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FREITAG, 22.11.2019 98.Jahrgang | Nr.47 GROSSAUFLAGE

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ZUKUNFTSTAG Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen vertieften interaktiv das Thema Raumplanung Kinder entwickelten ihr eigenes Stettenfeld-Quartier

Im Rahmen des nationalen Zukunftstags durften 14 Kinder nicht nur ihren Eltern über die Schultern schauen, sondern auch an einem spannenden Programm teilnehmen. Statt mit Grammatik- oder Mathema- tikaufgaben durften sich einige Schü- lerinnen und Schüler am Donnerstag vor einer Woche mit ganz anderen Themen auseinandersetzen: Wo wer- den Wohnsiedlungen gebaut? Wo ent- stehen Strassen und Anschlüsse an den öffentlichen Verkehr? Welche Be- dürfnisse haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers? Und welche Altersgruppen sollen eigent- lich darin wohnen? Dass viel Arbeit hinter einer Quar- tierplanung steckt und es einfacher gesagt als getan ist, auf diese Fragen eine Antwort zu finden, war den 14 am Zukunftstag teilnehmenden Kindern rasch klar. Das Programm unter dem Titel «Quartierplanung Stettenfeld 2030 aus Sicht der Kinder» war von der Gemeinde Riehen organisiert worden. Nachdem sich die jungen Besucher am Morgen rund eine Stunde am Ar- beitsplatz der Eltern oder Verwandten aufhalten durften, war der restliche Vormittag der Besichtigung des Stet- tenfelds und der anschliessenden Einführung in das Thema Raumpla- nung gewidmet. Noch spannender wurde es für die Kinder am Nachmit- tag, als sie die eigene Planung des Riehener Quartiers anpacken durf- ten. Dafür teilten sie sich in zwei Gruppen auf. Diesen stand jede Men- ge Material zur Verfügung: ein gros­ ser und farbig gedruckter Grundriss des neu zu entwerfenden Quartiers, Knete, Modellbäume und -büsche, Bauklötze, Kieselsteine und Papier. «So denken die Kinder über ihren eigenen Lebensraum nach, blicken gemeinsam in die Zukunft und re­ alisieren, wie schwierig sich eine Quartierplanung gestaltet», zählte Sebastian Olloz die Vorteile des the- Nathalie Reichel

mehrere Sportanlagen. Ein Jugend- treff mit Blick auf ganz Riehen – und je nachdem auf ganz Basel – sei auch geplant. Neben dem Fussballfeld rag- ten viele Bauklötze in die Höhe: «Das Riehener Hochhaus?», fragte ein Vater, denn die Eltern durften bei der Vor- stellung der Planungsarbeiten dabei sein. Die Kinder nickten schmun- zelnd: Der hohe Turm solle Wohnun- gen und zuoberst eine Barmit atembe- raubendem Ausblick umfassen. Brunnen sorgt für Abkühlung Für die zweite Gruppe musste das künftige Stettenfeld-Quartier nicht nur mit dem Bus, sondern auch mit der S-Bahn erreichbar sein. Auch diese jungen Raumplanerinnen und Raum- planer hatten genügend Platz für einen Jugendtreff, Sportfelder und Mehrfa- milienhäuser eingeplant. Nebst einer Apotheke und einem grossen Brun- nen, der das Zentrum des Quartiers schmückte und für Abkühlung in heis­ sen Sommertagen sorgen sollte, gab es im Quartier sogar einen Bauernhof. «Daneben steht ein Hofladen, wo sich alle Bewohnerinnen und Bewohner täglich frische Eier holen können», er- zählte eine Schülerin begeistert und zeigte auf das Modell. «Nebst der Aktualität, die das Thema ‹Quartierplanung Stettenfeld› mit sich bringt, stand heute die Krea- tivität und die Umsetzung eigener Ideen im Zentrum», sagte ein sicht- lich zufriedener Beat Meier am Ende des Zukunftstags. rung jedoch gerecht zu werden, wurde im ersten Schritt eines zwei- stufigen Verfahrens beschlossen, 35 Prozent des Stettenfelds für öffent- liche Grünflächen sowie zehn Pro- zent für Freizeit- und Sportanlagen freizuhalten; die übrigen 55 Prozent werden der Bauzone zugeordnet. Die zweite Planungsstufe wird bestim- men, wo genau die verschiedenen Zonen liegen werden. Laut einer Mit- teilung der Gemeinde Riehen wird ein attraktives und familienfreund­ liches Quartier angestrebt.

Beobachtet von Ortsplaner Sebastian Olloz stellt diese Gruppe ihre Planungsarbeit vor. 

Foto: Nathalie Reichel

matischen Schwerpunkts auf. Als Leiter des Fachbereichs Ortsplanung und Umwelt der Gemeinde Riehen hat er den diesjährigen Zukunftstag zu- sammen mit Personalchef Beat Meier geplant. Bedürfnis nach Natur Am Vormittag sprudelten die Ideen nur so aus den Kindern heraus. Gemeinsam überlegten sie, was ein Quartier alles haben muss und sammelten ihre Ideen an der Tafel. Einige wünschten sich einen öffent­ lichen WLAN-Anschluss, manche ein Fitnesszentrum, andere wieder- um einen Jugendtreff. «Die Kinder haben auch an die Bedürfnisse älte- rer Altersgruppen gedacht», betonte Olloz. Tatsächlich stand weiter unten auf der Liste zum Beispiel «Wege mit gutem Belag». Die Schülerinnen

begann am Nachmittag ein Schüler das Modell der ersten Gruppe vor­ zustellen. Das augenfällige, riesige Fussballfeld stehe stellvertretend für

und Schüler waren sich ausserdem einig, dass das Bedürfnis nach Natur für alle Altersgruppen ein grund­ legendes sei. Die Liste wurde also mit einem Spielplatz, einem Strei­ chelzoo, einem Park mit Sitzbänken und mehreren Joggingwegen vervoll- ständigt. Schliesslich wurden die jungen Raumplaner über die Baubestim- mungen des Stettenfeld-Quartiers informiert. So muss ein Drittel der Gesamtfläche für Grün- und Freizeit- flächen freigehalten werden. Für die Gruppenarbeit sei ihnen bis auf diese eine Beschränkung die Gestaltung des Stettenfelds frei überlassen wor- den, erklärte Beat Meier. «Unser Quartier hat viele Ein- und Mehrfamilienhäuser für jede Alters- gruppe, eine Schule mit Schwimmbad und ein unterirdisches Parkhaus»,

Ein neues Quartier entsteht nre. Direkt neben der S-Bahnlinie und an der Grenze zu Deutschland gelegen, wird das Naherholungs­ gebiet Stettenfeld von der breiten Öffentlichkeit kaum genutzt. Geht es nach der Gemeinde Riehen, soll sich das künftig ändern, ohne dabei die Qualitäten des Gebiets zu beschnei- den. Das Stettenfeld befindet sich zu seinem grössten Teil in der Wohn- zone. Das bedeutet, dass – theore- tisch gesehen – 89 Prozent seiner Gesamtfläche bebaut werdenkönnte. Um den Bedürfnissen der Bevölke-

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