HeimatReisen 03/2025 Leseprobe

Quer durch Bayern und viele weitere spannende Regionen!

360°

360° HEIMAT REISEN NACHHALTIG – INDIVIDUELL – ABSEITS DER AUSGETRETENEN PFADE

Ausgabe 3/2025 360grad-travel.club

Quer durch Bayern Churfranken, Rothenburg, Donautal, Augsburg, Blaues Land und Allgäu

LEUCHTENBURG BEI JENA Burg ohne Barrieren

BERLINS NORDEN Mit der U-Bahn ins Grüne

BLUDENZ (VORARLBERG) Alpenschmuckstück in Pole Position

HEIMAT MOMENTE

Mikroabenteuer zum Entdecken und Genießen

Die regionale Buchreihe HEIMAT MOMENTE legt den Fokus auf unvergessliche Momente und spannende Mikroabenteuer. Freuen Sie sich auf Tipps zu ausgefallenen und erlebnisreichen Aus- flügen, kulinarischen Highlights sowie einzigar- tigen Kultstätten und anderen Kuriositäten.

Preis je 16,95 €

NIEDERRHEIN KREISE KLEVE, WESEL, VIERSEN UND HEINSBERG ISBN 978-3-96855-663-5 ET 15.10.2025

SPESSART ISBN 978-3-96855-315-3

ALLGÄU ISBN 978-3-96855-662-8 ET 15.10.2025

OSTFRIESLAND ISBN 978-3-96855-592-8 ET 15.10.2025

SÄCHSISCHE SCHWEIZ ISBN 978-3-96855-591-1

OLDENBURGER LAND ISBN 978-3-96855-589-8

NORDHESSEN ISBN 978-3-96855-590-4

MECKLENBURGER BUCHT ISBN 978-3-96855-664-2

KÖLN UND UMLAND ISBN 978-3-96855-588-1

Bestellungen und weitere Titel der Reihe unter: 360grad-medienshop.de/heimatmomente Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands

Telefon: +49 2104 / 50631 00 Telefax: +49 2104 / 50631 56

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Quer durch Bayern“ lautet das Schwer- punktthema unserer neuen Ausgabe 3/2025. Zunächst entführt uns Jochen Müssig auf eine Genussreise durch Churfranken, dabei entdecken wir nicht nur die Restaurants im Mainviereck, sondern besuchen auch die Erzeuger. Weiter geht’s nach Rothen- burg ob der Tauber. Auf einem Rundgang mit Dr. Martin Wein erfahren wir, dass die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg zu 40 Prozent wieder aufgebaut wurde – ohne alte Proportionen zu zerstören. Mal klassisch, mal avantgardistisch, mal himmelstrebend, mal geerdet: Das Schwä- bische Donautal rund um Dillingen hat eine ganz besondere touristische Attrak- tion. An den Radwegen der Region sind auf Initiative einer privaten Stiftung sie- ben markante Wegekapellen namhafter Architekten entstanden. Sieben Orte zum Halten, zum Rasten, zum Schauen und Fühlen, zum Besinnen und Genießen, die uns Alexa Christ vorstellt. Anschließend geht es nach Augsburg, in die „Hauptstadt“ des Regierungsbezirks Bayerisch-Schwaben. Seit Juli 2019 darf sich die Stadt mit dem Welterbetitel der UNESCO schmücken. Allerdings wurde die 300.000-Einwohner-Stadt in Bayern nicht für ihre spektakulären Renaissance- bauten oder die erste Sozialsiedlung der Welt ausgezeichnet, sondern für ihr Was- sermanagementsystem, das uns der gebür- tige Augsburger Rasso Knoller vorstellt. Vor gut 100 Jahren setzte eine Münchner Malerclique, die sich der Blaue Reiter nannte, neue Akzente in der Kunst. Gab- riele Münter, Wassili Kandinsky, Franz Marc, Alexej Jawlensky, Marianne von Werefkin und andere zog es von Mün- chen aufs Land – in die Region zwischen Murnau und Kochel, die sich heute Blaues Land nennt. Vom Standort in Murnau am

Staffelsee oder am Kochelsee erkunden wir zusammen mit Elke Homburg Museen, Orte und natürlich die traumhaften Land- schaften, die die Künstler zu ihren Werken inspirierten. Und zum Abschluss reisen wir noch ins All- gäu: Das Schloss Neuschwanstein bei Füs- sen zählt zu den bedeutendsten Sehenswür- digkeiten Deutschlands. Damit der Besuch König Ludwig II. steingewordenen Traums aufgrund der zahlreichen Besucher nicht zu einem persönlichen Albtraum wird, gibt Franz-Marc Frei Tipps für den Besuch an die Hand und verrät die besten Standorte und Tageszeiten für Fotos. Jenseits der Grenzen des Freistaats Bayern erkunden wir in dieser Ausgabe noch die Leuchtenburg bei Jena, die Saale-Unstrut- Region, die Sächsische Schweiz, den Norden Berlins, das Ruhrgebiet, Bludenz im österreichischen Vorarlberg und San Sebastián im spanischen Baskenland.

