EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser, die Weltwirtschaft befindet sich im Kri- senmodus. Das geht aus dem AHK World Business Outlook im Mai 2026 hervor: Der Konflikt im Nahen Osten verschärft die globa- len Unsicherheiten, hohe Energiepreise und Störungen in der Lieferkette belasten deut- sche Unternehmen weltweit. Die Konjunk- turerwartungen brechen ein, die Nachfrage bleibt unsicher, Investitionen werden zurück- gefahren. Gleichzeitig passen die Betriebe ihre Strategien an und setzen zunehmend auf Diversifizierung, Erschließung neuer Absatz- märkte und lokale Produktion. Es gibt jedoch große Unterschiede: In einigen Regionen stehen die Betriebe sogar besser da als bei der letzten Umfragen und blicken auch mehrheit- lich optimistisch in die Zukunft. Dies zeigt, dass sich viele Unternehmen schon länger auf globalen Märkten umorientiert und so ihre Resilienz gestärkt haben. Dabei gibt es kein Patentrezept, was die richtige Strategie bei der Internationalisierung ist. Diese hängt indivi- duell von Faktoren ab wie etwa dem Produkt, der Marktstruktur, den Wettbewerbern oder der Größe des eigenen Unternehmens. Zwei Dinge sind jedoch für einen Erfolg essenziell: Eine gründliche Vorbereitung und genügend Ausdauer. In unserem Titelthema stellen wir drei Unternehmen aus der Region vor, die auf ganz unterschiedlichen Wegen ihr Auslands- geschäft erfolgreich auf- und ausgebaut haben. Vielleicht erhalten Sie Anregungen für Ihre eigenen Vorhaben. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre und viele neue Impulse für Ihr Auslandsge- schäft. Herzlichst Ihr
9 Tschechien:
Milliarden für Biogasprojekte
11 USA:
Raumfahrtindustrie mit Rückenwind
Georg Müller Außenwirtschafts- informationen
14 Malaysia:
Datenzentren treiben Wasserverbrauch nach oben
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IHK Global Business 06/2026
ihk.de/rhein-neckar
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