Warnebold das Windreedlifest ins Leben rief. Und seither ist es DAS Oberwiler Pfarreifest, das weder Alters-, Herkunfts- noch Konfessionsgrenzen kennt. Sehr viele Helferinnen und Helfer sind seit Jahrzehnten engagiert – und Generationen von Menschen haben das Windreedlifest besucht und bleibende Erinnerungen nach Hause genommen. Wie in der letzten Ausgabe mit dem Ro- bi-Spielfest in Therwil hat das BiBo-Layout-Team eine wunder- bare Collage gemacht – in der Meinung, dass es für einen der- artigen Traditionsanlass nicht viele Worte braucht. Wenn wir Remo Reitzer (fun- giert als «Finanzminister») und Grillmeister Felix Grummel sowie Kirchenrat Hugo Ley erwähnen, dann darum, weil sie zusammen seit jeher am Windreedlifest aktiv an der Front stehen. Das «Rah- menprogramm» ist stetig erwei- tert worden – wir entdeckten die Exoten im Garten – was tun? Pflanzen halten sich nicht an Gartenzäune. Einige exotische Arten sind verwildert, brei- ten sich explosionsartig aus und nehmen den einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage. Diese sogenannten «in- vasiven Neophyten» können zudem Bauten schädigen oder die Gesundheit gefährden. Obwohl sie dekorativ aussehen und beliebt sind, im Garten kann gut auf invasive Neo- phyten verzichtet werden. Es gibt genü- gend attraktive Alternativen. Neophyten sind Pflanzen, die beabsich- tigt oder unbeabsichtigt nach Europa ein- gebracht wurden. Die meisten dieser Arten verschwinden schnell wieder oder fügen sich problemlos in unsere Pflanzenwelt ein. Einige setzen sich aber hartnäckig durch und müssen mit geeigneten Massnahmen möglichst frühzeitig reguliert werden. Tipps und Hinweise Pflanzen Sie keine invasiven Neophyten. Verwenden Sie stattdessen einheimische Pflanzenarten, die zudem Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen bieten. Beseitigen Sie vorhandene Problem- pflanzen rechtzeitig. Massnahmen wie Jä- ten, Schneiden oder Ausgraben müssen meist wiederholt und eventuell über meh- rere Jahre angewendet werden, bis die Be- stände vollständig erloschen sind. Vermeiden Sie die Ausbreitung über den eigenen Garten hinaus: Problempflan- zen nicht absamen lassen, Blütenstände vor der Samenreife abschneiden und kein Pflanzenmaterial aus dem Garten in der freien Natur deponieren. Deponieren oder kompostieren Sie keine invasiven Neophyten. Dieses Pflan- zenmaterial gehört in den Kehrichtsack (Verbrennung) oder den Grüncontainer (Vergärung). Weitere Informationen Bei Fragen im Zusammenhang mit invasi- ven Neophyten wenden Sie sich bitte an das Sicherheitsinspektorat des Kantons Ba- sel-Landschaft, Telefon 061 552 51 11, E-Mail: sicherheitsinspektorat@bl.ch GEMEINDE­ INFORMATIONEN NATUR

am Sonntagnachmittag bei hochsom- merlichen Temperaturen, gehört der Ver- gangenheit an. Wir freuen uns schon jetzt auf die 38. Ausgabe. Text und Fotos: Georges Küng

GEMEINDEVERWALTUNG

Riesenbärenklau Verkauf und Neupflanzung sind verboten!