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Viel Lesefreude wünscht

Die Redaktion von 360° Heimat Reisen

Inhalt |

Rostock

81 Mit der U-Bahn ins Grüne: Unterwegs in den Seen und Wäldern im Norden Berlins

Schwerin

Hamburg

Bremen

88 Ruhrgebiet: Vorbereitungen für Internationale Gartenaus- stellung laufen

Hannover

Berlin

Magdeburg

Leipzig

Kassel

Düsseldorf

Dresden

Frankfurt am Main

12 Churfranken: Wie Gott in Franken

Nürnberg

Saarbrücken

Stuttgart

28 Schwäbisches Donautal: Über

sieben Kapellen musst du geh‘n …

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Wien

München

Salzburg

96 Bludenz (Vorarlberg): Alpenschmuckstück in Pole Position

Zürich

Graz

Innsbruck

Bern

Genf

42 Auf den Spuren des Blauen Reiters durchs Blaue Land bei Murnau

In der Heimat

3 Starten Heimat Momente

12 C hurfranken: Wie Gott in Franken 22 R othenburg sucht seinen Weg 28 S chwäbisches Donautal: Über sieben Kapellen musst du geh’n … 36 A ugsburg: Welterbe mit Wasser­ zugang 42 A uf den Spuren des Blauen Reiters durchs Blaue Land bei Murnau 50 D es Königs Traum – der Touristen Trauma? 54 O stallgäu: Gräner Höhenweg und Aggenstein 60 L euchtenburg bei Jena: Burg ohne- Barrieren

6 Ostseebad Kühlungsborn: Zwischen Sturm und Stille 7 S aarland: Bliessteig ist Deutsch- lands schönster Fernwanderweg 8 S ächsische Schweiz: Caspar-David- Friedrich-Weg ist „Deutschlands schönster Wanderweg“ 2025 10 180 Jahre Chiemseeschifffahrt: ein Stück bayerische Tradition

Über den Tellerrand

68 S ole, Wein und Wohlgefühl: Eine Auszeit in Mitteldeutschland 76 W o Lohengrin entstand: Richard- Wagner-Stätten Graupa 81 M it der U-Bahn ins Grüne: Unter- wegs in den Seen und Wäldern im Norden Berlins 88 R uhrgebiet: Vorbereitungen für Internationale Gartenausstellung laufen Bei den Nachbarn

106 S an Sebastián: Rundgang um die Muschelbucht Zu guter Letzt

110 Ausblicken 110 Impressum

96 B ludenz (Vorarlberg): Alpen- schmuckstück in Pole Position

Churfranken Wie Gott

in Franken

Blick auf Miltenberg in Churfranken

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D iese Genussreise führt nicht durch die Restau- rants von Churfranken im Mainviereck, sondern zu den Erzeugern. Schließlich kann ein Restaurant nur so gut sein, wie die Produkte, die eingekauft werden. Eine Reise zu Brot und Käse, Bienen und Rindern, Bier, Wein und zum besten Schnapsbrenner Deutschlands. „Ich habe eine Diät gemacht, dem Essen und dem Alkohol abgeschworen. In zwei Wochen verlor ich 14 Tage“, wird der US- amerikanischen Schauspieler und Komi- ker Joe E. Lewis in einer Speisekarte in Miltenberg zitiert. 14 Tage Lebenszeit wol- len wir keinesfalls verlieren. Wir schöpfen aus dem Vollen … Bäcker mit Drive-in Brot wird ja oft als Dickmacher abgestem- pelt. Dabei gehören Getreideprodukte seit Urzeiten auf unseren Speiseplan. Und wer freut sich nicht nach dem Griechenland- oder Spanien-Urlaub auf ein herzhaftes Schwarzbrot? Deutschland hat die meis- ten Brotsorten der Welt und bei Volker Mayer stehen 20 Sorten zur Auswahl. „Wir in Franken lieben dunkles und gewürztes Brot“, sagt der 57-jährige Miltenberger.

