IHK-Magazin Ausgabe 1/2026

01 | 2026 IHK Magazin

Landtagswahl Mit Kandidaten diskutieren SEITE 25

AUSBILDUNG

Wie die Brüder Cifci Fachkräfte gewinnen SEITE 12

AUS DEN UNTERNEHMEN Christiane Kaiser stärkt Andere SEITE 30

KRISENFALL Ist Ihr Betrieb gewappnet? SEITE 38

Zvonko Kljaic Obermonteur DEKTRO Abel GmbH

Ja! Spezialwerkzeug, wie ich es brauche. Mit Conrad.

Riesige Produktauswahl für Elektroinstallationen

conrad.de/mannheim

Profistore Mannheim Morchfeldstr. 37–39 • b2b.mannheim@conrad.de

STANDPUNKT

Update für’s Betriebssystem

I n den vergangenen Jahren sind uns viele Länder enteilt. Wenn wir unseren Wohlstand halten wollen, braucht es eine Aufholjagd. Die Tatsache, dass andere EU-Länder eine höhere Wachstumsrate haben als wir, zeigt, dass diese Aufholjagd dringend nötig und möglich ist. Doch wir stecken noch im Startblock fest, weil wir den Schuss nicht gehört haben. Unsere derzeitige Lage ist sehr ernst. Dass und wie wir dorthin gekommen sind, haben wir in großen Teilen uns selbst zuzuschreiben. Das heißt aber auch: Wir können uns aus dieser Situation wieder herausarbeiten, wenn wir wollen! Und das Schöne ist – es gibt konkrete Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, die zeigen, wo uns genau das gelungen ist. Beispielsweise die Agenda 2010, die unser Land wieder wettbewerbsfähig gemacht hat. Nun gilt es, diesen Mut zu richtigen Re- formen wieder zu entdecken. Denn wir brauchen nicht irgendwelche Reformen, also keinen Aktionismus, sondern Reformen, die den strukturellen Schwächen unserer Wirtschaft

Die Grundlage dafür ist da, denn unser „Betriebssystem“ ist gut – die soziale Marktwirtschaft. Sie hat unser Land wieder stark gemacht. Aber jedes noch so gute Betriebssystem braucht irgendwann ein großes Update, bei dem alte Software- teile radikal entschlackt werden und neue zukunftweisende Funktionen implemen- tiert werden, sodass moderne Hardware lauffähig wird. Und genau an diesem Punkt stehen wir heute. Dieses Update wird Kraft kosten. Viele der notwendigen Reformen sind mühsam und verlangen Geduld. Aber es sind wirkliche Investitionen in die Zukunft – und lohnenswerte Investitionen! Meine Meinung ist klar: Wer sich nur auf Risiken, mögliche Verluste oder Bedenken konzentriert, der verpasst die Chancen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen für das kommende Jahr: Packen wir dieses Update gemeinsam an! Gestalten wir die Reformen, die unser Land braucht!

Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 22.

Wir brauchen Reformen, die den strukturellen Schwächen unserer Wirtschaft gezielt entgegenwirken.

Und ziehen wir Andere mit – durch Zuversicht, Tatkraft und Mut zur Veränderung. Ihnen allen wünsche ich alles Gute für 2026.

gezielt entgegenwirken: die überbordende Regulatorik und die zu hohen Kosten bei Arbeit, Energie und Steuern.

Manfred Schnabel Präsident der IHK Rhein-Neckar

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INHALT

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KOMPAKT

6 Wirtschaft und Region im Überblick

TITELTHEMA | FACHKRÄFTE

12 Serpa Markt Die Heidelberger geben geflüchteten Menschen eine Chance

14 Breer Hier zählt Leistung, nicht Herkunft 15 Tipps So gelingt Integration in Unternehmen

AUS DER IHK

22 Jahresschlussempfang IHK-Präsident fordert Reformen

48 Ausweg gesucht? Die IHK vermittelt Partner, wenn Lösungen gebraucht werden.

24 Interessenvertretung Was die IHK-Organisation bewegt

25 Business Women IHK Unternehmerinnen vernetzen sich

25 IHK-Wahlarenen Landtagskandidaten im Wirtschafts-Check

31 Fortschritt Das Team von Fertia Health denkt Frauenmedizin neu. Im Zentrum: eine App als digitaler Helfer

STANDORT

26 Aus- und Weiterbildung Große Bühne für die Prüfungsbesten

28 IHK-Analyse Wer braucht welche Flächen in der Region?

AUS DEN UNTERNEHMEN

30 Kaiser und Huthmacher Mannheimer Duo stärkt Kinder und Erwachsene

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IHK-Magazin digital lesen:

31 Fertia Health Wenn die Gründungsidee beim Spazierengehen entsteht 32 21upcycling Heidelberger machen Kaffeesatz zu Tischplatten

33 Radsport Altig Traditionsunternehmen auf neuer Spur

34 St. Hippolyt Mühle Ebert Weshalb die Dielheimer Mehlwürmer züchten

35 Adagio Heidelberg Zuhause auf Zeit

36 Ludwig Café, Restaurant und Bar unter einem Dach 37 Drei Fragen an … yourbenefit-Geschäftsführer Henric Östringer

26 Strahlende Zukunft 130 Prüfungsbeste in der Aus- und Weiterbildung hat die IHK für ihre herausragenden Leistungen im Heidelberg Congress Center geehrt.

TIPPS

38 Unternehmensführung 40 Ausbildung 42 Weiterbildung 43 Umwelt & Energie 44 International 46 Recht & Steuern 48 Innovation

IHK-SERVICE

39 Impressum 50 Öffentliche Bekanntmachungen 51 Jubiläen 57 IHK-Börse

46 Tipps: Recht & Steuern Jeder Gewerbetreibende muss Rechnungen und andere Dokumente für einen bestimmten Zeitraum aufbewahren. Was gilt für was?

SO LADE ICH MEINEN AKKU AUF

58 Erfolg im Business ist nicht alles Francesco Crupano powert durch, Pausen sind kaum drin. Was trägt ihn durch diese schwierige Zeit?

VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNGEN

16 Energiemanagement und Nachhaltigkeit

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KOMPAKT

Jasmin Klein kann sich vorstellen, weitere McDonald’s-Filialen zu übernehmen.

