Leadership in Action - Deutsch – 202104

TIPP: Eine Freundschafts- anfrage und gleichzeitig etwas „liken“ oder kommentieren.

TIPP: Sich von Facebook die richtigen Kontakte vorschlagen lassen.

Wie Sie Geschäfts- partner finden.

Tipps zumGeschäfts- aufbaumit Facebook Einfache und clevere

Gibt es da ein geheimes Zimmer, wo alle megatollen Geschäftspartner- Kandidaten zusammen sitzen und wir müssen einfach nur hineingehen und uns ein paar darunter aussuchen – und dann geht’s munter weiter auf dem Erfolgsweg? Das ist natürlich ein Scherz. Auch hier gilt das Gleiche wie dafür, Ihre Zielgruppe zu finden: Schreiben Sie es sich auf. Welche Eigenschaften hätte Ihr idealer Geschäftspartner? Hier ein paar Beispiele von mir: viel Energie, Multitasking-Talent, viel auf Facebook unterwegs, großes Netzwerk, fürsorglich, großzügig, freundlich, positiv eingestellt, unternehmerische Erfahrung. Facebook erzählt uns etwas über jeden. Man kann es nachlesen. Wonach suchen Sie? Und dann fragen Sie sich: „Wo finde ich diese Menschen?“ Investieren Sie die Arbeit, die keiner sieht, und bleiben Sie kontinuierlich dran.

Facebook gibt Ihnen auch „Freundschaftsvorschläge“. Die stehen in dem kleinen Bereich, an dem Sie oft vorbeiscrollen. Fügen Sie nicht einfach alle hinzu, denn das könnte schnell nach hinten losgehen. Klicken Sie stattdessen auf jeden Vorschlag und schauen Sie sich gleich unter „Gemeinsame Freunde“ an, ob es bei dieser Person eine Verbindung zu Melaleuca gibt. Falls ja, sehen Sie das sofort. Sollte es bei einem vorgeschlagenen Freund eine Verbindung durch Melaleuca geben, klicken Sie den Vorschlag weg. Je mehr Sie das tun, desto besser weiß Facebook, dass Sie keine Vorschläge zu Personen erhalten möchten, die Melaleuca gemeinsam haben. Solche Leute werden Ihnen dann nicht mehr angezeigt. Stellen Sie sich mal vor, Sie würden sich unwissentlich mit der Mutter eines neuen Geschäftspartners „anfreunden“ und sie auf Melaleuca ansprechen. Das wäre doch furchtbar. Sie bringen Facebook aber auch bei, welche Vorschläge Sie begrüßen. Letzten Oktober war ich beim „Rise Leadership Circle“-Networkingevent in Chicago, hab dort ein paar persönliche Kontakte zu Teilnehmern geknüpft und ihnen Freundschaftsanfragen geschickt. Facebook hat das registriert und sofort bekam ich Freundschaftsvorschläge zu anderen vom „Rise Leadership Circle“! Jetzt habe ich über 200 wunderbare Frauen mit Unternehmergeist und Führungskompetenz auf meiner Kontaktliste, und viele sind zu Kundinnen geworden.

Wenn ich bei einem Gruppengespräch mitrede und eine Verbindung spüre, dann „like“ oder kommentiere ich etwas, das derjenige gepostet hat, und schicke sofort eine Freundschaftsanfrage. Und zwar deshalb: Im Newsfeed der Person werden zwei aufeinanderfolgende Benachrichtigungen von mir angezeigt. Die erste lautet vielleicht: „Jen Sebbas hat deinen Beitrag in der Kochgruppe kommentiert.“ Und die nächste: „Jen Sebbas möchte mit dir auf Facebook befreundet sein.“ So kann mich die Person gleich zuordnen. Und es ergibt Sinn für sie. Die Vertrauensbasis ist da, und die Person ist viel geneigter, meine Freundschaftsanfrage anzunehmen. Meistens verschicke ich etwa fünf Freundschaftsanfragen am Tag und halte alle schriftlich auf Papier fest.