„Ich verkaufe zu 80 Prozent Roggenbrot mit Kümmel, aber auch mit Fenchel, Kori- ander und Anis wird gerne genommen.“ Hauptsache es ist Sauerteigbrot, wie sein Meisterstück, das Fränkische Landbrot, das Bäckermeister und Brot-Sommelier Mayer, wie das ganze Sortiment, übrigens auch in einer Drive-in-Filiale von „Mayer’s Bäck“ verkauft. Deutsche Weinkönigin aus Churfranken Churfranken liegt rechts und links vom Main im Mainviereck. „Von Kloster Engel- berg“ hat man eine wunderbare Aussicht auf dieses schönes Stückchen Franken: „Es ist mein Lieblingsplatz“, sagt Eva Brock- mann aus Haibach, die deutsche Wein- königin von 2023. „Wir babbeln ja schon hessisch, unsere Bundsandsteinterrassen unterscheiden sich grundlegend vom Rest Frankens und wir haben großartige Spät- burgunder“, erklärt die 25-jährige Winze- rin ihre Heimat. Der Alte Satz Auf einer dieser Terrassen baut Anja Strit- zinger den Alten Satz an: „Auf unserem Alten Weinberg gedeihen noch immer zwanzig unterschiedliche Rebsorten“, sagt die Bio-Weinbäuerin. Neben Spätbur-

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20 verschiedene Brot- sorten gibt’s bei „Mayer’s Bäck“ Eva Brockmann, war 2023 die 75. deutsche Weinkönigin

Blick auf Klingenberg

gunder oder Trollinger gibt es kaum mehr zu findende Rebsorten wie Roter Gutedel oder Weißer Honigler. Die Verarbeitung erfolgt per Hand, der Ausbau im kleinen Holzfass, wo der Wein neun Monate lagert und dann in Burgunderflaschen abgefüllt wird. „Wir verkorken unsere Flaschen“, sagt Anja. Dafür sollte ihr im überwiegend auf Schraubverschluss setzenden Fran- ken eigentlich eine Auszeichnung verlie- hen werden, denn das unnachahmliche „Plopp“ beim Öffnen einer Flasche mit einem Korkenzieher und die damit ein- hergehende Vorfreude auf ein leckeres Glas Wein gehört zum Weingenuss wie

das Riechen und Kosten. Auch wenn Naturkorken pro Stück 25 Cent kosten. Drei-Länder-Wein Diese 25 Cent spart sich Frank Höflich, aber sein Drei-Länder-Wein ist dafür etwas ganz besonderes. Drei Freunde, die sich in der Ausbildung kennenlernten, hatten die Idee und treffen sich jedes Frühjahr, um festzu- legen, wer wieviel und was liefert. Es ist sozusagen ein Drei-Länder-Freundschafts- Cuvée aus Franken, dem Veneto und Ist- rien mit den Reben Custoza vom südlichen Gardasee, Malvasia aus Istrien und Riesling aus Churfranken. Die 12.000 Flaschen zu je 14 Euro jährlich sind heiß begehrt.

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Winzerin Anja Stritzinger mit einem Glas „Alter Satz“. Winzer Frank Höflich mit seinem heiß begehr- ten Drei-Länder-Freund- schafts-Cuvée

Molkereimeisterin Katharina Eckert mit ihrem Rauchkäse, …

Das „Brauhaus Faust“, 1654 gegründet, nimmt sich die Freiheit zu sagen: Das Bier bleibt hier. „Unsere zwanzig Bierspe- zialitäten könnten wir nicht in gleicher Qualität produzieren, wenn wir überre- gional vertreiben würden“, sagt Cornelius Faust, einer der ersten Bier-Sommeliers Deutschlands. „Die Biere reifen schließ- lich sechs Wochen lang in unserem 30 Meter tiefen Sandsteinkeller.“ Für eine Großbrauerei wäre das unmöglich. Explosion im Mund „Bei uns ist die Welt noch in Ordnung“, sagt „Destilleum“-Besitzer Michael Mayer und schwärmt von seiner Heimat, die ja nicht nur am Main, sondern auch zwischen Odenwald und Spessart liegt. „Wir haben ein hervorragendes Klima für unsere Obstbäume!“ Es wachsen Äpfel und Zwetschgen, Quitte, Vogelbeere und die Elsbeere, die etwas dunkler als die Vogelbeere ist und sehr säuerlich. Mayer macht daraus den besten und einen der teuersten Brände in Deutschland. Durch den Bundesehrenpreis ist er der höchstdekorierte Schnapsbrenner der Republik. Und die Elsbeere ist sein Top-Produkt für 400 Euro das 0,5-Liter- Fläschchen: Ein paar Tropfen auf der Zunge erzeugen geradezu eine Explosion von Aromen im Mund. Aber auch seine anderen Brände sind ein Hochgenuss – und bezahlbar …

