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FREITAG, 4.1.2019 98.Jahrgang | Nr.1

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Partnerschaft: Bettingen und Grenzach sind kirchlich eng verbunden SEITE 2

Sport: Mehr Teilnehmer am Schachfestival Basel im Landgasthof

Jahresrückblick: Was im letzten Jahr in Riehen und Bettingen geschah SEITEN 10–15

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NEUJAHRSAPÉRO RIEHEN Ansprache des Gemeindepräsidenten und Musik im Landgasthofsaal am 1. Januar «Veränderungen als Chance begreifen»

MEINUNG Im Zeichen des Schweins

Im gut gefüllten Landgasthof- saal sprach Gemeindepräsident Hansjörg Wilde am Neujahrs- tag über Veränderungen und die sich daraus ergebenden Chancen. Auch in diesem Jahr trafen sich am 1. Januar um 17 Uhr zahlreiche Gäste zum Neujahrsapéro, zu welchem die Gemeinde Riehen schon seit längerem jedes Jahr einlädt. Für den musikali- schen Rahmen im Festsaal des Land- gasthofes sorgte wie im Vorjahr die Band «Moody Tunes» in der Beset- zung Christian Müller (Saxofon, Querflöte), Bettina Urfer (Piano) und André Bader (Schlagzeug). Das jazzi- ge Programm mit vielen bekannten Standards und vertrauten Tönen passte gut zur unaufgeregt-feierlichen Stimmung, in welcher man sich zu- prostete, alte Bekanntschaften wie- derbelebte und neue schloss. Mit mehrerenGemeinderats- undVerwal- tungsmitgliedern samt Dorfpolizist gewohnt prominent vertreten war die Gemeinde Bettingen. Die Gäste, die ihre Wintermäntel in einem Zelt vor dem Saaleingang in Obhut geben konnten, durften gleich beim Eingang ein gefülltes Glas in Empfang nehmen und wurden im Saal vom Landgasthofpersonal mit feinen Apérohäppchen bedient. Stetige Veränderung Thema der Rede von Gemeinde- präsident Hansjörg Wilde war die Veränderung. «Veränderung ist die einzige Konstante im Leben», begann Wilde seine Ausführungen, und alle seien von Veränderungen betroffen – manchmal mehr, manchmal weniger, mal beeinflusse man diese wesentlich mit, mal müsse man sich fügen, ohne wirklich darauf Einfluss zu haben. Die ganze Welt verändere sich ständig und in diesem ständigen Prozess des Rolf Spriessler-Brander

Lesen Sie Jah- reshoroskope? Und glauben Sie an alle Weissagungen

oder picken Sie nur das Positive her- aus? Klar, wer will schon genau wissen, was ihm in den kommenden 365 Tagen alles an Schönem und Schwierigem begegnen wird! Doch ein paar Ermutigungen können nicht schaden. Denn wie andere markante Daten im Kalender – der eigene Geburtstag, der letzte Som- merferientag, vielleicht auch ein Todestag oder der Hochzeitstag – animiert die Zeit rund um den 1. Januar dazu, das eigene Leben zu reflektieren. Das vergangene Jahr mit seinen Glanzpunkten und Reinfällen sowie das neue, verbun- den mit dem Wunsch, mehr von ersteren und möglichst wenig von letzteren zu erleben. Die gute Nachricht: Aus astrologi- scher Sicht sieht es gar nicht schlecht aus, gerade wenn wir uns nach Osten wenden. Laut chinesi- schem Horoskop steht das Jahr 2019 nämlich ganz im Zeichen des Schweins, genaugenommen des Erde-Schweins. Erde steht für Ver- änderung und Wandel. Das Schwein soll Glück bringen und die Vermehrung von Besitz begünsti- gen. Insofern zeichnet sich das Jahr des Erde-Schweins durch verlässli- che Beziehungen und den Aufbau von materiellem Reichtum aus. Und mehr noch: Auch das Terrain für Wiedervereinigungen mit Freunden und Familie wird vorbe- reitet, denn die prägendsten Eigen- schaften des Schweins sind seine Treue und Liebenswürdigkeit. Wer im Zeichen des Schweins gebo- ren ist, hat also doppelt Schwein. Doch für alle gleichermassen gilt: Nehmen Sie die Vermehrung Ihres Glücks selber in die Hand! Nicht alles Schlechte kann abgewendet, aber viel Gutes kann und will von Ihnen beeinflusst werden. Das chinesische neue Jahr beginnt übri- gens am 5. Februar. Es bleibt also noch genügend Zeit, sich darauf einzustellen, das eigene Glück zu verwirklichen und dann, wenn andere ihre gefassten Vorsätze bereits über Bord geworfen haben, damit zu beginnen. Viel Schwein im neuen Jahr!  Michèle Faller