Einladung zum Clean-Up-Day

Problem: Der Saft der Pflanze kann bei Hautkontakt Verätzungen verursachen. Was tun: Blüten vor der Samenbildung abschneiden; Wurzeln mindestens 15 Zenti- meter unterhalb der Erdoberfläche abstechen; die Samen sind bis sieben Jahre keimfähig. Ersatzpflanzen: Wilde Engelwurz, Grosse Bibernelle Drüsiges Springkraut Verkauf und Neupflanzung sind verboten! Problem: Breitet sich rasch aus; verdrängt einheimische Vegetation. Was tun: Pflanze vor der Samenbildung ausreissen; die Samen bleiben bis sechs Jahre keimfähig. Ersatzpflanzen: Blutweiderich, Gewöhnlicher Wasserdost Nordamerikanische Goldruten Verkauf und Neupflanzung sind verboten! Problem: Breitet sich mit ihren unterirdischen Ausläufern rasch aus; verdrängt ein- heimische Vegetation. Was tun: Blütenstände vor der Samenbildung abschneiden; bei feuchtem Boden mit Wurzelsprossen ausreissen. Ersatzpflanzen: Johanniskraut, Gewöhnlicher Gilbweiderich Essig-/Götterbaum Verkauf und Neupflanzung sind verboten! Problem: Bildet mit seinen Wurzelsprossen undurchdringliche Dickichte. Was tun: Fällen und Wurzelstock ausgraben; alternativ im ersten Jahr auf 90 % des Stammumfangs ringeln (Rinde bandartig ca. 30 Zentimeter breit mit Säge oder Gertel zerstören), im Folgejahr im Herbst den Rest ringeln  Baum stirbt ab. Ersatzpflanzen: Essigbaum  Elsbeere, Birke; Götterbaum  Speierling, Blumen­ eschen Japanischer Knöterich Verkauf und Neupflanzung sind verboten! Problem: Verdrängt einheimische Vegetation. Was tun: Häufig mähen (schwächt die Pflanze, bringt sie aber nicht zumVerschwin- den); bei grösseren Beständen Gartenbaubetrieb beiziehen. Ersatzpflanzen: Waldgeissbart, Mädesüss Sommerflieder Problem: Überwuchert offene, artenreiche Trockenstandorte und Waldlichtungen; lockt Schmetterlinge an, ist aber als Nahrungspflanze für Raupen bedeutungslos. Was tun: Blütenstände vor Samenbildung abschneiden; junge Pflanzen jäten, ältere aus- graben oder im Sommer mehrmals schneiden; wirdWurzelstock ausgegraben, schlägt die Pflanze nicht mehr aus. Ersatzpflanzen: Oregano, Pfaffenhütchen Kirschlorbeer Problem: Breitet sich immer mehr imWald aus. Was tun: Keine Neupflanzungen; bestehende Bestände roden; möglichst alle Wur- zeln entfernen, sonst schlägt die Pflanze wieder aus. Ersatzpflanzen: Gemeiner Liguster, Steckpalme

Am 13. und 14. September 2019 fin- det in der ganzen Schweiz der Clean- Up-Day statt. An diesen beiden Tagen sammeln Gemeinden, Schulklassen, Vereine und Unternehmen herumlie- genden Abfall ein und leisten damit ei- nen aktiven Betrag für die Lebensquali- tät in ihrer Gemeinde und eine saubere Umwelt. Die Energie- und Umweltkommis- sion Oberwil (EUKO) unterstützt diesen Anlass und organisiert am Samstag, 14. September 2019, die Clean-Up-Ak- tion «Ein sauberes Oberwil» mit dem Ziel, möglichst viel herumliegenden Ab- fall einzusammeln und anschliessend fachgerecht zu entsorgen. Die EUKO möchte damit ein Zeichen gegen Litte- ring setzen. Alle von klein bis gross so- wie von jung bis rüstig sind dabei herz- lich zum Mitmachen eingeladen. Der Anlass findet bei jeder Witte- rung statt. Treffpunkt ist am Samstag, 14. September 2019, um 13.30 Uhr beim Werkhof Oberwil. Um etwa 15.30 Uhr endet der Anlass – danach offeriert die Gemeinde Oberwil allen Helferinnen und Helfern eine kleine Verpflegung. Alles, was Sie mitbringen müssen, sind gute Schuhe, praktische und der Witterung angepasste Kleidung sowie (falls vorhanden) Gartenhandschuhe. Wir freuen uns auf einen erfolgrei- chen und geselligen Anlass bei hoffent- lich schönemWetter.  Energie- und  Umweltkommission Oberwil

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Wenn Alltag schmerzt

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