Bier-Käse-Verkostung „,Ich habe nichts gegen Winzer, aber geben müsste es sie nicht‘, pflegte mein Opa zu sagen“, erzählt Bier-Sommelier Cornelius Faust, schmunzelt dabei und überrascht mit einer Bier-Käse-Verkostung, in der sich zeigt, dass der von Molkereimeisterin Katharina Eckert vom Marktsteinhof kom- mende Ziegen-Camembert bestens mit dem Eisbock kann und sich ihr Rauchkäse harmonisch mit dem Weizen gibt.

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… der bestens mit dem Weizen der Brau- erei Faust harmoniert

Michael Mayer, der höchstdekorierte Schnappsbrenner der Republik

Die Weinberge bei Bürgstadt

Stressfrei in die Tötungsfalle Mit 240 Kühen ist „Erftal-Rind“ einer der größten Viehbetriebe in Bayern und trotz- dem passiert alles auf nur einem Hektar Fläche, wenn man die Weiden nicht mit- rechnet. „Gefüttert wird, was bei uns wächst: Heu, Gras und Mais aus eigenem Anbau“, sagt Besitzer Bruno Neuberger. In den großen Stall kann man reinschauen. Zur Schlachtung sind es keine hundert Meter, wobei die Kälber und Rinder ihre

Tötungsfalle bereits von der Impfung her kennen und deshalb stressfrei hineinge- hen. Die Verarbeitung geschieht gleich vor Ort, ebenso die Verpackung für den Ver- kauf am Automaten. „Die Kunden wissen: Alles kommt von einer unserer Kühe, denn wir kaufen nicht dazu“, sagt Metzger Neuberger. „Es gibt kein Personal, deshalb machen wir praktisch alles selbst und las- sen den Automaten verkaufen“, wobei der

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Bruno und Florian Neuberger vor ihrem Verkaufsautomaten

Jochen Müssig

ist gebürtiger Würzburger, also ein echter Unterfranke. Churfranken

entdeckte er über die

dortigen Rotweine, die eigentlich gar nicht typisch fränkisch sind im Weißweinland Franken …

Imkerin Anja Blaser, Herrin über rund fünf Millionen Bienen

Automat schon ein kleines Häuschen ist, mit den vielfältigen Angebot einer Metz- gerei mit Ladentheke. Fünf Millionen Bienen Ein durchschnittliches Rind hat ein Gewicht von 500 Kilogramm, eine Biene wiegt dagegen nur 0,1 Gramm. Imkerin Anja Blaser, Herrin über ein Heer von rund fünf Millionen Bienen, würde mit all ihren Bienen aber immerhin das Gewicht

einer Kuh erzielen! Hundert Völker mit jeweils 30.000 bis 70.000 Bienen besitzt sie. Für ein 350-Gramm-Glas Honig arbei- ten 500 Bienen eine Woche lang. Das ist ein Sechstel ihrer eher knapp bemessenen Lebenszeit. „Es ist ein Geben und Neh- men: Ich gebe den Bienen Wasser und halte ihnen mit Knoblauch die gefähr- lichen Varroamilben vom Leib“, sagt die Chefin der „Abtei-Imkerei“ Amorbach. „Dafür nehme ich ihre Vorräte, den Honig, weg …“ Urfränkischer Blootz Im „Café Schlossmühle“ in Amorbach, gleich vis-à-vis der „Abtei-Imkerei“ und im Schatten der mächtigen Benedikti- nerabtei, wird schließlich noch etwas Urfränkisches hergestellt: Blootz, Kuchen vom Blech, wie zu Omas Zeiten, wenn- gleich das „Schlossmühle“-Rezept vom Opa kommt: Hefeteig, Äpfel, Zwetschgen oder Quark als Belag mit viel Streusel obendrauf. Da kann dann jeder Patissier eines Sterne-Restaurants einpacken … Mit dem Apfel-Blootz von Cordula und Mat- thias Henn hat man schließlich den bes- ten Nachtisch und fühlt sich wie Gott in Franken.