Das Publikum im Saal pflegt das persönliche Gespräch und geniesst Speis und Trank.

Fotos: Rolf Spriessler-Brander

Die Gemeindewahlen vom Februar und März hätten Veränderungen in der Zusammensetzung des Gemein- derats gebracht und auch zu Ressort- wechseln geführt. In Volksabstimmungen habe sich das Volk danach – zum wiederholten Mal – gegen eine Tiefgarage im Dorf und ausserdem gegen eine Umgestal- tung der Rössligasse ausgesprochen, und dies wohl nicht zuletzt mit Blick auf die Entwicklung der Finanzen, mutmasste Wilde, denn diese seien zunehmend belastet, auch wenn sich bisher die Rechnungen stets besser präsentiert hätten als die vorange- gangenen Budgets es vorausgesehen hatten. Wohnqualität in Zentrum Vor allem im Bildungsbereich – dank erfreulicherweise steigenden Kinderzahlen – und im Sozialbereich stiegen die Kosten seit einiger Zeit stetig an. Letzteres sei ein gesamt- schweizerisches Phänomen. Einige

Gemeinden in der Region wie bei- spielsweise Allschwil oder München- stein reagierten darauf mit der offen- siven Ansiedlung neuer Betriebe, um sich neue Einnahmequellen zu er- schliessen. Diesbezüglich seien Rie- hen aber enge Grenzen gesetzt. «Wir wollen in Riehen das Wohnen hochhalten – wollen Ruhe, wenig Emissionen, uns auf eine hohe Le- bensqualität konzentrieren», betonte Wilde, «und wir wollen Riehen nicht vollständig überbauen.» Dabei gelte es auch, im Vergleich mit den Ge- meinden der Region steuerlich attrak- tiv zu bleiben. In all diesen Zusammenhängen stelle sich die Frage, wie man auch in der Gemeinde Riehen mit Verände- rungen umgehen wolle. Auf diesen Prozess freue er sich, denn es gehe nicht zuletzt darum, Veränderungen positiv zu werten. In diesem Sinne wünsche er alles Gute, Gottes Segen und einen guten Umgang mit Verän- derungen.

Wandels gelte es, sich mitzubewegen, denn nicht vorwärts zu gehen, be- deute Stillstand, und Stillstand sei nicht gut. Veränderungen könnten schmerz- haft sein – verbunden mit persön­ lichen Einschnitten, mit Schicksals- schlägen, mit Einschränkungen. Wenn sich etwas Tolles, Liebgewonnenes verändere, könne dies auch schmerz- haft sein. Eine Veränderung könne einem aber auch leicht fallen. Der Jahreswechsel sei ein guter Zeitpunkt, sich über Veränderungen Gedanken zu machen. Schliesslich sei es ja durchaus üblich, sich für das neue Jahr etwas Neues vorzunehmen. Er nutze die Gelegenheit, unter dem Blickwinkel der Veränderung auf das vergangene Jahr in der Gemeinde Riehen zurückzublicken, fuhr Wilde fort. Es habe schon im Januar begon- nen, als sich aufgrund der umfang- reichen Strassenbauarbeiten des Kantons die Verkehrswege innerhalb Riehens wesentlich verändert hätten.

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Hansjörg Wilde spricht auf der Landgasthofbühne über Veränderungen.

Die «Moody Tunes» mit André Bader (Schlagzeug), Christian Müller (Saxo- fon) und Bettina Urfer (Piano).

Telefon 061 643 07 77

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Ein eigens aufgestelltes Zelt vor dem Saaleingang dient als Garderobe.

Feierliche Stimmung – Feuerschale neben dem Garderobenzelt.

9 771661 645008

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