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AASG Arbeitssicherheit mit System Arbeitsschuhe mit Stahlkappen, Gefahrstofflagerung, Brandvermeidung: Nur ein Ausschnitt der Themen von Alexander Gericke.
F eiernde Menschen, Torten mit sprühendem Feuer- werk. Diese Bilder gingen am 1. Januar um die Welt. Sie markierten den Beginn einer Katastrophe, die sich in der Sil- vesternacht in Crans-Montana ereignete und am Ende 41 Menschen das Leben koste- te. Im Blick auf den verheeren- den Brand im Schweizer Skiort sagt Alexander Gericke: „Wir müssen alle Details gründlich checken. Jeder Fehler ist einer zu viel.“ Willkommen in der Welt des Mannheimers: 2017 hat sich der gelernte Maschinenbau- techniker und ausgebildete Rettungssanitäter mit der AASG GmbH selbstständig gemacht. Gerickes Motto:: „Arbeitssicherheit soll Unter- nehmen entlasten, nicht zu- sätzlichen Aufwand schaffen.“ Das Unternehmen mit sechs Mitarbeitern hat für seine Kunden jeweils feste An- sprechpartner; etwa für Arbeitssicherheit, Arbeitsme- dizin, Brandschutz und Bau- stellensicherheit. So ergeben sich klare Verantwortlichkeiten und der Aufwand für Koor- dination sinke deutlich. Die Fachleute seien leicht kontak- tierbar, auch im Notfall. „24/7 bin ich auf dem Handy erreich- bar, damit wir unsere Kunden auch vor Ort unterstützen können.“, erzählt Gericke. Etwa, wenn Öl bei einem LKW ausläuft. Oder Verletzte nach einem Unfall ins Krankenhaus kommen. Dann übernimmt AASG die Dokumentation des
Unfalls und die Kommunika- tion mit den Behörden. Die Kunden der AASG müssen sich nicht nur im Ernstfall auf Gericke und sein Team ver- lassen können, auch in der Ver- meidung von Gefährdungser- eignissen geht es um Vertrauen. Und zwar die Art von Vertrauen, „das neben der persönlichen Betreuung besonders wichtig ist, wenn es um kritische Fra- gen der Sicherheit geht“, sagt Gericke. Oft fällt in der Bera- tung dann das Wort „Risiken“; ausgehend von der Überlegung, wie diese auszuschließen seien. „Es gibt oft keine cleane Ar- beitssituation wie in einem OP“, macht Gericke allerdings klar. Ein „risikofreier Zustand“ ließe sich nicht erreichen. Obwohl es technische, organisatorische und persönliche Maßnahmen zum Schutz gibt, sind immer noch Erkrankungen oder Un- fälle möglich. Selbst wenn ein Gerüst perfekt aufgebaut wur- de, kann ein Arbeiter abstürzen. „Das ist ein Restrisiko“, erklärt der Geschäftsführer, „das sich trotz aller Maßnahmen nicht ausschließen lässt.“ Entscheidend sei daher bei allen Maßnahmen das sogenannte „Grenzrisiko“: Es bildet ab, wie weit der Ge- setzgeber ein Risiko für ak-
multipliziert wird. Damit ist das „Grenzrisiko“ laut Gericke das größte Risiko, das etwa beim Einsatz einer Maschine zu vertreten ist. Solche Überle- gungen führen zu Grenzwerten, die Behörden unter anderem für Vibrationen, Lärm oder Gefahrstoffe festlegen. Oder zu Vorgaben, die beispielsweise Gastronomiebetriebe beim Brandschutz und zu Rettungs- wegen einhalten müssen. Zentral für die Arbeit des AASG-Teams ist zu Beginn jedes Mal ein Check der Situa- tion vor Ort, um zu wissen, was die Kunden in Sachen Arbeits- sicherheit erfüllen müssen. Bei neuen Gebäuden werden die Mannheimer oft bereits in die Planung eingebunden, damit Sicherheitsvorgaben von Anfang berücksichtigt werden. Gearbeitet wird bei ASSG ausschließlich digital. Alle Dokumente werden laut Gericke DSGVO-konform in einer Cloud abgelegt. So haben die Kunden auch immer einen Überblick über erfolgte oder anstehende Sicherheitsprüfun- gen, vorgenommen durch die jeweils zuständigen Behörden. Gericke und seine Kollegen beraten hierzu im Vorfeld. Zu- sätzlich schult das AASG-Team die Mitarbeiter der Kunden, damit diese wissen, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben. Und damit so viel Risi- ko wie möglich zu minimieren, um Katastrophen wie in Crans- Montana zu verhindern. Lei
3.298 MENSCHEN wurden EU-weit im Jahr 2023 während
ihrer Arbeitszeit tödlich verletzt. QUELLE: STATISTA
AASG-Geschäfts- führer Alexander Gericke
zeptabel hält. Es wird wie das „Restrisiko“ berechnet, indem die Schwere des mög- lichen Scha- dens mit der
Eintrittswahr- scheinlichkeit
arbeitssicherheit-mannheim.de
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IHK Magazin Rhein-Neckar 04 | 2026
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