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Ein echter Genuss: Apfel-Blootz von Cordula und Matthias Henn

Blick auf das Café Schlossmühle in Amorbach

• Weingut Höflich: weingut-hoeflich.de Haibach • Getränke Breunig: getraenke-breunig.de

churfranken.de

Alle Betriebe können besucht und es kann darin eingekauft werden. Jeweilige Öffnungszei- ten beachten.

KULINARISCHES CHURFRANKEN Richelbach • Marksteinhof: markstein-hof.de Bürgstadt • Adler Landhotel: adler-landhotel.de • Erftal Rind: erftal-rind.de Miltenberg • Brauerei Faust: faust.de Reichartshausen • Gasthof zur Post: post-gasthaus.de Amorbach • Abtei-Imkerei: abtei-imkerei-amorbach.de • Café Schlossmühle: schlossmuehle-amorbach.de Großheubach • Gasthaus Zur Krone: gasthauskrone.de • Mayer’s Bäck: mayersbaeck.de Klingenberg • Weinbau Stritzinger: weinbau-stritzinger.de Großostheim • Edelbrennerei Destilleum: destilleum.de

Rothenbuch

Aschaffenburg

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Erlenfurt

Haibach

Neustadt am Main

Sulzbach am Main

Großostheim

3

Esselbach

Elsenfeld

Eschau

Erlenbach am Main

Faulbach

Klingenberg

Freudenberg

Wertheim

Großheubach

Bad König

Bürgstadt

Miltenberg

Richelbach

Reichartshausen

Külsheim

Amorbach

Steil. Nach oben

Die Landschaften zwischen Spessart und Oden- wald gehören nicht nur zu den schönsten ent- lang des Mains, sondern auch zu den steilsten. So anstrengend das für die Winzer ist - für die Oualität der Trauben ist es ideal. Und so ent- stehen hier Weine höchster Qualität (vor allem die für Franken untypischen Spätburgunder), die bei nationalen und internationalen Verkos- tungen immer öfter an der Spitze stehen. Im „Nach-oben-Klettern“ sind die Churfränkischen Winzer eben geübt.

Bild: Churfranken e.V. / Christian Kerber

Die Fränkische Schweiz Urlaub im Land der Burgen, Höhlen und Genüsse

D ie Fränkische Schweiz ist eine malerische Region in Ober- franken, die sich durch ihre beeindruckende Landschaft, reiche Kul- tur und vielfältige Freizeitmöglichkeiten auszeichnet. Gelegen zwischen den Städten Nürn- berg und Bamberg, bietet die Fränkische Schweiz eine einzigartige Kombination aus

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Das Fränkische Schweiz Museum im Felsenstädt- chen Tüchersfeld

sanften Hügeln, tiefen Tälern und markan- ten Felsen, die von dichten Wäldern und idyllischen Dörfern umgeben sind. Die Re- gion ist bekannt für ihre zahlreichen Höh- len und Felsen, die nicht nur ein Paradies für Wanderer und Kletterer darstellen, sondern auch geologisch von großem In- teresse sind. Drei große Schauhöhlen be- eindrucken mit ihren Tropfsteinen kleine und große Besucher. Ein weiteres High- light ist die Vielzahl an Burgen und Schlös- sern, die die Landschaft prägen. Die Ruine Neideck, die über dem Wiesenttal thront oder Burg Rabenstein, Burg Gößweinstein und Schloss Greifenstein sind nur einige Beispiele für die historische Bedeutung der Region. Diese Bauwerke zeugen von einer bewegten Geschichte und bieten atemberaubende Ausblicke auf die umlie- gende Natur. Die Fränkische Schweiz ist auch für ihre kulinarischen Köstlichkeiten bekannt. Die Region ist berühmt für die weltgröß- te Brauereidichte. Zahlreiche Brauereien und Brennereien laden dazu ein, lokale