JASMIN KLEIN Von Null auf 350 Angestellte

heim, Hockenheim, Brühl und Speyer. Mit Verantwortung für 350 Angestellte, darunter mehrere Azubis. Am Franchisekonzept schätzt Klein die Struktur: „Es gibt ein gewisses Ge- rüst, das eine Richtung vorgibt. Trotzdem habe ich als Unternehmer immer noch jede Menge Möglichkeiten zur Gestaltung.“ Die nutzt sie aktuell für viele Investitionen. Durch die vielfältigen Bestellmöglichkeiten via App oder Filial-Terminals sei ein Vergrößern der jeweiligen Küchen unumgänglich. Auch die Vielzahl der Produkte trage dazu bei, dass Modernisierungen notwendig sind. So wird ab Februar das Planken-Restaurant in Mannheim modernisiert.“ MB

DIE REISE VON JASMIN KLEIN ALS UNTERNEH - MERIN IST EINE UNGEWÖHNLICHE. 1998 mach- te sich die Medienwissenschaftlerin mit ihrem Mann selbstständig und gründete in Köln eine Medienproduktion. Im Juli 2024 gab Klein ihrer Selbstständigkeit eine komplett neue Richtung: „Nach einem langen Prozess und angesichts der sich stark verändernden Strukturen in der Medienbranche wurde mir klar, dass diese für mich keine verlässliche Zukunftsperspektive mehr darstellt. Es ergab sich die Möglichkeit, mich bei McDonald‘s als Franchisenehmerin zu bewerben. Nach einem neunmonatigen Auswahlverfahren wurde ich schließlich genommen.“ Zugute kam Klein auch, dass sie zehn Jahre Gastroerfahrung im Servicebereich mitbrachte. Heute ist sie Chefin von fünf McDonald‘s-Filialen in Mann-

Im Franchise- konzept habe ich als Unter- nehmer jede Menge Möglich- keiten zur Gestaltung.

Jasmin Klein

mcdonalds.com

? Wissen Sie, was die Generation Alpha bewegt? FRAGE DES MONATS

ZAHL DES MONATS

Lernen Sie auf Seite 40 Ihre zukünftigen Azubis und Mitarbeiter kennen: die Generation Alpha

von Industrie und Gewerbe an der Gesamtfläche im IHK-Bezirk Rhein-Neckar. Mehr auf Seite 28. QUELLE: STAT. LANDESAMT

2,8% ANTEIL

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KOMPAKT

O-TON DES MONATS

TIPPS & TERMINE

sicherheitsverordnung bringt strenge Sicher- heits- und Informations- pflichten für Hersteller, Händler und Online- Marktplätze. ihk.de/rhein-neckar/ produkthaftung Digitalisieren Sie schon? Dann aber bitte sicher!

Statt German Sonderweg müssen wir zurück auf den German Erfolgsweg.

Sind Sie zum ersten Mal Arbeitgeber? Mit der neuen Rolle als Arbeitge - ber entstehen rechtliche Pflichten und organisatori- sche Aufgaben.

DIHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Helena Melnikov beim Treffen der

ihk.de/rhein-neckar/ arbeitgeber

Business Women IHK Mehr zur Veranstaltung auf Seite 25.

Laden Sie Ihre Geschäfts- partner gerne zum Essen ein? Geschäftsessen können steuerlich attraktiv sein – wenn alle Formalien stimmen.

ihk.de/rhein-neckar/ cyber-security

Haben Sie ausreichend Kapital? Das zeigt der gemeinsame Finanzie- rungsCheck von IHK und Bürgschaftsbank.

MEIN TOPSELLER

ihk.de/rhein-neckar/ geschaeftsessen

„Korean Street-Food, Variante halal“

Sind Ihre Produkte sicher? Die EU-Produkt-

ihk.de/rhein-neckar/ finanzcheck

AFSHAN ABBASI: Bei uns gibt es Egg Drop Sandwiches, ein Street-Food-Gericht aus Korea. Basis sind zwei getoastete Scheiben Briochebrot, die mit Rührei, Cheddar-Käse und Sauce belegt werden. Dazu gibt es je nach Geschmack ver- schiedene Füllungen. Unser Topseller sind die Halal-Va- rianten mit Rindfleisch oder Sucuk-Wurst. Beliebt ist auch die Avocado-Variante. Als Dessert haben wir Croffels: eine Mischung aus Croissant und Waffel mit verschiedenen Toppings wie Schokolade, Früchten und Nüssen. Wie ich darauf gekommen bin, asiatisches Essen in Mannheim anzubieten? Die Stadt wird immer offener für neue Ge- schmackserlebnisse. Und ich bin ein großer Korea-Fan mit Blick auf Serien und Küche – besonders der trendigen Egg- Drop-Sandwiches. Diese sind dort unglaublich beliebt; wie hierzulande Bäckereien. Unser

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Name „Qafey“ steht für „Café mit Q“, angelehnt an das arabische Wort „Qahwa“ für Kaffee.

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Ich bin Apothekerin, mein Mann erfolg- reicher Unternehmer

• Beratungsangeboten u. a. zu Ressourceneffizienz, Fördermitteln, Azubi-Suche oder IT-Sicherheit • Informationen wie Änderungen im Steuer- und Gesellschaftsrecht oder zum Auslandsgeschäft

in Mannheim, und ich habe langjährige Gastronomie-Er- fahrung. Gemeinsam entschieden wir, ein Café zu eröffnen. Ru

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Afshan Abbasi und ihr Ehemann Faiq Rasheed haben 2025 das Qafey in der Mannheimer Innenstadt eröffnet.

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KOMPAKT

IHK-REGION Von Vacanza zu Non-Vakant

HIRSCHBERG- LEUTERSHAUSEN Ice, Ice, Baby: Robin Pandolfo, der zusammen mit seiner Ehefrau Viviana die Gelateria Pandolfo betreibt, hat eine neue EP veröffentlicht – Titel „Vacanza“ (italienisch für Urlaub). Der 32-Jährige rappt bereits seit langem unter dem Künstlernamen „Langfinger Binho“.

MANNHEIM Wechsel: MVV besetzt den Pos- ten des Vertriebsvorstands neu: Dr. Johannes Werhahn tritt zum 1. Januar 2026 die Nachfolge von Ralf Klöpfer an. Im Februar 2025 hatte Ralf Klöpfer bekanntgege- ben, sein Vorstandsmandat zum Jahresende auf eigenen Wunsch niederzulegen.

