Wir wollen’s wissen
Schadet Katzenstreu der Umwelt?
An dieser Stelle fragen wir jeden Monat Experten, Prominente oder Tierprofis etwas, was wir wirklich wissen wollen
G ewohnheitsbedingt wird bei uns zu 90 % mineralische Katzenstreu gekauft. Größtenteils aus Kanada, China oder Afrika importiert, muss sie energieaufwendig herge- stellt und transportiert werden. So entstehen allein für den deutschen Markt mit seinen rund 17 Millionen Hauskatzen jährlich 551.000 Tonnen CO2 und 630.000 Tonnen Müll, der in der Verbrennung landet. „Cats for Future“ ist eine europäische Initiative, die sich für umweltbewusste Katzen- haltung einsetzt. Weil mineralische Streu bei mehr als 16,7 Millionen Katzen ein massives Umweltproblem darstellt, engagiert sich die Initiative für ein Umdenken – hin zur Nut- zung pflanzlicher Streu, die Ressourcen schont, das Mül- laufkommen reduziert und klimafreundlich ist.
Michael Behnke ist Sprecher der europäischen „Cats For Future“ Initiative www.catsforfuture.de
Wer Umwelt und Klima schützen möchte, sollte Streu aus Pflanzenfasern kaufen, die es überall im Handel zu kaufen gibt. Diese Streu verursacht 82 % weniger Treibhausgase, ist kompostierbar, staubfrei und dop- pelt so geruchsbindend wie mineralische Streu. Ein- fach beim nächsten Einkauf drauf achten!
Toll erklärt im Comic! Für Schulen und Biblio- theken kostenlos bestellbar: www.catsforfuture.de/ katzenklo-katzastrophe/
80 Ein Herz für Tiere / September 2025
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