Zu Besuch in der Edelbrennerei Haas in Pretzfeld

Die faszinierende Unterwelt der Binghöhle in Streitberg

Biere, Schnäpse und Liköre zu probie- ren. Außerdem werden viele traditionelle fränkische Gerichte in den gemütlichen Gasthöfen serviert. Für Outdoor-Fans bie- tet die Fränkische Schweiz ein umfangrei- ches Netz an Wander- und Radwegen. Ob gemütliche Spaziergänge oder anspruchs- vollere Wanderungen durch die hügelige Landschaft – hier kommt jeder auf seine Kosten. Auch Kletterer finden in den zahl- reichen Kletterfelsen ideale Bedingungen. Die Fränkische Schweiz ist nicht nur ein Ort der Erholung und des Genusses, sondern auch ein kulturelles Zentrum. Im Jahreslauf finden jede Menge Feste, Märkte und Veranstaltungen statt, die das Brauchtum und die Traditionen der Region feiern. Auch für Familien hat die Region ein brei- tes Freizeitangebot. Familien können die zahlreichen Burgen und Höhlen erkunden und, wer es etwas sportlicher mag, kann Kajak- oder Kanufahren. Wie wäre es mit einem Besuch in einem Kletterwald? In- mitten der Natur können kleine und große Besucher in verschiedenen Parcours ihre Geschicklichkeit und ihren Mut unter Beweis stellen. Weitere Highlights für Kinder sind der Besuch im Freizeitpark Schloss Thurn oder in der Pottensteiner Erlebnismeile. Zudem laden zahlreiche Badeseen und Freibäder in der Umgebung

im Sommer zu einer Erfrischung ein. Die Fränkische Schweiz ist ein faszinierendes Reiseziel, das Natur, Kultur und Genuss auf harmonische Weise vereint. Ob für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt – die Region hat für jeden et- was zu bieten und bleibt unvergesslich in Erinnerung.

 fraenkische-schweiz.com

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Tourismuszentrale Fränkische Schweiz Oberes Tor 1, 91320 Ebermannstadt Tel. 09191 861054 info@fraenkische-schweiz.com Facebook: Fraenkische Instagram: fraenkische.schweiz

Das Felsenbad in Potten- stein, das nächstes Jahr 100jähriges feiert.

Ostallgäu Gräner Höhenweg und Aggenstein Autor: Mark Zahel

Der Gräner Höhenweg bietet eine tolle Aussicht übers Tann- heimer Gebiet

D ie unter dem Namen „Gräner Höhenweg“ pro- pagierte Verbindung vom Füssener Jöchle zur Bad Kissinger Hütte ist ein Genusswanderklassiker in den Tannheimer Bergen. Wir durchlaufen hier eine stets idyllische Landschaft zwi- schen den durchaus markanten Gipfel- gestalten im nördlichen Teil der Gruppe. Mit Seilbahnunterstützung sind die Mühen gering; etwa dreieinhalb Stunden muss man für den Rundkurs rechnen. Da bleibt eigentlich noch genug Zeit, um auch dem Hausberg der Bad Kissinger Hütte aufs Haupt zu steigen. Allerdings wehrt sich der Aggenstein mit deutlich steileren Schrofen: für manch einen viel- leicht der erste – nicht allzu unwägbare – Ausflug in derartiges Gelände, und gerade auch für (trittsichere!) Kinder eine span- nende Herausforderung … Als Erstes schweben wir von Grän mit der Gondelbahn zum Füssener Jöchle (1) auf 1818 Metern, hinauf und orientieren uns dort mit Nr. 414 nach Norden. Auf breitem Weg sachte ansteigend knapp am unbe- deutenden Gamskopf sowie einer Skilift-

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Die Bad Kissinger Hütte ist Ziel des Höhenwegs und Startrampe für den AggensteinBarbarine

und ohne Absturzgefahr auch für Gelegenheitswan- derer geeignet. Am Aggenstein zuoberst gesicherte Felspassagen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangen. Mit Gipfel durchschnittliches Tagespensum, ohne 200 Höhenmeter und etwa eine Stunde weniger.

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Alle Texte und Bilder aus: Rother Wanderführer / Allgäu Band 2 Ostallgäu und vorderes Lechtal, Tour 36 Autor: Mark Zahel alle Fotos © Mark Zahel Kartografie: Freytag & Berndt, Wien

EINKEHR / UNTERKUNFT Restaurant Sonnenalm am Füssener Jöchle, 1818 Meter. Bad Kissinger Hütte, 1792 Meter, Tel. +43 676 3731166.

DATEN Länge: 10,7 Kilometer, 570 Höhenmeter Anstieg, 1200 Höhenmeter Abstieg, Dauer: 4 Stunden 40 Minuten

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4

3

BESTE JAHRESZEIT Mitte Mai bis Mitte Oktober.

