INFO
So hilft die IHK bei der Azubi-Suche
3. Ausbildungsbotschafter: Betriebe können ihre eigenen Azubis als Botschafter einsetzen, die dann in die Schulklassen gehen und dort praxisnah und authentisch von ihrem Alltag in der Ausbildung und im Betrieb berichten. Die IHK bietet dafür eintägige, kosten- freie Schulungen: ihk.de/rhein-neckar/ausbildungsbotschafter 4. Azubi-Speed-Dating: Ein effizientes und effektives Format, um in kurzer Zeit zahlreiche Ausbildungssu - chende in persönlichen Zehn-Minuten-Gesprächen kennen zu lernen und für sich zu gewinnen. Termine gibt es mehrmals im Jahr. ihk.de/rhein-neckar/azubis-finden 5. Ausbildungskampagne: „Ausbildung macht mehr aus uns – Jetzt #Könnenlernen“ heißt die Kampagne der IHK; für Betriebe gibt es ein Werbemittelpaket mit E-Mail-Signaturen, Plakaten, Social-Media-Vorlagen, Webseiten-Bannern. Ziel ist, ein Lebensgefühl für die Ausbildung zu schaffen. Auch Eltern, die bei der Frage häufig mitreden (wollen), was nach der Schule passiert, werden bei der Kampagne einbezogen. ihk.de/rhein-neckar/ausbildungskampagne 6. Nicht aus dem Blick verlieren: An Veranstaltungen wie der Lehrstellenbörse im Neckar-Odenwald-Kreis teilnehmen oder Angebote wie die Praktikumswoche Baden-Württemberg nutzen.
1. IHK-Matching: Unternehmen melden über ein Online-Formular freie Ausbildungsplätze und die entsprechenden Anforderungen. Die IHK erstellt ein Profil und matcht dieses mit dem Bewerberpool. Die Bewerbungsunterlagen werden an das Unternehmen weitergeleitet, das dann persönlich mit den Bewerbern in Kontakt treten kann. Es werden nur Kandidaten vermittelt, die die IHK vorab selbst kennen gelernt hat: ihk.de/rhein-neckar/matching-unternehmen 2. Tag der Berufsorientierung: Eine Chance vor allem für Klein- und mittelständische Unternehmen, sich bekannt zu machen. Und zwar indem sie bzw. idealerweise ihre Azubis bei einem von der IHK organisier - ten Modul an den Schulen auftreten und dort für eine Ausbildung werben. Es gibt verschiedene Module. Im Modul „Berufe aktiv erleben“ beispielsweise erhalten Schüler praxisnahe Einblicke in Ausbildungsinhalte und Arbeitsabläufe, inklusive einer Mitmachaktion. Das „Bewerbungsgesprächstraining“ vermittelt wichtige Tipps zu Auftreten und Körpersprache und übt in Rollenspielen den perfekten Auftritt. Im Modul „Ausbildungsbotschafter“ geben Azubis authentische Einblicke in ihre Ausbildung und wecken Interesse für den Berufseinstieg: ihk.de/rhein-neckar/tag-der-berufsorientierung
INFO
Nicht immer verläuft eine Ausbildung reibungslos. Doch es gibt Hilfen…
…Assistierte Ausbildung AsA: Bei AsA, einem Programm der Bundesagentur für Arbeit, unterstützt ein Ausbildungs - begleiter. Sei es bei der Suche nach einem Ausbildungs - platz oder wenn es darum geht, die bereits begonnene Ausbildung abzuschließen. Der Ausbildungsbegleiter organisiert Nachhilfestunden, unterstützt bei Problemen im Betrieb und hilft, in der Berufsschule am Ball zu bleiben. Ein Einstieg ist flexibel möglich, das Unterstützungsangebot richtet sich am Förderbedarf des Auszubildenden aus. …VerAplus: VerA steht für Verbesserung von Ausbil - dungserfolgen und wird vom Bundesbildungsministe- rium gefördert. Fachleute im Ruhestand, die beim Senior Expert Service (SES) registriert sind, einer Entsendeor - ganisation für ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte,
coachen junge Leute durch die Ausbildung. Neben beruflichen können auch private Probleme besprochen werden; das Ganze ist vertraulich. …Erfolgreich ausgebildet: Ein Programm, das vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium ge- fördert wird. Ziel ist, gefährdete Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und die Zahl der Vertragslösungen zu verringern. In der Rhein-Neckar-Region übernimmt die Joblinge gAG Metropolregion Rhein-Neckar die Aus - bildungsbegleitung. …Schlichtungsausschuss der IHK Rhein-Neckar: Der kommt zum Einsatz, wenn ein Ausbildungsabbruch droht oder eine Kündigung schon ausgesprochen wurde.
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IHK Magazin Rhein-Neckar 01 | 2026
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