Jochen Müssig
ist gebürtiger Würzburger, also ein echter Unterfranke. Churfranken
entdeckte er über die
dortigen Rotweine, die eigentlich gar nicht typisch fränkisch sind im Weißweinland Franken …
Imkerin Anja Blaser, Herrin über rund fünf Millionen Bienen
Automat schon ein kleines Häuschen ist, mit den vielfältigen Angebot einer Metz- gerei mit Ladentheke. Fünf Millionen Bienen Ein durchschnittliches Rind hat ein Gewicht von 500 Kilogramm, eine Biene wiegt dagegen nur 0,1 Gramm. Imkerin Anja Blaser, Herrin über ein Heer von rund fünf Millionen Bienen, würde mit all ihren Bienen aber immerhin das Gewicht
einer Kuh erzielen! Hundert Völker mit jeweils 30.000 bis 70.000 Bienen besitzt sie. Für ein 350-Gramm-Glas Honig arbei- ten 500 Bienen eine Woche lang. Das ist ein Sechstel ihrer eher knapp bemessenen Lebenszeit. „Es ist ein Geben und Neh- men: Ich gebe den Bienen Wasser und halte ihnen mit Knoblauch die gefähr- lichen Varroamilben vom Leib“, sagt die Chefin der „Abtei-Imkerei“ Amorbach. „Dafür nehme ich ihre Vorräte, den Honig, weg …“ Urfränkischer Blootz Im „Café Schlossmühle“ in Amorbach, gleich vis-à-vis der „Abtei-Imkerei“ und im Schatten der mächtigen Benedikti- nerabtei, wird schließlich noch etwas Urfränkisches hergestellt: Blootz, Kuchen vom Blech, wie zu Omas Zeiten, wenn- gleich das „Schlossmühle“-Rezept vom Opa kommt: Hefeteig, Äpfel, Zwetschgen oder Quark als Belag mit viel Streusel obendrauf. Da kann dann jeder Patissier eines Sterne-Restaurants einpacken … Mit dem Apfel-Blootz von Cordula und Mat- thias Henn hat man schließlich den bes- ten Nachtisch und fühlt sich wie Gott in Franken.
18
Ein echter Genuss: Apfel-Blootz von Cordula und Matthias Henn
Made with FlippingBook Online newsletter maker