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Einleitung
Mit der Machtübernahme von Adolf Hitler bahnte sich ein weiterer Groß- konflikt an. Deutsche Ingenieure schufen die Grundlagen einer Panzerwaffe, die es Hitler ermöglichte, innerhalb relativ kurzer Zeit Europa zu unterwerfen. Auch der Fall des großen Russlands erschien denkbar. Was mit dem 3,7-cm-Kampf wagen begann, fand seinen Höhepunkt in Panzern wie Tiger und Panther. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden relativ schnell neue deutsche Streitkräfte. Diese wurden zunächst mit ausländischem Gerät, mit Masse US- amerikanischen Ursprungs, ausgerüstet. Spätestens seit Anfang der 1960er-Jahre jedoch war die westdeutsche Industrie in der Lage, den eigenen Bedarf durch moderne Waffensysteme zu decken. Der Leopard 1 entstand, ein bemerkenswert vielseitiger Kampfpanzer. Nach dem Zusammenbruch des War- schauer Pakts 1991 vollzog die deutsche Sicherheitspolitik eine grundlegende Umorientierung. Die bisherige Ausrich- tung auf Landesverteidigung im Rahmen des Ost-West-Konflikts verlor an Be- deutung. Stattdessen traten neue sicher- heitspolitische Herausforderungen in den Vordergrund: internationale Krisen- bewältigung, Friedenssicherung und die Bekämpfung von Terrorismus.
dieser Tag den Beginn einer neuen Ära der Kriegführung. Nur ein Jahr später, während der Schlacht von Cambrai (20. Novem- ber bis 7. Dezember 1917), setzten die Briten bereits 376 Kampfpanzer ein, unterstützt durch zahlreiche weitere ge- panzerte Fahrzeuge. Der Durchbruch an mehreren Frontabschnitten bewies das Potenzial der neuen Waffe eindrucksvoll. Das Deutsche Reich reagierte auf diese Entwicklung vergleichsweise spät – trotz seiner hochentwickelten Industrie.
Ein gut getarnter Panther Ausf G wartet auf den rus- sischen Angriff. (Foto: Slg. Anderson) Der A7V, der erste Panzer deutscher Produktion, demonstriert seine Ge- ländegängigkeit. (Foto: Slg. Anderson)
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