Messerschmitt Online Blick ins Buch

Höhen und Tiefen 13

Rennmaschine Me 209 (offiziell Bf 109 R) für weltweites Aufsehen. Während die Bf 109 und Bf 110 in Großse- rie produziert wurden, machte Messerschmitt mit neuen Entwicklungen auf sich aufmerk- sam, darunter der Großlastensegler Me 321, der im Februar 1941 in Leipheim zum Erst- flug startete, wo Messerschmitt seit 1940 ein weiteres Zweigwerk betrieb. Ein knappes Jahr später flog die motorisierte Variante Me 323. Der von Nurflügel-Spezialist Alexander Lippisch konstruierte und von Messerschmitt gebaute Raketenjäger Me 163 setzte dagegen mit 1000 km/h neue Maßstäbe in Sachen Flugleistungen. Als ebenfalls revolutionär und zukunfts- weisend erwies sich die Me 262, das erste einsatzbereite und in Serie hergestellte Strahl-

GmbH in Leipzig (11900 Bf 109 bis 1945). Nach dem Anschluss Österreichs (nun Ost- mark) reihte sich 1938/39 die Wiener Neu- städter Flugzeugwerke GmbH (WNF) in die Produktionsmaschinerie des RLM ein. Bis Kriegsende sollten 8545 Bf 109 die WNF verlassen, die bis zu 15.000 Mitarbeiter be- schäftigten. Ende Januar 1939 schied das Messer­ schmitt-Werk Regensburg aus dem Augs­ burger Unternehmen aus und firmierte ab November 1940 eigenständig als Messer-

schmitt GmbH Regensburg. Weiterhin auffallend

US-Bomber Boeing B-17 „Fly- ing Fortress“ während des vierten Angriffs auf die Wie- ner Neustädter Flugzeugwer- ke bei Wien am 12. April 1944.

Am 26. April 1939 sorgte Messerschmitt mit der 755,138 km/h schnellen Weltrekord-

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