WALLDÜRN Auf in ferne Galaxien: Hochpräzi- sionspanels für Weltraumteleskope stellt die Concad GmbH her. Dafür gab es in Stuttgart den Innovations- preis des Landes Baden-Württem- berg.

Weinheim

Walldürn

Buchen

Hirschberg

Mannheim

Eberbach

Ladenburg

Waldbrunn

Schönbrunn

Heidelberg

Brühl

Schwetzingen

Leimen

Mosbach

Hockenheim

Walldorf

Wiesloch

EVENTS Bis 27. Januar Schwetzingen „Unsichtbar – in der Mitte der Gesell- schaft? Gesicht zeigen gegen Antisemitis- mus!“: Foto-Ausstel- lung in der Volkshoch- schule Schwetzingen www.vhs- schwetzingen.de 14. März bis 18. April Heidelberg Musik liegt in der Luft beim Heidelberger Frühling. 2026 feiert das Festival bereits seinen 29. Geburtstag. www.heidelberger- fruehling.de

Sinsheim

HEIDELBERG Neuer Auftrag: Die

MOSBACH Gib‘ Gangstern keine Chance: Die MPDV Mikrolab GmbH, Anbieter von Manufacturing Execution Systemen, hat bereits im September einen Cyberangriff erfolg - reich abgewehrt. Tipps zum Schützen Ihrer Daten: ihk.de/rhein-neckar/ cyber-sicherheit

Amperfied GmbH, Tochter - gesellschaft der Heidelberger Druckmaschinen AG, hat Siemens Energy als Groß- kunden für das Laden deren E-Autoflotte gewonnen. Der Auftrag umfasst die Migra- tion, Konsolidierung und den Betrieb von rund 200 AC- Wechselstrom-Ladepunkten an zwölf deutschen Stand- orten in das Cloud-Backend von Amperfied.

LEIMEN Prämiert: Heidelberg

Materials Mineralik DE hat den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg erhal- ten. Ausgezeichnet wurde der Einsatz von Brechsand, einer Form von Naturstein- Sand, bei der Herstellung von sogenannten F-Zementen am Standort Leimen.

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KOMPAKT

DIE ANALYSE

STECKBRIEF

KALENDERBLATT

Paul Hofmann: „Mehr Freiraum zum Gestalten“

8. März

wendigen Reformen und Vereinfachungen recht- zeitig umsetzen können? Zu viel Regulierung und Misstrauen verhindern Aufschwung. Um die Kraft der Marktwirtschaft zu entfalten, braucht es aber wieder Vertrauen in das Unternehmertum. MK Paul Hofmann ist Vorstand der Berrang SE und seit 2025 Mitglied der IHK- Vollversammlung.

Herr Hofmann, Sie haben die IHK Rhein-Neckar beim „Europäischen Parlament der Unterneh- men“ vertreten. Ihr Fazit? Ich komme mit vielen Ein- drücken aus Brüssel zurück nachdenklich. Beeindruckt haben mich die intensiven Gespräche und der spür - bare europäische Geist. und bin beeindruckt, begeistert, aber auch Was hat Sie begeistert? Der gemeinsame Wille, Europa wirtschaftlich stark und wettbewerbs- fähig zu halten. Beson- ders im Fokus unseres Austauschs standen die kleinen und mittleren Unternehmen. Zu Recht: Sie sind das Fundament unserer Wirtschaft und brauchen endlich wie- der mehr Freiraum zum Gestalten statt immer neue Auflagen.

Landtagswahl in Baden-Württem- berg. Erfahren Sie auf Seite 25 mehr zu den IHK-Wahlarenen im Vorfeld.

Dorothee Balke, IHK- Geschäftsbereichsleiterin Berufliche Weiterbildung Weiter entwickeln



Digitalisierung, Globalisierung und demografischer Wandel verändern unsere Welt schnel- ler und intensiver als je zuvor. Verfügen Sie und Ihr Team über die Kompetenzen, um Schritt zu halten? Unsere Future Skills- Weiterbildungen machen Sie fit für die Zukunft: Sie entwickeln sich zu Kommunikationsex- perten, Change-Navigatoren, Datenschutz-Helden oder Di- gital-Pionieren. Nutzen Sie die Chance, Ihre Zukunft aktiv zu gestalten und machen Sie 2026 zu Ihrem Jahr der persönlichen Entwicklung. Damit die Zukunft nicht Sie bestimmt.

AUS DEN HOCHSCHULEN

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim ehrte ihre 1.600 Absolventen im Rosengarten. Lesen Sie auf Seite 26, wie wir die 130 Besten in der Aus- und Weiterbildung fei- erten – andere Location, gleicher Spirit #Ein Hoch auf euch!

Und was stimmt Sie nachdenklich? Werden wir und die politischen Entschei - dungsträger die not-

www.mannheim.dhbw.de

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Wir sind:

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TITELTHEMA | AUSBILDUNG

Alle Potenziale heben 130 Personen wurden bei der IHK-Prüfungsbestenfeier für ihre Leistungen in der Aus- und Weiterbildung geehrt. Darunter sind beispielsweise Thu Trang, Sinem oder Kadir. Nicht nur Daniela, Jonas oder Lukas.

TITELTHEMA | AUSBILDUNG

E in „Lukas Becker“ erhält deutlich mehr Antworten auf eine Bewerbung als eine „Habiba Mahmoud“ – auch wenn sie bessere Noten hat. Im Juli 2025 kam die Universität Siegen in ihrer Studie „Herkunft schlägt Leistung“ zu folgendem Er- gebnis: Wer einen migrantisch klin- genden Namen hat, hat es bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz schwerer als vermeintlich deutsche Bewerberinnen und Bewerber. Laut Studie befürchten viele Unterneh- men Sprachbarrieren, kulturelle Distanz oder zusätzlichen bürokra- tischen Aufwand etwa wegen feh- lender Aufenthaltsgenehmigungen. Und stellen daher nicht „Habiba“, sondern „Lukas“ ein. Um bei der Fachkräftesicherung alle Potenziale zu heben, ist allerdings ein offener Blick gefragt, etwa in Richtung von Geflüchteten und Zugewanderten. „Wir können es uns nicht leisten, Potenziale zu ver- schwenden“, warnt Ekkehard Köh- ler, Professor für Wirtschaftsdidak- tik und sozioökonomische Bildung an der Universität Siegen. IHK-Vize- präsident Karl Breer stimmt dieser Aussage zu. „Bei uns arbeiten 1.200 Menschen aus 58 Nationen. Ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter mit Migrationshintergrund könnten wir viele lebenswichtige Dienstleistungen wie OP-Reinigun- gen und Desinfektionsmaßnahmen nicht erbringen“, so der Geschäfts- führer der Breer GmbH (siehe Seite 14). Nur wer heute ausbildet, hat mittel- fristig die dringend benötigten Fachkräfte. Ausbildung verläuft im besten Fall antizyklisch – trotz wirtschaftlicher Einbrüche und unsicherer Zeiten muss jetzt aus- gebildet werden, um die Lücken, die Verrentung absehbar in der Beleg- schaft hinterlassen wird, schließen zu können. Wichtig sind daher Unternehmen, die offen sind. Die vorurteilsfrei Menschen eine Chance geben, auch solchen mit Flucht- oder Migra- tionserfahrung. Wie Memet Cifci.

