TITELTHEMA | AUSBILDUNG
Fünf Tipps für schwierige Situationen
Tipps fürs Onboarding von Menschen aus anderen Ländern Sprachförderung Die größte Hürde ist meist die Sprache. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bietet gezielt Berufs- sprachkurse und Azubi-Berufssprachkurse an. Wichtig ist zudem das Erlernen von Fachbegriffen. Das Netz - werk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ hat Voka- belflyer für verschiedene Branchen in Kooperation mit Branchenverbänden und Unternehmen erstellt: www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de Unterstützung bei der Wohnungssuche Eine Herausforderung ist die Suche nach bezahlbarem Wohnraum; problematisch zum Teil auch deshalb, weil Voraussetzungen wie eine Schufa-Auskunft oder eine Kaution nicht erfüllt werden können. Unternehmen kön- nen hier unterstützen, beispielsweise indem sie selbst Wohnraum zur Verfügung stellen, bei der Wohnungs- suche helfen, bei Wohnungsbesichtigungen begleiten oder das eigene Netzwerk ansprechen.
1. Kommunizieren Im Gespräch bleiben und regelmäßig wertschätzend Feed - back geben, um Probleme und Herausforderungen schnell zu erkennen und frühzeitig reagieren zu können. 2. Hilfen nutzen Unternehmen sollten sich frühzeitig informieren, welche Unterstützungs- und Beratungsangebote in ihrer Region bestehen. 3. Beim Ankommen unter die Arme greifen Ein offenes Ohr und Hinweise auf Unterstützungsangebote zu Themen auch jenseits des Arbeitsplatzes sind wichtig. 4. Geduldig sein Integration ist ein Prozess und läuft nicht immer von Anfang an glatt. Empathie und Geduld sind gefragt. 5. Kulturell sensibel reagieren Interkulturelle Trainings helfen bei Unsicherheiten und Konflikten.
ANZEIGE
Der Weg zum Master ohne Erststudium Die Graduate School Rhein-Neckar zeigt, wie Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz auch ohne vorherigen Bachelorabschluss den akademischen Grad Master of Business Administration erwerben können. Für viele Berufstätige ist ein akademischer Abschluss nach wie vor Voraussetzung, um in Leitungspositionen aufzusteigen. Doch ein kompletter Bachelor- und Masterweg bedeutet häufig einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand. Rheinland-Pfalz ermöglicht daher – im Gegensatz zu Baden-Württemberg – qualifizierten Berufstätigen mit abgeschlossener Be - rufsausbildung und mehrjähriger Erfahrung den direkten Zugang zu einem weiterbildenden Masterstudium. Innerhalb von zwei Jahren können sie berufsbegleitend den MBA erlangen. „Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant - deshalb brauchen Unternehmen flexible Wei- terbildungswege, damit erfahrene Mitarbeitende schneller für Führungsverantwortung qualifiziert werden können“, betont Ralf Blasek, Geschäftsführer der Graduate School Rhein- Neckar. Die Einrichtung bündelt die weiterbildenden MBA-Programme der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU), die auch Bewerber*innen ohne Erststudium nach einer erfolgreichen Eignungsprüfung aufnehmen. Am 25. Februar 2026 informiert die Graduate School Rhein-Neckar in einer Online-Session von 17:00 bis 18:30 Uhr über Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungs- prozess, Zeitmanagement, Studienablauf sowie Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie der Einstieg ins Masterstudium ohne Bache- lor oder Abitur gelingt. Ein Studiengangleiter sowie ein Absolvent geben persönliche Einblicke und berichten von ihren Erfahrungen: „Praxiserfahrene Personen ohne ersten Hochschulabschluss haben ein feines Gespür dafür, wie wertvoll es ist, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse in der betrieblichen Praxis anzuwenden. Sie bringen interessante Perspektiven, große praktische Expertise und Engagement mit.“
Facts Die Graduate School Rhein-Neckar ist die gemeinnützige Weiterbildungseinrich- tung der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Als Kompetenzzentrum für berufsbeglei- tendes Lernen bietet sie Berufstätigen jeden Alters Weiterbildungen, Seminare und Studiengänge in Leadership und Management. Sie erhalten hier methodi- sches Wissen aus der aktuellen Forschung kombiniert mit State of the Art Praxis- wissen von Hochschuldozierenden und Fachexpert*innen.
Kontakt: Tel: 0621 595 728 0 • www.gsrn.de/MOB • info@gsrn.de
Made with FlippingBook Learn more on our blog