Liebe Leserinnen und Leser,
„Quer durch Bayern“ lautet das Schwer- punktthema unserer neuen Ausgabe 3/2025. Zunächst entführt uns Jochen Müssig auf eine Genussreise durch Churfranken, dabei entdecken wir nicht nur die Restaurants im Mainviereck, sondern besuchen auch die Erzeuger. Weiter geht’s nach Rothen- burg ob der Tauber. Auf einem Rundgang mit Dr. Martin Wein erfahren wir, dass die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg zu 40 Prozent wieder aufgebaut wurde – ohne alte Proportionen zu zerstören. Mal klassisch, mal avantgardistisch, mal himmelstrebend, mal geerdet: Das Schwä- bische Donautal rund um Dillingen hat eine ganz besondere touristische Attrak- tion. An den Radwegen der Region sind auf Initiative einer privaten Stiftung sie- ben markante Wegekapellen namhafter Architekten entstanden. Sieben Orte zum Halten, zum Rasten, zum Schauen und Fühlen, zum Besinnen und Genießen, die uns Alexa Christ vorstellt. Anschließend geht es nach Augsburg, in die „Hauptstadt“ des Regierungsbezirks Bayerisch-Schwaben. Seit Juli 2019 darf sich die Stadt mit dem Welterbetitel der UNESCO schmücken. Allerdings wurde die 300.000-Einwohner-Stadt in Bayern nicht für ihre spektakulären Renaissance- bauten oder die erste Sozialsiedlung der Welt ausgezeichnet, sondern für ihr Was- sermanagementsystem, das uns der gebür- tige Augsburger Rasso Knoller vorstellt. Vor gut 100 Jahren setzte eine Münchner Malerclique, die sich der Blaue Reiter nannte, neue Akzente in der Kunst. Gab- riele Münter, Wassili Kandinsky, Franz Marc, Alexej Jawlensky, Marianne von Werefkin und andere zog es von Mün- chen aufs Land – in die Region zwischen Murnau und Kochel, die sich heute Blaues Land nennt. Vom Standort in Murnau am
Staffelsee oder am Kochelsee erkunden wir zusammen mit Elke Homburg Museen, Orte und natürlich die traumhaften Land- schaften, die die Künstler zu ihren Werken inspirierten. Und zum Abschluss reisen wir noch ins All- gäu: Das Schloss Neuschwanstein bei Füs- sen zählt zu den bedeutendsten Sehenswür- digkeiten Deutschlands. Damit der Besuch König Ludwig II. steingewordenen Traums aufgrund der zahlreichen Besucher nicht zu einem persönlichen Albtraum wird, gibt Franz-Marc Frei Tipps für den Besuch an die Hand und verrät die besten Standorte und Tageszeiten für Fotos. Jenseits der Grenzen des Freistaats Bayern erkunden wir in dieser Ausgabe noch die Leuchtenburg bei Jena, die Saale-Unstrut- Region, die Sächsische Schweiz, den Norden Berlins, das Ruhrgebiet, Bludenz im österreichischen Vorarlberg und San Sebastián im spanischen Baskenland.
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Viel Lesefreude wünscht
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