Er ist zusammen mit seinem Bruder Burhan Geschäftsführer der Super- marktkette Serpa. Seit vielen Jahren bildet das Unternehmen junge Men- schen aus, zuletzt vermehrt auch Geflüchtete (siehe Seite 12). Integration gelingt, wenn die gesamte Belegschaft mitzieht und wenn den Menschen gleich zu Beginn unter die Arme gegriffen wird. Diesen Tipp gibt das Netzwerk „Unternehmen integrieren Flücht- linge“, das gegründet wurde, um praktische Erfahrungen und Wissen zu bündeln. Träger des Projekts ist die DIHK Service GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Deut- schen Industrie- und Handelskam- mer (siehe Seite 15). Und auch bei der IHK gibt es zahlreiche Unter- stützung (siehe Seite 15). Wenn am Ende alle Hürden geschafft ist, steht hoffentlich der erfolgreiche Übergang in eine Festanstellung. Auf der Liste der 130 Besten aus unserer Region in der Aus- und Weiterbil- dung des Jahres 2025 (siehe Seite 26) stehen nicht nur die „Lukas Becker“-Vertreter dieser Welt. Spielt es eine Rolle, wie die Prüfungsbesten 2025 mit Vornamen heißen, ob sie – wie manche vielleicht denken – eine Migrationsgeschichte haben? Nein. Weshalb? Die IHK-Organisation in Baden-Württemberg gibt darauf mit ihrer seit November auf Social Media laufenden Initiative eine Antwort. Die Initiative trägt den Namen „Weil es ohne Fachkräfte nicht geht“. Texte im Titel: Ba

Wir können es uns nicht leisten, Potenziale zu verschwenden.

Ekkehard Köhler

Im Titel

12 Serpa Markt Die Heidelberger geben geflüchteten Menschen eine Chance

15 Tipps I. So gelingt Integration im Unternehmen 15 Tipps II. So überwinden Betriebe Schwierigkeiten bei der Integration

14 Breer Hier zählt Leistung, nicht Herkunft

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TITELTHEMA | AUSBILDUNG

SERPA Gekommen, um zu bleiben

Im Serpa Markt werden auch geflüchtete Menschen ausgebildet. Nicht aus Altruismus, sondern weil gute Mitarbeiter gebraucht werden. So wie Ilhan Senköy aus der Türkei

P arzarcik ist ein Dorf im Osten der Türkei. Es liegt mehr als tausend Kilome- ter von Istanbul entfernt. Die syrische Grenze ist viel näher als die Grenze zur EU. Doch dort sieht Ilhan Senköy seine Zukunft, und deshalb ist er vor vier Jahren nach Deutschland geflüchtet. Der 21-Jährige ist Kurde. Das Asylverfahren von Ilhan Senköy ist noch nicht abge- schlossen, doch er setzt alles daran, dass er bleiben, eine Familie gründen, sich ein Leben hier aufbauen kann. Die Basis hierfür: eine Ausbildung. Diese absolviert er seit dem Sommer im Serpa Markt in Heidelberg. „Die Arbeit gefällt mir“, sagt er in fast perfektem Deutsch, das er sich in fünf Monaten Sprachkurs erarbeitet hat. Auch in der Berufsschule komme er gut zurecht, Fächer

wie Mathematik fielen im leicht. Ilhan Senköy ist in der Türkei zwölf Jahre zur Schule gegangen, hat Abitur gemacht und danach zwei Jahre im Restaurant einer befreundeten Familie gearbeitet. Nun lernt er also Einzelhan- delskaufmann, und dass er überhaupt die Chance dazu hat, ist Memet und Burhan Cifci zu verdanken. Die beiden Brüder betreiben eine Supermarktkette, die unter dem Namen Serpa firmiert und in drei Bundes- ländern – Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen – 19 Filialen betriebt. Das Sorti- ment umfasst Obst und Gemü- se, Fleisch, Käse, Brot, medi- terrane Produkte. Die Brüder Cifcis sind Türken der zweiten Generation. Ihr Vater kam einst als Gastarbeiter nach Deutsch- land, und als der Betrieb, in dem er zuletzt gearbeitet hatte,

dicht machte, gründete er den ersten Serpa-Markt. Nun führen die Söhne das Geschäft, und die dritte Generation hilft auch schon mit. „Als wir noch Kinder waren, haben wir uns jeden Sommer von unseren Klassenkamera- den verabschiedet und gesagt: ,Wir kommen nicht mehr zurück‘“, erzählt Memet Cifci. Doch sie sind immer wieder zurückgekommen. Der Vater hat das Geschäft vergrößert und später seinen Söhnen übergeben. Die Beiden haben weiter expandiert. Insgesamt arbeiten rund 300 Beschäftig- te in den Serpa Märkten. Seit mehr als 20 Jahren bildet das Unternehmen junge Men- schen aus. In den vergangenen zwei, drei Jahren handelt es sich bei einem Großteil der Auszubildenden um Geflüchte- te, oder sie wurden – vermittelt über eine Agentur – aus dem Ausland für die Ausbildung an- geworben. „Die Arbeitsmotiva- tion ist hoch, die jungen Leute machen alles sehr sorgfältig, sind pünktlich und höflich“, sagt Memet Cifci. Dass sie Deutsch könnten, sei Vor- aussetzung, wobei unter der Kundschaft auch viele Türken, Afghanen, Griechen, Aserbaid- schaner seien. Viele von ihnen sprächen Türkisch, da klappe es dann sowieso mit der Kom- munikation. „Die Menschen wollen etwas erreichen, sie wollen sich ein Leben aufbau- en und wissen, dass sie dafür eine Ausbildung brauchen“, hat Memet Cifci die Erfahrung gemacht.

