verstecken uns, wir leugnen, wir decken zu, wir lügen, wir haben entschuldigende Ausreden, wir schieben die Schuld auf andere, wir rationalisieren, wir verteidigen uns, wir üben uns im Weg- erklären. Das sind alles Werke der Finsternis von Leuten, die befürchten, bloßgestellt zu werden. Wie wirkt Gott nun in Seiner Gnade? Es geht Ihm darum, das, was im Dunkeln lebt, mit Licht zu bestrahlen. »Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden« (Joh. 3,19-20). Der Herr zerschmettert unsere Finsternis. Er wirft plötzlich Seine Strahlen auf uns mit ihrem alles durchdringenden, das Herz offenbarenden Licht. Er erleuchtet unsere feuchtkalten Korridore und finsteren Ecken. Er lässt das Licht Seiner Gnade in die dunkelsten Schlupfwinkel unseres Herzens leuchten, und das nicht als Racheakt oder zur Strafe, sondern als ein Akt der vergebenden, umwandelnden und befreienden Gnade. Er vertreibt unsere selbstverschuldete Fins- ternis, weil Er weiß, dass wir nicht das beklagen können, was wir nicht erkennen; und wir können nicht das bekennen, was wir nicht beklagen; und wir können uns nicht von etwas abwenden, was wir nicht bekannt haben. In Jesus Christus ist das Licht gekommen. Eile zu dem Licht! Du brauchst es nicht zu fürchten. Ja, es ist das Licht, das auf- deckt; aber was aufgedeckt wird, ist bereits zugedeckt mit dem Blut des Einen, der es aufgedeckt hat.
FÜR WEITERE STUDIEN: Johannes 1,1-18
17
Made with FlippingBook - Online catalogs