2

1

6

AUSGANGSPUNKT Bergstation der Sonnenbergbahnen von Grän zum Füs- sener Jöchle, 1818 Meter. Sommerbetriebszeiten von Mitte Mai bis zum 1. November, 8:45 Uhr bis 16:30 Uhr. Zufahrt in Grän über die Straße „Auf der Farrenwiese“ zum kostenpflichtigen Parkplatz; auch Busverbindung von Reutte ins Tannheimer Tal. ANFORDERUNGEN T3+ am Aggenstein, T2 am Gräner Höhenweg (blau). Der Höhenweg (inklusive Talabstieg) ist gut ausgebaut

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1250 m 1500 m 1750 m 2000 m 2250 m 2500 m 2750 m f  p  Aggenstein 1987m

o  Sefenschulter 1900m

f  Bad Kissinger Hütte 1792m

Füssener Jöchl 1818m

f 

 1650m

K  Enge 1170m

Æ

Grän Talstation 1200m

Grän Talstation 1200m

K

K

10.7 km

0

0.20

1.00

1.50

2.30

4.15

4.40h

Stattlicher Schrofenklotz: der Aggenstein

station vorbei und mit einer Linkstraverse zum Übergang an der Sefenschulter (2), ca. 1900 Meter. Auf der anderen Seite beschreibt der Grä- ner Höhenweg in mäßig steilem Bergab einige Kurven und Windungen und führt dann zur Sebenalpe (3), ca. 1650 Meter, wo ein Steig zum Vilser Jöchl abzweigt. Wir wandern geradeaus weiter, verlie- ren noch ein paar wenige Höhenmeter und leiten dann die Gegensteigung ein. Abwechselnd durch lichte Baumbestände und über freiere Wiesen diagonal durch die Flanke und schließlich mit Tangieren des Kammes zur Bad Kissinger Hütte (4), 1792 Meter, die stolz am Sonnenhang des Aggensteins thront. Die Gipfelroute setzt sich als Schrofens- teig fort und verlangt nach oben hin an drahtseilgesicherten Felsen noch beherz- tes Zupacken. Etwas ausgesetzt erklimmen wir somit den Aggenstein (5), 1987 Meter. Im Abstieg scheren wir wenige Gehminu- ten unterhalb der Bad Kissinger Hütte (4)

rechts aus und absolvieren mit Nr. 411 unzählige Kehren am lichten Waldhang. Weiter unten wird ein Graben überschrit- ten und kurz darauf auch die Runse des Seebachs. Wir stoßen auf eine Forststraße, die uns mit einigen Abkürzern Richtung Ortsteil Enge (6), ca. 1170 Meter, bringt (Parkplatz). Schließlich nach Grän hinein und hinter dem Logbach links hinauf zur Talstation (7).