Ich würde mir wünschen, dass einfach mehr Betrie- be die Aus- bildung von geflüchteten Menschen einmal aus- probieren.

Memet Cifci

Ilhan Senköy (rechts) absolviert im Serpa Markt von Memet Cifci (links) und seinem Bruder Burhan seine Aus - bildung zum Einzel- handelskaufmann.

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TITELTHEMA | AUSBILDUNG

Umgekehrt hänge die deutsche Wirtschaft an der Zuwanderung von Fachkräften. Konkretes Beispiel: „Mein Heizungsbauer sagt: ,Ich bilde nicht mehr aus, ich finde sowieso niemanden‘“, erzählt Memet Cifci. Der Handwerker nehme nur noch so viele Aufträge an, wie er selbst erledigen könne, und wenn er eines Tages in Rente gehe, schließe der Betrieb. Memet Cifci weiß, dass es Vorbehalte gegenüber Menschen mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrung gibt. Dazu zählen Aspekte wie unentschuldigtes Fehlen, häufiges Kranksein, zu Spätkommen. Auch mangeln- de Wertschätzung Frauen gegenüber sei ein Vor- urteil, das insbesondere gegenüber arabischen und muslimischen Nachwuchskräften vorgebracht werde. Memet Cifci kann das für seine Auszubildenden nicht bestätigen. „Ich würde mir wünschen, dass einfach mehr Betriebe das einmal ausprobieren.“ Ilhan Senköy lebt zusammen mit anderen jungen Leuten im Ausbildungshaus, das die Heidelberger Dienste gGmbH, ein soziales Dienstleistungsunter- nehmen der Stadt Heidelberg, betreibt. Der 21-Jähri- ge fühlt sich dort gut aufgehoben. „Es gibt solche und solche, Gute und Schlechte“, sagt er zu den Vorbehal- ten gegenüber jungen Zugewanderten. Ilhan Senköy hofft , dass am Ende nicht diejenigen abgeschoben würden, die sich integrieren wollten. So wie er.

Gründe für die Ausbildung von Menschen aus anderen Ländern

Fachkräftemangel entgegenwirken Menschen mit einer Flucht- oder Zuwanderungsge-

1.

schichte bringen oftmals Qualifikationen, Berufserfahrung und Motivation mit, die in vielen Branchen dringend gesucht werden. Unternehmen, die sich für diese Zielgruppen öffnen, machen sich so langfristig zukunftssicher. 2. Interkulturelle Kompetenz im Team stärken Zugewanderte Mitarbeiter fördern die interkulturelle Sensibilität im Unternehmen. Für Betriebe mit internationaler Kundschaft oder Niederlassungen im Ausland kann sich das auszahlen. 3. Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen Unternehmen, die Menschen mit einer Flucht- oder Zu- wanderungserfahrung eine Chance geben, setzen ein Zeichen für soziale Verantwortung und steigern damit zugleich die eigene Arbeitgeberattraktivität.

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Ausführliche Informationen zu Programm und Bewerbung: www.mannheim-business-school.com/msbt

Foto: Norbert Bach

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BREER „Bei uns zählt Leistung, nicht Herkunft“ Die Heidelberger setzen immer wieder Zeichen für Vielfalt. Karl Breer über Vorurteile, Rassismus, aber auch positive Erfahrungen.

jungen Menschen mit Migrations- hintergrund einen Ausbildungsplatz anzubieten und waren dann häufig positiv überrascht vom enormen Engagement dieser jungen Menschen. Beflügelt durch diese hohe Motiva- tion wurden viele dieser Auszubilden- den, die in unserem Unternehmen die Ausbildung absolviert haben, zu Landessiegern und Jahresbesten in ihren Ausbildungsberufen. Läuft bei der Ausbildung von Men- schen mit Flucht- oder Zuwande- rungserfahrung denn alles glatt? Breer: Zeigen Sie mir eine Ausbil- dung, die ohne Herausforderungen verläuft. Spaß beiseite: Vor allem Ausbildungsbetriebe, die sich zum ersten Mal dazu entschließen, einen Azubi mit Migrationshintergrund einzustellen, sind oft skeptisch. Es gibt halt immer noch Vorurteile. Als unser Unternehmen vor ungefähr 20 Jahren immer internationaler wurden, gab es innerhalb der Be- legschaft hin und wieder durch- aus Sprüche, die zweifellos einen rassistischen Ursprung hatten. Auch heute gibt es zum Teil noch Ressen- timents unter den verschiedenen Ethnien. Entmutigen sollte einen dies als Unternehmer allerdings nicht, denn in der Regel kann man bereits nach kurzer Zeit erleben, wie aus dem ‚fremden‘ Mitarbeiter ein geschätzter Kollege wird, der hilft, den Job zu erledigen! Wir dürfen Herausforderungen bei der Integra- tion nicht verschweigen. Menschen kategorisch vom Ausbildungsmarkt auszuschließen, verschlechtert je- doch die Zukunftschancen sowohl für Unternehmen als auch für junge Migranten. Ru

Ist stolz auf seine internationale Belegschaft: Karl Breer, (hintere Reihe, 2. von links), Vorsitzender des IHK-Berufsbildungsausschusses, mit (vordere Reihe von links) Engin Seegmüller, Zakaria Zemmouri-Moujahid, Louie Gomez, Amjad Safi, Nsaif Jasim Marsho (3. Landessieger*) und (hintere Reihe von links) Kristina Cuko (3. Landessiegerin*), den Ausbildungsleiterinnen Ayse Seegmüller und Leonie Berberich sowie Robin Bender (1. Landessieger**) (bei der Prüfung *zum Handwerksgesellen/zur Handwerkgesellin im Gebäudereinigerhandwerk bzw. **zum Kaufmann im Büromanagement)

viele lebenswichtige Dienstleistungen nicht erbringen. Schon mein Großva- ter hatte den Wahlspruch: ‚Uns inte- ressiert nicht, wo jemand herkommt, sondern wo er hin will!‘ Bei uns zählt Leistung, nicht Herkunft. Was wünschen Sie sich von anderen Unternehmen? Breer: In den letzten Jahren hat sich bereits viel zum Positiven verändert. Viele Firmen waren aufgrund des Bewerbermangels darauf angewiesen,

