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FREITAG, 9.8.2019 98.Jahrgang | Nr.32

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SCHULBEGINN Ein «neues» Schulhaus, Schulraumsorgen und ein Leitungsteam im Aufbau Gemeindeschule steht vor grossen Herausforderungen

Am kommenden Montag ist wieder Schulbeginn und es heisst aufgepasst im Strassenverkehr – und die Gemeindeschulen Riehen- Bettingen beziehen ein fast neues Schulhaus und reformieren ihre Führung. Die grösste Neuerung innerhalb der Gemeindeschulen Bettingen und Rie- hen im Hinblick auf das am kommen- den Montag beginnende neue Schul- jahr ist der Bezug des frisch sanierten und räumlich erweiterten Bettinger Schulhauses. Nach jahrelangen Ver- zögerungen hat es der Kanton nun doch noch geschafft, das Schulhaus den geltenden Raumanforderungen einer modernen Primarschule anzu- passen und das in die Jahre gekom- mene Innenleben zu erneuern. Damit wurde nun auch der Schulhauskauf vollzogen und die Gemeinde Bettin- gen ist seit 1. Juli 2019 offiziell Besit- zerin. Die Tatsache, dass nach Jahren des Unterrichtens auf engem Raum nun eine geräumige und modernisierte Infrastruktur zur Verfügung steht, hat die Bettinger Lehrerinnen und Lehrer dazu bewogen, neue Unter- richtsmethoden für ihre Schule zu er- arbeiten. «Das ist gut vorbereitet und man orientiert sich dabei am Churer Modell», erklärt Stefan Camenisch, Abteilungsleiter Bildung und Familie der Gemeinde Riehen, und freut sich über die Initiative in Bettingen. Man setze dort ein Unterrichtsentwick- Rolf Spriessler

Das sanierte und um einen Anbau erweiterte Bettinger Schulhaus erstrahlt in neuem Glanz und wird amMontag in Beschlag genommen. Fotos: Michèle Faller

und 4 Kindergärten) und Bettingen durchgängig einzügig (mit 6 Schul- klassen und 2 Kindergärten). Das Er- lensträsschen fährt einzügig bis auf eine doppelt geführte dritte Klasse, führt also 7 Schulklassen und 2 Kin- dergärten. Insgesamt beginnen in Riehen und Bettingen 1799 Kinder das Schuljahr in einer Primarschulklasse oder im Kindergarten (im Vorjahr waren es 1715). Das entspricht einem Anstieg der Kinderzahl von 4,9 Prozent. In der Primarschule sind es 1369 Kinder (Vorjahr 1327), im Kindergarten 430 (388). Neuorganisation der Gemeindeschulen Mit Beginn des neuen Schuljahres greift auch die Reform, die der Ge- meinderat bezüglich der Führung der Abteilung Bildung und Familie und somit der Gemeindeschulen vorge- nommen hat. Stefan Camenisch, ei- ner der ehemaligen Co-Leiter der Gemeindeschulen, übernimmt als Abteilungsleiter Bildung und Familie vermehrt strategische und überge- ordnete Funktionen und wird neu Vorgesetzter aller zehn Schulleitungs- personen der sechs Schulstandorte. Andreas Haberthür übernimmt die neu geschaffene Stelle «Leiter Verwal- tung Gemeindeschulen». Stéphanie Koehler, die zweite ehemalige Co- Leiterin der Gemeindeschulen, leitet den neuen Bereich «Entwicklung Gemeindeschulen» und ist schwer- punktmässig insbesondere für über- geordnete pädagogische Fragestellun- gen und Schulentwicklungsvorhaben zuständig.

lungskonzept um, das ein erprobtes Schulmodell zur Basis nehme und eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Tagesstruktur anstrebe. Es wür- den in Bettingen beispielsweise ver- mehrt klassenübergreifende Angebo- te angestrebt, so Camenisch. Mit dem Umzug der Tagesstruktur vom alten Kindergartengebäude ins Schulhaus- gebäude werde zudem ein Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Schule frei und könne nun neu als Schulbiblio- thek genutzt werden. Unerfahrene Kinder im Verkehr «Kinder überraschen – rechnen Sie mit allem» heisst es auf den Plakaten, mit denen in diesen Tagen vor allem die Automobilistinnen und Auto­ mobilisten auf den bevorstehenden Schulbeginn aufmerksam gemacht