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Ausblicken |

Impressum 360° Heimat Reisen erscheint alle drei Monate als digitales Magazin 360° medien Nachtigallenweg 1 | 40822 Mettmann Tel.: +49 2104 5063-100 | E-Mail: info@360grad-medien.de redaktion@360grad-medien.de | 360grad-medien.de Geschäftsführung: Andreas Walter | Christine Walter Chefredaktion (V.i.S.d.P.): Andreas Walter E-Mail: a.walter@360grad-medien.de Mitarbeiter:innen dieser Ausgabe: Alexa Christ, Dr. Andreas Drouve, Ekkehart Eichler, Christiane Flechtner, Franz Marc Frei, Elke Homburg, Jochen Müssig, Rasso Knoller, Sabine Loeprick, Philip Raillon, Janett Schindler, Verena Schmidt, Dr. Martin Wein, Mark Zahel Design und Layout: 360° medien | Elke Gräfe, Marc Alberti Anzeigenleitung: Stefanie Heine | E-Mail: s.heine@360grad-medien.de Tel.: +49 2104 5063-106 Marketing und Vertrieb, Leserservice: Julia Schüller | E-Mail: vertrieb@360grad-medien.de Abonnement 360°Heimat Reisen: vier digitale Ausgaben, 14,99 €. Nach Ablauf der Mindestbezugszeit von einem Jahr kann das Abonnement monatlich gekündigt werden. Enthal- ten im Abonnement ist auch die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der Verlag übernimmt keine Haftung für unverlangte Ein- sendungen. Es gelten die Geschäftsbedingungen des Ver- lages. Beiträge, Fotos und grafische Darstellungen sind ur- heberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, Vervielfältigung auf fotomechanischen und anderen Wegen sowie Nutzung auf Datenträgern bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Verlages. Bildnachweise: Adobe Stock | Arochau S. 1; Adobe Stock | jarek106 S. 22 / 23, Adobe Stock | JFL Photography S. 3; Adobe Stock | Manuel Schönfeld S. 36 / 37 Adobe Stock | Massimo Santi S. 38 u; Adobe Stock | modernmovie S. 38 o; Alex K. Media S. 68 / 69; Alexa Christ S. 31 u, 33 u li; Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH | Alex Kaiser S. 98u, 103; Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH | Tabea Martin S. 100 mi; Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH | Wolfgang Spekner S. 98o, 99 u, 102 u; Alwin Sing S. 32, 34 u, 35; Andreas Drouve S. 106-109; Blu- denz Stadtmarketing GmbH | Riedmiller S. 100 o; Christiane Flecht- ner S. 5o re, 5 mi li, 80-87, 110 mi; Churfranken S. 14 u re; Churfran- ken | Dominik Stapf S. 12 / 13; Djd | www.ostseeferien.de | TSK | Ulrike Pawandenat S. 6; Dominik Stapf S. 5 o li; Eckhart Matthäus S. 28 / 29, 30, 31 o, 33 u re, 34 o; Ekkehart Eichler S. 60-67; Elke Homburg S. 5 mi re, S. 42-49; Franz Marc Frei S. 50-53; Janett Schindler S. 70-75; Jochen Müssig S. 15-19; Ludwig Feßler KG S. 10 u, 11; Mark Zahel S. 55-57; Markt Prien am Chiemsee | Tanja Ghirardini S. 10 o; Martin Wein S. 24-27; Mayer’s Bäck S. 14 u li; Michael Gustrau S. 4, 92 / 93 o; Philip Raillon S. 88 / 89, 91 u, 92 u, 95; Pixabay S. 110 u; Rasso Knoller S. 3, S. 39-41; RTG | Dennis Stratmann S. 90; Saarpfalz Touristik | Manuela Meyer S. 7; Sabine Loeprick S. 5 u, 99 o, 100 u, 102 o; Stadt Gelsenkirchen S. 91 o; Stadt Witten | Jörg Fruck S. 94; Taradesign S. 9 u; Tourismuszentrale Fränkische Schweiz S. 20-21; TVSSW | Philipp Zieger S. 8, 9o, 9 mi; Verena Schmidt S. 76-79; Vorarlberg Tourismus | Dietmar Denger S. 96 / 97; Wolfgang Stelljes S. 110 o Tel.: +49 2104 5063-100 ISSN (online): 2944-5078 Wichtige Hinweise zur Sicherheit : Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass bei der Nutzung des Magazins be- stimmte Risiken bestehen können, die im Zusammenhang mit den beschriebenen Aktivitäten und Attraktionen stehen. Bitte beachten Sie daher die folgenden Hinweise: Outdoor-Aktivitäten: Wanderungen und Radtouren bergen Sturz- und Unfallgefahren. Prüfen Sie vor Ihrem Aufbruch den aktuellen Wetterbericht, da Wege bei Nässe schnell rutschig werden können. Attraktionen und Sehenswürdigkeiten: Befolgen Sie stets die Sicherheits- und Warnhinweise sowie Anweisungen der Be- treiber vor Ort, um Gefahren zu vermeiden. Unzureichende Vorbereitung: Die Beschreibungen im Magazin dienen als Grundlage, ersetzen aber nicht eine gründliche Vor- bereitung. Informieren Sie sich zusätzlich zu Schwierigkeits- graden, Routen und notwendiger Ausrüstung. Umwelt- und Tierschutz: Nehmen Sie Rücksicht auf die Na- tur und vermeiden Sie Verhaltensweisen, die Flora und Fau- na schädigen könnten. Begegnungen mit Wildtieren können potenziell gefährlich sein. Eigenverantwortung bei Empfehlungen: Die im Magazin ent- haltenen Tipps und Empfehlungen garantieren keine absolute Sicherheit oder Eignung. Prüfen Sie vor Ort die Bedingungen und entscheiden Sie nach eigener Einschätzung. Ansprechperson zum Thema Produktsicherheit: Andreas Walter, Tel.: +49 (0)2104 5063-104, E-Mail: produktsicher- heit@360grad-medien.de

Heimat Reisen – Mecklenburgische Ostseeküste: Perlen an der Ostsee

Heimat Reisen – Prignitz: Wo die Natur das Sagen hat

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Heimat Reisen – Naturpark Jasmund: Deutschlands kleinster Nationalpark

Unsere nächste Ausgabe: 360° HEIMAT REISEN 4/2025 erscheint im Dezember 2025*

*Änderungen vorbehalten

KALENDER 2026 BROSCHÜREN

Die 360° Broschürenkalender erscheinen im kompakten A4 Format (29,7 x 21 cm). Auf hochwertigem Papier präsentieren sie traumhafte Fotos. Aufgeklappt auf A3 Format (29,7 x 42 cm) bieten sie im Kalen- darium Platz für Termine und Notizen.

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