Herr Breer, spielt bei Ihnen im Unternehmen Herkunft eine Rolle? Karl Breer (mit einem Augen- zwinkern): Ja, natürlich! Denn in unserem Unternehmen arbeiten be- reits über 1.200 Menschen aus 58 Na- tionen. Insbesondere freue ich mich daher über jeden Bewerber, der aus einem Land kommt, aus welchem wir noch keine Beschäftigte haben. Aber ernsthaft. Wichtig ist: Ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund könnten wir

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Fünf Tipps für schwierige Situationen

Tipps fürs Onboarding von Menschen aus anderen Ländern Sprachförderung Die größte Hürde ist meist die Sprache. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bietet gezielt Berufs- sprachkurse und Azubi-Berufssprachkurse an. Wichtig ist zudem das Erlernen von Fachbegriffen. Das Netz - werk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ hat Voka- belflyer für verschiedene Branchen in Kooperation mit Branchenverbänden und Unternehmen erstellt: www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de Unterstützung bei der Wohnungssuche Eine Herausforderung ist die Suche nach bezahlbarem Wohnraum; problematisch zum Teil auch deshalb, weil Voraussetzungen wie eine Schufa-Auskunft oder eine Kaution nicht erfüllt werden können. Unternehmen kön- nen hier unterstützen, beispielsweise indem sie selbst Wohnraum zur Verfügung stellen, bei der Wohnungs- suche helfen, bei Wohnungsbesichtigungen begleiten oder das eigene Netzwerk ansprechen.

1. Kommunizieren Im Gespräch bleiben und regelmäßig wertschätzend Feed - back geben, um Probleme und Herausforderungen schnell zu erkennen und frühzeitig reagieren zu können. 2. Hilfen nutzen Unternehmen sollten sich frühzeitig informieren, welche Unterstützungs- und Beratungsangebote in ihrer Region bestehen. 3. Beim Ankommen unter die Arme greifen Ein offenes Ohr und Hinweise auf Unterstützungsangebote zu Themen auch jenseits des Arbeitsplatzes sind wichtig. 4. Geduldig sein Integration ist ein Prozess und läuft nicht immer von Anfang an glatt. Empathie und Geduld sind gefragt. 5. Kulturell sensibel reagieren Interkulturelle Trainings helfen bei Unsicherheiten und Konflikten.

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Der Weg zum Master ohne Erststudium Die Graduate School Rhein-Neckar zeigt, wie Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz auch ohne vorherigen Bachelorabschluss den akademischen Grad Master of Business Administration erwerben können. Für viele Berufstätige ist ein akademischer Abschluss nach wie vor Voraussetzung, um in Leitungspositionen aufzusteigen. Doch ein kompletter Bachelor- und Masterweg bedeutet häufig einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand. Rheinland-Pfalz ermöglicht daher – im Gegensatz zu Baden-Württemberg – qualifizierten Berufstätigen mit abgeschlossener Be - rufsausbildung und mehrjähriger Erfahrung den direkten Zugang zu einem weiterbildenden Masterstudium. Innerhalb von zwei Jahren können sie berufsbegleitend den MBA erlangen. „Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant - deshalb brauchen Unternehmen flexible Wei- terbildungswege, damit erfahrene Mitarbeitende schneller für Führungsverantwortung qualifiziert werden können“, betont Ralf Blasek, Geschäftsführer der Graduate School Rhein- Neckar. Die Einrichtung bündelt die weiterbildenden MBA-Programme der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU), die auch Bewerber*innen ohne Erststudium nach einer erfolgreichen Eignungsprüfung aufnehmen. Am 25. Februar 2026 informiert die Graduate School Rhein-Neckar in einer Online-Session von 17:00 bis 18:30 Uhr über Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungs- prozess, Zeitmanagement, Studienablauf sowie Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie der Einstieg ins Masterstudium ohne Bache- lor oder Abitur gelingt. Ein Studiengangleiter sowie ein Absolvent geben persönliche Einblicke und berichten von ihren Erfahrungen: „Praxiserfahrene Personen ohne ersten Hochschulabschluss haben ein feines Gespür dafür, wie wertvoll es ist, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse in der betrieblichen Praxis anzuwenden. Sie bringen interessante Perspektiven, große praktische Expertise und Engagement mit.“

Facts Die Graduate School Rhein-Neckar ist die gemeinnützige Weiterbildungseinrich- tung der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Als Kompetenzzentrum für berufsbeglei- tendes Lernen bietet sie Berufstätigen jeden Alters Weiterbildungen, Seminare und Studiengänge in Leadership und Management. Sie erhalten hier methodi- sches Wissen aus der aktuellen Forschung kombiniert mit State of the Art Praxis- wissen von Hochschuldozierenden und Fachexpert*innen.

Kontakt: Tel: 0621 595 728 0 • www.gsrn.de/MOB • info@gsrn.de

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ENERGIEMANAGEMENT

UND NACHHALTIGKEIT

Wirtschaftlich, ökologisch und sozial

Nachhaltigkeit stellt Unternehmen vor die Aufgabe, Energieverbrauch, Ressourcenflüsse und Lieferketten so zu gestalten, dass sie wirtschaftlich stabil bleiben und zugleich den steigenden Anforderungen von Gesetzgeber, Kunden und Märkten entsprechen.

derungen zu berichten. Sie gilt künftig nur für Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und einem jährlichen Nettoumsatz von über 450 Millionen Euro. Mehr als 80 Prozent der ursprüng- lich erfassten Unternehmen fallen damit aus dem Anwendungsbereich. Ziel bleibt die Bereitstellung standardisierter und verlässlicher Informationen. Damit soll

gleichzeitiger Sicherung von Transparenz in sozialen und ökologischen Fragen.