Jen Sebbas National Director 5

Beim „Standing Executive Leadership Council“ (SELC) im Oktober 2020 feierten teilnahmeberechtigte Executive Directors Erfolge, knüpften Kontakte und erhielten Schulungen von den Spitzenkräften bei Melaleuca. Hier beschreibt Jen Sebbas, National Director 5 und fünfmalig Qualifizierte für den President’s Club, wie sich Facebook als fein abgestimmtes Hilfsmittel nutzen lässt und beim Geschäftsaufbau Wunder wirken kann.

TIPP: In Gruppen nicht posten , sondern lieber mitreden!

Wann einen Facebook- Freund aufs Geschäft ansprechen?

Wie Sie Ihre Zielgruppe finden.

Sind Sie in Ihren Gruppen Mitglied, werfen Sie kein Fischernetz in einem Meer von Fremden aus, um zu schauen, wen Sie einfangen. Ein Post mit Werbecharakter könnte viele Informationsanfragen generieren, aber in Wahrheit entsteht dadurch nichts. Nur ein großer Schlamassel! Schaffen Sie Verbindungen durch gegenseitigen Austausch: Kommentieren oder „liken“ Sie Beiträge und lernen die Gruppenmitglieder durch gute, altmodische Gespräche kennen.

Jen Sebbas

Mein bester Rat für Sie lautet: Fragen Sie sich selbst, wie es für Sie umgekehrt wäre. Wenn die Person Sie ansprechen und bitten würde, sich etwas anzuschauen, würden Sie das positiv aufnehmen? Wäre Ihr Draht zueinander gut genug? Wäre Ihr Vertrauensverhältnis gut genug? (Denn darauf kommt es letztlich an.) Oder würden Sie denken: „Was, wer ist das noch mal? Kenne ich die?“ Machen Sie diesen Selbsttest und dann wissen Sie es. Es ist einfach ein Bauchgefühl. Manche platzen direkt in die Nachrichtenbox einer Person und tröten „Melaleuca“, bevor überhaupt die Freundschaftsanfrage angenommen wurde und sie Hallo gesagt haben. Andere denken: „Ich pflege diese Freundschaft ohne Ende, denn ich muss ja die Beziehung vertiefen! Am besten finde ich den Namen vom Hund heraus, den Stundenplan der Kinder und alle Geburtstage!“ Versuchen Sie, irgendwo dazwischen zu landen.

Ich wurde gebeten, heute zu erzählen, wie Marketing Executives ihr Geschäft zielgerichtet mit Kontakten in sozialen Medien aufbauen können. Eins sage ich am besten gleich: Es gibt keine geheime Zauberformel, in der man einfach X, Y und Z einsetzt und dann garantiert Geschäftspartner und Kunden gewinnt. Erfolg in sozialen Medien bedeutet viel Austausch mit Kontakten und viel Arbeit. Aber ich habe tolle Tipps dazu, was gut für mich funktioniert! Ich beziehe mich vor allem auf Facebook, aber diese Prinzipien gelten für alle sozialen Medien. Wenn Sie den persönlichen Geschäftsaufbau gewöhnt sind, fühlen Sie sich vielleicht, als wären Sie in einem fremden Land, dessen Sprache Sie nicht verstehen. Falls es Ihnen so geht, garantiere ich Ihnen, dass Sie zu viel darüber nachdenken.

Schon mal über Ihre Zielgruppe nachgedacht? Vielleicht meinen Sie: „Nun ja, wir sind in den sozialen Medien. Alle sind meine Zielgruppe!“ Ja, wir haben dadurch quasi Zugang zu allen. Aber wollen Sie wirklich eine Verbindung zu jedem aufbauen? Sie sollten auf keinen Fall losziehen und 75 Facebook-Gruppen beitreten! Ich bin immer maximal in drei Gruppen gleichzeitig Mitglied. Also überlegen und notieren Sie sich Folgendes: Wer auf Facebook sind die Personen, die Ihre Interessen teilen und mit denen Sie sich gern austauschen würden? Wo finden Sie diese Leute jetzt? Die Antwort lautet: in authentischen Gruppen auf Facebook.

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