werden sollen. In Riehen und Bettin- gen gehen am kommenden Montag 224 Kinder erstmals in den Kindergar- ten (im Vorjahr waren es 187) und 208 (Vorjahr 204) Kinder wechseln vom Kindergarten in die Primarschule. Es sind also 432 Kinder in Riehen und Bettingen unterwegs, die noch nie in den Kindergarten beziehungsweise in die Schule gegangen sind und auf für sie neuen Schulwegen gehen. Da ist vor allem in den ersten Wo- chen ganz besondere Vorsicht gebo- ten – und auch danach, denn Kinder, gerade wenn sie miteinander unter- wegs sind, können sehr spontan sein und plötzlich unberechenbare Dinge tun. Es empfiehlt sich also auf jeden Fall, in der Nähe von (Schul-)Kindern langsam zu fahren und bremsbereit zu sein. Schulverantwortliche und Polizei bitten ausserdem darum, die Kinder nicht per «Elterntaxi» zur Schule zu bringen und abzuholen. Das raube den Kindern nicht nur die wichtige Erfahrung, den Schulweg selbstständig absolvieren zu können, die vor den Schulhäusern sich stauen- den Autos sorgten auch immer wieder für gefährliche Situationen und er- höhten damit das Unfallrisiko für alle. Niederholzschulhaus am Limit Weiter verschärft haben sich aufs neue Schuljahr die Raumverhältnisse am Primarschulstandort Niederholz. Weil der Kanton hier das alte Nieder- holzschulhaus offenbar auch länger- fristig nicht freizugeben gedenkt, werden die mobilen Schulbauten auf demHebelmätteli wohl auch in nähe- rer Zukunft nicht abgebaut werden können. Vielmehr wird sich wohl die Frage stellen, ob und wenn ja wie auf dem bestehenden Schulareal räum- liche Erweiterungen zu realisieren wären. Mit dem neuen Schuljahr sind es im Niederholz nun 16 Primarschul- klassen (gegenüber 15 im Vorjahr), es wurden drei erste Klassen gebildet (davon eine kleine Klasse ohne Ab- teilungsunterricht). Ausserdem gibt es je drei zweite, dritte und fünfte Klassen sowie je zwei vierte und sechste Klassen. Mit 16 Primarschulklassen und 6 Kindergärten (Hebelmätteli, Bäumli- hofstrasse, Langenlängeweg und Nie- derholzstrasse A, B und C) ist das Niederholz der grösste Primarschul­ standort innerhalb der Gemeinde- schulen, gefolgt vom Standort Was- serstelzen (14 Schulklassen und 4 Kindergärten) und Hinter Gärten (12 Schulklassen und 4 Kindergärten). Das Burgi ist imMoment durchgängig zweizügig (hat also 12 Schulklassen

Martin Abel, der grosse Erfahrung in der Schulraumplanung mitbringt, reduziert sein Lehrerpensum in Bet- tingen und kümmert sich dafür neu mit entsprechend höherem Pensum um die dringenden Themen Infra- struktur, Immobilien und Schulraum. Gegenwärtig läuft ausserdem die Ausschreibung zur Wiederbesetzung einer vakanten Stelle für das Perso- nalwesen im Schulbereich. Man verspricht sich viel von der neuen Leitungsstruktur, die stärker nach Bereichen gegliedert ist, flachere Hierarchien bringt und das Leitungs- personal der Abteilung auch örtlich näher zusammenbringen soll. «Nun schauen wir im ersten Jahr, wie sich die neue Struktur bewährt, und neh- men bei Bedarf noch gewisse Feinkor- rekturen vor», sagt Camenisch. Einführungsklasse nicht sofort Der Gemeinderat und die zustän- digen Verwaltungsteile haben die kantonale Entwicklung bezüglich Einführungsklassen (EK) interessiert verfolgt und davon Kenntnis genom- men, dass der Kanton neu wieder EK zulässt, also Primarschulklassen für entwicklungsverzögerte Kinder, die den Schulstoff der ersten Klasse innerhalb von zwei Schuljahren durchnehmen. Aktuell wird eine Ein- wohnerratsvorlage vorbereitet, die verschiedene Massnahmen an der Schnittstelle Kindergarten/Primar- schule, unter anderem auch die EK, beinhalte und die jeweiligen Kosten ausweise. Mit der Bildung einer EK für die Gemeindeschulen sei je nach Entscheid des Einwohnerrates frü- hestens auf Sommer 2020 zu rechnen.

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