Der Umfang der umweltpolitischen Vor- gaben für Unternehmen ist in den ver- gangenen Jahren stetig gewachsen. Laut dem aktuellen Umweltbarometer der Deutschen Industrie- und Handels- kammer (DIHK) muss ein mittelständi- sches Unternehmen inzwischen mehrere Hundert umweltbezogene Vorschriften berücksichtigen. Damit binden die Be- richtspflichten zur Nachhaltigkeit in den Betrieben erhebliche Ressourcen. Viele Unternehmen sehen zwar den Beitrag von Regulierungen zum Umweltschutz und zur gesellschaftlichen Verantwor- tung, die praktische Umsetzung ist je- doch oft herausfordernd. Die EU hat auf diese Entwicklung reagiert und zentrale Nachhaltigkeitsregelungen angepasst. Ziel ist eine spürbare Entlastung bei

CSRD: Nachhaltigkeitsberichterstat- tung für große Unternehmen Nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) haben Unternehmen über den Umgang mit sozialen und ökologischen Herausfor-

Digitale Nachhaltigkeitsberichte:

Nachhaltigkeitsberichte müssen künftig maschinenlesbar und standardisiert im European Single Electronic Format (ESEF) erstellt werden. Das Portal des Deutschen Nachhaltigkeitskodex bietet kostenlose Unterstützung. report.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de

REALISATION: Endriß + Prüfer Verlags-GmbH · Tel. 07221 / 21 19 0 · www.endriss-pruefer.com · Die Textbeiträge in diesem Special wurden von den werbenden Firmen verfasst.

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Digitalisierung Energiemanagement und Nachhaltigkeit

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Administrativer Aufwand durch Umweltregulierungen:

Jedes dritte Unternehmen wendet bis zu 5 Stunden pro Woche dafür auf. Umweltbarometer der DIHK

vor allem die Transparenz erhöht werden, um Investitionen in nachhaltige Tech- nologien und Unternehmen zu fördern. Ihren CSRD-konformen Nachhaltig- keitsbericht können Unternehmen über das Online-Portal des Deutschen Nach- haltigkeitskodex erstellen. Die Plattform soll Unternehmen bei der Einhaltung der Vorschriften unterstützen und die

(LkSG) regelt seit Januar 2023 die Verantwortung von Unternehmen für menschenrechtliche und umwelt- bezogene Standards in ihren Liefer- ketten. Im September 2025 hat das Bundeskabinett jedoch entlastende Änderungen beschlossen, nach denen

Berichterstattung insbesondere für klei- ne und mittlere Unternehmen deutlich erleichtern. Lieferketten: Entlastung bei gleichbleibender Verantwortung Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz

Saugbaggerservice Umweltschonend

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und leistungsstark

BUCHEN UmweltService GmbH Ein Unternehmen der REMONDIS-Gruppe

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Ein gut durchdachtes Energiemanagementsystem überwacht z. B. die Energieproduktion von Photovoltaikanlagen.

größere Unternehmen für einige Jahre von Dokumentationspflichten befreit werden und Sanktionen nur noch bei schweren Verstößen greifen sollen. Die Anwendung beginnt frühestens 2029. Betroffene Unternehmen müssen ihre Lieferketten risikobasiert analysieren, um negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu minimieren. Da die umfang- reichen Sorgfaltspflichten jedoch wei- terhin ausgeübt und dokumentiert wer- den sollen, bewegt sich die tatsächliche Entlastung der Unternehmen in engen Grenzen und der Effekt auf nachgelager- te Unternehmen in der Lieferkette bleibt bestehen. Softwaregestützte Lösungen können Unternehmen helfen, regula- torische Anforderungen entlang ihrer Wertschöpfungskette effizient umzu- setzen. Die osapiens Services GmbH aus Mannheim bündelt beispielsweise An- wendungen für Nachhaltigkeitsbericht- erstattung, Lieferantenmanagement und Compliance auf einer Plattform. Der Dienstleister unterstützt Unterneh- men dabei, Transparenz zu schaffen, nationale und internationale Regulie- rungen einzuhalten und die operative Effizienz zu steigern. Der osapiens HUB ist eine umfassende Cloud-Plattform. Er stellt KI-gestützte Softwarelösungen für transparente, prüfbare und audit-sichere Nachhaltigkeitsberichte bereit.

gut durchdachtes Energiemanagement- system überwacht z. B. die Energiepro- duktion von Photovoltaikanlagen und steuert, wie und wann diese Energie genutzt oder gespeichert wird. Eine Energieberatung zur Steigerung der Energieeffizienz bietet Unternehmen erhebliche Vorteile: Sie führt zur dau- erhaften Senkung von Energiekosten und hilft beim Einhalten gesetzlicher Anforderungen und der Nutzung von staatlichen Fördermitteln.

Ganzheitliche Konzepte im Energiemanagement

Energiemanagement ist ein gesamt- heitliches Konzept aus Energieeffizi- enz, Speichertechnologien und einer intelligenten Steuerung. Ziel ist dabei sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Nachhaltigkeit. Es sind schon lange nicht mehr nur die „Klassiker“ wie Beleuchtung oder Heizung, die den Energieverbrauch bestimmen, denn Einzelmaßnahmen bringen oft nur kurzfristige Erholung vom steigenden Kostendruck. Ein

Weiter Seite 20

Reinigung bei der Rhein Main Deponie BUCHEN UmweltService – Industrieservice mit allen Facetten

Seit Anfang Februar lief ein spannen- des Projekt für die Expert*innen der BUCHEN UmweltSercvice GmbH: die Reinigung eines Fermenters (Bioreaktor) einer Abfallvergärungsanlage mit rund 500 m³ Gärsubstrat. Dieses Projekt konnte mittlerweile erfolgreich abge- schlossen werden. Das Besondere bei diesem Projekt? Minimaler Personaleinstieg! Dank moderner Technik und durch- dachter Prozesse wurde der Fermen- ter weitestgehend ohne direkten Einstieg entleert und gereinigt - ein Plus für Effizienz und Sicherheit. Mit dieser Lösung wurde dazu beigetragen, die Anlage schnell und sicher für den weiteren Betrieb vorzubereiten.

„ Kontakt /Info

www.buchen.net

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Event-Region Rhein-Neckar Energiemanagement und Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeit im Mittelstand Software sorgt für Transparenz und macht Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil

Welche neuen Nachhaltigkeitsanforde- rungen gibt es für Unternehmen? Die EU hat mehrere Richtlinien einge- führt, die Unternehmen verpflichten, Nachhaltigkeitsdaten offenzulegen und Transparenz in ihren Lieferketten und Geschäftsbereichen zu schaffen. Dazu gehören etwa die CSRD oder die EU-Ent- waldungsverordnung (EUDR). Auch wenn diese Vorgaben zunächst vor allem große Unternehmen betreffen, haben sie direkte Auswirkungen auf den Mittelstand: Be- richtspflichtige Unternehmen müssen Daten aus ihrer gesamten Lieferkette bereitstellen und fordern diese deshalb systematisch von ihren Zulieferern und Partnern an. Gleichzeitig erwarten auch Kunden, Banken und Investoren zunehmend nachvollziehbare Nachhal- tigkeitsinformationen. Für mittelständi- sche Unternehmen wird die Fähigkeit, solche Daten bereitstellen zu können, damit immer wichtiger, oft sogar entschei- dend für Aufträge und Partnerschaften. Was sind die Herausforderungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung? Unternehmen müssen Daten aus vie- len Bereichen strukturiert erfassen und zusammenführen – etwa zu Lieferket-

ten, Energieverbrauch oder Mobilität. Für kleine und mittlere Unternehmen ist das oft besonders anspruchsvoll, weil die Informationen in unterschiedlichen Systemen liegen oder erst von Lieferan- ten eingeholt werden müssen. Das manu- elle Zusammenführen ist zeitintensiv und fehleranfällig. Softwarelösungen können hier deutlich entlasten, indem sie Daten automatisch bündeln, strukturieren und prüfbar machen. Die Softwarelösungen von osapiens sammeln alle relevanten Daten zent- ral, bewerten Risiken automatisiert und erstellen klare, verlässliche Nachhaltig- keitsberichte. So können KMU Anforde- rungen wie VSME, EUDR oder nationale Lieferkettengesetze erfüllen, ohne hohe manuelle Aufwände zu verursachen. Durch die gemeinsame Datenbasis ent- steht zudem ein umfassender Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette. Diese Transparenz hilft, Risiken früh zu erkennen, Kreditkosten zu senken und Gewinnchancen bei Ausschreibungen zu erhöhen – und macht Nachhaltigkeit da- mit zu einem echten Wettbewerbsvorteil. Wie unterstützt die Software von osapiens?

Julian Mayer ist Head of SME Business Global beim Mannheimer Softwareunternehmen osapiens.

Welches Angebot gibt es für mittelständische Unternehmen?

Speziell für kleine und mittlere Unter- nehmen bietet osapiens Lösungen an, die schnell einsatzbereit sind, keine Vorkenntnisse erfordern und genau auf die Bedürfnisse des Mittelstands zuge- schnitten sind.

Weitere Informationen: osapiens.com

Die führende Software für Nachhaltigkeit und Transparenz . Entwickelt in Mannheim.

Nachhaltigkeitsdaten werden zum entscheidenden Faktor für Compliance, Risikominimierung und Wettbewerbsfähigkeit . osapiens unterstützt Unternehmen dabei, Transparenz zu schaffen, Berichte sicher zu erstellen und regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen – ohne zusätzliche Ressourcen. Die Lösungen sind flexibel einsetzbar und für Unternehmen jeder Größe geeignet – vom mittelständischen Betrieb bis zum internationalen Konzern. Über 2.200 Unternehmen weltweit vertrauen bereits auf die Plattform.

KMU-Programm osapiens

Weitere Informationen: www.osapiens.com

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Fortsetzung von Seite 18

Ganzheitliche Konzepte in der Abfallwirtschaft

ISO 50001 oder EMAS Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) ist seit November 2023 in Kraft. Betriebe mit einem durchschnittlichen Jahres- energieverbrauch von über 7,5 Giga- wattstunden (GWh) müssen seitdem ein Energiemanagementsystem nach ISO

Potenziale. Der Beratungsbedarf wächst deshalb stetig. Mit ihrer Expertise in thermischer Bauphysik, nachhaltiger Energieberatung und Lebenszyklus- analysen ist die Heidelberger A-PHYS Ingenieurgesellschaft mbH ein Beispiel für Unternehmen, die in der Region auf

Nachhaltigkeit erfordert auch einen professionellen Umgang mit Abfällen. Während Abfallwirtschaft und Recycling traditionell als nachgelagerte Prozesse betrachtet wurden, setzen Unternehmen heute auf eine ganzheitliche Perspektive. Gebrauchte Materialien und Verpackun- gen sind oftmals keine Abfälle, sondern wertvolle Ressourcen, die nach Ge- brauch gesammelt, zurücktransportiert und wiederverwendet werden können. Der Einsatz von Mehrwegverpackun- gen in Kombination mit digitalisierten Rückführungsprozessen spart Rohstoffe, Transportkosten und CO₂-Emissionen. Doch nicht jeder Abfall lässt sich vermei- den. Daher gilt: Wenn schon entsorgen, dann professionell und umweltfreund- lich. Die BUCHEN UmweltService GmbH mit einem Standort in Ludwigshafen ist ein Beispiel für den nachhaltigen Ansatz bei der Entsorgung in der Industrie. Mit seinem Know-how z. B. in Schadstoffsa- nierung, Abfall- und Gefahrgutentsor- gung oder Kanal- und Saugbaggerser- vice zählt BUCHEN zu den führenden Industrieservice-Unternehmen Europas. Das Leistungsspektrum umfasst u. a. die Reinigung von Industrieanlagen, Tanks und Rohrleitungen oder die fach- gerechte Entsorgung von Rückständen aus der Produktion.

Analyse, Beratung, Prüfung und Planung für Bestands- und Neubauten sowie denkmalgeschützte Gebäude speziali- siert sind. Das Unternehmen erstellt es unter anderem Gutachten und fachspe- zifische Stellungnahmen. A-PHYS ist in der Liste der Energieeffizienz-Experten der Deutschen Energie-Agentur GmbH (DENA) gelistet und bietet umfassende Unterstützung, um die maximalen För- dermittel vor allem von KfW und BAFA zu sichern.

50001 oder ein Umweltmanagement- system nach EMAS implementieren. Zusätzlich sind Energie- und Abwärme- ströme zu analysieren und wirtschaftli- che Maßnahmen zu bewerten. Unterneh- men ab 2,5 Gigawattstunden Verbrauch müssen Umsetzungspläne erstellen und prüfen lassen. Vor diesem Hintergrund rückt der Energieverbrauch vor allem von älteren Immobilien in den Fokus, denn gerade bei diesen Gebäuden bie- ten bauliche Maßnahmen erhebliche

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